<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><GetPassage xmlns="http://relaxng.org/ns/structure/1.0" xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:ti="http://chs.harvard.edu/xmlns/cts"><request><requestName>GetPassage</requestName><requestUrn>urn:cts:pbc:bible.parallel.deu.luther1545letztehand:23</requestUrn></request><reply><urn>urn:cts:pbc:bible.parallel.deu.luther1545letztehand:23</urn><passage>Djs ist das Gesichte Jesaja des sons Amoz / welchs er sahe von Juda vnd Jerusalem / Zur zeit Vsia / Jotham / Ahas vnd Jehiskia der könige Juda . Horet jr Himel / vnd Erde nim zu ohren / Denn der HERR redet . Jch habe Kinder aufferzogen vnd erhöhet / Vnd sie sind von mir abgefallen . Ein Ochse kennet seinen Herrn / vnd ein Esel die krippe seines Herrn / Aber Jsrael kennets nicht / vnd mein Volck vernimpts nicht . O Weh des sundigen Volcks / des Volcks von grosser missethat / des boshafftigen Samens / der schedlichen Die beide mit falscher lere vnd abgöttischem Exempeln / die Leute verfüreten vnd verderbeten . Kinder / Die den HERRN verlassen / den Heiligen in Jsrael lestern / weichen zu rück . Was sol man weiter an euch schlahen / so jr des abweichens nur deste mehr machet ? Das gantze Heubt ist kranck / das gantze Hertz ist matt . Von der fussolen bis auffs Heubt / ist nichts gesundes an jm / Sondern wunden vnd strimen vnd eiterbeulen / die nicht gehefftet noch verbunden / noch mit öle gelindert sind . Ewer Land ist wüste / ewer Stedte sind mit fewr verbrant . Frembde verzeren ewer ecker fur ewren augen / vnd ist wüste / als das / so durch Frembde verheeret ist . Was aber noch vbrig ist / von der tochter Zion / ist wie ein Heuslin im Weinberge / wie eine Nachthütte in den Kürbisgarten / wie eine verheerete Stad . Wenn vns der HERR Zebaoth nicht ein wenigs liesse vberbleiben / So weren wir wie Sodom / vnd gleich wie Gomorra . Horet des HERRN wort / jr Fürsten von Sodom / Nim zu ohren vnsers Gottes gesetz / du volck von Gomorra . Was sol mir die menge ewer Opffer ? spricht der HERR / Jch bin sat der Brandopffer von Widern / vnd des fetten von den gemesten / vnd hab keine lust zum blut der farren / der lemmer vnd böcke . Wenn jr er ein komet zu erscheinen fur mir / Wer foddert solches von ewern henden / das jr auff meinen vorhoff trettet ? Bringet nicht mehr Speisopffer so vergeblich . Das Reuchwerg ist mir ein grewel / Der Newmonden vnd Sabbath / da jr zusamen komet / vnd mühe Das sind die zwey stücke des Teufels / Lügen vnd mord . Oder falsche lere / vnd vnrechter Bann . vnd angst habt / der mag ich nicht . Meine Seele ist feind ewren Newmonden vnd Jarzeiten / ich bin der selbigen vberdrüssig / ich bins müde zu leiden . Vnd wenn jr schon ewer Hende ausbreitet / verberge ich doch meine Augen von euch / Vnd ob jr schon viel betet / höre ich euch doch nicht / Denn ewer Hende sind vol bluts . Jere . 6 ; Amos . 5 ; Jnf . 59 . Wasschet / reiniget euch / thut ewer böses wesen von meinen augen . Lasst ab vom Bösen / lernet Gutes thun / trachtet nach Recht Gott mus jmer vnrecht thun / sind wir doch From / Warumb straffestu vns denn so hart ? Es ist die straffe vnser schuld nicht . . Helfft den Verdruckten / Schaffet dem Waisen recht / vnd helffet der Widwen sachen / So kompt denn vnd lasset vns miteinander rechten / spricht der HERR . Wenn ewer Sünde gleich blutrot ist / sol sie doch schneweis werden / Vnd wenn sie gleich ist wie rosinfarbe / sol sie doch wie wolle werden . Wolt jr mir gehorchen / so solt jr des Landes gut geniessen . Wegert jr euch aber vnd seid vngehorsam / So solt jr vom Schwert gefressen werden / Denn der Mund des HERRN sagets . WJE gehet das zu / das die frome Stad zur Hurn worden ist ? Sie war vol Rechts / Gerechtigkeit wonet drinnen / Nu aber Mörder . Dein Silber ist Schawm worden / vnd dein Getrencke mit wasser vermisschet . Deine Fürsten sind abtrünnige vnd Diebs gesellen / Sie nemen alle gerne Geschencke / vnd trachten nach Gaben / Dem Waisen schaffen sie nicht recht / vnd der Widwen sache kompt nicht fur sie . Jere . 5 . DArumb spricht der Herr HERR Zebaoth / der Mechtige in Jsrael / O Weh ich werde mich trösten durch meine Feinde Das ist / meine Feinde die Chaldeer vnd ander Könige / müssen mich rechen an meinem Volck . / vnd mich rechen durch meine Feinde . Vnd mus meine Hand wider dich keren / vnd deinen schawm auffs lauterst fegen / vnd alle dein Zyn wegthun / Vnd dir wider Richter geben / wie zuuor waren / vnd Ratherrn wie im anfang . Als denn wirstu eine Stad der Gerechtigkeit / vnd eine frome stad heissen . Zion mus durch Recht erlöset werden / vnd jre Gefangen durch Gerechtigkeit / Das die Vbertretter vnd Sünder mit einander zubrochen werden / vnd die den HERRN verlassen / vmbkomen . Denn sie müssen zuschanden werden vber den Eichen / da jr lust zu habt / vnd schamrot werden vber den Garten / die jr erwelet . Wenn jr sein werdet / wie eine Eiche mit dürren blettern / vnd wie ein Garte on wasser . Wenn der Schutz Jst jr Abgott . wird sein wie werg / vnd sein Thun Jst jr Gottesdienst vnd Abgöterey / wie alle Gottlosen haben . wie ein Funcke / vnd beides miteinander angezündet werde / das niemand lessche . Djs ists / das Jesaia der son Amoz sahe / von Juda vnd Jerusalem . Es wird zur letzten zeit der Berg da des HERRN Haus ist / gewis sein Gewis sein / Das man nicht hie vnd da darff lauffen / Sondern gewis Gott finden wird Contra dubia et vaga opera cultuum . / höher denn alle Berge / vnd vber alle Hügel erhaben werden . Vnd werden alle Heiden dazu lauffen Wie wasser leufft mit gewalt vnd selbs frey . / vnd viel Völcker hin gehen / vnd sagen / Kompt / lasst vns auff den Berg des HERRN gehen / zum Hause des Gottes Jacob / Das er vns lere seine wege / vnd wir wandeln auff seinen steigen . Denn von Zion wird das Gesetz ausgehen / vnd des HERRN wort von Jerusalem . Vnd er wird richten vnter den Heiden / vnd straffen viel Völcker / Da werden sie jre Schwerter zu Pflugscharen / vnd jre Spiesse zu Sicheln oder Hippen machen . Denn es wird kein Volck wider das ander ein Schwert auffheben / vnd werden fort nicht mehr kriegen lernen . Komet jr nu vom hause Jacob / lasst vns wandeln im Liecht des HERRN . Aber du hast dein Volck / das haus Jacob / lassen faren / Denn sie treibens mehr denn die gegen dem Auffgang / vnd sind Tageweler / wie die Philister / vnd machen der frembden Kinder Das sind Kinder der falschen Lere vnd Abgötterey / die mehr misglaubens haben / denn die Heiden gegen Morgen . viel . Jr Land ist vol Silber vnd Gold / vnd jrer Schetze ist kein ende / Jr land ist vol Rosse / vnd jrer Wagen ist kein ende . Auch ist jr Land vol Götzen / vnd anbeten jrer hende werck / welchs jre finger gemacht haben . Da bückt sich der Pöbel / da demütigen sich die Junckern / das wirstu jnen nicht vergeben . Gehe in den Felsen / vnd verbirge dich in der Erden / fur der furcht des HERRN / vnd fur seiner herrlichen Maiestat . Denn alle hohe Augen werden genidriget werden / vnd was hohe Leute sind / wird sich bücken müssen / Der HERR aber wird allein hoch sein zu der zeit . Denn der tag des HERRN Zebaoth wird gehen vber alles hoffertiges vnd hohes / vnd vber alles erhabens / das es genidriget werde . Auch vber alle hohe vnd erhabene Cedern auff dem Libanon / vnd vber alle Eichen in Basan . Vber alle hohe Berge / vnd vber alle erhabene Hügel . Vber alle hohe Thürne / vnd vber alle feste Mauren . Vber alle Schiffe im meer / vnd vber alle köstliche Erbeit . Das sich bücken mus alle höhe der Menschen / vnd demütigen was hohe Leute sind / Vnd der HERR allein hoch sey zu der zeit . Vnd mit den Götzen wirds gantz aus sein . DA wird man in der felsen Hüle gehen / vnd in der erden Klüffte / fur der furcht des HERRN vnd fur seiner herrlichen Maiestet / wenn er sich auffmachen wird / zuschrecken die Erden . Zu der zeit wird jederman weg werffen seine silbern vnd gülden Götzen ( die er jm hatte machen lassen anzubeten ) in die löcher der Meulwürffe vnd der Fleddermeuse / Auff das er müge in die Steinritze vnd Felsklüffte krichen fur der furcht des HERRN vnd fur seiner herrlichen Maiestet / wenn er sich auffmachen wird zu schrecken die Erden . So lasset nu ab / von dem Menschen / der Odem in der Nasen hat / Denn jr wisset nicht / wie hoch er geachtet ist . Luc . 23 ; Ose . 10 ; Apo . 9 . Denn sihe / der Herr HERR Zebaoth wird von Jerusalem vnd Juda nemen allerley Vorrat / allen vorrat des brots / vnd allen vorrat des wassers . Starcke vnd Kriegsleute / Richter / Propheten / Warsager vnd Eltesten . Heubtleute vber funffzig / vnd ehrliche Eeute / Rete / vnd weise Werckleute / vnd kluge Redener . Vnd wil jnen Jünglinge zu Fürsten geben / vnd Kindische sollen vber sie herrschen . Vnd das Volck wird schinderey treiben / einer vber den andern / vnd ein jglicher vber seinen Nehesten / Vnd der Jünger wird stoltz sein wider den Alten / vnd ein loser Man wider den Ehrlichen . Denn wird einer seinen Bruder aus seines Vaters haus ergreiffen / Du hast Kleider / sey vnser Fürst / hilff du diesem Vnfal . Er aber wird zu der zeit schweren vnd sagen / Jch bin kein Artzt / Es ist weder Brot noch kleid in meinem Hause / setzet mich nicht zum Fürsten im volck . Denn Jerusalem fellet dahin / vnd Juda ligt da / weil jre Zunge vnd jr Thun wider den HERRN ist / das sie den augen seiner Maiestet widerstreben . Jr wesen hat sie kein heel / vnd rhümen jre Sünde / wie die zu Sodom / vnd verbergen Sie wollens fur Tugent öffentlich gelobt haben / des sie sich billicher schemen solten / nemlich jrer Abgötterey / So rhümen sie / Es sey Gott gedienet / Das heisst ein Rhum der wol schweigens werd were . sie nicht / Weh jrer Seelen / Denn damit bringen sie sich selbs in alles vnglück . PRediget von den Gerechten / das sie es gut haben / denn sie werden die frucht jrer werck essen . Weh aber den Gottlosen / denn sie sind boshafftig / vnd es wird jnen vergolten werden / wie sie es verdienen . Kinder sind Treiber meines volcks / vnd Weiber herrschen vber sie . Mein volck deine Tröster verfüren dich / vnd zerstören den weg da du gehen solt . Aber der HERR stehet da zu rechten / vnd ist auffgetretten die Völcker zu richten . Vnd der HERR kompt zu Gericht mit den Eltesten seines Volcks / vnd mit seinen Fürsten . Denn jr habt den Weinberg Das ist / das volck Gottes Cap . v . verderbt / vnd der Raub von den Armen ist in ewrem hause . Warumb zutrettet jr mein Volck / vnd zuschlahet die person der Elenden / spricht der Herr HERR Zebaoth ? VND der HERR spricht / Darumb das die töchter Zion stoltz sind / vnd gehen mit auffgerichtem Halse / mit geschminckten Angesichten / tretten einher vnd schwentzen / vnd haben köstliche Schuch an jren füssen / So wird der Herr den Scheitel der tochter Zion kal machen / vnd der HERR wird jre Geschmeide wegnemen . Zu der zeit wird der Herr den Schmuck an den köstlichen schuhen wegnemen / vnd die heffte / die spangen / die ketelin / die armspangen / die hauben / die flittern Oder heubtschmuck . / die gebreme / die schnürlin / die Bisemepffel / die ohrenspangen / die ringe / die Harband / die Feierkleider / die mentel / die schleier / die beutel / die spiegel / die koller / die borten / die kittel . Vnd wird stanck fur gut geruch sein / vnd ein lose band fur ein gürtel / vnd eine glatze fur ein kraus har / vnd fur einen weiten mantel ein enger sack / Solchs alles an stat deiner schöne . Dein Pöbel wird durchs schwert fallen / vnd deine Krieger im streit . Vnd jre Thore werden trawren vnd klagen / vnd sie wird jemerlich sitzen auff der erden . Das sieben Weiber werden zu der zeit einen Man ergreiffen / vnd sprechen / Wir wollen vns selbs neeren vnd kleiden / Las vns nur nach deinem namen heissen / Das vnser schmache von vns genomen werde . JN der zeit wird des HERRN Zweig Oder Gewechs . lieb vnd werd sein / vnd die Frucht der Erden herrlich vnd schon / Bey denen die behalten werden in Jsrael . Vnd wer da wird vbrig sein zu Zion / vnd vberbleiben zu Jerusalem / der wird Heilig heissen / ein jglicher der geschrieben ist vnter die Lebendigen zu Jerusalem . Denn wird der Herr den vnflat der tochter Zion wasschen / vnd die Blutschulden Jerusalem vertreiben von jr / durch den Geist / der richten vnd ein Fewr anzünden wird . VND der HERR wird schaffen vber alle Wonunge des berges Zion / vnd wo sie versamlet ist / Wolcken vnd rauch des tages / vnd Fewerglantz der da brenne des nachts . Denn es wird ein Schirm sein vber alles was herrlich Das fur Gott herrlich ist / als die Gleubigen . ist / Vnd wird eine Hütten sein zum schatten des tages fur die Hitze / vnd eine zuflucht vnd verbergung fur dem wetter vnd regen . Wolan / Jch wil meinem Lieben ein Lied meines Vettern singen / von seinem Weinberge . Mein Lieber hat einen Weinberg / an einem fetten Ort . Vnd er hat jn verzeunet / vnd mit Steinhauffen verwaret / vnd edle Reben drein gesenckt . Er bawete auch einen Thurm drinnen / vnd grub eine Kelter drein . Vnd wartet das er Drauben brechte / Aber er brachte Heerlinge . Nu richtet jr bürger zu Jerusalem / vnd jr menner Juda / zwischen mir vnd meinem Weinberge . Was solt man doch mehr thun / an meinem Weinberge / das ich nicht gethan habe an jm ? Warumb hat er denn Heerlinge gebracht / da ich wartet das er Drauben brechte . Psal . 80 ; Jere . 2 ; Math . 21 . Wolan / ich wil euch zeigen / was ich meinem Weinberge thun wil . Seine Wand sol weggenomen werden / das er verwüstet werde / vnd sein Zaun sol zurissen werden / das er zutretten werde . Jch wil jn wüste ligen lassen / das er nicht geschnitten noch gehackt werde / Sondern Disteln vnd Dornen drauff wachsen / Vnd wil den Wolcken gebieten / das sie nicht drauff regenen . Des HERRN Zebaoth Weinberg aber ist das haus Jsrael / vnd die menner Juda seine zarte Feser . Er wartet auff Recht / Sihe / so ists schinderey / Auff Gerechtigkeit / Sihe / so ists Klage . Weh denen die ein Haus an das ander zihen / vnd einen Acker zum andern bringen / bis das kein Raum mehr da sey / das sie alleine das Land besitzen . Es ist fur den Ohren des HERRN Zebaoth / Was gilts / wo nicht die viel Heuser sollen wüste werden / vnd die grossen vnd feinen öde stehen ? Denn zehen acker Weinberges sollen nur einen Eimer geben / vnd ein Malder samens sol nur einen Scheffel geben . Weh denen Hie deutet der Prophet was die Heerlinge sind schier bis ans ende des Cap . die des morgens früe auff sind / des Sauffens sich zu vleissigen / vnd sitzen bis in die nacht / das sie der Wein erhitzt . Vnd haben Harffen / Psalter / Paucken / Pfeiffen vnd wein in jrem Wolleben / Vnd sehen nicht auff das werck Das ist / was Gott gebeut vnd haben wil . des HERRN / vnd schawen nicht auff das geschefft seiner Hende . Darumb wird mein Volck müssen weggefürt werden vnuersehens / vnd werden seine Herrlichen hunger leiden / vnd sein Pöbel durst leiden . Daher hat die Helle die Seele weit auffgesperret / vnd den Rachen auffgethan on alle masse . Das hin vnter faren beide jre Herrlichen vnd Pöbel / beide jre reichen vnd frölichen / Das jederman sich bücken müsse / vnd jederman gedemütiget werde / vnd die augen der Hoffertigen gedemütiget werden . Aber der HERR Zebaoth erhöhet werde im recht / vnd Gott der Heilige geheiliget werde in gerechtigkeit . Da werden denn die Lemmer sich weiden an jener stat / vnd Frembdlinge werden sich neeren in der wüsten der fetten Das ist / Der grossen vnd reichen / die vertrieben sind / vnd jr Gut müssen hindersich wüste lassen . . Weh denen die sich zusamen koppeln mit losen Stricken / vnrecht zu thun / vnd mit Wagenseilen / zu sündigen / vnd sprechen / Las eilend vnd bald komen sein werck / das wirs sehen / Las her faren vnd komen den anschlag des Heiligen in Jsrael / das wirs inne werden . Weh denen / die Böses gut / vnd Gutes böse heissen . Die aus Finsternis liecht / vnd aus Liecht finsternis machen . Die aus Sawr süsse / vnd aus Süsse sawr machen . Weh denen / die bey sich selbs Weise sind / vnd halten sich selbs fur Klug . Rom . 12 . Weh denen / so Helden sind wein zu sauffen / vnd Krieger in fullerey . Die den Gottlosen recht sprechen / vmb Geschenck willen / vnd das Recht der Gerechten von jnen wenden . Darumb wie des fewrs flamme stroh verzeret / vnd die lohe stoppeln hin nimpt / Also wird jre Wurtzel verfaulen / vnd jre Sprossen auffaren wie staub . Denn sie verachten das gesetz des HERRN Zebaoth / vnd lestern die rede des Heiligen in Jsrael . Darumb ist der Zorn des HERRN ergrimmet vber sein Volck / vnd recket seine Hand vber sie / vnd schlegt sie / das die Berge beben / vnd jr Leichnam ist wie Kot auff den gassen / Vnd in dem allen lesset sein zorn nicht abe / sondern seine Hand ist noch ausgerecket . Denn er wird ein Panir auffwerffen ferne vnter den Heiden / vnd die selbigen locken vom ende der Erden . Vnd sihe / eilend vnd schnell komen sie Das sind die Chaldeer . daher / vnd ist keiner vnter jnen müde oder schwach / keiner schlummert noch schlefft / keinem gehet der gürtel auff von seinen Lenden / vnd keinem zureisset ein schuchrime . Jre Pfeile sind scharff / vnd alle jre Bogen gespannen . Seiner Rossen hüffe sind wie felsen geacht / vnd jre Wagenrad / wie ein sturmwind . Sie brüllen wie Lewen / vnd brüllen wie Jungelewen / Sie werden brausen vnd den Raub erhaschen vnd dauon bringen / das niemand erretten wird / ( 5:31 ) Vnd wird vber sie brausen zu der zeit / wie das Meer . Wenn man denn das Land ansehen wird / Sihe / so ists finster fur angst / vnd das Liecht scheinet nicht mehr oben vber jnen . DES jars da der könig Vsia starb / sahe ich den HERRN sitzen auff eim hohen vnd erhaben Stuel / vnd sein Saum füllet den Tempel . Seraphim stunden vber jm / ein jglicher hatte sechs flügel / Mit zween deckten sie jr Andlitz / mit zween deckten sie jre Füsse / vnd mit zween flogen sie . Vnd einer rieff zum andern / vnd sprach Heilig / heilig / heilig ist der HERR Zebaoth / Alle land sind seiner Ehren vol / Das die vberschwellen bebeten / von der stim jres ruffens / vnd das Haus ward vol rauchs . Apo . 4 . DA sprach ich / Weh mir / ich vergehe / Denn ich bin vnreiner Lippen / vnd wone vnter einem Volck von vnreinen lippen / Denn ich habe den König den HERRN Zebaoth gesehen mit meinen augen . Da flog der Seraphim einer zu mir / vnd hatte eine glüende Kole in der hand / die er mit der zangen vom Altar nam / vnd rüret meinen Mund / vnd sprach / Sihe / hie mit sind deine Lippen gerüret / das deine missethat von dir genomen werde / vnd deine sunde versünet sey . VND ich höret die stimme des Herrn / das er sprach / Wen sol ich senden ? Wer wil vnser Bote sein ? Jch aber sprach / Hie bin ich / sende mich . Vnd er sprach / Gehe hin / vnd sprich zu diesem Volck / Hörets / vnd verstehets nicht / Sehets / vnd merckts nicht . Verstocke das hertz dieses Volcks / vnd las jre Ohren dicke sein / vnd blende jre augen / Das sie nicht sehen mit jren Augen / noch hören mit jren Ohren / noch verstehen mit jrem Hertzen / vnd sich bekeren vnd genesen . Jch aber sprach / Herr / wie lange ? Er sprach / Bis das die Stedte wüste werden on Einwoner / vnd Heuser on Leute / vnd das feld gantz wüste lige . Denn der HERR wird die Leute ferne wegthun / das das Land seer verlassen wird . Doch sol noch das zehend Teil drinnen bleiben / Denn es wird weggefüret vnd verheeret werden / wie ein Eiche vnd Linde / welche den Stam haben / ob wol jre Bletter abgestossen werden / Ein heiliger Same wird solcher stam sein . Math . 13 ; Mar . 4 ; Luc . 8 ; Joh . 12 ; Act . 28 ; Rom . 11 . ES begab sich zur zeit Ahas des sons Jotham / des sons Vsia / des königes Juda / zoch er auff ReZin der könig zu Syria / vnd Pekah der son Remalia / der könig Jsrael gen Jerusalem / wider sie zu streiten / Kundten sie aber nicht gewinnen . Da ward dem hause Dauid angesagt / Die Syrer verlassen sich auff Ephraim / Da bebet jm das hertz vnd das hertz seines Volcks / wie die Bewme im walde beben vom winde . 4 . Reg . 