<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><GetPassage xmlns="http://relaxng.org/ns/structure/1.0" xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:ti="http://chs.harvard.edu/xmlns/cts"><request><requestName>GetPassage</requestName><requestUrn>urn:cts:pbc:bible.parallel.deu.luther1545:34</requestUrn></request><reply><urn>urn:cts:pbc:bible.parallel.deu.luther1545:34</urn><passage>Dies ist die Last über Ninive und das Buch der Weissagung Nahums von Elkos . Der HERR ist ein eifriger Gott und ein Rächer , ja ein Rächer ist der HERR und zornig ; der HERR ist ein Rächer wider seine Widersacher , und der es seinen Feinden nicht vergessen wird . Der HERR ist geduldig und von großer Kraft , vor welchem niemand unschuldig ist ; er ist der HERR , des Wege im Wetter und Sturm sind und unter seinen Füßen dicker Staub , der das Meer schilt und trocken macht und alle Wasser vertrocknet . Basan und Karmel verschmachten , und was auf dem Berge Libanon blühet , verschmachtet . Die Berge zittern vor ihm , und die Hügel zergehen ; das Erdreich bebet vor ihm , dazu der Weltkreis und alle , die drinnen wohnen . Wer kann vor seinem Zorn stehen und wer kann vor seinem Grimm bleiben ? Sein Zorn brennet wie Feuer , und die Felsen zerspringen vor ihm . Der HERR ist gütig und eine Feste zur Zeit der Not und kennet die , so auf ihn trauen . Wenn die Flut überher läuft , so macht er&#039;s mit derselbigen ein Ende ; aber seine Feinde verfolgt er mit Finsternis . Was gedenket ihr wider den HERRN ? Er wird&#039;s doch ein Ende machen ; es wird das Unglück nicht zweimal kommen . Denn gleich als wenn die Dornen , so noch ineinanderwachsen und im besten Saft sind , verbrannt werden , wie ganz dürr Stroh , also wird sein der Schalksrat , der von dir kommt und Böses wider den HERRN gedenket . So spricht der HERR : Sie kommen so gerüstet und mächtig , als sie wollen , sollen sie doch umgehauen werden und dahinfahren . Ich habe dich gedemütiget ; aber ich will dich nicht wiederum demütigen . Alsdann will ich sein Joch , das du trägst , zerbrechen und deine Bande zerreißen . Aber wider dich hat der HERR geboten , daß deines Namens Same keiner mehr soll bleiben . Vom Hause deines Gottes will ich dich ausrotten , die Götzen und Bilder will ich dir zum Grabe machen ; denn du bist zunichte worden . Siehe , auf den Bergen kommen Füße eines guten Boten , der da Frieden predigt : Halte deine Feiertage , Juda , und bezahle deine Gelübde ! Denn es wird der Schalk nicht mehr über dich kommen ; er ist gar ausgerottet . Es wird der Zerstreuer wider dich heraufziehen und die Feste belagern . Aber ja , berenne die Straße wohl , niste dich aufs beste und stärke dich aufs gewaltigste ! Denn der HERR wird die Hoffart Jakobs vergelten wie die Hoffart Israels ; denn die Ableser werden sie ablesen und ihre Feser verderben . Die Schilde seiner Starken sind rot , sein Heeresvolk siehet wie Purpur , seine Wagen leuchten wie Feuer , wenn er treffen will ; ihre Spieße beben . Die Wagen rollen auf den Gassen und rasseln auf den Straßen ; sie blicken wie Fackeln und fahren untereinander her wie die Blitze . Er aber wird an seine Gewaltigen gedenken ; doch werden dieselbigen fallen , wo sie hinaus wollen ; und werden eilen zur Mauer und zu dem Schirm , da sie sicher seien . Aber die Tore an den Wassern werden doch geöffnet , und der Palast wird untergehen . Die Königin wird gefangen weggeführet werden ; und ihre Jungfrauen werden seufzen wie die Tauben und an ihre Brust schlagen . Denn Ninive ist wie ein Teich voll Wassers ; aber dasselbige wird verfließen müssen . Stehet , stehet ! ( werden sie rufen ) ; aber da wird sich niemand umwenden . So raubet nun Silber , raubet Gold ! Denn hie ist der Schätze kein Ende und die Menge