16 . Aber der HERR sprach zu Jesaia / Gehe hin aus Ahas entgegen / du vnd dein son Sear Jasub / an das ende der Wasserrören am obern teiche / am wege beim acker des Ferbers / vnd sprich zu jm / Hüte dich vnd sey stille / Fürcht dich nicht / vnd dein hertz sey vnuerzagt / fur diesen zween rauchenden Lesschbrenden / nemlich fur dem zorn ReZin sampt den Syrern / vnd des sons Remalia / Das die Syrer wider dich einen bösen Ratschlag gemacht haben / sampt Ephraim vnd dem son Remalia / vnd sagen / Wir wollen hin auff zu Juda / vnd sie auffwecken / vnd vnter vns teilen / vnd zum Könige drinnen machen den son Tabeal . Denn also spricht der Herr HERR / Es sol nicht bestehen noch also gehen / Sondern wie Damascus das heubt ist in Syria / So sol ReZin das heubt zu Damasco sein . Vnd vber fünff vnd sechzig jar sol es mit Ephraim aus sein / das sie nicht mehr ein Volck seien . Vnd wie Samaria das heubt ist in Ephraim / So sol der son Remalia das heubt zu Samaria sein . Gleubt jr nicht / So bleibt jr nicht . VND der HERR redet abermal zu Ahas / vnd sprach / Fodder dir ein Zeichen vom HERRN deinem Gott / es sey hunden in der Helle / oder droben in der Höhe . Aber Ahas sprach / Jch wils nicht foddern / das ich den HERRN nicht versuche . Da sprach er / Wolan / so höret jr vom hause Dauid / Jsts euch zu wenig / das jr die Leute beleidiget / jr müsst auch meinen Gott beleidigen ? Darumb so wird euch der Herr selbs ein Zeichen geben / Sihe / Eine Jungfraw ist schwanger / vnd wird einen Son geberen / den wird sie heissen Jmmanuel / Butter vnd honig wird er essen / das er wisse böses zu verwerffen / vnd gutes zu erwelen . Denn ehe der Knabe lernet böses verwerffen / vnd gutes erwelen / wird das Land da fur dir grawet / verlassen sein von seinen zween Königen . Math . 1 ; Luc . 1 . Aber der Herr wird vber dich / vber dein Volck / vnd vber deines Vaters haus / tage komen lassen / die nicht komen sind / sint der zeit Ephraim von Juda gescheiden ist / durch den König zu Assyrien . Denn zu der zeit wird der HERR zisschen der Fliegen am ende der wasser in Egypten / vnd der Bienen im lande Assur / Das sie komen vnd alle sich legen an die trocken Beche / vnd in die Steinklüffte / vnd in alle Hecken / vnd in alle Püssche . Zur selbigen zeit wird der Herr das Heubt vnd in die Har an füssen abscheren / vnd den bart abnemen / durch ein gemietet Der König zu Assyrien heisset ein gemietet oder gedinget Schermesser / Denn Gott brauchet sein eine zeit lang / sein Volck zu straffen . Schermesser / nemlich durch die / so jenseid des Wassers sind / als durch den könig von Assyrien . Zvr selbigen zeit / wird ein Man einen hauffen Küe / vnd zwo Herde zihen vnd wird so viel zu melcken haben / das er Butter essen wird / Denn Butter vnd Honig wird essen wer vbrig im Lande bleiben wird . Denn es wird zu der zeit geschehen / das / wo jtzt tausent Weinstöcke stehen / tausent silberlinge werd / da werden dornen vnd hecken sein / das man mit pfeilen vnd bogen dahin gehen mus . Denn im gantzen Lande werden dornen vnd hecken Das ist / Es wird das Land wüste ligen / on Leute die es erbeiten . sein / Das man auch zu alle den Bergen / so man mit hawen pflegt vmb zu hacken / nicht kan komen / fur schew der dornen vnd hecken / Sondern man wird ochsen daselbs gehen / vnd schafe drauff tretten lassen . VND der HERR sprach zu mir / Nim fur dich einen grossen Brieff / vnd schreib darauff mit menschen griffel / Raubebald / Eilebeute . Vnd ich nam zu mir zween trewe Zeugen / den Priester Vria / vnd Sacharia den son Jeberechia . Vnd gieng zu einer Prophetinne / die ward schwanger / vnd gebar einen Son / vnd der HERR sprach zu mir / Nenne jn / Raubebald / Eilebeute . Denn ehe der Knabe ruffen kan / Lieber Vater / liebe mutter / sol die macht Damasci / vnd die ausbeute Samarie weggenomen werden / durch den könig zu Assyrien . VND der HERR redet weiter mit mir / vnd sprach / Weil dis Volck verachtet das wasser zu Siloha / das stille gehet / vnd tröstet sich des ReZin vnd des sons Remalia / Sihe / so wird der Herr vber sie komen lassen starcke vnd viel Wasser des stromes Das ist / der Phrath / jenseid welchem das land Assyrien ligt . / nemlich den könig zu Assyrien / vnd alle seine herrligkeit / Das sie vber alle jre Beche faren / vnd vber alle jre Vfer gehen / Vnd werden einreissen in Juda vnd schwemmen / vnd vber her gehen / Bis das sie an den Hals reichen / vnd werden jre Flügel ausbreiten / das sie dein Land / o JmmanuEl Jmmanuel heisst Gott mit vns . Er spottet der Assyrer / das sie würden fur füllen / so weit es ist . Seid böse jr Völcker / vnd gebt doch die flucht . Höret jrs alle die jr in fernen Landen seid ? Rüstet euch / vnd gebt doch die flucht / Lieber rüstet euch / vnd gebt doch die flucht . Beschliesset einen Rat / vnd werde nichts draus / Beredet euch / vnd es bestehe nicht / Denn hie ist JmmanuEl . 4 . Reg . 19 . Denn so spricht der HERR zu mir / als fasset er mich bey der hand vnd vnterweiset mich / das ich nicht sol wandeln auff dem wege dieses Volcks / vnd spricht / Jr solt nicht sagen / Bund Das Jüdische volck trawete Gott nicht / vnd machte bund mit den Heiden vmbher / welche doch jre Feinde waren . / Dis Volck redet von nichts / denn von Bund . Fürchtet jr euch nicht also / wie sie thun / vnd lasset euch nicht grawen / Sondern heiliget den HERRN Zebaoth / Den lasset ewer furcht vnd schrecken sein / so wird er eine heiligung sein . Aber ein Stein des anstossens / vnd ein Fels des ergernis den zweien heusern Jsrael / zum strick vnd fall den bürgern zu Jerusalem / Das jr viel sich dran stossen / fallen / zubrechen / verstrickt vnd gefangen werden . Luc . 2 ; 1 . Pet . 2 ; Rom . 9 . Bjnde Das Gesetz bleibt vnuerstanden vnd vnerfüllet / wo nicht der glaube ist / der zu Christus Jünger machet . zu das Zeugnis / versiegele das Gesetz meinen Jüngern . Denn ich hoffe auff den HERRN / der sein Andlitz verborgen hat fur dem hause Jacob / Jch aber harre sein . Sihe / hie bin ich / vnd die Kinder / die mir der HERR gegeben hat / zum Zeichen vnd Wunder in Jsrael / vom HERRN Zebaoth / der auff dem berge Zion wonet . Ebre . 2 . Wenn sie aber zu euch sagen / Jr müsset die Warsager vnd Zeichendeuter fragen / die da schwetzen vnd disputirn Die da klug sein wollen / vnd mit vernunfft die Schrifft meistern . ( So sprecht ) Sol nicht ein Volck seinen Gott fragen ? Oder sol man die Todten fur die Lebendigen fragen ? Ja nach dem Gesetz vnd Zeugnis . Werden sie das nicht sagen / So werden sie die Morgenröte nicht haben / Sondern werden im Lande vmbher gehen / hart geschlagen vnd hungerig . Wenn sie aber Hunger leiden / werden sie zörnen vnd fluchen jrem Könige vnd jrem Gotte . Vnd werden vber sich gaffen / vnd vnter sich die Erden ansehen / vnd nichts finden denn trübsal vnd finsternis / Denn sie sind müde in angst / vnd gehen jrre im finstern . Denn es wird wol ein ander müde sein / die jnen angst thut / denn zur vorigen zeit war / da es leicht zugieng im lande Sebulon vnd in lande Naphthali / Vnd hernach schwerer ward am wege des Meeres / disseid des Jordans in der Heiden Galilea . Psal . 59 . DAS Volck so im Finstern wandelt / sihet ein grosses liecht / vnd vber die da wonen im finstern Lande / scheinet es helle . Du machest der Heiden viel / Damit machestu der Freuden nicht viel . Fur dir aber wird man sich frewen / wie man sich frewet in der Erndte / Wie man frölich ist / wenn man Beute austeilet . Denn du hast das Joch jrer Last / vnd die Rute jrer Schulter / vnd den Stecken jres Treibers zubrochen / Wie zur zeit Midian . Denn aller Krieg mit vngestüm vnd blutig Kleid / wird verbrand vnd mit fewr verzeret werden . Denn Vns ist ein Kind geboren / ein son ist vns gegeben / welchs Herrschafft ist auff seiner Schulder / Vnd er heisst / Wunderbar / Rat / Krafft / Helt / ewig Vater / Friedfürst . Auff das seine Herrschafft gros werde / vnd des Friedes kein ende / Auff dem Stuel Dauid vnd seinem Königreiche / das ers zurichte vnd stercke / mit Gericht vnd Gerechtigkeit / von nu an bis in ewigkeit . Solchs wird thun der Eiuer des HERRN Zebaoth . 1 . Cor . 15 ; Jud . 7 ; Luc . 1 . Der Herr hat ein wort gesand in Jacob / vnd ist in Jsrael gefallen / Das es sollen inne werden alles volck Ephraim / vnd die bürger zu Samaria / Die da sagen in hohmut vnd stoltzem sinn / Zigelsteine sind gefallen / Aber wir wollens mit Werckstücken widerbawen / Man hat Maulberbeume abgehawen / So wollen wir Cedern an die stat setzen . Denn der HERR wird des ReZins Kriegsvolck wider sie erhöhen / vnd jre Feinde zu hauff rotten / die Syrer fornen her / vnd die Philister von hinden zu / das sie Jsrael fressen mit vollem maul . Jn dem allen lesset sein zorn noch nicht abe / seine hand ist noch ausgereckt . So keret sich das volck auch nicht zu dem der es schleget / vnd fragen nichts nach dem HERRN Zebaoth . DArumb wird der HERR abhawen von Jsrael beide Kopff vnd Schwantz / beide Ast vnd Strumpff / auff einen tag . Die alten ehrlichen Leute sind der kopff / Die Propheten aber so falsch leren / sind der schwantz / Denn die Leiter dieses Volcks sind Verfürer / vnd die sich leiten lassen / sind verloren . Darumb kan sich der Herr vber jre junge Manschafft nicht frewen / noch jrer Waisen vnd Widwen erbarmen / Denn sie sind allzumal Heuchler vnd böse / vnd aller mund redet torheit . Jn dem allen lesset sein Zorn noch nicht abe / seine Hand ist noch ausgereckt . Denn das Gottlose wesen ist angezündet wie Fewr / vnd verzeret Dornen vnd Hecken / vnd brennet wie im dicken Walde / vnd gibt hohen Rauch . Denn im zorn des HERRN Zebaoth ist das Land verfinstert / das das volck ist wie speise des fewrs / Keiner schonet des andern . Rauben sie zur Rechten / so leiden sie hunger / Essen sie zur Lincken / so werden sie nicht sat . Ein jglicher frisset das Fleisch seines arms / Manasse den Ephraim / Ephraim den Manasse / vnd sie beide mit einander wider Juda . Jn dem allen lesset sein Zorn nicht abe / seine Hand ist noch ausgereckt . Weh den Schrifftgelerten / die vnrecht Gesetz machen / vnd die vnrechte Vrteil schreiben / Auff das sie die sachen der Armen beugen / vnd gewalt vben im Recht der Elenden vnter meinem volck / Das die Widwen jr Raub / vnd die Waisen jre Beute sein müssen . Was wolt jr thun am tage der heimsuchunge vnd des vnglücks / das von ferne kompt ? Zu wem wolt jr fliehen vmb hülffe ? vnd wo wolt jr ewre Ehre lassen / das sie nicht vnter die Gefangene gebeuget werde / vnd vnter die Erschlagene falle ? Jn dem allen lesset sein Zorn nicht abe / seine Hand ist noch ausgereckt . Oweh Assur / der meines zorns Rute / vnd jre hand meines grimmes Stecke ist / Jch wil jn senden wider ein Heucheluolck / vnd jm befelh thun wider das Volck meines zorns / Das ers beraube vnd austeile / vnd zurtrette es / wie kot auff der gassen . Wiewol ers nicht so meinet vnd sein hertz nicht so dencket / Sondern sein hertz stehet zu vertilgen vnd auszurotten nicht wenig Völcker . Denn er spricht / Sind meine Fürsten nicht allzumal Könige ? Jst Calno nicht wie Charchemis ? Jst Hamath nicht wie Arpad ? Jst nicht Samaria wie Damascus ? Wie meine hand funden hat die Königreiche der Götzen / so doch jre Götzen stercker waren / denn die zu Jerusalem vnd Samaria sind / Solt ich nicht Jerusalem thun vnd jren Götzen / wie ich Samaria vnd jren Götzen gethan habe . Wenn aber der Herr alle seine werck ausgericht hat / auff dem berge Zion vnd zu Jerusalem / wil ich heimsuchen die Frucht des hohmütigen königes zu Assyrien / vnd die pracht seiner hoffertigen augen / Darumb das er spricht / Jch habs durch meiner hende krafft ausgericht / vnd durch meine weisheit / denn ich bin klug . Jch habe die Lender anders geteilet / vnd jr Einkomen geraubt / vnd wie ein Mechtiger / die Einwoner zu boden geworffen . Vnd meine hand hat funden die Völcker / wie ein Vogelnest / das ich habe alle Land zusamen gerafft / wie man Eyer auffrafft / die verlassen sind / da niemand eine Fedder regt / oder den Schnabel auffsperret / oder zisschet . Mag sich auch eine Axt rhümen wider den / so damit hewet ? Oder eine Seghe trotzen wider den / so sie zeucht ? wie der rhümen kan / der den Stecken füret Gott ists leichter einen Tyrannen zu erheben / denn vns ein stroern stecken / der nicht ein holtz ist . vnd hebt vnd füret jn so leicht / als were er kein holtz . Darumb wird der Herr HERR Zebaoth vnter seine Fetten die Darre senden / vnd seine herrligkeit wird er anzünden / das sie brennen wird wie ein fewr . Vnd das Liecht Das ist / Gott im Tempel zu Jerusalem . Jsrael wird ein Fewr sein / vnd sein Heiliger wird ein Flamme sein / vnd wird seine Dornen vnd Hecken anzünden vnd verzeren auff einen tag . Vnd die herrligkeit seines Waldes vnd seines Feldes sol zu nichte werden / von den Seelen bis auffs fleisch / vnd wird zurgehen vnd verschwinden / Das die vbrigen Beume seines Waldes mügen gezelet werden / vnd ein Knabe sie mag anschreiben . Zv der zeit werden die vbrigen in jsrael / vnd die errettet werden im Hause Jacob / sich nicht mehr verlassen auff den / der sie schlegt / Sondern sie werden sich verlassen auff den HERRN den Heiligen in Jsrael / in der warheit . Die Vbrigen werden sich bekeren / ja die Vbrigen in Jacob / zu Gott dem starcken . Denn ob dein Volck o Jsrael / ist / wie Sand am Meer / Sollen doch die Vbrigen desselbigen bekeret werden . Denn wenn dem verderben gesteuret wird / so kompt die Gerechtigkeit vberschwenglich . Denn der Herr HERR Zebaoth wird ein verderben gehen lassen / vnd demselbigen doch steuren im gantzen Lande . Rom . 9 . Darumb spricht der Herr HERR Zebaoth / Fürchte dich nicht mein Volck / das zu Zion wonet / fur Assur / Er wird dich mit dem Stecken schlahen vnd seinen Stab wider dich auffheben / wie in Egypten geschach . Denn es ist noch gar vmb ein kleines zuthun / So wird die vngnade vnd mein zorn vber jre vntugent ein ende haben . Als denn wird der HERR Zebaoth eine Geissel vber jn erwecken / wie in der schlacht Midian / auff dem felse Oreb / vnd wird seinen Stab / des er am Meer brauchte / auffheben / wie in Egypten . Zu der zeit wird seine Last von deiner Schulder weichen müssen / vnd sein Joch vnd deinem Halse / Denn das joch wird verfaulen Gleich wie ein Ochse dem Joch entwechst / wenn er fett vnd starck wird / das er das joch zureisset / als ein faul seil etc . Also spricht man auch / Er ist der Ruten entwachsen . Hie beschreibet er den Zug des Königes zu Assyrien gen Jerusalem / als der solche Stedte plündert etc . Aber er sol vmbgehawen werden / wie ein wald etc . fur der fette . Jud . 7 . ER kompt ( las gleich sein ) gen Aiath / Er zeucht durch Migron / Er mustert seinen zeug zu Michmas . Sie zihen fur vnserm lager Geba vber / Rama erschrickt / Gibeath Sauls fleucht . Du tochter Gallim schrey laut / merck auff Laisa / Du elendes Anathoth / Madmena weicht / Die bürger zu Gebim stercken sich . Man bleibet vieleicht einen tag zu Nob / so wird er seine hand regen wider den Berg der tochter Zion vnd wider den hügel Jerusalem . Aber sihe / der Herr HERR Zebaoth wird die Este mit macht verhawen / vnd was hoch auffgericht stehet / verkürtzen / Das die Hohen genidriget werden / vnd der dicke Wald wird mit eisen vmbgehawen werden / vnd Libanon wird fallen durch den Mechtigen . Jnf . 37 . VND es wird eine Rute auffgehen von dem stam Jsai / vnd ein Zweig aus seiner wurtzel Frucht bringen . Auff welchem wird rugen der Geist des HERRN / der Geist der weisheit vnd des verstands / der Geist des rats vnd der stercke / der Geist des erkentnis vnd der furcht des HERRN . Vnd sein Riechen Sein Opffer das fur Gott wol reucht / vnd sein Reuchwerg / wird nicht sein / wie des alten Priesterthums des Gesetzes in eusserlich ein Reuchwerg / Sondern in der furcht Gottes / das ist / sein Gebet wird im Geist geschehen Joh . 4 Denn reuchen heisst beten / Riechen heisst erhören . wird sein in der furcht des HERRN . Er wird nicht richten nach dem seine augen sehen / noch straffen / nach dem seine Ohren hören / Sondern wird mit gerechtigkeit richten die Armen / vnd mit Gericht Er wird sie durch gnade gerecht machen / vnd doch durchs Creutz lassen straffen / den vbrigen alten Adam im fleisch / Vnd das heisst / mit gericht straffen / das ist / Nicht im grim noch zorn sondern mit vernunfft vnd zu jrem nutz . straffen die Elenden im Lande . Vnd wird mit dem Stabe seines Mundes die Erden schlahen / vnd mit dem Odem seiner Lippen den Gottlosen tödten . Gerechtigkeit wird die gurt seiner Lenden sein / vnd der Glaube die gurt seiner Nieren . Rom . 15 ; 2 . The . 2 . Dje Wolffe werden bey den Lemmern wonen / vnd die Pardel bey den Böcken ligen . Ein kleiner Knabe wird Kelber vnd Jungelewen vnd Mastvihe mit einander treiben . Kühe vnd Beeren werden an der Weide gehen / das jre Jungen bey einander ligen / vnd Lewen werden stroh essen wie die Ochsen . Vnd ein Seugling wird seine lust haben am loch der Ottern / vnd ein Entweneter wird seine hand stecken in die hüle des Basilisken . Man wird nirgend letzen noch verderben auff meinem heiligen Berge / Denn das Land ist vol Erkentnis des HERRN / wie mit wasser des Meers bedeckt . Jnf . 65 . VND wird geschehen zu der zeit / Das die wurtzel Jsai / die da stehet zum Panir den Völckern / Nach der werden die Heiden fragen . Vnd seine Ruge wird Ehre sein . Vnd der Herr wird zu der zeit zum andern mal seine Hand ausstrecken / das er das vbrige seines Volcks erkriege so vberblieben ist / von den Assyrern / Egyptern / Pathros / Morenland / Elamiten / Sinear / Hamath / vnd von den Jnsulen des Meers . Vnd wird ein Panir vnter die Heiden auffwerffen vnd zusamen bringen die veriagten Jsrael / vnd die zerstreweten aus Juda zu hauff füren / von den vier Ortern des Erdreichs . Vnd der neid wider Ephraim wird auffhören / vnd die feinde Juda werden ausgerottet werden / das Ephraim nicht neide den Juda / vnd Juda nicht sey wider Ephraim . Rom . 15 . Sje werden aber den Philistern auff dem Halse sein gegen Abend / vnd berauben alle die so gegen Morgen wonen . Edom vnd Moab werden jre Hende gegen sie falten / Die kinder Ammon werden gehorsam sein . Vnd der HERR wird verbannen den strom des meers in Egypten . Vnd wird seine Hand lassen gehen vber das Wasser mit seinem starcken Winde / vnd die sieben Ströme schlahen / das man mit schuhen dadurch gehen mag . Vnd wird eine Ban sein dem vbrigen seines Volcks / das vberblieben ist von den Assyrern / wie Jsrael geschach zur zeit / da sie aus Egyptenland zogen . Exod . 14 . ZV derselbigen zeit wirstu sagen . Ich dancke dir HERR / das du zornig bist gewesen vber mich / Vnd dein Zorn sich gewendet hat / vnd tröstest mich . Sjhe / Gott ist mein Heil / ich bin sicher / vnd fürchte mich nicht / Denn Gott der HERR ist meine Stercke / vnd mein Psalm / vnd ist mein Heil . Exod . 15 ; Psal . 118 . JR werdet mit freuden Wasser schepffen / Aus den Heilbrunnen . Joh . 7 . Vnd werdet sagen zur selbigen zeit / Dancket dem HERRN / prediget seinen Namen / Machet kund vnter den Völckern sein Thun / verkündiget wie sein Name so hoch ist . Lobsinget dem HERRN / denn er hat sich herrlich beweiset / solchs sey kund in allen Landen . Jauchtze vnd rhüme du Einwonerin zu Zion / Denn der Heilige Jsraels ist gros bey dir . Djs ist die Last vber Babel / die Jesaia der son Amoz sahe . Werfft Panir auff / auff hohen Bergen / rufft getrost wider sie / werfft die hand auff / lasst einzihen durch die thore der Fürsten . Jch hab meinen Geheiligeten geboten / vnd meinen starcken geruffen zu meinem zorn / die da frölich sind in meiner Herrligkeit . Es ist ein geschrey einer Menge auff den Bergen / wie eines grossen Volcks / ein geschrey als eins getümels der versamleten Königreiche der Heiden . Der HERR Zebaoth rüstet ein Heer zum streit / die aus fernen Landen komen vom ende des himels / Ja der HERR selbs sampt dem Zeuge seines zorns / zu verderben das gantze Land . Jere . 50 ; Jere . 51 . Heulet / Denn des HERRN tag ist nahe / er kompt wie eine verwüstung vom Allmechtigen . Darumb werden alle Hende lass / vnd aller Menschen hertz wird feig sein . Schrecken / angst vnd schmertzen wird sie ankomen / es wird jnen bang sein / wie einer Gebererin / Einer wird sich fur dem andern entsetzen / fewrrot werden jr angesicht sein . Denn sihe / des HERRN tag kompt grausam / zornig / grimmig / das Land zuuerstören / vnd die Sünder draus zuuertilgen . Denn die Sterne am Himel vnd sein Orion scheinen nicht helle / Die Sonne gehet finster auff / vnd der Mond scheinet tunckel . Jch wil den Erdboden heimsuchen / vmb seiner bosheit willen / vnd die Gottlosen vmb jrer vntugent willen . Vnd wil des hohmuts der Stoltzen ein ende machen / vnd die hoffart der Gewaltigen demütigen . Das ein Man theurer sein sol denn fein Gold / vnd ein Mensch werder Das ist / Der Leute werden so wenig sein im Lande als Gold . denn golds stücke aus Ophir . Job . 9 ; Amos . 5 . Darumb wil ich den Himel bewegen / das die Erden beben sol von jrer stet / durch den grim des HERRN Zebaoth / vnd durch den tag seines zorns . Vnd sie Das ist Babel . sol sein / wie ein zuscheucht Rehe / vnd wie ein Herd on hürten / Das sich ein jglicher zu seinem Volck heimkeren / vnd ein jglicher in sein Land fliehen wird . Darumb / das welcher sich da finden lesst / erstochen wird / vnd welcher dabey ist / durchs schwert fallen wird . Es sollen auch jre Kinder fur jren augen zeschmettert / jre Heuser geplündert / vnd jre Weiber geschendet werden . Denn sihe / Jch wil die Meder vber sie erwecken / die nicht silber suchen / oder nach gold fragen / Sondern die Jünglinge mit Bogen erschiessen / vnd sich der früchte des Leibs nicht erbarmen / noch der Kinder schonen . Psal . 137 . Also sol Babel / das schönest vnter den Königreichen / die herrliche pracht der Chaldeer / vmbkeret werden von Gott / wie Sodom vnd Gomorra / Das man fort nicht mehr da wone / noch jemand da bleibe fur vnd fur . Das auch die Araber keine Hütten daselbst machen / vnd die Hirten keine hurten da auff schlahen . Sondern Zihim werden sich da lagern / vnd jre heuser vol Ohim Ohim halt ich sey fast allerley wilde Thier / so vier füssig sind / Gleich wie Zihim allerley wilde Vogel . sein / vnd Straussen werden da wonen / vnd Feld geister werden da hüpffen / vnd Eulen in jren Pallasten singen / vnd Drachen in den lustigen Schlössern . Vnd jre zeit wird schier komen / vnd jre tage werden sich nicht seumen . Gen . 19 . Denn der HERR wird sich vber jacob erbarmen / vnd Jsrael noch weiter erwelen / vnd sie in jr Land setzen . Vnd Frembdlinge werden sich zu jnen thun / vnd dem hause Jacob anhangen . Vnd die Völcker werden sie annemen / vnd bringen an jren Ort / das sie das haus Jsrael besitzen wird im Lande des HERRN zu Knechten vnd Megden . Vnd werden gefangen halten / die / von welchen sie gefangen waren / vnd werden herrschen vber jre Treiber . VND zu der zeit / wenn dir der HERR ruge geben wird von deinem jamer vnd leid / vnd von dem harten Dienst darin du gewesen bist / So wirstu ein solch Sprichwort füren wider den König zu Babel / vnd sagen / Wie ists mit dem Treiber so gar aus / vnd der Zins hat ein ende ? Der HERR hat die Ruten der Gottlosen zubrochen / die ruten der Herrscher / welche dieVölcker schlug im grim on auffhören / vnd mit wüten herrschete vber die Heiden / vnd verfolgete on barmhertzigkeit . NV ruget doch alle Welt vnd ist stille / vnd jauchzet frölich . Auch frewen sich die Tannen vber dir / vnd die Cedern auff dem Libanon ( vnd sagen ) Weil du ligest / kompt niemand erauff / der vns abhawe . Die Helle drunden erzittert fur dir / da du jr zu gegen kamest . Sie erwecket dir die Todten / alle Böcke Das ist / Die grossen Herrn . der welt / vnd heisset alle König der Heiden von jren Stüelen auffstehen / Das die selbigen alle vmb einander reden / vnd sagen zu dir / Du bist auch geschlagen / gleich wie wir / vnd gehet dir / wie vns . Deine pracht ist herunter in die Helle gefaren / sampt dem klange deiner Harffen Das ist / beide gewalt vnd freude ist aus . / Motten werden dein bette sein / vnd Würme deine decke . Wje bistu vom Himel gefallen / du schöner Morgenstern ? Wie bistu zur Erden gefellet / der du die Heiden schwechtest ? Gedachtest du doch in deinem hertzen / Jch wil in den Himel steigen / vnd meinen Stuel vber die sterne Gottes erhöhen . Jch wil mich setzen auff den berg des Stiffts / an der seiten gegen mitternacht . Jch wil vber die hohen wolcken faren vnd gleich sein dem Allerhöhesten . Ja zur Hellen ferestu / zur seiten der Gruben . Wer dich sihet / wird dich schawen vnd ansehen ( vnd sagen ) Jst das der Man / der die Welt zittern vnd die Königreiche beben machete / der den Erdboden zur wüsten machete / vnd die Stedte drinnen zubrach / vnd gab seine Gefangene nicht los ? Zwar alle Könige der Heiden mit einander ligen doch mit ehren / ein jglicher in seinem hause . Du aber bist verworffen von deinem Grabe / wie ein verachter Zweig / wie ein Kleid der Erschlagenen / so mit dem schwert erstochen sind / die hinunter faren zu den Steinhauffen Das ist / Jn das steinicht erdreich / im Grabe / Oder auff den Schindeleich . der Helle / wie ein zutretten Leiche . Du wirst nicht wie die selbigen begraben werden / Denn du hast dein Land verderbet / vnd dein Volck erschlagen / Denn man wird der boshafftigen Samen nimer mehr gedencken . Rjchtet zu / das man seine Kinder schlachte / vmb jrer Veter missethat willen / Das sie nicht auffkomen / noch das Land erben / noch den Erdboden vol Stedte machen . Vnd ich wil vber sie komen / spricht der HERR Zebaoth / vnd zu Babel ausrotten jr gedechtnis / jre vbrigen Neffen vnd Nachkomen / spricht der HERR . Vnd wil sie machen zum erbe den Jgeln / vnd zum Wassersee / vnd wil sie mit einem Besem des verderbens keren / spricht der HERR Zebaoth . Der HERR Zebaoth hat geschworen vnd gesagt / Was gilts / Es sol gehen / wie ich dencke / vnd sol bleiben / wie ichs im sinn habe / Das Assur zuschlagen werde in meinem Lande / vnd ich jn zutrete auff meinen Bergen . Auff das sein Joch von jnen genomen werde / vnd seine Bürde von jrem Halse kome . Das ist der Anschlag / den er hat vber alle Land / vnd das ist die ausgereckte Hand vber alle Heiden . Denn der HERR Zebaoth hats beschlossen / Wer wils weren ? Vnd seine Hand ist ausgereckt / wer wil sie wenden ? JM jar da könig Ahas starb / war dis die Last . Frewe dich nicht du gantz Philisterland / das die Rute / die dich schlug / zubrochen ist . Denn aus der wurtzel der Schlangen wird eine Basiliske komen / vnd jre frucht wird ein fewriger fliegender Drache sein . Denn die Erstlinge der dürfftigen werden sich weiden / vnd die Armen sicher rugen . Aber deine wurtzel wil ich mit hunger tödten / vnd deine Vbrigen wird er erwürgen . Heule Thor / schrey Stad / gantz Philisterland ist feige . Denn von Mitternacht kompt ein Rauch Das ist / Ein grosses Heer / vnd zeucht nicht einzelen sondern mit hauffen . / vnd ist kein einsamer in seinen Gezelten . Vnd was werden die Boten der Heiden hin vnd wider sagen ? Nemlich / Zion hat der HERR gegründet / vnd daselbs werden die Elenden seines Volcks zuuersicht haben . Djs ist die Last vber Moab . Des nachts kompt verstörung vber Ar in Moab / Sie ist dahin . Des nachts kompt verstörung vber Kir in Moab / Sie ist dahin . Sie gehen hin auff gen Baith vnd Dibon zun Altaren / das sie weinen / vnd heulen vber Nebo vnd Medba in Moab / Aller Heubt ist beschoren / aller Bart ist abgeschnitten . Auff jren gassen gehen sie mit Secken vmbgürtet / Auff jren Dechern vnd Strassen heulen sie alle / vnd gehen weinend erab . Hesbon vnd Eleale schreien das mans zu Jahza höret . Darumb wehklagen die gerüsteten in Moab / denn es gehet jrer Seelen vbel . Jere . 48 ; Ezech . 25 ; Zeph . 2 . Mein hertz schreiet zu Moab / Jre Flüchtigen fliehen von der dreyjerigen Kue Moab heisset er eine dreyjerige Kue / darumb / das ein fein Land reich Volck war . Wie eine junge Kue fruchtbar ist vnd viel milch gibt . / bis gen Zoar / denn sie gehen gen Luhith hinan / vnd weinen . Vnd auff dem weg zu Horonaim zu / erhebt sich ein jamer geschrey . Denn die wasser zu Nimrim versiegen / das das Hew verdorret / vnd das Gras verwelcket / vnd wechset kein grün Kraut . Denn das Gut das sie gesamlet / vnd Volck das sie gerüstet haben / füret man vber den Weidenbach . Geschrey gehet vmb in den grentzen Moab / sie heulen bis gen Eglaim / vnd heulen bey dem born Elim / Denn die wasser zu Dimon sind vol bluts . Dazu wil ich vber Dimon noch mehr komen lassen / beide vber die erhalten sind in Moab des Lewen 2 / vnd vber die vbrigen im Lande . Ljeber schickt jr Landsherrn Lemmer von Sela Das ist / schickt Opffer gen Jerusalem / Obs helffen wolt . aus der wüsten zum Berge der tochter Zion . Aber wie ein Vogel da hin fleugt / der aus dem Nest getrieben wird / So werden sein die töchter Moab / wenn sie fur Arnon vberziehen . Samlet rat / haltet gericht / mache dir schatten des mittages wie eine nacht / Verbirge die veriagten / vnd melde die flüchtigen nicht . Las meine veriagten bey dir herbergen / Liebes Moab sey du jr schirm fur dem Verstörer / So wird der Treiber ein ende haben / die Verstörer auffhören / vnd der Vntertretter ablassen im Lande . ES wird aber ein Stuel bereitet werden aus Gnaden / das einer drauff sitze in der warheit / in der hütten Dauid / vnd richte vnd trachte nach Recht / vnd fordere Gerechtigkeit . Wjr hören aber von dem hohmut Moab / das er fast gros ist / das auch jr hohmut / stoltz vnd zorn grösser ist denn jre macht . Darumb wird ein Moabiter vber den andern heulen / alle sampt werden sie heulen . Vber die grundfeste der stad Kir-Hareseth werden die verlemeten seufftzen . Denn Hesbon ist ein wüste feld worden / der Weinstock zu Sibma ist verderbt / die Herrn / vnter den Heiden haben seine edle Reben zuschlagen / vnd sind komen bis gen Jaeser / vnd zihen vmb in der wüsten / Jre feser sind zustrewet / vnd vber das Meer gefurt . Darumb weine ich vmb Jaeser vnd vmb den weinstock zu Sibma / vnd vergiesse viel threnen vmb Hesbon vnd Eleale . Denn es ist ein Gesang Der Feinde geschrey / an stat deines frölichen Gesangs . in deinen Sommer vnd in deine Erndte gefallen / Das freude vnd wonne im felde auffhöret / vnd in Weinbergen jauchtzet noch rufft man nicht . Man keltert keinen Wein in den keltern / Jch hab des gesangs ein ende gemacht . Darumb brummet mein hertz vber Moab / wie eine Harffen / vnd mein inwendiges vber KirHares . Als denn wirds offenbar werden / wie Moab müde Das er sich seer bemühet hat on allen nutz . ist bey den Altaren / vnd wie er zu seiner Kirchen gangen sey zu beten / vnd doch nichts ausgerichtet habe . Das ists / das der HERR da zu mal wider Moab geredt hat . Nu aber redet der HERR / vnd spricht / Jn dreien jaren / wie eins Tag löners jar sind / wird die herrligkeit Moab geringe werden in der grossen Menge / Das gar ein wenig vberbleibe vnd nicht viel . DJS ist die Last vber Damascon . Sihe Damascus Damascus heisst die feste des volcks Ephrraim / darumb / das sie sich auff Damascum verliessen . wird keine stad mehr sein / sondern ein zufallen Steinhauffe . Die stedte Aroer werden verlassen sein / das Herde daselbst weiden / die niemand scheuche . Vnd wird aus sein mit der feste Ephraim vnd das Königreich zu Damasco vnd das vbrige zu Syrien / wird sein wie die herrligkeit der kinder Jsrael / spricht der HERR Zebaoth . Jere . 49 ; Amos . 1 ; Jesa . 7 . ZV der zeit wird die herrligkeit Jacob dünne sein / vnd sein fetter Leib wird mager sein . Denn sie wird sein / als wenn einer Getreide einsamlete in der Erndte / vnd als wenn einer mit seim arm die Ehren einerndtet / vnd als wenn einer Ehren lese im tal Rephaim / vnd ein Nacherndte drinnen bliebe . Als wenn man einen Olbawm schüttelt / das zwo oder drey Beer blieben oben in dem wipffe / Oder als wenn vier oder fünff Früchte an den zweigen hangen spricht der HERR der Gott Jsrael . ZV der zeit wird sich der Mensch halten zu dem der jn gemacht hat / vnd seine augen werden auff den Heiligen in Jsrael schawen . Vnd wird sich nicht halten zu den Altarn , die seine Hende gemacht haben / vnd nicht schawen auff das / das seine Finger gemacht haben / weder auff Hayne noch Bilder . ZV der zeit / werden die stedte jrer Stercke Das sind die stedte darinnen jr Götzen vnd Gottes dienst war / darauff sie sich verliessen . Aber wie die kinder Jsrael kaum ein ast vnd zweig liessen / das ist wenig volcks / da sie das Land der Cananiter ein namen / Also sols jnen auch gehen . sein / wie ein verlassen ast vnd zweig / so verlassen ward fur den kindern Jsrael / vnd werden wüste sein . Denn du hast vergessen Gottes deines Heils / vnd nicht gedacht an den Felsen deiner stercke . Darumb wirstu lustige pflantzen setzen / Aber du wirst da mit den Frembden die feser gelegt haben . Zur zeit des pflantzens wirstu sein wol warten / das dein same zeitlich wachse / Aber in der Erndten / wenn du die mandeln solt erben / wirstu dafur schmertzen eins betrübten haben . Jnf . 24 . Oweh der menge so grosses Volcks Das sind die Assyrer / Welchen er verkündiget jr verderben / zutrost dem volck Jsrael . / wie das Meer wird es brausen / vnd das getümel der Leute wird wüten / wie grosse Wasser wüten / Ja wie grosse wasser wüten / so werden die Leute wüten . Aber er wird sie schelten / So werden sie ferne weg fliehen / vnd wird sie verfolgen / wie dem staube auff den Bergen vom Winde geschicht / vnd wie einem Windwirbel vom vngewitter geschicht . 14Vmb den abend / sihe / so ist schrecken da / vnd ehe es morgen wird sind sie nimer da Lies das xxxvij . Cap . Jesaia . Das ist der Lohn vnser Reuber / vnd das Erbe / der die vns das vnser nemen . WEH dem Lande Das Land ligt zwischen Egypten vnd dem Rotenmeer / die man heist Troglodyten Egyptios / Arabes / Jsmaeliten . Ein wüste / wild / reubisch Volck / die sich auch rhümen / das sie von Reuberey vnd freuel sich neeren sollen . / das vnter den segeln im schatten feret / disseids den wassern des Morenlands / Das Botschafften auff dem Meer sendet / vnd in Rhorschiffen auff den wassern feret . Gehet hin / jr schnelle Boten / zum Volck / das zurissen vnd geplündert ist / zum Volck das grewlicher ist denn sonst jrgend eins / zum Volck / das hie vnd da ausgemessen vnd zutretten ist / welchem die Wasserströme sein Land einnemen . Alle die jr auff Erden wonet / vnd die im Lande sitzen / werdet sehen / wie man des Panir auff den Bergen auffwerffen wird / vnd hören / wie man die Drometen blasen wird . Denn so spricht der HERR zu mir / Jch wil stille halten vnd schawen in meinem Sitz / Wie eine Hitze / die den Regen austrocket / vnd wie ein Melthaw in der hitze der Erndten . Denn fur der Erndte wird das Gewechs abnemen / vnd die vnreiffe Frucht in der blüt verdorren / Das man die stengel mus mit Sicheln abschneiten / vnd die Reben wegthun vnd abhawen / Das mans mit einander mus lassen ligen / dem Geuögel auff den Bergen / vnd den Thieren im Lande / Das des Sommers die Vogel drinnen nisten / vnd des winters allerley Thiere im Lande drinne ligen . Zv der zeit / wird das zurissen vnd geplündert Volck / das grewlicher ist / denn sonst jrgend eins / das hie vnd da abgemessen vnd zutretten ist / welchem die Wasserströme sein Land einnemen / Geschencke bringen dem HERRN Zebaoth / an den Ort / da der Name des HERRN Zebaoth ist / zum berge Zion . Djs ist die Last vber Egypten . Sihe / Der HERR wird auff einer schnellen wolcken faren / vnd in Egypten komen . Da werden die Götzen in Egypten fur jm beben / vnd den Egyptern wird das Hertz feige werden in jrem leibe . Vnd ich wil die Egypter an einander hetzen / das ein Bruder wider den andern / ein Freund wider den andern / eine Stad wider die ander / ein Reich wider das ander streiten wird . Vnd der mut sol den Egyptern vnter jnen vergehen / vnd wil jre Anschlege zu nicht machen . Da werden sie denn fragen Das sind jre Pfaffen vnd geistliche Propheten vnd Lerer . jre Götzen vnd Pfaffen / vnd Warsager vnd Zeichendeuter / Aber ich wil die Egypter vbergeben in die hand grausamer Herrn / vnd ein harter König Der Könige zu Assyrien . sol vber sie herrschen / spricht der Herrscher der HERR Zebaoth . Jere . 46 ; Ezech . 29 ; Ezech . 30 etc . VND das Wasser in den Seen wird vertrocken / dazu der Strom wird versiegen vnd verschwinden . Vnd die wasser werden verlauffen / das die Seen an temmen werden geringe vnd treuge werden / beide rhor vnd schilff verwelcken / vnd das Gras an den wassern verstieben / vnd alle Saat am wasser wird verwelcken vnd zu nicht werden . Vnd die Fisscher werden trawren / vnd alle die so Angel ins wasser werffen / werden klagen / vnd die so Netze auswerffen auffs wasser / werden betrübt sein . Es werden mit schanden bestehen / die da gute Garn wircken vnd Netze stricken . Vnd die da Helder haben / sampt allen die Teiche vmbs lohn machen / werden bekümert sein . Dje Fürsten zu Zoan sind Thoren / die weisen Rete Pharao sind im Rat zu Narren worden . Was sagt jr doch von Pharao / Jch bin der Weisen kind / vnd kom von alten Königen her ? Wo sind denn nu deine Weisen / Las sie dirs verkündigen vnd anzeigen / das der HERR Zebaoth vber Egypten beschlossen hat . Aber die Fürsten zu Zoan sind zu Narren worden / die Fürsten zu Noph sind betrogen / sie verfüren sampt Egypten den Eckstein Das ist / den König . der geschlechte . Denn der HERR hat einen Schwindelgeist vnter sie ausgossen / Das sie Egypten verfüren in alle jrem thun / wie ein Trunckenbold taumelt / wenn er speiet . Vnd Egypten wird nichts haben / das heubt oder schwantz / ast oder strumpff zeuge . ZV der zeit wird Egypten sein wie Weiber / vnd sich fürchten vnd erschrecken / wenn der HERR Zebaoth die Hand vber sie weben wird . Vnd Egypten wird sich fürchten / fur dem lande Juda / das / wer desselbigen gedencket / wird dafur erschrecken / vber dem Rat des HERRN Zebaoth / den er vber sie beschlossen hat . Zv der zeit werden fünff stedte in egyptenlande reden nach der sprach Canaan / vnd schweren bey dem HERRN Zebaoth / eine wird heissen Jrheres Heisset Sonnestad / vnd achten viel es sey Heliopolis . . Zur selbigen zeit wird des HERRN Altar / mitten in Egyptenlande sein / vnd ein Malstein des HERRN an den Grentzen / welcher wird ein zeichen vnd zeugnis sein dem HERRN Zebaoth in Egyptenland . Denn sie werden zum HERRN schreien fur den Beleidigern / So wird er jnen senden einen Heiland vnd Meister der sie errette . Denn der HERR wird den Egyptern bekand werden / vnd die Egypter werden den HERRN kennen zu der zeit / vnd werden jm dienen mit Opffer vnd Speisopffer / vnd werden dem HERRN geloben vnd halten . Vnd der HERR wird die Egypter plagen vnd heilen / Denn sie werden sich bekeren zum HERRN / vnd er wird sich erbitten lassen / vnd sie heilen . ZV der zeit wird eine Ban sein / von Egypten in Assyrien / das die Assyrer in Egypten / vnd die Egypter in Assyrien komen / vnd die Egypter sampt den Assyrern Gott dienen . Zu der zeit wird Jsrael selb dritte sein mit den Egyptern vnd Assyrern / durch den Segen so auff Erden sein wird . Denn der HERR Zebaoth / wird sie segenen / vnd sprechen / Gesegenet bistu Egypten mein volck / vnd du Assur meiner Hende werck / vnd du Jsrael mein Erbe . JM jar / da Tharthan gen Asdod kam / als jn gesand hatte Sargon / der könig zu Assyrien / vnd streit / wider Asdod vnd gewan sie / Zur selbigen zeit redet der HERR durch Jesaia den son Amoz / vnd sprach . Gehe hin vnd zeuch ab den Sack Groben rock / werckeltagskleid . von deinen Lenden / vnd zeuch deine Schuch aus von deinen Füssen . Vnd er thet also / gieng nacket vnd barfus . DA sprach der HERR / Gleich wie mein knecht Jesaia nacket vnd barfus gehet / zum Zeichen vnd Wunder dreier jar / vber Egypten vnd Morenland . Also wird der König zu Assyrien hin treiben das gefangen Egypten vnd vertrieben Morenland / beide jung vnd alt / nacket vnd barfus mit blosser scham / zu schanden Egypten . Vnd sie werden erschrecken / vnd mit schanden bestehen vber dem Morenland / dar auff sie sich verliessen / vnd widerumb das Morenland vber den Egyptern / welcher sie sich rhümeten . Vnd die Einwoner dieser Jnsulen werden sagen zur selbigen zeit / Jst das vnser zuuersicht / da wir hin flohen vmb hülffe / das wir errettet würden von dem könig zu Assyrien ? Wie fein sind wir entrunnen ? Djs ist die Last vber die Wüsten am Meer . Wie ein wetter vom Mittage kompt / das alles vmbkeret / So kompts aus der wüsten aus einem grausamen Lande / Denn mir ist ein hart Gesicht angezeigt . Ein Verechter kompt wider den andern / ein Verstörer wider den andern . Zeuch er auff Elam / belege sie Madai / Jch wil alle seines seufftzens Welchs er anrichtet / da mit das er viel Leute plaget / sonderlich das volck Gottes . ein ende machen . Derhalben sind meine Lenden vol schmertzens / vnd angst hat mich ergriffen / wie eine Gebererin / Jch krümme mich / wenn ichs höre / vnd erschrecke / wenn ichs ansehe . Mein hertz zittert / grawen hat mich erschreckt / Jch habe in der lieben nacht keine ruge dafur . Ja richte einen Tissch zu / Las wachen auff der Warte / esset / trincket / Machet euch auff jr Fürsten / schmirt den schilt . Hab . 3 . Denn der Herr saget zu mir also / Gehe hin / stelle einen Wechter / der da schaw vnd ansage . Er sihet aber Reuter reiten vnd faren / auff Rossen / Eseln vnd Kamelen / vnd hat mit grossem vleis achtung drauff . Vnd ein Lewe rieff / Herr / ich stehe auff der Warte jmerdar des tages / vnd stelle mich auff meine Hut alle nacht . Vnd sihe / da kompt einer / der feret auff einem wagen / der antwortet / vnd spricht / Babel ist gefallen / Sie ist gefallen / vnd alle Bilde jrer Götter sind zuboden geschlagen / Mein liebe Tenne Babel ist Gottes Tenne / Denn er wolt sie zudreschen vnd zuschlagen . / da ich auff dressche . Was ich gehört habe vom HERRN Zebaoth dem Gott Jsrael / das verkündige ich euch . Apo . 