aller köstlichen Kleinode . Aber nun muß sie rein abgelesen und geplündert werden , daß ihr Herz muß verzagen , die Kniee schlottern , alle Lenden zittern , und aller Angesicht bleich sehen , wie ein Topf . Wo ist nun die Wohnung der Löwen und die Weide der jungen Löwen , da der Löwe und die Löwin mit den jungen Löwen wandelten , und niemand durfte sie scheuchen ? Sondern der Löwe raubete genug für seine Jungen und würgete es seinen Löwinnen ; seine Höhlen füllete er mit Raub und seine Wohnung mit dem , das er zerrissen hatte . Siehe , ich will an dich , spricht der HERR Zebaoth , und deine Wagen im Rauch anzünden ; und das Schwert soll deine jungen Löwen fressen ; und will deines Raubens ein Ende machen auf Erden , daß man deiner Boten Stimme nicht mehr hören soll . Wehe der mörderischen Stadt , die voll Lügen und Räuberei ist und von ihrem Rauben nicht lassen will ! Denn da wird man hören die Geißeln klappen und die Räder rasseln und die Rosse schreien und die Wagen rollen . Er bringet Reiter herauf mit glänzenden Schwertern und mit blitzenden Spießen . Da liegen viel Erschlagene und große Haufen Leichname , daß derselbigen keine Zahl ist und man über ihre Leichname fallen muß . Das alles um der großen Hurerei willen der schönen lieben Hure , die mit Zauberei umgehet , die mit ihrer Hurerei die Heiden und mit ihrer Zauberei Land und Leute erworben hat . Siehe , ich will an dich , spricht der HERR Zebaoth ! Ich will dir dein Gebräme aufdecken unter dein Angesicht und will den Heiden deine Blöße und den Königreichen deine Schande zeigen . Ich will dich ganz greulich machen und dich schänden und ein Scheusal aus dir machen , daß alle , die dich sehen , von dir fliehen und sagen sollen : Ninive ist verstöret ; wer will Mitleid mit ihr haben , und wo soll ich dir Tröster suchen ? Meinest du , du seiest besser denn die Stadt No der Regenten , die da lag an den Wassern und ringsumher Wasser hatte , welcher Mauern und Feste war das Meer ? Mohren und Ägypten war ihre unzählige Macht , Put und Libyen waren deine Hilfe . Noch hat sie müssen vertrieben werden und gefangen wegziehen , und sind ihre Kinder auf allen Gassen erschlagen worden ; und um ihre Edlen warf man das Los , und alle ihre Gewaltigen wurden in Ketten und Fesseln gelegt . Also mußt du auch trunken werden und dich verbergen und eine Feste suchen vor dem Feinde . Alle deine festen Städte sind wie Feigenbäume mit reifen Feigen , wenn man sie schüttelt , daß sie dem ins Maul fallen , der sie essen will . Siehe , dein Volk soll zu Weibern werden in dir , und die Tore deines Landes sollen deinen Feinden geöffnet werden ; und das Feuer soll deine Riegel verzehren . Schöpfe dir Wasser , denn du wirst belagert werden ; bessere deine Festen ; gehe in den Ton und tritt den Leimen und mache starke Ziegel . Aber das Feuer wird dich fressen und das Schwert töten ; es wird dich abfressen wie die Käfer , es wird dich überfallen wie Käfer , es wird dich überfallen wie Heuschrecken ; Du hast mehr Händler , denn Sterne am Himmel sind ; aber nun werden sie sich ausbreiten wie Käfer und davonfliegen . Deiner HERREN ist so viel als der Heuschrecken und deiner Hauptleute als der Käfer , die sich an die Zäune lagern in den kalten Tagen ; wenn aber die Sonne aufgehet , heben sie sich davon , daß man nicht weiß , wo sie bleiben . Deine Hirten werden schlafen , o König zu Assur , deine Mächtigen werden sich legen und dein Volk wird auf den Bergen zerstreuet sein , und niemand wird sie versammeln . Niemand wird um deinen Schaden trauern , noch sich um deine Plage kränken , sondern alle , die solches von dir hören , werden mit ihren Händen über dich klappen . Denn über wen ist nicht deine Bosheit ohne Unterlaß gegangen ? </passage></reply></GetPassage>