14 ; Apo . 18 . Djs ist die Last vber Duma . Man rufft zu mir aus Seir / Hüter ist die nacht Das ist / finster vnd betrübte zeit von vnglück . schier hin ? Hüter ist die nacht schier hin ? Der Hüter aber sprach / Wenn der morgen schon kompt / so wird es doch nacht sein . Wenn jr schon fragt / So werdet jr doch wider komen vnd wider fragen . Djs ist die Last vber Arabia . Jr werdet im walde in Arabia wonen auff dem wege gen Dedanim . Bringet den Durstigen wasser entgegen / die jr wonet im lande Thema / Bietet brot den Flüchtigen . Denn sie fliehen fur dem Schwert / ja fur dem blossen schwert / fur den gespannen Bogen / fur dem grossen streit . Denn also spricht der Herr zu mir / Noch in eim jar / wie des Taglöners jare sind / Sol alle herrligkeit Kedar vntergehen / vnd der vbrigen Schützen der Helden zu Kedar sol weniger werden / Denn der HERR der Gott Jsrael hats geredt . Djs ist die Last vber das Schawtal Jerusalem heisset er Schawtal / darumb / das sie viel Schawer / das ist / Propheten / vnd Lerer in Gottes wort hatten etc . . Was ist denn euch das jr alle so auff die Decher laufft ? Du warest vol gedönes / eine Stad vol volcks / eine fröliche stad . Deine Erschlagen sind nicht mit dem schwert erschlagen / vnd nicht im streit gestorben . Sondern alle deine Heubtleute sind fur dem Bogen weg gewichen vnd gefangen / Alle die man in dir funden hat / sind gefangen vnd fern geflohen . Darumb sage ich / Hebt euch von mir / Last mich bitterlich weinen / Mühet euch nicht / mich zu trösten vber der verstörung der Töchter meines Volcks . Denn es ist ein tag des getümels vnd der zutrettung vnd verwirrung vom Herrn HERRN Zebaoth im Schawtal / vmb des vntergrabens willen der mauren vnd des geschreies am berge . Denn Elam Das sind die Perser / mit den Chaldeern . feret daher mit Köcher / Wagen Leuten vnd Reutern / vnd Kir glentzet daher mit Schilden . VND wird geschehen / das deine ausserwelete Tal werden vol Wagen sein / vnd Reuter werden sich lagern fur die Thore . Da wird der furhang Das ist / Die Schatzkamer vnd Rüsthaus / wird alles offen sein den Feinden . Juda auffgedeckt werden / das man schawen wird / zu der zeit / den Zeuge im Hause des waldes . Vnd werdet der Risse an der stad Dauid viel sehen / vnd werdet das wasser im vntern Teiche samlen müssen . Jr werdet auch die Heuser zu Jerusalem zelen / Ja jr werdet die heuser abbrechen / die mauren zu befestigen . Vnd werdet einen Graben machen zwisschen beiden mauren vom wasser des alten Teichs . Noch sehet jr nicht auff Den der solchs thut / vnd schawet nicht auff den / der solchs schaffet von ferne her . Darumb wird der Herr HERR Zebaoth zu der zeit ruffen lassen / das man weine vnd klage / vnd sich beschere vnd Secke anzihe . Wiewol jtzt / sihe / ists eitel freude vnd wonne / Ochsen würgen / Schaf schlachten / Fleisch essen / Wein trincken ( vnd spricht ) Last vns Also spotten sie der Propheten / die jnen das sterben verkündigen . essen vnd trincken / Wir sterben doch morgen . Solchs ist fur den ohren des HERRN Zebaoth offenbar . Was gilts / ob euch diese missethat sol vergeben werden / bis jr sterbet / spricht der Herr HERR Zebaoth . 1 . Cor . 15 ; Sap . 7 . SO spricht der Herr HERR Zebaoth / Gehe hin ein zum Schatzmeister Sebna dem Hofemeister / vnd sprich zu jm / Was hastu hie ? Wen gehörestu an ? das du dir ein Grab hie hawen lessest / als der sein grab in der höhe hawen lest / vnd als der seine wonung in den felsen Das er nicht in seinem hause noch Grabe / sondern anderswo zugescharret werde . machen lesst . Sihe / der HERR wird dich wegwerffen / wie ein Starcker einen wegwirfft / vnd dich zuscharren / vnd wird dich vmbtreiben / wie eine Kugel auff weitem Lande / Daselbs wirstu sterben / daselbs werden deine köstliche Wagen bleiben / mit schmach des hauses deiner Herrn . Vnd ich wil dich von deinem Stande störtzen / vnd von deinem Ampt wil ich dich setzen . VND zu der zeit / wil ich ruffen meinem knecht Eliakim / dem son Hilkia / vnd wil jm deinen Rock anzihen / vnd mit deinem Gürtel gürten / vnd deine gewalt in seine hand geben / das er Vater sey dere / die zu Jerusalem wonen / vnd des hauses Juda . Vnd wil die Schlüssel Das er Schatzmeister sey / an jenes stat . zum hause Dauid auff seine schulder legen / Das er auffthue vnd niemand zuschliesse / das er zuschliesse / vnd niemand auffthue . Vnd wil jn zum Nagel stecken an einen festen Ort / vnd sol haben den Stuel der ehren in seines Vaters hause . Das man an jn henge alle herrligkeit seines Vaters hauses / Kind vnd kinds kinder / alle klein Gerete / beide Trinckgefesse vnd allerley Seitenspiel . Zu der zeit / spricht der HERR Zebaoth / sol der Nagel weggenomen werden / der am festen ort steckt / das er zubreche vnd falle / vnd seine last vmbkome / Denn der HERR sagts . Apo . 3 ; Zach . 10 . Djs ist die Last vber Tyro . Heulet jr schiffe auff dem meer / Denn sie ist zustöret / das kein Haus da ist / noch jemand dahin zeucht / Aus dem lande Chitim Das hat gethan der grosse Alexander aus Macedonia . So gar lange zuuor hat Jesaia solch ding gesehen . werden sie des gewar werden . Die Einwoner der Jnsulen sind stille worden / Die Kauffleute zu Zidon / die durchs Meer zogen / fülleten dich . Vnd was fur früchte am Sihor / vnd Getreide am wasser wuchs / bracht man zu jr hin ein / durch grosse Wasser / vnd du warest der Heiden Marckt worden . Du magst wol erschrecken Zidon / Denn das Meer Das ist / Tyrus . / ja die festest am meer spricht / Jch bin nicht mehr schwanger / ich gebere nicht mehr / so zihe ich keine Jünglinge auff / vnd erzihe keine Jungfrawen . Gleich wie man erschrack / da man von Egypto hörete / Also wird man auch erschrecken wenn man von Tyro hören wird . Faret hin auffs meer / heulet jr Einwoner der Jnsulen . Jere . 47 ; Ezech . 26 ; Ezech . 27 ; Ezech . 28 . Jst das ewre fröliche Stad / die sich jres Alters rhümet ? Jre füsse werden sie ferne wegfüren zu wallen . Wer hette das gemeinet / das Tyro der Kronen Aliarum corona electissima . so gehen solt ? So doch jre Kauffleute Fürsten sind / vnd jre Kremer die herrlichsten im Lande ? Der HERR Zebaoth hats also gedacht / Auff das er schwechte alle pracht der lustigen Stad / vnd verechtlich machte alle Herrlichen im Lande . Far hin durch dein Land / wie ein strom / du Tochter des meers / Da ist keine Gurt Das ist / kein Regiment vnd Oberkeit etc . mehr . Er reckt seine Hand vber das Meer / vnd erschreckt die Königreich / Der HERR gebeut vber Canaan / zuuertilgen jre Mechtigen / vnd spricht / Du solt nicht mehr frölich sein / du geschendete Jungfraw du tochter Zidon . Job . 12 . O Chitim Alexander muste nach Tyro auch Babylon verstören . / mach dich auff / vnd zeuch fort / Denn du must da nicht bleiben / sondern in der Chaldeerland / das nicht ein Volck war / Sondern Assur hat es angericht zu schiffen / vnd haben feste Thürm drinnen auffgerichtet / vnd Pallast auffgebawet / Aber sie ist gesetzt / das sie geschleifft werden sol . Heulet jr schiffe auff dem Meer / Denn ewre macht ist zustöret . ZV der zeit wird Tyrus vergessen werden siebenzig jar / so lange ein König leben mag / Aber nach siebenzig jaren / wird man von Tyro ein Hurnlied singen . Nim die Harffen / gehe in der Stad vmb du vergessene Hure / machs gut auff dem Seitenspiel vnd singe getrost / Auff das dein wider gedacht werde . Denn nach siebenzig jaren wird der HERR Tyrum heimsuchen / das sie widerkome zu jrem Hurenlohn Das ist jr gewerb vnd handel / den sie in Abgötterey treibet . / vnd hurerey treibe mit allen Königreichen auff Erden . Aber jr Kauffhandel vnd Hurnlohn werden dem HERRN heilig sein / Man wird sie nicht zu Schatzsamlen noch verbergen / sondern die fur dem HERRN wonen / werden jr Kauffgut haben / das sie essen vnd sat werden / vnd wol bekleidet sein . Sjhe der HERR macht das Land lehr vnd wüste / vnd wirfft vmb was drinnen ist / vnd zustrewet seine Einwoner . Vnd gehet dem Priester wie dem Volck / dem Herrn wie dem Knecht / der Frawen wie der Magd / dem Verkeuffer wie dem Keuffer / dem Leiher wie dem Borger / dem Manenden wie dem Schüldiger . Denn das Land wird lehr vnd beraubet sein / Denn der HERR hat solchs geredt . Das Land stehet jemerlich vnd verderbt / der Erdboden nimpt abe vnd verdirbt / die Höhesten des volcks im Lande nemen abe . Das Land ist entheiliget von seinen Einwonern / Denn sie vbergehen das Gesetz / vnd endern die Gebot / Vnd lassen faren den ewigen Bund . Osee . 4 . Darumb frisset der Fluch das Land / denn sie verschuldens die drinnen wonen / Darumb verdorren die Einwoner des Lands / das wenig Leute vber bleiben . Der Most verschwindet / der Weinstock verschmacht / vnd alle die von hertzen frölich waren seufftzen . Die freude der Paucken feiret / das jauchtzen der Frölichen ist aus / vnd die freude der Harffen hat ein ende . Man singet nicht beim Weintrincken / vnd gut Getrenck ist bitter denen so es trincken . Die lehre Stad ist zubrochen / alle Heuser sind zugeschlossen / das niemand hin ein gehet . Man klagt wein auff den Gassen / das alle Freude weg ist / alle wonne des Landes da hin ist . Eitel wüstung ist in der Stad blieben / vnd die Thor stehen öde . Denn es gehet im Lande vnd im Volck eben / Als wenn ein Olebawm ab gepflockt ist / Als wenn man nachlieset / so die Weinerndte aus ist . Die selbigen heben jre stimme auff / vnd rhümen / vnd jautzen vom Meer her / vber der herrligkeit des HERRN . So spreiset nu der HERRN in Gründen / in den Jnsulen des Meeres den namen des HERRN / des Gottes Jsrael . Sup . 17 . Wjr hören Lobesang vom ende der Erden / zu ehren dem Gerechten . Vnd ich mus sagen / Wie bin ich aber so Mager Die Heiden loben Gott mit hauffen vnd vnser Volck ist so dünne vnd wenig die solchs thun . ? Wie bin ich aber so mager ? Weh mir / Denn die Verechter verachten / ja die Verechter verachten . Darumb kompt vber euch Einwoner des Landes / schrecken / grube vnd strick . Vnd ob einer entflöhe fur dem geschrey des schreckens . So wird er doch in die Gruben fallen / Kompt er aus der gruben / So wird er doch im Strick gefangen werden . Denn die fenster in der Höhe sind auffgethan / vnd die grundfeste der Erden beben . Es wird dem Lande vbel gehen vnd nichts gelingen / vnd wird zufallen . Das Land wird daumeln wie ein Trunckener / vnd weggefürt / wie eine hütte / Denn seine missethat drückt es / das es fallen mus / vnd kan nicht stehen bleiben . ZV der zeit wird der HERR heimsuchen die hohe Ritterschafft / so in der höhe sind / vnd die Könige der erden / so auff Erden sind . Das sie versamlet werden in ein Bündlin zur Gruben / vnd verschlossen werden im Kercker / Vnd nach langer zeit wider heim gesucht werden . Vnd der Mond wird sich schemen / vnd die Sonne mit schanden bestehen / Wenn der HERR Zebaoth König sein wird auff dem berg Zion vnd zu Jerusalem / vnd fur seinen Eltesten / in der Herrligkeit . HERR du bist mein Gott / Dich preise ich / Jch lobe deinen Namen / Denn du thust Wunder / deine furnemen von altem her sind trew vnd warhafftig . Denn du machest die Stad zum Steinhauffen / die feste Stad / das sie auff eim Hauffen ligt / der frembden Pallast / Das nicht mehr eine Stad sey / vnd nimer mehr gebawet werde . DArumb ehret dich ein mechtig Volck / die Stedte gewaltiger Heiden furchten dich . Denn du bist der Geringen stercke / der Armen stercke im trübsal / eine Zuflucht fur dem vngewitter / eine Schatte fur der hitze / Wenn die Tyrannen wüten / wie ein vngewitter wider eine wand . . Du demütigest der Frembden vngestüm / wie die Hitze in einem dürren ort / Das die hitze den reben der Tyrannen verderbe / Vnd die Wolcke dennoch schatten gebe . Vnd der HERR zebaoth wird allen völckern machen auff diesem Berge ein fett Mal / ein mal von reinem Wein / von fett / von marck / von wein darinne keine hefen ist . Vnd er wird auff diesem Berge das Hüllen Wie die Todten verhüllet werden . Das ist / Er wird die Todten lebendig machen . wegthun / damit alle Völcker verhüllet sind / vnd die Decke / damit alle Heiden zugedeckt sind . Denn er wird den Tod verschlingen ewiglich S . Paulus . j . Cor . 15 dolmetscht hie also / Der Tod ist verschlungen in den Sieg / Das ist / Der Tood ligt darnider / vnd hat nu kein Macht mehr / Sondern das Leben ligt oben / vnd spricht / Hie gewonnen / Wo bistu nu Tod ? / Vnd der Herr HERR wird die threnen von allen angesichten abwisschen / vnd wird auffheben die schmach seines Volcks / in allen Landen / Denn der HERR hats gesagt . 1 . Cor . 15 . Zv der zeit wird man sagen / sihe / das ist vnser Gott / auff den wir harren / vnd er wird vns helffen . Das ist der HERR / auff den wir harren / das wir vns frewen vnd frölich seien in seinem Heil / Denn die Hand des HERRN ruget auff diesem Berge . Moab aber wird vnter jm zudrosschen werden / wie stroh zudrosschen wird / vnd wie kot . Vnd er wird seine Hende ausbreiten mitten vnter sie / wie sie ein Schwimmer ausbreitet / zu schwimmen . Vnd wird jren Pracht nidrigen mit den Armen seiner Hende / vnd die hohe Festunge ewer mauren beugen / nidrigen vnd in den staub zu boden werffen . ZV der zeit wird man ein solch Lied singen / im Lande Juda . WJR haben eine feste Stad / Mauren vnd wehre sind Heil Das ist / feste vnd vnuberwindlich . . Thut die Thor auff / das her ein gehe das gerechte Volck / Das den Glauben bewaret . DV erheltest stets Friede / nach gewisser Zusage / Denn man verlesset sich auff dich . Darumb verlasset euch auff den HERRN ewiglich / Denn Gott der HERR ist ein Fels ewiglich . VND er beuget die / so in der Höhe wonen / die hohe Stad nidriget er / Ja er stösset sie zu der erden / das sie im staube ligt . Das sie mit füssen zutretten wird / ja mit füssen der Armen / Mit fersen der Geringen . Aber der Gerechten weg ist schlecht / Den steig der Gerechten machstu richtig . Denn wir warten auff dich HERR im wege deines Rechten / Des hertzen lust stehet zu deinem Namen vnd deinem Gedechtnis Das ist / dein predigt oder wort / Hoc facite in mei memoriam . . Von hertzen begere ich dein des nachts / Da zu mit meinem geist in mir wache ich früe zu dir . Denn wo dein Recht im Lande gehet / So lernen die Einwoner des erdboden Gerechtigkeit . Aber wenn den Gottlosen gleich Gnade angeboten wird / So lernen sie doch nicht Gerechtigkeit . Sondern thun nur Vbel im richtigen Lande / Denn sie sehen des HERRN Herrligkeit nicht . HERR deine Hand ist erhöhet / Das sehen sie nicht / Wenn sie es aber sehen werden / So werden sie zu schanden werden im eiuer vber die Heiden . Dazu wirstu sie mit fewr / da mit du deine Feinde verzerest / verzeren . Aber vns HERR wirstu Fride schaffen / Denn alles was wir ausrichten / das hastu vns gegeben . HERR vnser Gott / Es herrschen wol an der Herrn vber vns / denn Du / Aber wir gedencken doch allein dein vnd deines Namens . Dje Todten bleiben nicht leben / Die verstorbene stehen nicht auff . Denn du hast sie heimgesucht vnd vertilget / Vnd zunicht gemacht alle jre gedechtnis . Aber du HERR ferest fort vnter den Heiden / du ferest jmer fort vnter den Heiden / Beweissest deine Herrligkeit / vnd komest ferne bis an der Welt ende . HERR wenn Trübsal da ist / So suchet man dich / Wenn du sie züchtigest / So ruffen sie engstiglich . Gleich wie eine Schwangere / wenn sie schier geberen sol / So ist jr angst / schreiet in jrem schmertzen / So gehets vns auch HERR fur deinem Angesicht . Joh . 16 . DA sind wir auch schwanger / Vnd ist vns bange das wir kaum odem holen . Noch können wir dem Lande nicht helffen / Vnd die Einwoner auff dem Erdboden wollen nicht fallen . Aber deine Todten werden leben / Vnd mit dem Leichnam aufferstehen . Wacht auff vnd rhümet / die jr ligt vnter der Erden / Denn dein Taw / ist ein taw des grünen Feldes / Aber das Land der Todten wirstu störtzen . Gehe hin / mein Volck / in eine Kamer / vnd schleus die thür nach dir zu / Verbirge dich ein klein Augenblick / Bis der zorn fur vber gehe . Denn sihe / der HERR wird ausgehen von seinem Ort / heim zu suchen die bosheit der Einwoner des Landes vber sie / Das das Land wird offenbarn jr Blut / vnd nicht weiter verhelen die drinnen erwürget sind . ZV der zeit wird der HERR heimsuchen mit seim harten / grossen vnd starcken Schwert / beide den Leuiathan / der eine schlechte Schlange / vnd den Leuiathan / der eine krumme Schlange ist / vnd wird die Drachen im Meer erwürgen . ZV der zeit wird man singen von dem Weinberge des bosten weins . Jch der HERR behüte jn / vnd feuchte jn balde / Das man seiner bletter nicht vermisse / Jch wil jn tag vnd nacht behüten . Gott zürnet nicht mit mir Mortificatio est , non traditio in mortem Psal . 118 Castigans castigat me Dominus et morti non tradit me , Castigat ut pereat fiducia sui , et crescat fides etc . . Ah das ich möcht mit den Hecken vnd Dornen kriegen / So wolt ich vnter sie reissen / vnd sie auff einen hauffen anstecken . Er wird mich erhalten bey meiner Krafft / vnd wird mir friede schaffen / Frieden wird er mir dennoch schaffen . ES wird dennoch dazu komen / das Jacob wurtzeln wird / vnd Jsrael blühen vnd grünen wird / das sie den Erdboden mit Früchten erfüllen . Wird er doch nicht geschlagen / wie jn seine Feinde schlahen / vnd wird nicht erwürget / wie jn seine Feinde erwürgen . Sondern mit massen richtestu sie / vnd lessest sie los / wenn du sie betrübet hast mit deinem rauhen Wind / nemlich mit dem Ostwind . Darumb wird da durch die sunde Jacob auffhören / Vnd das ist der nutz dauon / das seine sunde weggenomen werden / Jn dem / das er alle steine des Altars Das ist / alle jr Abgötterey . machet / wie zustossen steine zu asschen / das keine Hayne noch Bilder mehr bleiben . Denn die feste Stad mus einsam werden / die schöne heuser verstossen vnd verlassen werden / wie eine Wüste / Das Kelber da selbs weiden vnd rugen / vnd daselbst Reiser abfressen . Jre Zweige werden für dürre brechen / das die weiber komen vnd fewr damit machen werden . Denn es ist ein vnuerstendig volck / Darumb wird sich auch jr nicht erbarmen der sie gemacht hat / vnd der sie geschaffen hat / wird jnen nicht gnedig sein . ZV der zeit wird der HERR worffen Wie man in der Tennen das Korn worffet . / von dem vfer des wassers bis an den bach Egypti / Vnd jr kinder Jsrael werdet versamlet werden / einer nach dem andern . ZV der zeit wird man mit einer grossen Posaunen blasen / So werden komen die verlornen im lande Assur / vnd die verstossenen im lande Egypti / Vnd werden den HERRN anbeten / auff dem Heiligen berge zu Jerusalem . Weh der prachtigen Kronen der Trunckenen von Ephraim / der welcken blumen jrer lieblichen Herrligkeit / welche stehet oben vber eim fetten Tal / dere die vom Wein daumeln . Sihe / ein starcker vnd mechtiger vom HERRN / wie ein Hagelsturm / wie ein schedlich Wetter / wie ein Wassersturm / die mechtiglich einreissen / wird ins Land gelassen mit gewalt / Das die prachtige Krone der Trunckenen von Ephraim mit füssen zutretten werde . Vnd die welcke blume jrer lieblichen Herrligkeit / welche stehet oben vber einem fetten Tal / wird sein / gleich wie das Reiffe vor dem Sommer / welchs verdirbt / wenn mans nicht an seinem Zweige hangen sihet . ZV der zeit wird der HERR zebaoth sein eine liebliche Krone vnd herrlicher Krantz den vbrigen seines Volcks / vnd ein Geist des Rechts / dem der zu Gericht sitzt / vnd eine Stercke denen / die vom Streit wider komen zum Thor . DA zu sind diese auch vom Wein toll worden / vnd daumeln von starckem Getrenck / Denn beide Priester vnd Propheten sind toll von starckem getrencke / sind in Wein ersoffen vnd daumeln von starckem getrencke / Sie sind toll im weissagen / vnd köcken Ein truncken Richter speiet ein vrteil her aus wie es jm ins maul fellet . Also tolle Propheten sagen auch wie es jnen in sinn fellet . die Vrteil eraus / Denn alle Tissche sind vol speiens vnd vnflats / an allen orten . Wen sol er denn leren das Erkentnis ? Wem sol er zuuerstehen geben die predigt ? Den Entwehneten von der milch / denen die von Brüsten abgesetzt sind . Denn ( sie sagen Vernim die Spötter . Gebeut hin / gebeut her / gebeut hin / gebeut her / Harre hie / harre da / harre hie / harre da / Hie ein wenig / da ein wenig . Wolan / Er wird ein mal mit spötlichen Lippen vnd mit einer andern Zungen reden zu diesem Volck / welchem jtzt dis gepredigt wird / So hat man ruge / so erquickt man die Müden Des Gewissens friede achten sie nicht der vom glauben kompt / Sondern spotten des glaubens lere / vnd pochen auff werck . / so wird man stille / Vnd wollen doch solcher predigt nicht . Darumb sol jnen auch des HERRN wort eben also werden / Gebeut hin / gebeut her / gebeut hin / gebeut her . Harre hie / harre da / harre hie / harre da . Hie ein wenig da ein wenig . Das sie hin gehen vnd zurücke fallen / zubrechen / verstrickt vnd gefangen werden . 1 . Cor . 14 . SO höret nu des HERRN wort jr Spötter / die jr herrschet vber dis Volck so zu Jerusalem ist . Denn jr sprecht / Wir haben mit dem Tod einen Bund / vnd mit der Oellen einen verstand gemacht / Wenn eine Flut daher gehet / wird sie vns nicht treffen . Denn wir haben die Lügen vnser Zuflucht / vnd Oeucheley vnsern Schirm gemacht . DArumb spricht der Herr HERR / Sihe / Jch lege in Zion einen Grundstein / einen bewerten Stein / einen köstlichen Eckstein / der wol gegründet ist / Wer gleubt / der fleugt nicht Ein böse Gewissen flöge wol durch einen eisern Berg / wo es müglich were / so grewlich erschrickt es vnd fürchtet sich / so offt jm eine not begegnet . Aber ein gleubig Hertz stehet sicher vnd spottet auch der Hellen pforten . . Vnd ich wil das Recht zur richtschnur / vnd die Gerechtigkeit zum gewicht machen / So wird der Hagel die falsche Zuflucht wegtreiben / vnd wasser sollen den Schirm wegschwemmen . Das ewer Bund mit dem Tode los werde / vnd ewer verstand mit der Hellen nicht bestehe . Vnd wenn eine flut daher gehet / wird sie euch zutretten / So bald sie daher gehet / wird sie euch wegnemen / Kompt sie des morgens / so geschichts des morgens / Also auch / sie kome des tages oder des nachts / Denn allcine die Anfechtung macht gute Christen Rom . 5 Tentatio probatio nem . Vnuersuchte Leute sind vnerfaren eitel vnnütze Speculisten / was solten die wissen ? Verfüren gleichwol alle Welt . leret auffs wort mercken . Denn das Bette ist so enge / das nichts vbrigs ist / vnd die Decke so kurtz / das man sich drein schmigen mus . Denn der HERR wird sich auffmachen / wie auff dem berge Prazim / vnd zürnen / wie im tal Gibeon / Das er sein Werck thue / auff ein ander weise 1 . Cor . 1 Dieweil die Welt durch Weisheit Gott in seiner weisheit nicht erkennet / hats Gott gefallen / durch eine nerrichte predigt selig zu machen die Gleubigen / Das ist / die predigt vom Creutz / ist aller welt ein Ergernis vnd narheit vnd gar ein andere Sprache / die sie viel weniger verstehet / denn des Gesetzes oder vernunfft weisheit von Gott / Durch welche doch sie sich auch nicht besserten / Matth . 11 Plorauimus vobis / Cecinimus vobis / etc . Gott rede süs oder sawer / so hilffts doch nicht / Daher spricht er kurtz zuuor / Jn alijs linguis loquar etc . quem locum Paul . citat . 1 . Corinth . 14 / vnd das er seine Erbeit thue / auff ein ander weise . So lasset nu ewer spotten / auff das ewre bande nicht herter werden / Denn ich habe ein verderben vnd steuren gehöret / so vom Herrn HERRN Zebaoth geschehen wird in aller welt . Psal . 118 ; 1 . Pe . 2 ; Rom . 10 ; 2 . Reg . 5 ; 1 . Par . 15 ; Josu . 10 Nemet zu ohren vnd höret meine stimme / merckt auff vnd höret meine Rede . Pflüget oder brochet oder erbeitet auch ein Ackerman seinen acker jmerdar zur saat ? Jsts nicht also ? wenn ers gleich gemachet hat / so strewet er Wicken / vnd wirfft Kümel / vnd seet Weitzen vnd Gersten / jglichs wo ers hin haben wil / vnd Spellt an seinen ort . Also züchtiget sie auch jr Gott durch Recht vnd leret sie . Denn man dresschet die Wicken nicht mit egen / So lesst man auch nicht das wagenrad vber den Kümel gehen / Sondern die wicken schlegt man aus mit eim stabe / vnd den kümel mit eim stecken . Man malet es / das Brot werde / vnd dresschet es nicht gar zu nicht / wenn mans mit wagenraden vnd Pferden ausdresscht . Solches geschicht auch vom HERRN Zebaoth / Denn sein Rat ist wunderbarlich / vnd füret es herrlich hin aus . Weh Ariel Ariel / du Stad des lagers Dauids / Jr haltet Jarzeite vnd feiret Feste . Aber ich wil den Ariel engsten / das er trawrig vnd jamerig sey / vnd sol mir ein rechter Ariel sein . Denn ich wil dich belagern rings vmbher / vnd wil dich engsten mit Bolwerg / vnd wil Wallen vmb dich auffüren lassen . Als denn soltu genidriget werden vnd aus der Erden reden / vnd aus dem staube mit deiner Rede mummeln / Das deine stimme sey / wie eins Zeuberers aus der Erden / vnd deine rede aus dem staube wispele . Vnd die Menge die dich zustrewen werden so viel sein / als ein dunner Staub / vnd die menge der Tyrannen / wie eine webende Sprew / vnd das sol plötzlich bald geschehen . Denn du wirst vom HERRN Zebaoth heimgesucht werden mit wetter vnd Erdbeben vnd grossem Donner mit Windwürdel vnd vngewitter / vnd mit flammen des verzerenden fewers . Luc . 19 . Aber wie ein Nachtgesicht im Trawm Propheta minatur Romanis etc . / So sol sein die menge aller Heiden / so wider Ariel streiten / sampt alle jrem Heer vnd Bolwerg / vnd die jn engsten . Denn gleich wie einem Hungerigen trewmet / das er esse / wenn er aber auffwacht / so ist seine Seele noch leer / Vnd wie einem Durstigen trewmet / das er trincket / wenn er aber auffwachet / ist er mat vnd durstig . Also sollen sein die menge aller Oeiden / die wider den berg Zion streiten . Erstarret vnd werdet verstörtzt / Verblendet euch / vnd werdet truncken / doch nicht vom wein / Daumelt / doch nicht von starckem getrencke . Denn der HERR hat euch einen Geist des harten Schlaffs eingeschenckt / vnd ewer Augen zugethan / Ewer Propheten vnd Fürsten / sampt den Sehern / hat er geblendet . Das euch aller ( Propheten ) Gesicht sein werden / wie die wort eines versiegelten Buchs / welchs / so mans gebe einem der lesen kan / vnd spreche Lieber lis das / Vnd er spreche / Jch kan nicht / denn es ist versiegelt . Oder gleich als wenn mans gebe dem der nicht lesen kan / vnd spreche / Lieber lis das / Vnd er spreche / Jch kan nicht lesen . VND der Herr spricht / Darumb das dis Volck zu mir nahet mit seinem Munde / vnd mit seinen Lippen mich ehret / Aber jr Hertz ferne von mir ist / vnd mich furchten nach Menschengebot / die sie leren / So wil ich auch mit diesem Volck wünderlich vmbgehen / auffs wünderlichst vnd seltzamst / Das die weisheit seiner Weisen vntergehe / vnd der verstand seiner Klugen verblendet Denn das wort des Creutzes macht sie alle blind tol vnd töricht / Quod ex operib . legis nemo iustificatur . Item quod oportet mortificari et damnari ueterem hominem per uerbum spiritus , qui arguit mundum de peccato etc . Ioh . 16 werde . Math . 15 ; 1 . Cor . 1 . Weh / die verborgen sein wollen fur dem HERRN / jr Furnemen zuuerhelen / vnd jr Thun im finstern halten / vnd sprechen / Wer sihet vns ? vnd wer kennet vns ? Wie seid jr so verkeret Iudaei errores suos et mendacia defendunt etc . ? Gleich als wenn des Töpffers thon gedechte / vnd ein werck spreche von seinem Meister / Er hat mich nicht gemacht / Vnd ein Gemechte spreche von seinem Töpffer / Er kennet mich nicht . Wolan / es ist noch vmb ein klein wenig zuthun / So sol Libanon Libanon ist die stad Jerusalem / aus Libanon gebawet . ein feld werden / Vnd das feld sol ein wald gerechent werden . Denn zur selbigen zeit / werden die Tauben hören die wort des buchs vnd die augen der Blinden werden aus dem tunckel vnd finsternis sehen . Vnd die Elenden werden wider freude haben am HERRN vnd die Armen vnter den Menschen werden frölich sein in dem Heiligen Jsrael . Wenn die Tyrannen ein ende haben / vnd mit den Spöttern aus sein wird / vnd vertilget sein werden alle die so wachen Mühe Das ist / falsche lere vnd werck . anzurichten / welche die Leute sundigen machen durchs predigen / vnd stellen dem nach / der sie straffet im Thor / weichen durch lügen vom Gerechten . Darumb spricht der HERR / der Abraham erlöset hat / zum hause Jacob also / Jacob sol nicht mehr zu schanden werden / vnd sein Andlitz sol sich nicht mehr schemen . Denn wenn sie sehen werden jre Kinder / die werck meiner Hende / vnter jnen / werden sie meinen Namen heiligen / vnd werden den Heiligen in Jacob heiligen / vnd den Gott Jsrael fürchten . Denn die so jrrigen Geist haben / werden verstand annemen / vnd die Schwetzer Schwetzer sind die vnnützen Plauderer / als die Schwermer so eitel Geist / geist / rhümen . werden sich leren lassen . Weh den abtrünnigen Kindern / spricht der HERR / die on mich ratschlahen / vnd on meinen Geist Schutz suchen / zuheuffen eine sunde vber die ander . Die hin ab zihen in Egypten / vnd fragen meinem Mund nicht / das sie sich stercken mit der macht Pharao vnd sich beschirmen vnter dem schatten Egypti . Denn es sol euch die stercke Pharao zur schande geraten / vnd der Schutz vnter dem schatten Egypti zum hohn . Jre Fürsten sind wol zu Zoan gewest / vnd jre Botschafft gen Hanes komen . Aber sie müssen doch alle zu schanden werden vber dem Volck / das jnen nicht nütze sein kan / weder zur hülffe / noch sonst zu nutz / sondern nur zur schande vnd spot . Djs ist die Last vber die Thiere so gegen Mittage zihen / da Lewen vnd Lewin sind / ja Ottern vnd fewrige fliegende Drachen / im Lande der trübsal vnd anst . Sie füren jr Gut auff der Füllen rücke / vnd jre Schetze auff der Kamel höcker / zum Volck / das jnen nicht nütze sein kan / Denn Egypten ist nichts vnd jr helffen ist vergeblich . Darumb predige ich dauon also / Die Rahab Jst Egypten / vnd heisset stoltz . wird still dazu sitzen . SO gehe nu hin / vnd schreibs jnen fur / auff eine Tafel / vnd zeichens in ein Buch / das es bleibe fur vnd fur ewiglich . Denn es ist ein vngehorsam volck vnd verlogene Kinder / die nicht hören wollen des HERRN Gesetz . Sondern sagen zu den Sehern / Jr solt nichts sehen / vnd zu den Schawern / Jr solt vns nicht schawen die rechte lere . Prediget vns aber sanffte / schawet vns teuscherey . Weichet vom wege / machet euch von der ban / Lasset den Heiligen Jsrael auffhören bey vns . DArumb spricht der Heilige Jsrael also / Weil jr dis wort verwerffet / vnd verlasst euch auff freuel vnd mutwillen / vnd trotzet darauff . So sol euch solche vntugent sein / wie ein Riss / an einer hohen Mauren / wenn es beginnet zu rieseln / die plötzlich vnuersehens einfellet vnd zuschmettert . Als / wenn ein Töpffen zuschmettert würde / das man zustösset vnd sein nicht schonet / also / das man von seinen stücken nicht eine Scherbe findet / darin man Fewer hole vom herde / oder wasser schepffe aus einem brun . Denn so spricht der Herr HERR / der Heilige in Jsrael / Wenn jr stille bliebet / so würde euch geholffen / Durch stille Das ist / Leiden / gedult vnd harren etc . sein vnd hoffen würdet jr starck sein . Aber jr wolt mich / vnd sprechet / Nein / sondern auff Rossen wollen wir fliehen ( Darumb werdet jr flüchtig sein ) vnd auff Leuffern wollen wir reiten ( Darumb werden euch ewer Verfolger vbereilen ) Denn ewer Tausent werden fliehen / fur eines einigen schelten / Ja fur Fünffen werdet jr Alle fliehen / Bis das jr vberbleibet / wie ein Mastbaum oben auff eim Berge / vnd wie ein Panir oben auff eim Hügel . DArumb harret der HERR / das er euch gnedig sey / vnd hat sich auffgemacht / das er sich ewr erbarme / Denn der HERR ist ein Gott des gerichts Nicht des wütens oder grimmes / sondern straffe mit massen / vnd thut jm nicht zu viel / wie die Rachgirigen pflegen . / Wol allen die sein harren . Denn das volck Zion wird zu Jerusalem wonen / Du wirst nicht weinen / Er wird dir gnedig sein wenn du ruffest / Er wird dir antworten / so bald ers höret . Vnd der Herr wird euch in trübsal Brot / vnd in engsten wasser geben . Denn er wird deinen Lerer nicht mehr lassen wegfliegen / Sondern deine augen werden deinen Lerer sehen / vnd deine ohren werden hören das wort hinder dir sagen also her / Dis ist der weg / den selbigen gehet / sonst weder zur rechten noch zur Lincken . VND jr werdet entweihen ewre vbersilberten Götzen / vnd die güldene Kleider ewer Bilder / vnd werdet sie wegwerffen / wie ein vnflat / vnd zu jnen sagen / Hinaus . So wird er deinem Samen / den du auff den acker geseet hast Regen geben / vnd Brot von des ackers einkomen / vnd desselbigen volle genüge . Vnd dein Vihe wird sich zu der zeit weiden in einer weiten Awe / die Ochsen vnd Füllen / so den acker bawen / werden gemenget Futter Gebessert / sawr getemperirt mit süssem . Thürme sind die grossen Tyrannen vnd Gewaltigen . essen / welchs geworffelt ist mit der worffschauffel vnd wanne . Vnd es werden auff allen grossen Bergen vnd auff allen grossen Hügeln zurteilete Wasserströme gehen / zur zeit der grossen Schlacht wenn die Thürme fallen werden . Vnd des Mons schein wird sein wie der Sonnen schein / vnd der Sonnen schein wird siebenmal heller sein denn jtzt / Zu der zeit / wenn der HERR den schaden seines Volcks verbinden / vnd seine Wunden heilen wird . Sjhe des HERRN Name kompt von ferne / sein Zorn brennet / vnd ist seer schweer / Seine Lippen sind vol grimmes / vnd seine Zunge wie ein verzerend fewr / vnd sein Odem wie ein Wasserflut / die bis an den Hals reichet / zustrewen die Heiden bis sie zunicht werden / vnd die Völcker mit eim zaum in jren backen hin vnd her treibe . Da werdet jr singen / wie zu nacht eines heiligen Festes / vnd euch von hertzen frewen / als wenn man mit der Pfeiffen gehet zum Berge des HERRN zum Hort Jsrael . VND der HERR wird seine herrliche Stimme schallen lassen / Das man sehe seinen ausgereckten Arm / mit zornigem drewen / vnd mit flammen des verzerenden fewrs / mit stralen / mit starckem regen / vnd mit hagel . Denn Assur wird erschrecken fur der stimme des HERRN / der jn mit der Ruten schlegt / Denn es wird die Rute gantz durchdringen / vnd wol treffen / wenn sie der HERR vber jn füren wird / mit paucken vnd harffen / vnd allenthalben wider sie streiten . Denn die Grube Ebraice Topheth / de quo Jere . 7 et . Jere . 19 latius . ist von gestern her zugericht / ja die selbige ist auch dem Könige bereit / tieff vnd weit gnug / So ist die wonunge drinnen / fewr vnd holtz die menge / Der odem des HERRN wird sie anzünden / wie ein schwefelstrom Das laut von der helle vnd ewigem Fewr . . Weh denen / die hin ab zihen / in Egypten vmb hülffe / vnd verlassen / sich auff Rosse / vnd hoffen auff Wagen / das der selbigen viel sind / vnd auff Reuter / darumb das sie seer starck sind / Vnd halten sich nicht zum Heiligen in Jsrael / vnd fragen nichts nach dem HERRN . Er aber ist weise vnd bringet vnglück erzu / vnd wendet seine wort nicht / Sondern wird sich auffmachen wider das Haus der Bösen / vnd wider die hülffe der Vbeltheter Das ist / der Jüden / welche solche hülffe suchen . . Denn Egypten ist Mensch vnd nicht Gott vnd jre Rosse sind Fleisch vnd nicht Geist . Vnd der HERR wird seine Hand ausrecken / Das der Helffer strauchele / vnd der dem geholffen wird / falle / vnd alle mit einander vmbkomen . Denn so spricht der HERR zu mir / Gleich wie ein Lewe vnd ein Jungerlewe brüllet vber seinem Raub / wenn der Hirten menge jn anschreiet / so erschrickt er fur jrem geschrey nicht / vnd ist jm auch nicht leide fur jrer menge . Also wird der HERR Zebaoth hernider faren zu streiten auff dem berge Zion vnd auff seinem hügel . Vnd der HERR Zebaoth wird Jerusalem beschirmen ( wie die Vogel thun mit flügeln ) schützen / erretten / drinnen vmbgehen vnd aushelffen . Keret vmb jr kinder Jsrael / die jr seer abgewichen seid . Denn zu der zeit wird ein jglicher seine silberne vnd güldene Götzen verwerffen / welche euch ewre Hende gemacht hatten zur sünde . Vnd Assur sol fallen / nicht durch Mans schwert / vnd sol verzeret werden / nicht durch Menschen schwert / vnd wird doch fur dem schwert fliehen / vnd seine junge Manschafft wird zinsbar werden . Vnd jr Fels Das ist / jr König . wird fur furcht wegzihen / vnd seine Fürsten werden fur dem Panir die flucht geben / spricht der HERR der zu Zion fewr / vnd zu Jerusalem einen Herd Das ist / der zu Jerusalem haushelt / vnd daselbst heim ist . hat . Jnf . 37 . Sjhe / Es wird ein König regieren / Gerechtigkeit anzurichten / vnd Fürsten werden herrschen / das Recht zu handhaben . Das jeder man sein wird / als einer / der fur dem Winde bewaret ist / vnd wie einer der fur dem Platzregen verborgen ist / wie die Wasserbeche am dürren ort / wie der Schatten eines grossen felsen im trocken Lande . Vnd der sehenden Augen werden sich nicht blenden lassen / vnd die Ohren der zuhörer werden auffmercken / vnd die Vnfursichtigen werden klugheit lernen / vnd der Stammelden zunge wird fertig vnd reinlich reden . ES wird nicht mehr ein Narr / Fürst heissen / noch ein Geitziger / Herr genand werden . Denn ein Narr redet von narrheit / vnd sein hertz gehet mit vnglück vmb / das er Heucheley anrichte / vnd predige vom HERRN yrsal / damit er die hungerigen Seelen aushungere / vnd den Dürstigen das trincken were . Denn des Geitzigen regieren ist eitel schaden / Denn er erfindet tücke zu verderben die Elenden mit falschen worten wenn er des Armen recht reden sol . Aber die Fürsten werden Fürstliche gedancken haben / vnd drüber halten . Stehet auff jr stoltzen frawen / höret meine stim / die jr so sicher seid nemet zu ohren meine Rede . Es ist vmb jar vnd tag zuthun / so werdet jr sicheren zittern / Denn es wird kein Weinerndte / so wird auch kein Lesen werden . Erschrecket jr stoltzen Frawen / zittert jr sichere / Es ist furhanden / auszihen / blössen vnd gürten vmb die Lenden . Man wird klagen vmb die Ecker / ja vmb die lieblichen ecker / vmb die fruchtbarn Weinstöcke . Denn es werden auff dem acker meines Volcks dornen vnd hecken wachsen / Dazu vber allen Freuden heusern in der frölichen Stad . Denn die Pallast werden verlassen sein / vnd die menge in der Stad einsam sein / das die Thürne vnd Festunge / ewige Hülen werden / vnd dem Wild zur freude / den Herden zur weide . BJS so lange / das vber vns ausgegossen werde der geist aus der Höhe . So wird denn die Wüsten zum Acker werden / vnd der Acker fur einen Wald Jerusalem heisset er wald / Das sie aus dem walde Libanon gebawet ist . gerechnet werden . Vnd das Recht wird in der Wüsten wonen / vnd Gerechtigkeit auff dem Acker hausen . Vnd der gerechtigkeit frucht wird Friede sein / vnd der gerechtigkeit nutz wird ewige stille vnd sicherheit sein / Das mein Volck in heusern des Friedens wonen wird / in sichern Wonungen vnd in stoltzer Ruge . Aber Hagel wird sein den Wald hin ab / vnd die Stad da niden wird nidrig sein . Wol euch / die jr seet allenthalben an den wassern / Denn da müget jr die füsse der Ochsen / vnd Esel drauff gehen lassen . Joel . 3 . Weh aber dir du Verstörer / meinstu du werdest nicht verstöret werden ? Vnd du Verechter / meinstu / man werde dich nicht verachten ? Wenn du das verstören volendet hast / So wirstu auch verstöret werden / Wenn du des verachtens ein ende gemacht hast / So wird man dich wider verachten . HERR sey vns gnedig / Denn auff dich harren wir / Sey jr Arm früe / dazu vnser Heil zur zeit des trübsals . Las fliehen die Völcker fur dem grossen getümel / vnd die Oeiden zustrewet werden / wenn du dich erhöhest . Da wird man euch auffraffen als ein Raub / wie man die Hewschrecken auffrafft / vnd wie die Kefer zuscheuchet werden / wie man sie vberfelt . Der HERR ist erhaben / denn er wonet in der höhe / Er hat Zion vol gerichts vnd gerechtigkeit gemacht . Vnd wird zu deiner zeit glaube sein / vnd herrschafft / heil / weisheit / klugheit / furcht des HERRN / werden sein Schatz sein . Sjhe / jre Boten Die zu jnen gesand sind / vnd wollen sie doch nicht hören . schreien draussen / vnd die Engel des friedes weinen bitterlich ( vnd sprechen ) Die steige sind wüste / Es gehet niemand mehr auff der strassen . Er helt weder trew noch glauben . Er verwirfft die Stedte / vnd acht der Leute nicht . Das Land ligt kleglich vnd jemerlich / Der Libanon Libanon / Saron / Basan / Charmel ist hie alles ein ding / nemlich Jerusalem / darumb das es sich aus solchen Bergen vnd Eckern bawet vnd erneeret . stehet schendlich zuhawen / Vnd Saron ist wie ein gefilde / vnd Basan vnd Charmel ist öde . NV wil ich mich auffmachen / spricht der HERR / Nu wil ich mich erheben / Nu wil ich hoch komen . Mit Stroh gehet jr schwanger / Stoppeln geberet jr / Fewr wird euch mit ewrem mut verzeren . Denn die Völcker werden zu Kalck verbrand werden / wie man abgehawen dornen mit fewr ansteckt . Psal . 7 . SO höret nu jr die jr ferne seid / was ich gethan habe / vnd die jr nahe seid / mercket meine stercke . Die Sunder zu Zion sind erschrocken / zittern ist die Heuchler ankomen ( vnd sprechen ) Wer ist vnter vns der bey einem verzerenden fewer wonen müge ? Wer ist vnter vns / der bey der ewigen Glut wone . WER in gerechtigkeit wandelt / vnd redet was recht ist . Wer vnrecht hasset sampt dem Geitz / vnd seine hende abzeucht / das er nicht Geschencke neme . Wer seine ohren zustopfft / das er nicht Blutschulden höre / vnd seine augen zuhelt / das er nicht arges sehe . Der wird in der höhe wonen / vnd Felsen werden seine Feste vnd Schutz sein . Sein Brot wird jm gegeben / sein Wasser hat er gewis . Deine augen werden den König sehen in seiner schöne . Du wirst das Land erweitert sehen / Das sich dein hertz seer verwundern wird / vnd sagen / Wo sind nu die Schrifftgelerten ? Wo sind die Rete ? wo sind die Cantzler ? Dazu wirstu das starcke Volck nicht sehen / das volck von tieffer Sprache / die man nicht vernemen kan / vnd von vndeutlicher Zungen / die man nicht verstehen . Psal . 15 ; 1 . Cor . 1 . Schawe Zion / die stad vnsers Stiffts / Deine augen werden Jerusalem sehen / eine sichere Wonunge / eine Hütte die nicht weggefürt wird / welcher Negel sollen nimermehr ausgezogen / vnd jre Seile keines zurissen werden . Denn der HERR wird mechtig daselbst bey vns sein / vnd werden weite Wassergraben sein / das darüber kein Schiff mit rudern faren / noch Galeren da hin schiffen werden . Denn der HERR ist vnser Richter / der HERR ist vnser Meister / der HERR ist vnser König / der hilfft vns . Lasst sie jre Stricke spannen / sie werden doch nicht halten . Also werden sie auch das Fenlin nicht auff den Mastbaum ausstecken . Denn wird viel köstlichs Raubs ausgeteilet werden / das auch die Lamen rauben werden . Vnd kein Einwoner wird sagen / Jch bin schwach / Denn das volck so drinnen wonet / wird vergebung der sunde haben . Kompt herzu jr heiden vnd höret / Jr Völcker merckt auff / die Erde höre zu / vnd was drinnen ist / der Weltkreis / sampt seinem gewechse . Denn der HERR ist zornig vber alle Heiden / vnd grimmig vber alle jre Heer / Er wird sie verbannen vnd zum schlachten vberantworten . Vnd jre Erschlagene werden hingeworffen werden / Das der stanck von jren Leichnamen auffgehen wird / vnd die Berge mit jrem Blut fliessen . Vnd wird alles Heere des Himels Heere des Himels heisset er hie das Jüdisch volck mit jrem Gottesdienst da mit sie gegen ander Heiden / als ein himlisch Volck sich hielten . verfaulen / vnd der Himel wird eingewickelt werden / wie ein Brieff / vnd alle sein Heer wird verwelcken / wie ein Blat verwelcket am Weinstock / vnd wie ein dürr blat am Feigenbaum . Denn mein Schwert ist truncken im Himel / vnd sihe / es wird hernider faren auff Edom / vnd vber das verbannet Volck / zur straffe . Des HERRN schwert ist vol bluts / vnd dick von fettem / vom blut der Lemmer vnd Böcke / von der nieren fette aus den Widern / Denn der HERR helt ein schlachten zu Bozra / vnd ein grosses würgen im lande Edom . Da werden die Einhörner sampt jnen erunter müssen / vnd die Farren sampt den gemesteten Ochsen / Denn jr Land wird truncken werden von blut vnd jr Erden dick werden von fettem . Denn es ist der tag der rache des HERRN / vnd das jar der vergeltung / zu rechen Zion . Da werden jre Beche zu pech werden / vnd jre Erde zu schwebel / Ja jr Land wird zu brennendem Pech werden / das weder tag noch nacht verlesschen wird / Sondern ewiglich wird Rauch von jr auffgehen . Vnd wird fur vnd fur wüste sein / das niemand dadurch gehen wird / in ewigkeit / Sondern Rhordomeln vnd Jgel werdens inne haben / Nachteulen vnd Raben werden daselbs wonen . Denn er wird eine Messchnur drüber zihen / das sie wüste werde / vnd ein Richtbley / das sie öde sey / Das jre Herrn heissen müssen / Herrn on Land vnd alle jre Fürsten ein ende haben . Vnd werden dornen wachsen in jren Pallasten / nesseln vnd disteln in jren Schlössern / vnd wird eine Behausunge sein der Drachen / vnd weide fur die Straussen . Da werden vnternander lauffen Marder vnd Geyre / vnd ein Feldteuffel wird dem andern begegnen / Der Kobold wird auch daselbs herbergen / vnd seine ruge daselbs finden . Der Jgel wird auch daselbs nisten vnd legen / brüten vnd ausheggen vnter jrem schatten / Auch werden die Weihen daselbs zusamen komen . Sup . 13 . Svchet nu in dem Buch des HERRN vnd leset / Es wird nicht an einem der selbigen feilen / man vermisset auch nicht dieses noch des / Denn er ists der durch meinen Mund gebeut / vnd sein Geist ists / der es zusamen bringet . Er gibt das Los vber sie / vnd seine Hand teilet das Mas aus vnter sie / Das sie darinnen erben ewiglich / vnd drinnen bleiben fur vnd fur . Deut . 28 . Aber die Wüsten vnd Einöde wird lustig sein / vnd das Gefilde wird frölich stehen / vnd wird blühen wie die Lilien . Sie wird blühen vnd frölich stehen in aller lust vnd freude . Denn die Herrligkeit des Libanon ist jr gegeben / der schmuck Carmel vnd Saron . Sie sehen die Herrligkeit des HERRN / den schmuck vnsers Gottes . Stercket die müden Hende / vnd erquickt die strauchelnden Knie . Saget den verzagten hertzen / Seid getrost / Fürcht euch nicht / Sehet / ewr Gott der kompt zur Rache / Gott der da vergilt / kompt vnd wird euch helffen . Als denn werden der blinden augen auffgethan werden / vnd der Tauben ohren werden geöffnet werden . Als denn werden die Lamen lecken wie ein Hirs / vnd der Stummen zunge wird Lob sagen . Denn es werden Wasser in der wüsten hin vnd wider fliessen / vnd Ströme in den gefilden / Vnd wo es zuuor trocken ist gewesen / sollen Teiche stehen / vnd wo es dürre gewesen ist / sollen Brunnequellen sein . Da zuuor die Schlangen gelegen haben / sol hew vnd rhor vnd schilff stehen . Math . 11 ; Luc . 7 . VND es wird daselbs eine Bane sein vnd ein weg / welcher der heilige Weg heissen wird / das kein Vnreiner drauff gehen wird / Vnd derselbige wird fur sie sein / das man drauff gehe / das auch die Thoren nicht jrren mügen . Es wird da kein Lewe sein / vnd wird kein reissend Thier drauff tretten / noch daselbs funden werden / Sondern man wird frey sicher daselbs gehen . Die Erlöseten des HERRN werden wider komen / vnd gen Zion komen mit jauchtzen / ewige Freude wird vber jrem Heubte sein / freude vnd wonne werden sie ergreiffen / vnd schmertz vnd seufftzen wird weg müssen . VND es begab sich im vierzehenden jar des königs Hiskia / zoch der könig zu Assyrien Sanherib er auff wider alle feste Stedte Juda / vnd gewan sie . Vnd der König zu Assyrien sandte den Rabsake Heisst auff deudsch / Ein Ertzschenke . von Lachis gen Jerusalem zu dem könige Hiskia mit grosser macht / Vnd er trat an die wasserrhören des Obernteichs am wege bey dem acker des Ferbers . 4 . Reg . 18 ; 2 . Par . 32 . VND es gieng zu jm er aus Eliakim der son Hilkia / der Hofemeister / vnd Sebena der Cantzler / vnd Joah der son Assaph der Schreiber . Vnd der Ertzschencke sprach zu jnen / Saget doch dem Hiskia / so spricht der grosse König der könig zu Assyrien . Was ist das fur ein Trotz / darauff du dich verlessest ? Jch acht / du lessest dich bereden / Das du noch rat vnd macht wissest zu streiten ? Auff wen verlessestu denn dich / das du mir bist abfellig worden ? Verlessestu dich auff den zubrochen Rohrstab Egypten ? welcher so jemand sich drauff lehnet / gehet er jm in die hand vnd durchboret sie . Also thut Pharao der könig zu Egypten allen die sich auff jn verlassen ? Wiltu aber mir sagen / Wir verlassen vns auff den HERRN vnsern Gott . Jsts denn nicht der / welchs Höhen vnd Altar der Hiskia hat abgethan ? Vnd zu Juda vnd Jerusalem gesagt / Fur diesem Altar solt ir anbeten . Wolan / So nims an mit meinem HERRN dem könige zu Assyrien / Jch wil dir zwey tausent Rosse geben / Las sehen / ob du bey dir kündtest ausrichten die drauff reiten . Wie wiltu denn bleiben fur einem Heubtman der geringsten Diener einem meines Herrn ? Vnd du verlesst dich auff Egypten vmb der Wagen vnd Reuter willen . Dazu / meinstu das ich on den HERRN bin er auff gezogen in dis Land / dasselbige zuuerderben ? Ja der HERR sprach zu mir / Zeuch hin auff in dis Land / vnd verderbe es . Aber Eliakim vnd Sebena vnd Joah sprachen zum Ertzschencken / Lieber rede mit deinen Knechten auff Syrisch / denn wir verstehens wol / vnd rede nicht auff Jüdisch mit vns fur den ohren des Volcks / das auff der Mauren ist . Da sprach der Ertzschencke / Meinstu / das mein Herr mich zu deinem Herrn oder zu dir gesand habe / solche wort zu reden / vnd nicht viel mehr zu den Mennern die auff der mauren sitzen / das sie sampt euch jren eigen Mist fressen vnd jren Harm sauffen . Vnd der Ertzschencke stund vnd rieff laut auff Jüdisch / vnd sprach / Höret die wort des grossen Königes / des königes zu Assyrien / so spricht der König / Lasst euch Hiskia nicht betriegen / Denn er kan euch nicht erretten . Vnd last euch Hiskia nicht vertrösten auff den HERRN / das er sagt / Der HERR wird vns erretten / vnd diese Stad wird nicht in die hand des Königes zu Assyrien gegeben werden . Gehorcht Hiskia nicht / Denn so spricht der König zu Assyrien . Thut mir zu dancke / vnd gehet zu mir er aus / So solt jr ein jglicher von seinem Weinstock vnd von seinem Feigenbaum essen / vnd aus seinem Brun trincken . Bis das ich kome vnd hole euch in ein Land / wie ewer land ist / ein land / da Korn vnd Most innen ist / ein land / da Brot vnd Weinberge innen sind . Lasst euch Hiskia nicht bereden / das er sagt / Der HERR wird vns erlösen . Haben auch der Heiden Götter ein jglicher sein Land errettet von der hand des Königes zu Assyrien ? Wo sind die Götter zu Hamath vnd Arpad ? Wo sind die Götter Sepharuaim ? Haben sie auch Samaria errettet von meiner hand ? Welcher vnter allen Göttern dieser Lande hat sein land errettet von meiner hand ? das der HERR solte Jerusalem erretten von meiner hand ? Sup . 10 . SJE schwiegen aber stille vnd antworten jm nichts / Denn der König hatte geboten vnd gesagt / Antwortet jm nichts . Da kamen Eliakim der son Hilkia der Hofemeister / vnd Sebna der Cantzler / vnd Joah der son Assaph der Schreiber mit zurissen Kleidern / vnd zeigten jm an die wort des Ertzschencken . DA aber der König Hiskia das höret / Zureis er seine Kleider / vnd hüllet einen Sack vmb sich / vnd gieng in das haus des HERRN . Vnd sandte Eliakim den Hofemeister / vnd Sebna den Cantzler sampt den eltesten Priestern mit Secken vmbhüllet / zu dem Propheten Jesaia dem son Amoz das sie zu jm sprechen / so spricht Hiskia . Das ist ein tag des trübsals / scheltens vnd lesterns / vnd gehet gleich / als wenn die Kinder bis an die geburt komen sind / vnd ist keine Krafft da zu geberen . Das doch der HERR dein Gott hören wolte die wort des Ertzschencken / welchen sein Herr der könig zu Assyrien gesand hat / zu lestern den lebendigen Gott / vnd zu schelten mit solchen worten / wie der HERR dein Gott gehort hat . Vnd du woltest ein Gebet erheben fur die vbrigen so noch fur handen sind . 4 . Reg . 19 . Vnd die knechte des königes Hiskia kamen zu Jesaia . Jesaia aber sprach zu jnen / so saget ewrem Herrn . Der HERR spricht also / Fürcht dich nicht fur den worten die du gehort hast / mit welchem mich die Knaben des Königes zu Assyrien geschmecht haben . Sihe / Jch wil jm einen andern mut machen / vnd sol etwas hören / das er wider heim zihe in sein Land / vnd wil jn durchs Schwert fellen in seinem Lande . DA aber der Ertzschencke wider kam / fand er den König zu Assyrien streiten wider Libna / Denn er hatte gehort / das er von Lachis gezogen war . Denn es kam ein gerücht von Tirhaka der Moren könig / sagend / Er ist ausgezogen wider dich zustreiten . DA er nu solchs höret / sandte er Boten zu Hiskia / vnd lies jm sagen / sagt Hiskia dem könige Juda also / Las dich deinen Gott nicht betriegen / auff den du dich verlessest / vnd sprichst / Jerusalem wird nicht in die hand des Königes zu Assyrien gegeben werden . Sihe / du hast gehört / was die Könige zu Assyrien gethan haben allen Landen / vnd sie verbannet / vnd du soltest errettet werden ? Haben auch die Götter der Heiden die Lande errettet / welche meine Veter verderbet haben ? Als Gosan / Haran / Rezeph / vnd die kinder Eden zu Thelassar ? Wo ist der König zu Hamath / vnd der König zu Arpad / vnd der König der stad Sepharuaim / Hena vnd Jwa . VND da Hiskia den brieff von den Boten empfangen vnd gelesen hatte / gieng er hin auff in das Haus des HERRN / vnd breitet jn aus fur dem HERRN . Vnd Hiskia bettet zum HERRN / vnd sprach / HERR Zebaoth / du Gott Jsrael / der du vber den Cherubim sitzest / Du bist alleine Gott vber alle Königreiche auff Erden / du hast Himel vnd Erden gemacht . HERR neige deine Ohren / vnd höre doch / HERR thue deine Augen auff / vnd sihe doch / Höre doch alle die wort Sanherib die er gesand hat zu schmehen den lebendigen Gott . War ists HERR / Die könige zu Assyrien haben wüste gemacht alle Königreiche sampt jren Landen / vnd haben jre Götter ins fewr geworffen / Denn sie waren nicht Götter / sondern Menschen hende werck / holtz vnd stein / die sind vmbbracht . Nu aber HERR vnser Gott hilff vns von seiner hand / Auff das alle Königreiche auff Erden erfaren / das du HERR seiest alleine . DA sandte Jesaia der son Amoz zu Hiskia / vnd lies jm sagen / so spricht der HERR der Gott Jsrael / Das du mich gebeten hast / des königs Sanherib halben zu Assyrien / so ist das / das der HERR von jm redet . Die Jungfraw tochter Zion verachtet dich vnd spottet dein / vnd die tochter Jerusalem schüttelt das heubt nach dir . Wen hastu geschmecht vnd gelestert ? Vber wen hastu die stim erhaben ? vnd hebest deine augen empor wider den Heiligen in Jsrael . Durch deine Knechte hastu den Herrn geschendet / vnd sprichst / Jch bin durch die menge meiner Wagen erauff gezogen auff die höhe der Berge / an den seiten Libanon / vnd habe seine hohen Cedern abgehawen / sampt seinen auserweleten Tannen / vnd bin durch die höhe bis ans ende komen an diesen wald auff dem Lande . Jch habe gegraben vnd getruncken die Wasser / vnd habe mit meinen fussolen ausgetrocket alle verwarete wasser . Hastu aber nicht gehort / das ich vor zeiten also gethan habe / vnd vor alters so gehandelt / vnd thue jtzt auch also / Das feste Stedte zustöret werden zu Steinhauffen ? Vnd jre Einwoner geschwecht vnd zaghafft werden / vnd mit schanden bestehen / vnd werden zu feldgras vnd zu grünem kraut / als hew auff den Dechern / welchs dürret ehe denn es reiff wird . Jch kenne aber deine wonunge / deinen auszug vnd einzug / vnd dein toben wider mich . Weil du denn wider mich tobest / vnd dein stoltz erauff fur meine Ohren komen ist / Wil ich dir einen Ring an die Nasen legen / vnd ein Gebiss in dein Maul / vnd wil dich des wegs wider heimfüren des du komen bist . Psal . 129 . DAS sey dir aber das Zeichen / Jss dis jar wass zutretten ist / Das ander jar / was selbs wechset / Des dritten jars seet vnd erndtet / pflantzet Weinberge / vnd esset jrer Früchte . Denn die Erretteten vom hause Juda / vnd die vberbleiben / werden noch widerumb vnter sich wurtzeln / vnd vber sich Frucht tragen . Denn von Jerusalem werden noch ausgehen die vberblieben sind / vnd die Erretteten von dem berge Zion / Solchs wird thun der Eiuer des HERRN Zebaoth . DArumb spricht der HERR also vom Könige zu Assyrien / Er sol nicht komen in diese Stad / vnd sol auch keinen Pfeil daselbst hin schiessen vnd kein Schilt dafur komen / vnd sol keinen Wal vmb sie schütten . Sondern des weges / des er komen ist / so er wider keren / das er in diese Stad nicht kome / spricht der HERR . Denn ich wil diese Stad schützen / das ich jr aushelffe / vmb meinen willen / vnd vmb meines dieners Dauids willen . DA fur aus der Engel des HERRN / vnd schlug im Assyrischen Lager / hundert funff vnd achzig tausent Man . Vnd da sie sich des morgens früe auffmachten / sihe / da lags alles eitel todte Leichnam . Vnd der könig zu Assyrien Sanherib / brach auff / zoch weg / vnd keret wider heim / vnd bleib zu Niniue . Es begab sich auch / da er anbetet im hause Nisroch seines Gottes / schlugen jn seine Söne / Adramelech vnd SarEzer / mit dem Schwert / vnd sie flohen ins Land Ararat / Vnd sein son Assarhaddon ward König an seine stat . ZV der zeit ward Hiskia tod kranck / Vnd der Prophet Jesaia der son Amoz kam zu jm / vnd sprach zu jm / so spricht der HERR / Bestelle dein haus / Denn du wirst sterben vnd nicht lebendig bleiben . Da wendet Hiskia sein angesicht zur wand / vnd betet zum HERRN / vnd sprach / Gedencke doch HERR / wie ich fur dir gewandelt habe in der warheit mit volkomenem hertzen / vnd habe gethan was dir gefallen hat . Vnd Hiskia weinet seer . 4 . Reg . 20 ; 2 . Par . 32 . DA geschach das wort des HERRN zu Jesaia / vnd sprach / Gehe hin vnd sage Hiskia / so spricht der HERR der Gott deines vaters Dauid / Jch habe dein Gebet gehört / vnd deine threnen gesehen . Sihe / Jch wil deinen tagen noch funffzehen jar zulegen / vnd wil dich sampt dieser Stad erretten von der hand des Königes zu Assyrien / Denn ich wil diese Stad wol verteidigen . Vnd habe dir das zum Zeichen von dem HERRN das der HERR solchs thun wird was er geredt hat . Sihe / Jch wil den schatten am Sonnenzeiger Ahas / zehen Linien zu rück zihen / vber welche er gelauffen ist / Das die sonne zehen Linien zu rück lauffen sol am Zeiger / vber welche sie gelauffen ist . DJS ist die Schrifft Hiskia des königes Juda / da er kranck gewesen / vnd von der Kranckheit gesund worden war . JCH sprach / Nu mus ich zur Helle pforten faren / da mein zeit aus war / Da ich gedacht noch lenger zu leben . Jch sprach / Nu mus ich nicht mehr sehen den Herrn / Ja den Herrn im lande der Lebendigen / Nu mus ich nicht mehr schawen die Menschen / bey denen / die jre zeit leben . Meine zeit ist dahin / vnd von mir auffgereumet / wie eins Hirten hütte / Vnd reisse mein Leben ab / wie ein Weber Wie einem Weber der Faden reisset / ehe er sichs versihet / mitten im werck . . Er seuget Das ich weder krafft noch safft des Lebens behalte / Wie ein Geitziger arme leute aus seuget im Lande . mich dürre aus / Du machsts mit mir ein ende / den tag vor abend . Jch dacht / Möcht ich bis morgen leben / Aber er zubrach mir all mein gebeine / wie ein Lewe / Denn du machest es mit mir aus / den tag vor abend . Jch winselt wie ein Kranch vnd Schwalbe / vnd girret wie eine Taube / Meine augen wolten mir brechen Die seer krancken sehen vber sich / als wolten jnen die Augen brechen vnd das Gesicht vergehen . / Herr ich leide not / linder mirs . Owie wil ich nach reden / das er mir zugesagt hat / vnd thuts auch / Jch werd mich schewen all mein Lebetage fur solcher betrübnis meiner Seelen . Herr dauon Das ist / von solchen deinen worten / da du das Leben verheissest / vnd nicht von vnser krafft vnd macht . lebt man / vnd das leben meines Geists stehet gar in den selbigen / Denn due liessest mich entschlaffen / vnd machtest mich leben . Sjhe / vmb trost war mir seer bange / Du aber hast dich meiner Seele hertzlich angenomen / das sie nicht verdörbe / Denn du wirffest alle meine Sünde hinder dich zu rück . Denn die Helle lobet dich nicht / So rhümet dich der Tod nicht / Vnd die in die Gruben faren / warten nicht auff deine Warheit Verheissung der gnaden vnd Lebens . . Sondern allein die da eben / loben dich / wie ich jtzt thue / Der Vater wird den Kindern deine warheit kund thun . HERR hilff mir / So wollen wir meine Lieder singen / so lange wir leben / Jn dem Hause des HERRN . VND Jesaia hies / man solte ein Pflaster von Feigen nemen / vnd auff seine Drus legen / das er gesund würde . Hiskia aber sprach / Welch ein Zeichen ist das / Das ich hin auff zum Hause des HERRN sol gehen . ZV der zeit / sandte Merodach BalAdan / der son BalAdan könig zu Babel / Brieue vnd Geschencke zu Hiskia / Denn er hatte gehöret / das er kranck vnd wider starck worden were / Des frewet sich Hiskia / vnd zeiget jnen das Schatzhaus / silber vnd gold / vnd specerey / köstliche salben / vnd alle seine Zeugheuser / vnd allen schatz den er hatte / Nichts war / das jnen Hiskia nicht zeiget in seinem Hause / vnd in seiner Herrschafft . 4 . Reg . 20 . DA kam der Prophet Jesaia zum könige Hiskia / vnd sprach zu jm / Was sagen diese Menner ? vnd von wannen komen sie zu dir ? Hiskia sprach / Sie komen von ferne zu mir / nemlich von Babel . Er aber sprach / Was haben sie in deinem hause gesehen ? Hiskia sprach / Alles was in meinem hause ist / haben sie gesehen / vnd ist nichts / das ich jnen nicht hette gezeiget in meinen Schetzen . VND Jesaia sprach zu Hiskia / höre das wort des HERRN Zebaoth / Sihe / Es kompt die zeit / das alles was in deinem Hause ist / vnd was deine Veter gesamlet haben / bis auff diesen tag / wird gen Babel bracht werden / das nichts bleiben wird / spricht der HERR . Dazu werden sie deine Kinder / so von dir komen werden / vnd zu zeugen wirst nemen / vnd müssen Kemerer sein im Hofe des Königes zu Babel . Vnd Hiskia sprach zu Jesaia / das wort des HERRN ist gut / das du sagest / vnd sprach / Es sey nur Friede vnd Trew weil ich lebe . TRöstet / tröstet mein Volck / spricht ewer Gott . Redet mit Jerusalem freundlich / vnd prediget jr . Das jre Ritterschafft Ritterschafft ist der Gottesdienst im alten Testament . ein ende hat / Denn jre missethat ist vergeben / Denn sie hat zwifeltiges Nemlich / Vergebung der sunden / vnd Freiheit vom Gesetze Mose . Das ist / eitel gnade fur Sunde / leben fur tod etc . empfangen von der Hand des HERRN / vmb alle jre Sünde . ES ist eine stimme eines Predigers in der wüsten / Bereitet dem HERRN den weg / macht auff dem gefilde ein ebene Ban vnserm Gott . Alle Tal sollen erhöhet werden / vnd alle Berge vnd Hügel sollen genidriget werden / Vnd was vngleich ist / sol eben / vnd was höckericht ist / sol schlecht werden . Denn die Herrligkeit des HERRN sol offenbart werden / Vnd alles Fleisch mit einander wird sehen / das des HERRN Mund redet . Math . 3 ; Mar . 1 ; Luc . 3 ; Joh . 1 . ES spricht eine stimme / Predige / Vnd er sprach / Was sol ich predigen ? Alles Fleisch ist Hew / vnd alle seine Güte Güte ist alles wolthun oder gutes Leben / so vernunfft vermag vnd thut . ist wie eine Blume auff dem felde . Das Hew verdorret / die Blume verwelcket / Denn des HERRN geist bleset drein . Ja das Volck ist das Hew / Das Hew verdorret / die Blume verwelckt / Aber das Wort vnser Gottes bleibet ewiglich . 1 . Pet . 1 ; Jaco . 1 . Zjon du Predigerin steig auff einen hohen Berg / Jerusalem du Predigerin heb deine stim auff mit macht / heb auff vnd fürcht dich nicht / Sage den stedten Juda / Sihe / da ist ewer Gott . Denn sihe / der Herr HERR kompt gewaltiglich / vnd sein Arm wird herrschen / Sihe / sein Lohn ist bey jm / vnd seine Vergeltung ist fur jm . Er wird seine Herd weiden wie ein Hirte / Er wird die Lemmer in seine Arme samlen / vnd in seinem Bosem tragen / vnd die Schafmüttere füren . Joan . 10 ; Psal . 23 ; Ezech . 34 . Wer misset die Wasser mit der faust / vnd fasset den Himel mit der spannen ? vnd begreifft die Erden mit einem Dreiling Das ist / mit eim Mas dreier Finger breit . / vnd wieget die Berge mit einem gewicht / vnd die Hügel mit einer woge ? Wer vnterrichtet den Geist des HERRN / vnd welcher Ratgeber vnterweiset jn ? Wen fragt er vmb Rat / der jm verstand gebe / vnd lere jn den weg des Rechts ? vnd lere jn die Erkentnis / vnd vnterweise jn den weg des verstandes ? Sihe / die Heiden sind geacht wie ein Tropff so im eimer bleibt / vnd wie ein Scherfflin so in der wage bleibet / Sihe / die Jnsulen sind wie ein Steublin . Der Libanon were zu geringe zum Fewr / vnd seine Thiere zu geringe zum Brandopffer . Alle Heiden sind fur jm nichts / vnd wie ein nichtiges vnd eitels geacht . Rom . 11 ; 1 . Cor . 2 . Wem wolt jr denn Gott nachbilden ? Oder was fur ein Gleichnis wollet jr jm zurichten ? Der Meister geusst wol ein Bilde / vnd der Goldschmid vber güldets / vnd machet silbern Keten dran . Des gleichen / wer eine arme Hebe Das ist / ein Opffer zum Götzen / wie die Hebopffer im Gesetz Mose . Wil sagen / Die Reichen machen güldene / die Armen machen hültzen Götzen . vermag / der welet ein Holtz das nicht faulet / vnd suchet einen klugen Meister dazu / der ein Bilde fertige / das bestendig sey . Wisset jr nicht ? höret jr nicht ? Jsts euch nicht vormals verkündiget ? Habt jrs nicht verstanden von anbegin der Erden ? Er sitzt vber dem kreis der Erden / vnd die drauff wonen sind wie Hewschrecken Hewschrecken die leichtlich verjagt vnd zuscheucht werden . . Der den Himel ausdehnet wie ein dünne Fell / vnd breitet sie aus wie eine Hütten da man inne wonet . Der die Fürsten zu nicht machet / vnd die Richter auff Erden eitel machet / als hette jr Stam weder pflantzen / noch samen / noch wurtzel in der Erden / Das sie / wo ein Wind vnter sie wehet / verdorren / vnd sie ein Windwirbel wie Stoppeln wegfüret . Wem wollet jr denn mich nachbilden / dem ich gleich sey ? spricht der Heilige . Jesa . 44 ; Jesa . 48 . Hebet ewer augen in die Höhe / vnd sehet / Wer hat solche ding geschaffen / vnd füret jr Heer bey der zal er aus ? Der sie alle mit namen ruffet / Sein vermügen vnd starcke Krafft ist so gros / das nicht an einem feilen kan . Psal . 147 . WArumb sprichstu denn Jacob / vnd du Jsrael sagest / Mein weg ist dem HERRN verborgen / vnd mein Recht gehet fur meinem Gott vber ? Weistu nicht ? Hastu nicht gehört ? Der HERR der ewige Gott der die ende der Erden geschaffen hat / wird nicht müde noch matt / sein verstand ist vnausforschlich . Er gibt dem Müden krafft / vnd stercke gnug dem Vnuermügenden . Die Knaben Knaben / die junge Manschafft / so sich auff die stercke vnd Jugent verlassen . werden müde vnd matt / vnd die Jünglinge fallen . Aber die auff den HERRN harren / kriegen newe krafft / das sie auffaren mit flügeln wie Adeler / das sie lauffen vnd nicht matt werden / das sie wandeln vnd nicht müde werden . LAS die Jnsulen fur mir schweigen / vnd die Völcker sich stercken Das ist / Las doch hören / was sie können . / Last sie erzu tretten vnd nu reden / Last vns mit einander rechten . Wer hat den Gerechten Das ist Abraham . vom Auffgange erweckt ? Wer rieff jm das er gieng ? Wer gab die Heiden vnd Könige fur jm / das er jr mechtig ward / vnd gab sie seinem Schwert / wie staub / vnd seinem Bogen wie zustrewete stoppeln ? Das er jnen nachjaget vnd zoch durch mit friede / vnd ward des weges noch nie müde . Wer thuts vnd machets / vnd rufft alle Menschen nach einander von anfang her ? Jch bins der HERR / beide der ersten vnd der letzten . Gen . 12 ; Gen . 14 . DA das die Jnsulen sahen / furchten sie sich / vnd die ende der Erden erschrocken Er spottet der Heiden / wie sie sich engsten / das sie wieder Gott vnd sein wort jr Thun verteidigen . Denn sie fürchten sich das sie vnterligen vnd verlieren müssen . . Sie naheten vnd kamen er zu / Einer halff dem andern / vnd sprach zu seinem nehesten / Sey getrost . Der Zimerman nam den Goldschmid zu sich / vnd macheten mit dem Hamer das blech glat auff dem Ambos / vnd sprachen / Das wird fein stehen / vnd hefftens mit Negeln / das es nicht solt wackeln . DV aber jsrael mein knecht / jacob den ich erwelet habe / Du samen Abrahams meines geliebten . Der ich dich gestercket Erwischet / ergreiffen / geffaset habe . habe von der Welt ende her / vnd hab dich beruffen von jren Gewaltigen Das ist / von den Fürsten Egypti . / vnd sprach zu dir / Du solt mein Knecht sein / Denn ich erwele dich / vnd verwerffe dich nicht . Fürchte dich nicht / Jch bin mit dir / Weiche nicht / Denn ich bin dein Gott / Jch stercke dich / Jch helffe dir auch / Jch erhaltte dich / durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit . Sihe / Sie sollen zu spot vnd zu schanden werden / alle die dir gram sind / Sie sollen werden als nichts . Vnd die Leute / so mit dir haddern / sollen vmbkomen / das du nach jnen fragen möchtest / vnd wirst sie nicht finden . Die Leute / so mit dir zancken / sollen werden als nichts / vnd die Leute so wider dich streiten / sollen sein ende haben . Denn ich bin der HERR dein Gott / der deine rechte Hand stercket / vnd zu dir spricht / Furcht dich nicht / Jch helffe dir . SO fürcht dich nicht du Würmlin Jacob / Jr armer hauffe Jsrael / Jch helffe dir / spricht der HERR / vnd dein Erlöser der Heilige in Jsrael . Sihe / Jch habe dich zum scharffen newen Dreschwagen gemacht / der zacken hat / Das du solt Berge zudreschen vnd zumalmen / vnd die Hügel wie sprew machen . Du solt sie zurstrewen / das sie der wind wegfüre / vnd der wirbel verwebe . Du aber wirst frölich sein am HERRN vnd wirst dich rhümen des Heiligen in Jsrael . DJE Elenden vnd Armen suchen Wasser / vnd ist nichts da / jre Zunge verdürret fur durst / Aber ich der HERR wil sie erhören / Jch der Gott Jsrael wil sie nicht verlassen . Sondern / ich wil Wasserflüsse auff den Höhen öffenen / vnd Brunnen mitten auff den Felden / Jch wil die Wüsten zu Wasserseen machen / vnd das dürre Land zu Wasserquellen . Jch wil in der Wüsten geben / Cedern / fohern / myrten / vnd kyfern / Jch wil auff dem Gefilde geben / tennen / buchen / vnd buchsbawm mit einander . Auff das man sehe vnd erkenne / vnd mercke vnd verstehe zu gleich / Das des HERRN Hand habe solchs gethan / vnd der Heilige in Jsrael habe solchs geschaffen . SO lasset ewer Sache her komen / spricht der HERR / Bringt her worauff jr stehet / spricht der König in Jacob . Last sie erzu tretten vnd vns verkündigen / was künfftig ist / Verkündiget vns vnd weissaget etwas zuvor / Lasset vns mit vnserm hertzen drauff achten / vnd mercken / wie es hernach gehen sol . Oder lasset vns doch hören / was zukünfftig ist . Verkündiget vns was hernach komen wird / So wollen wir mercken / das jr Götter seid . Trotz thut gutes oder schaden / So wollen wir dauon reden vnd mit einander schawen . Sihe / Jr seid aus nichts / vnd ewer Thun ist auch aus nichts / vnd euch welen Wer von euch helt vnd ewer ding annimpt / der ist ein Grewel . / ist ein Grewel . JCH aber erwecke einen von Mitternacht / vnd kompt vom Auffgang der sonnen / Er wird jnen meinen Namen predigen / Vnd wird vber die Gewaltigen Saganim . Gewaltigen heisset er hie Saganim / das sind die Obersten im geistlichen Stande / als die Hohenpriester / Leuiten / Bischoue / Pfaffen . gehen wie vber Leimen / vnd wird den kot tretten wie ein Töpffer . Wer kan etwas verkündigen von anfang / so wollen wirs vernemen ? Oder weissagen zuuor ? so wollen wir sagen / Du redest recht . Aber da ist kein Verkündiger / Keiner der etwas hören liesse / Keiner der von euch ein wort hören müge . Jch bin der erste / der zu Zion sagt / Sihe / Da ists / vnd gebe Jerusalem Prediger . Dort aber schawe ich / Aber da ist niemand / Vnd sehe vnter sie / Aber da ist kein Ratgeber / Jch frage sie / Aber da antworten sie nichts . Sihe / Es ist alles eitel mühe / vnd nichts mit jrem Thun / jre Götzen sind wind vnd eitel . Sjhe / das ist mein Knecht / Jch erhalte jn / vnd mein Auserweleter / an welchem meine seele wolgefallen hat / Jch habe jm meinen Geist gegeben / Er wird das Recht vnter die Heiden bringen . Er wird nicht schreien noch ruffen / vnd seine stim wird man nicht horen auff den Gassen . Das zustossen Rhor wird er nicht zubrechen / vnd das glimmend Tocht wird er nicht auslesschen / Er wird das Recht warhafftiglich halten leren . Er wird nicht mürrisch noch grewlich Er wird nicht hart oder beissig vnd sawr / sondern freundlich / gelinde vnd gütig sein . sein / Auff das er auff Erden das Recht anrichte / Vnd die Jnsulen werden auff seine Gesetz warten . Math . 12 . SO spricht Gott der HERR / der die Himel schaffet vnd ausbreitet / der die Erden machet vnd jr Gewechse / Der dem Volck / so drauff ist / den Odem gibt / vnd den Geist denen die drauff gehen . Jch der HERR hab dir geruffen mit gerechtigkeit / vnd habe dich bey deiner Hand gefasset / vnd habe dich behütet . Vnd habe dich zum Bund vnter das Volck gegeben / zum Liecht der Heiden / Das du solt öffenen die Augen der Blinden / vnd die Gefangen aus dem Gefengnis füren / vnd die da sitzen im finsternis / aus dem Kercker . Jch der HERR / das ist mein Name / vnd wil meine Ehre keinem andern geben / noch meinen Rhum den Götzen . Sihe / was komen sol verkündige ich zuuor / vnd verkündige newes / ehe denn es auffgehet / lasse ichs euch hören . Jnf . 48 ; Jnf . 49 . Sjnget dem HERRN ein newes lied / sein Rhum ist an der Welt ende . Die im Meer faren vnd was drinnen ist / Die Jnsulen vnd die drinnen wonen . Rufft laut jr wüsten / vnd die Stedte drinnen / sampt den dorffen da Kedar wonet / Es jauchtzen die in Felsen wonen / vnd ruffen von den höhen der Berge . Lasset sie dem HERRN die Ehre geben / vnd seinen Rhum in den Jnsulen verkündigen . Der HERR wird auszihen wie ein Rise / Er wird den Eiuer auffwecken wie ein Kriegsman / Er wird jauchtzen vnd dönen / Er wird seinen Feinden obligen . Jch schweige wol eine zeitlang / vnd bin still / vnd enthalte mich / Nu aber wil ich / wie eine Gebererin / schreien / Jch wil sie verwüsten vnd alle verschlingen . Jch wil Berge vnd Hügel verwüsten / vnd alle jr Gras verdorren / vnd wil die Wasserstrom zu Jnsulen machen / vnd die Seen austrocken . Aber die Blinden wil ich auff dem wege leiten / den sie nicht wissen / Jch wil sie füren auff den steigen / die sie nicht kennen / Jch wil die finsternis fur jnen her zum Liecht machen / vnd das höckericht zur eben / Solchs wil ich jnen thun vnd sie nicht verlassen . Aber die sich auff Götzen verlassen / vnd sprechen zum gegossen Bilde / Jr seid vnser Götter / Die sollen zu rück keren vnd zuschanden werden . Horet jr Tauben / vnd schawet her jr Blinden / das jr sehet . Wer ist so blind als mein Knecht / vnd wer ist so taub / wie mein Bote Das sind die Hohenpriester / vnd die das Ampt haben im Volck / so ander solten leren . Aber sie sind blindesten / Wie im Euangelio Christus zeuget / vom Saltz das thun ist / Vnd die Gelerten die verkerten . / den ich sende ? Wer ist so blind als der Volkomen / vnd so blind als der Knecht des HERRN ? Man predigt wol viel / Aber sie haltens nicht / Man sagt jnen gnug / Aber sie wollens nicht hören . Noch wil jnen der HERR wol vmb seiner Gerechtigkeit willen / das er das Gesetz herrlich vnd gros mache . Es ist ein beraubt vnd geplündert volck / Sie sind allzumal verstrickt in Hülen / vnd versteckt in den Kerckern / Sie sind zum Raube worden / vnd ist kein Erretter da / Geplündert / vnd ist niemand der da sage Gib sie wider her . Wer ist vnter euch / der solchs zu ohren neme / der auffmercke / vnd höre / das hernach kompt ? Wer hat Jacob vbergeben zu plündern / vnd Jsrael den Reubern ? Hats nicht der HERR gethan ? an dem wir gesundiget haben ? Vnd sie wolten auff seinen wegen nicht wandeln / vnd gehorchten seinem Gesetz nicht . Darumb hat er vber sie ausgeschut den grim seines zorns / vnd eine Kriegsmacht / Vnd hat sie vmbher angezündet / Aber sie merckens nicht / Vnd hat sie angesteckt / Aber sie nemens nicht zu hertzen . VND nu spricht der HERR / der dich geschaffen hat Jacob / vnd dich gemacht hat Jsrael . Fürcht dich nicht / Denn ich habe dich erlöset / Jch habe dich bey deinem namen geruffen / Du bist mein . Denn so du durch Wasser gehest / wil ich bey dir sein / das dich die Ströme nicht sollen erseuffen / Vnd so du ins Fewr gehest / soltu nicht brennen / vnd die Flamme sol dich nicht anzünden . Denn ich bin der HERR dein Gott / der Heilige in Jsrael / dein Heiland / Jch habe Egypten / Moren vnd Seba Seba ist ein Heubtstad in Morenland an deine stat zur versünung gegeben . Weil du so werd bist fur meinen Augen geacht / mustu auch herrlich sein / vnd ich hab dich lieb / Darumb gebe ich Menschen an deine stat / vnd Völcker fur deine Seele Das ist / Jch lasse ander Lender verstören durch den König zu Assur / auff das du erhalten werdest . . SO fürcht dich nu nicht / denn ich bin bey dir / Jch wil vom Morgen deinen Samen bringen / vnd wil dich vom Abend samlen . Vnd wil sagen gegen Mitternacht / Gib her / vnd gegen Mittage / wehre nicht / Bringe meine Söne von ferne her / vnd meine Töchter von der Welt ende . Alle die mit meinem Namen genennet sind / nemlich / die ich geschaffen hab / zu meiner Herrligkeit vnd sie zubereit vnd gemacht . LAS erfür tretten das blinde Volck / welches doch augen hat / vnd die Tauben / die doch ohren haben . Lasst alle Heiden zusamen komen / zuhauff / vnd sich die Völcker vetsamlen . Welcher ist vnter jnen / der solchs verkündigen müge / vnd vns hören lasse vorhin / was geschehen sol ? Last sie jre Zeugen darstellen vnd beweisen / so wird mans hören / vnd sagen / Es ist die warheit . JR aber seid meine zeugen / spricht der HERR / vnd mein Knecht / den ich erwelet habe / Auff das jr wisset vnd mir gleubet / vnd verstehet / das Jchs bin . Vor mir ist kein Gott gemacht / so wird auch nach mir keiner sein . Jch / Jch bin der HERR / vnd ist ausser mit kein Heiland . Jch habs verkündiget vnd hab auch geholffen / vnd habs euch sagen lassen / vnd ist kein frembder ( Gott ) vnter euch . Jr seid meine Zeugen / spricht der HERR / so bin ich Gott . Auch bin ich ehe denn nie kein tag war / vnd ist niemand der aus meiner Hand erretten kan / Jch wircke / wer wils abwenden ? SO spricht der HERR ewer erlöser / der Heilige in Jsrael / Vmb ewer willen hab ich gen Babel geschickt / Vnd habe die Rigel Das ist / die Fürsten vnd gewaltigen zu Babel / durch könig Cores verstöret . alle herunter gestossen / vnd die klagende Chaldeer in die schiffe geiagt . Jch bin der HERR ewer Heilige / der ich Jsrael geschaffen habe / ewer König . So spricht der HERR / der im Meer weg / vnd in starcken Wassern ban machet / Der eraus bringt / Wagen vnd Ros / Heer vnd Macht / das sie auff eim Hauffen da ligen / vnd nicht auffstehen / Das sie verlesschen / wie ein Tocht verlesscht . Exod . 14 . Gedencket nicht an das Alte / vnd achtet nicht auff das Vorige . Denn sihe / Jch wil ein Newes machen / Jtzt sol es auffwachsen / das jr erfaren werdet / das ich Weg in der Wüste mache / vnd Wasserström in der Einöde . Das mich das Thier auff dem felde preise / die Drachen vnd Straussen / Denn ich wil wasser in der Wüsten / vnd ströme in der Einöde geben / zutrencken mein Volck / meine Auserweleten . Djs Volck hab ich mir zugericht / Es sol meinen Rhum erzelen . Nicht / das du Mich hettest geruffen Jacob / oder das du vmb Mich geerbeitet hettest Jsrael . Mir zwar hastu nicht bracht Schaf deines Brandopffers / noch mich geehret mit deinen Opffern / Mich hat deines Diensts nicht gelust im Speisopffer / hab auch nicht lust an deiner erbeit im Weirauch . Mir hastu nicht vmb gelt Kalmes gekaufft / Mich hastu mit dem fetten deiner Opffer nicht gefüllet . Ja mir hastu erbeit gemachet in deinen Sünden / vnd hast mir mühe gemacht in deinen Missethaten . Jch / Jch tilge deine vbertrettung vmb Meinen willen / vnd gedencke deiner sund nicht Das ist alles so viel gesagt / Das vnser werck fur Gott nicht sunde tilget / sondern allein seine Gnade . Wie er hie sagt / Mich / Mir / spricht er / Das ist / mich zuuersünen etc . . Erinnere mich / Las vns mit einander rechten / Sage an / wie du gerecht wilt sein ? Deine Voreltern haben gesundiget / vnd deine Lerer haben wider mich missehandelt . Darumb hab ich die Fürsten des Heiligthums entheiliget / vnd habe Jacob zum Bann gemacht / vnd Jsrael zum Hohn . SO höre nu mein knecht Jacob / vnd Jsrael den ich erwelet habe / So spricht der HERR / der dich gemacht vnd zubereitet hat / vnd der dir beistehet von Mutterleibe an . Fürchte dich nicht mein knecht Jacob / vnd du Fromer den ich erwelet habe . Denn ich wil Wasser giessen auff die Durstige / vnd ströme auff die dürre . Jch wil meinen Geist auff deinen Samen giessen / vnd meinen Segen auff deine Nachkomen / Das sie wachsen sollen wie gras / wie die weiden an den Wasserbechen . Dieser wird sagen / Jch bin des HERRN / vnd jener Das ist / Hie vnd dort vnd allenthalben werden Christen sein / auch vnter den Heiden . wird genennet werden mit dem namen Jacob . Vnd dieser wird sich mit seiner hand dem HERRN zuschreiben / vnd wird mit dem namen Jsrael genennet werden . Joh . 7 . SO spricht der HERR der König Jsrael / vnd sein Erlöser / der HERR Zebaoth / Jch bin der Erst vnd ich bin der Letzt / vnd ausser mir ist kein Gott . Vnd wer ist mir gleich / der da ruffe vnd verkündige / vnd mirs zurichte / der ich von der Welt her die Völcker setze ? Lasset sie jnen die Zeichen vnd was komen sol verkündigen . Fürcht euch nicht vnd erschrecket nicht / Hab ichs nicht dazumal dich hören lassen vnd verkündiget ? Denn jr seid meine Zeugen / Jst auch ein Gott ausser mir ? Es ist kein Hort / Jch weis ja keinen . Jesa . 40 ; Jesa . 41 ; Jnf . 48 . Dje Götzenmacher sind allzumal eitel / vnd jr Köstlichs ist kein nutz / Sie sind jre Zeugen vnd sehen nichts / mercken auch nichts / Darumb müssen sie zu schanden werden . Wer sind sie die einen Gott machen / vnd götzen giessen / der kein nütze ist ? Sihe / alle jre Genossen werden zuschanden / Denn es sind Meister aus menschen . Wenn sie gleich alle zusamen treten / müssen sie dennoch sich fürchten vnd zu schanden werden . ES schmidet einer das Eisen in der Zangen / erbeitet in der glut / vnd bereitets mit Hemmern / Vnd erbeitet dran mit gantzer krafft seines Arms / leidet auch Hunger bis er nimer kan / trincket auch nicht wasser / bis er matt wird . Der ander zimert Holtz / vnd missets mit der Schnur / vnd zeichets mit Rötelstein / vnd behewet es / vnd cirkelts abe / vnd machtes wie ein Mansbilde / wie einen schönen Menschen / der im Hause wone . Er gehet frisch dran vnter den Bewmen im walde / das er Cedern abhawe / vnd neme Buchen vnd Eichen / ja einen Cedern der gepflantzet / vnd der vom Regen erwachsen ist / vnd der den Leuten fewrwerck gibt / Dauon man nimpt / das man sich dabey werme / vnd den man anzündet vnd Brot dabey beckt . Daselbst machet er einen Gott von / vnd betets an / Er machet einen Götzen daraus / vnd kniet dafur nider . Die helfft verbrennet er im fewr / vnd vber der andern helfft isset er fleisch / Er brett einen Braten vnd settiget sich / wermet sich auch / vnd spricht / Hoia / Jch bin warm worden / ich sehe meinen lust am fewr . Aber das vbrige machet er zum Gott / das sein Götze sey / dafur er kniet vnd niderfellet / vnd betet / vnd spricht / Errette mich / Denn du bist mein Gott . Sje wissens nichts vnd verstehen nichts / Denn sie sind verblendet / das jre Augen nicht sehen / vnd jre Hertzen nicht mercken können . Vnd gehen nicht in jr hertz / kein vernunfft noch witze ist da / Das sie doch dechten / Jch habe die helfft mit fewr verbrand / vnd hab auff den kolen Brot gebacken / vnd Fleisch gebraten / vnd gessen / Vnd solte das vbrige zum Grewel machen / vnd solte knien fur eim Klotz ? Es gibt asschen / vnd teusscht das hertz das sich zu jm neiget / vnd kan seine Seele nicht erretten . Noch dencket er nicht / Jst das auch triegerey / das meine rechte Hand treibt ? DAran gedencke Jacob vnd Jsrael / Denn du bist mein Knecht / Jch habe dich zubereit / das du mein Knecht seiest / Jsrael vergiss Mein nicht . Jch vertilge deine missethat wie eine wolcken / vnd deine sunde wie den nebel / Kere dich zu mir / Denn ich erlöse dich . Jauchtzet jr Himel / Denn der HERR hat gethan Es ist ein Theter / vnd nicht ein falscher Wescher on that / wie die Götzen sind . / ruffe du Erde herunter / jr Berge frolocket mit jauchtzen / der Wald vnd alle bewme drinnen / Denn der HERR hat Jacob erlöset / vnd ist in Jsrael herrlich . SO spricht der HERR dein Erlöser / der dich von Mutterleibe hat zubereit . Jch bin der HERR der alles thut / Der den Himel ausbreitet alleine / vnd die Erden weit machet on Gehülffen . Der die Zeichen der Warsager zu nichte / vnd die Weissager toll machet / Der die Weisen zu rück keret / vnd jre kunst zur torheit machet . Bestetiget aber das wort seines Knechts / vnd den Rat Das ist / Jr predigt damit sie den Leuten raten . seiner Boten volfüret . Der zu Jerusalem spricht / Sey bewonet / vnd zu den stedten Juda / Seid gebawet / vnd ich jre Verwüstung auffrichte . Der ich spreche zu der Tieffe verseige / vnd zu den Strömen / vertrockent . Der ich spreche zu Cores / Der ist mein Hirte / vnd sol alle meinen willen volenden / Das man sage zu Jerusalem / Sey gebawet / vnd zum Tempel / sey gegründet . Psal . 1 . SO spricht der HERR zu seinem Gesalbeten / dem Cores / Den ich bey seiner rechten hand ergreiffe / das ich die Heiden fur jm vnterwerffe / vnd den Königen das Schwert abgürte / Auff das fur jm die Thüren geöffenet werden / vnd die Thor nicht verschlossen bleiben . Jch wil fur dir her gehen / vnd die Höcker eben machen / Jch wil die eherne Thüren zuschlahen / vnd die eiserne Rigel zubrechen . Vnd wil dir geben die heimliche Schetze / vnd die verborgen Kleinot / Auff das du erkennest / Das ich der HERR der Gott Jsrael dich bey deinem namen genennet habe / vmb Jacob meines Knechts willen / vnd vmb Jsrael meines Auserweleten willen . Ja ich rieff dich bey deinem namen / vnd nennet dich da du mich noch nicht kandtest . Jch bin der HERR vnd sonst keiner mehr / kein Gott ist / on Jch / Jch habe dich gerüstet / da du mich noch nicht kandtest . Auff das man erfare / beide von der Sonnen auffgang vnd der Sonnen nidergang / das ausser mir nichts sey . Jch bin der HERR / vnd keiner mehr / der ich das Liecht mache / vnd schaffe die Finsternis / der ich Friede gebe vnd schaffe das Vbel / Jch bin der HERR / der solchs alles thut . Treuffelt jr Himel von oben / vnd die wolcken regenen die Gerechtigkeit / die Erde thue sich auff / vnd bringe Heil / vnd Gerechtigkeit wachse mit zu / Jch der HERR schaffe es Vom Könige Cores redet er / das er komen sol / vnd helffen dem volck Jsrael . . WTeh dem / der mit seinem Schepffer haddert / nemlich / der Scherben mit den Töpffern des thons / Spricht auch der Thon zu seinem Töpffer / Was machstu ? Du beweisest deine hende nicht an deinem wercke . Weh dem der zum Vater sagt / Warumb hastu mich gezeuget / vnd zum Weibe / warumb gebierestu ? Jere . 18 ; Rom . 9 . SO spricht der HERR der Heilige in Jsrael / vnd jr Meister Das ist / Der sie wol wieder zuehren machen kan / gleich wie ein Töpffer / als ein Meister vnd Herr des Thons / kan aus dem thon ein Gefes machen / was er wil / / Foddert von mir die Zeichen / weiset meine Kinder / vnd das werck meiner Hende zu mir Das sie nicht fur vngedult andere Götter anruffen . Denn ich wil jnen wol weissagen / wenn jr elend sol ein ende haben . Darumb schafft das sie sich zu mir halten allein . Jch kan vnd hab schon erweckt / der jnen helffen sol . . Jch habe die Erden gemacht / vnd den Menschen drauff geschaffen / Jch bins / des Hende den Himel ausgebreitet haben / vnd habe alle seinem Heer geboten . Jch hab jn erweckt in Gerechtigkeit / vnd alle seine wege wil ich eben machen / Er sol meine Stad bawen / vnd meine Gefangen los lassen / nicht vmb gelt noch vmb geschencke / spricht der HERR Zebaoth . Jere . 18 . SO spricht der HERR / Der Egypter handel / vnd der Moren gewerbe / vnd der langen Leute zu Seba / werden sich dir ergeben / vnd dein eigen sein / Sie werden dir folgen / Jn fesseln werden sie gehen / vnd werden fur dir nider fallen / vnd dir flehen / Denn bey dir ist Gott / vnd ist sonst kein Gott nicht mehr . FVrwar du bist ein verborgen Gott / du Gott Jsrael der Heiland . Aber die Götzenmecher müssen alle sampt mit schanden vnd hohn bestehen / vnd mit einander schamrot hingehen . Jsrael aber wird erlöset durch den HERRN / durch eine ewige Erlösung / vnd wird nicht zu schanden noch zu spot jmer vnd ewiglich . Denn so spricht der HERR / der den Himel geschaffen hat / der Gott der die Erden zubereit hat / vnd hat sie gemacht vnd zugerichtet / Vnd sie nicht gemacht hat / das sie leer sol sein / sondern sie zubereit hat / das man drauff wonen solle / Jch bin der HERR / vnd ist keiner mehr . Jch habe nicht ins verborgen Das ist / wie in die lufft / oder da nicht Leute sind / die es hören mügen . Heisst auff deudsch / Ein Ertzschenke . geredt im finstern ort der erden . Jch habe nicht zum samen Jacob vergeblich gesagt / Suchet mich / Denn ich bin der HERR / der von gerechtigkeit redet / vnd verkündige das da recht ist . Las sich versamlen vnd komen miteinander erzu die Helden der Heiden / die nichts wissen / Vnd tragen sich mit den Klötzen jrer Götzen / vnd flehen dem Gott der nicht helffen kan . Verkündiget vnd machet euch erzu / ratschlahet miteinander . Wer hat dis lassen sagen von alters her / vnd dazumal verkündiget ? Hab ichs nicht gethan der HERR ? Vnd ist sonst kein Gott / on Jch / ein gerechter Gott vnd Heiland / vnd keiner ist / on Jch . Wendet euch zu mir / so werdet jr selig / aller Welt ende / Denn ich bin Gott / vnd keiner mehr . Jch schwere bey mir selbs / vnd ein wort der gerechtigkeit gehet aus meinem Munde / da sol es bey bleiben / nemlich / Mir sollen sich alle Knie beugen / vnd alle Zungen schweren / vnd sagen / Jm HERRN habe ich gerechtigkeit vnd stercke / Solche werden auch zu jm komen . Aber alle die jm widerstehen / müssen zu schanden werden . Denn im HERRN werden gerecht aller samen Jsrael / vnd sich sein rhümen . Rom . 14 ; Philip . 2 . Der Bel ist gebeuget / der Nebo ist gefallen / Jre Götzen sind den thieren vnd Vihe zu teil worden / das sie sich müde tragen an ewer Last . Ja sie fallen vnd beugen sich alle sampt / vnd können die Last nicht wegbringen sondern jre Seele müssen ins Gefengnis gehen . Horet mir zu / jr vom hausse Jacob / vnd alle Vbrigen vom hause Jsrael / die jr von mir im Leibe getragen werdet / vnd mir in der Mutter ligt . Ja ich wil euch tragen bis ins Altar / vnd bis jr Graw werdet / Jch wil es thun / Jch wil heben vnd tragen vnd erretten . Nach wem bildet / vnd wem vergleicht jr mich denn ? Gegen wem messet jr mich / dem ich gleich sein solle ? Sie schütten das Gold aus dem beutel / vnd wegen dar das Silber mit der wagen / vnd lohnen dem Goldschmiede / das er einen Gott draus mache / fur dem sie knien vnd anbeten . Sie heben jn auff der achseln vnd tragen jn / vnd setzen jn an seine Stete / Da stehet er / vnd kompt von seinem ort nicht / Schreiet einer zu jm / So antwortet er nicht / vnd hilfft jm nicht aus seiner Not . Sup . 40 ; Sup . 44 ; Bar . 6 . AN solchs gedencket doch / vnd seid feste / jr Vbertretter gehet in ewr hertze . Gedenckt des vorigen von altars her / Denn ich bin Gott / vnd keiner mehr / ein Gott / des gleichen nirgend ist . Der ich verkündige zuuor / was hernach komen sol / vnd vorhin / ehe denn es geschicht / vnd sage / Mein Anschlag bestehet / vnd ich thue alles was mir gefellet . Jch ruffe einem Vogel Dem König Cores / der schnel kompt / als flöge er . vom Auffgang / vnd einem Man der meinen Anschlag thu / aus fernem Lande . Was ich sage / das lasse ich komen / Was ich dencke / das thu ich auch . Horet mir zu / jr von stoltzem Hertzen Das sind die Babylonier . / die jr ferne seid von der Gerechtigkeit . Jch habe meine Gerechtigkeit nahe bracht / sie ist nicht ferne / vnd mein Heil seumet sich nicht / Denn ich wil zu Zion das Heil geben / vnd in Jsrael meine Herrligkeit . Herunter Jungfraw du tochter Babel / setze dich in den staub setze dich auff die erde . Denn die Tochter der Chaldeer hat keinen Stuel mehr / Man wird dich nicht mehr nennen / du zarte vnd lüstlin . Nim die müle vnd male mehl / flicht deine Zöpffe aus / entblösse den Fus / entdecke den schenckel / wate durchs wasser / Das deine scham auffgedeckt / vnd deine schande gesehen werde . Jch wil mich rechen / vnd sol mir kein Mensch abbitten . ( Solchs thut ) vnser Erlöser / welcher heisset der HERR Zebaoth / der Heiligen in Jsrael . Setze dich in das stille Das ist / in den Tod vnd ins nichtige . / Gehe ins finsternis du Tochter der Chaldeer / Denn du solt nicht mehr heissen / Frawe vber Königreich . Denn da ich vber mein Volck zornig war / vnd entweihet mein Erbe / vbergab ich sie in deine hand . Aber du beweisetest jnen keine barmhertzigkeit / auch vber die Alten machtestu dein Joch allzu schweer / vnd dachtest / Jch bin eine Königin ewiglich . Du hast solchs bisher noch nicht zu hertzen gefasset / noch dran gedacht / wie es mit jnen hernach werden solt . SO höre nu dis / die du in wollust lebest vnd so sicher sitzest / vnd sprichst in deinem hertzen / Jch bins / vnd keine mehr / Jch werde keine Widwe werden / noch vnfruchtbar sein . Aber es werden dir solchs alle beide komen plötzlich auff einen tag / das du Widwe vnd Vnfruchtbar seiest / Ja volkömlich werden sie vber dich komen / Vmb der menge willen deiner Zeuberer / vnd vmb deiner Beschwerer willen / der ein grosser Hauffe bey dir ist . Denn du hast dich auff deine bosheit verlassen / da du dachtest / Man sihet mich nicht / Deine weisheit vnd kunst hat dich gestörtzt / vnd sprichst in deinem hertzen / Jch bins / vnd sonst keine . Darumb wird vber dich ein Vnglück komen / das du nicht weissest / wenn es daher bricht / vnd wird ein vnfal auff dich fallen / den du nicht sünen kanst / Denn es wird plötzlich ein getümel vber dich komen / des du dich nicht versihest . SO trit nu auff mit deinen Beschwerern / vnd mit der menge deiner Zeuberer / vnter welchen du dich von deiner Jugent auff bemühet hast / Ob du dir möchtest raten / ob du möchtest dich stercken / Denn du bist müde Das ist / So viel anschlege machen dich jrre vnd vnseling / so doch keiner taug . / fur der menge deiner Anschlege . Las her tretten vnd dir helffen die Meister des Himels laufft / vnd die Sternkucker die nach den Monden rechen / was vber dich komen werde . Sihe / sie sind wie stoppeln / die das fewr verbrennet / Sie können jr Leben nicht erretten fur der flammen / Denn es wird nicht eine glut sein / da bey man sich werme / oder ein fewr / da man vmb sitzen müge . Also sind sie / vnter welchen du dich bemühet hast / deine Hantirer von deiner Jugent auff / ein jglicher wird seines ganges hie vnd daher gehen / vnd hast keinen Helffer . Horet das jr vom hause Jacob / die jr heisset mit namen Jsrael / vnd aus dem wasser Juda geflossen sind / Die jr schweret bey dem Namen des HERRN / vnd gedencket des Gotts in Jsrael / Aber nicht in der warheit noch gerechtigkeit . Denn sie nennen sich aus der heiligen Stad / vnd trotzen auff den Gott Jsrael / der da heisset der HERR Zebaoth . JCH habs zuuor verkündiget dis zukünfftige / aus meinem Munde ists komen / vnd ich hab es lassen sagen / Jch thu es auch plötzlich das es kompt . Denn ich weis / das du hart bist / vnd dein Nack / ist ein eisern Ader / vnd deine Stirn ist eherne . Jch habe dirs verkündiget zuuor / vnd hab dir es lassen sagen ehe denn es komen ist / Auff das du nicht sagen mügest / Mein Götze thuts / vnd mein Bilde vnd Götze hats befolhen . Solchs alles hörestu vnd sihests / vnd hasts doch nicht verkündiget / Denn ich hab dir zuuor newes sagen lassen vnd verborgens / das du nicht wustest . Nu aber ists geschaffen / vnd nicht dazumal / vnd hast nicht einen tag zuuor dauon gehöret / Auff das du nicht sagen mügest / Sihe / das wust ich wol . Denn du höretest es nicht / vnd wustest es auch nicht / vnd dein ohr war dazumal nicht geöffnet / Jch aber wust wol / Das du verachten würdest / vnd von Mutterleib an ein Vbertretter genennet bist . Darumb bin ich vmb meines Namens willen gedültig / vmb meines Rhums willen wil ich mich dir zu gut enthalten / Das du nicht ausgerottet werdest Merck hie / das Gott lestern heisset / so man eigen werck vnd verdienst rhümet . . Sihe / Jch wil dich leutern / aber nicht wie silber / Sondern ich wil dich auserwelet machen im ofen des elendes . Vmb meinen willen / Ja vmb meinen willen wil ichs thun / Das ich nicht gelestert werde / Denn ich wil meine Ehre keinem andern lassen . Jesa . 42 . Hore mir zu Jacob / vnd du Jsrael mein Beruffener / Jch bins / Jch bin der Erste / dazu auch der Letzte . Meine Hand hat den Erdboden gegründet / vnd meine rechte Hand hat den Himel vmbspannet / Was ich ruffe / das stehet alles da . Samlet euch alle vnd höret / Wer ist vnter diesen / der solchs verkündigen kan ? Der HERR liebet jn / darumb wird er seinen willen an Babel / vnd seinen Arm an den Chaldeern beweisen . Jch / Ja ich hab es gesagt / Jch hab jm geruffen / Jch wil jn auch kommen lassen / vnd sein weg sol jm gelingen . Trett her zu mir / vnd höret dis / Jch habs nicht in verborgen zuuor geredt / Von der zeit an da es geredt wird / bin ich da / vnd nu sendet mich der Herr HERR vnd sein Geist . So spricht der HERR dein Erlöser / der Heilige in Jsrael / Jch bin der HERR dein Gott / der dich leret was nützlich ist / vnd leite dich auff dem wege den du gehest . O das du auff meine Gebot mercktest / So würde dein Friede sein / wie ein Wasserstrom / vnd deine Gerechtigkeit wie Meerswellen . Vnd dein Same würde sein wie Sand / vnd das Gewechse deines Leibs / wie des selbigen Kies des name nicht würde ausgerottet noch vertilget fur mir . Gehet aus von Babel / fliehet von den Chaldeern mit frölichem schall / Verkündiget vnd lasset solchs hören / Bringets aus bis an der Welt ende / sprecht / Der HERR hat seinen knecht Jacob erlöset . Sie hatten keinen Durst / da er sie leitet in der wüsten / Er lies jnen wasser aus Felsen fliessen / Er reis den Fels / das wasser eraus rann / Aber die Gottlosen ( spricht der HERR ) haben keinen Friede . Exo . 17 ; Jesa . 57 . Horet mir zu jr Jnsulen / vnd jr Völcker in der ferne mercket auff . Der HERR hat mir geruffen von Mutterleibe an / Er hat meines Namens gedacht / da ich noch in Mutterleibe war . Vnd hat meinen Mund gemacht wie ein scharff Schwert / mit dem schatten seiner Hand hat er mich bedeckt / Er hat mich zum reinen Der fein glat / glw vnd wol bereit ist zu schiessen . Pfeil gemacht / vnd mich in seinen Köcher gesteckt . Vnd spricht zu mir / Du bist mein knecht Jsrael / durch welchen ich wil gepreiset werden . Jch aber dacht / Jch erbeitet vergeblich / vnd brechte meine Krafft vmb sonst vnd vnnützlich zu / Wiewol meine Sache des HERRN / vnd mein Ampt meines Gottes ist . VND nu spricht der HERR / der mich von Mutterleibe an zu seinem Knecht bereitet hat / das ich sol Jacob zu jm bekeren / auff das Jsrael nicht weg geraffet werde / Darumb bin ich fur dem HERRN herrlich / vnd mein Gott ist meine stercke . Vnd spricht / Es ist ein gerings / das du mein Knecht bist / die stemme Jacob auffzurichten / vnd das verwarloset in Jsrael wider zu bringen / Sondern ich hab dich auch zum Liecht der Heiden gemacht / Das du seiest mein Heil bis an der Welt ende . Jesa . 42 ; Act . 13 . SO spricht der HERR der Erlöser Jsrael / sein Heiliger / zu der verachten Seelen / zu dem Volck / des man grewel hat / zu dem Knecht der vnter den Tyrannen ist . Könige sollen sehen vnd auffstehen / vnd Fürsten sollen anbeten / Vmb des HERRN willen / der trew ist / vmb des Heiligen in Jsraels willen / der dich erwelet hat . SO spricht der HERR / jch hab dich erhöret zur gnedigen Zeit / vnd hab dir am tage des Heils geholffen . Vnd hab dich behut / vnd zum Bund vnter das Volck gestellet / Das du das Land auffrichtest / vnd die verstöreten Erbe einnemest . Zu sagen den Gefangenen / Gehet eraus / vnd zu den im finsternis / Kompt erfür / Das sie am wege sich weiden / vnd auff allen Hügeln jr weide haben . Sie werden weder hungern noch dürsten / Sie wird keine Hitze noch Sonne stechen / Denn jr Erbarmer wird sie füren / vnd wird sie an die Wasser quellen leiten . Jch wil alle meine Berge zum wege machen / vnd meine pfat sollen gebehnet sein . Sihe / diese werden von ferne komen / vnd sihe / jene von Mitternacht / vnd diese vom Meer / vnd jene vom lande Sinim Sinim a Sinai / Aus den Püsschen vnd wilden Hecken . . Jauchtzet jr Himel / frewe dich Erde / lobet jr Berge mit jauchtzen / Denn der HERR hat sein Volck getröstet / vnd erbarmet sich seiner Elenden . 2 . Cor . 6 . Zjon aber spricht / Der HERR hat mich verlassen / der Herr hat mein vergessen . Kan auch ein Weib jres Kindlins vergessen / das sie sich nicht erbarme vber den Son jres Leibs ? Vnd ob sie desselbigen vergesse / So wil ich doch dem nicht vergessen . Sihe / in die Hende hab ich dich gezeichnet / deine Mauren sind jmerdar fur mir / deine Bawmeister werden eilen / Aber deine Zubrecher vnd Verstörer werden sich dauon machen ? Heb deine augen auff vmbher / vnd sihe / Alle diese komen versamlet zu dir . So war ich lebe / spricht der HERR / Du solt mit diesen allen / wie mit einem Schmuck angethan werden / vnd wirst sie vmb dich legen / wie eine Braut Denn dein wüstes / verstörets vnd zubrochens Land / wird dir als denn zu enge werden drinne zuwonen / wenn deine Verderber ferne von dir komen . Das die Kinder deiner vnfruchtbarkeit Vnfruchtbarkeit kinder / die sie hat / So sie doch vnfruchtbar ist / Das ist ein verlassen volck vnd doch fast gemehret / wie die Christen sind . werden weiter sagen fur deinen ohren / der Raum ist mir zu enge / Rucke hin / das ich bey dir wonen müge . Du aber wirst sagen in deinem hertzen / Wer hat mir diese gezeuget ? Jch bin vnfruchtbar / einzelen / vertrieben vnd verstossen / Wer hat mir diese erzogen ? Sihe / ich war einsam gelassen / wo waren denn diese ? Jesa . 60 . SO spricht der Herr HERR / sihe / Jch wil meine Hand zu den Heiden auffheben / vnd zu den Völckern mein Panir auffwerffen / so werden sie deine Söne in den armen herzu bringen / vnd deine Töchter auff den achseln her tragen . Vnd die Könige sollen deine Pfleger / vnd jre Fürsten deine Seugammen sein / Sie werden fur dir nider fallen zur erden auffs angesicht / vnd deiner Füsse staub lecken . Da wirstu erfaren / das ich der HERR bin / An welchem nicht zu schanden werden / so auff Mich harren . Psal . 25 . Kan man auch einem Risen den Raub nemen ? Oder kan man dem Gerechten Gesetze vnd sunde hatten vns gleich mit recht vnd aller macht vnter sich . Solchs muste Christus mit recht vns gewinnen . Schinder sind die Tyrannen vber das Gewissen / mit werck vnd Gesetz treiben etc . seine gefangen los machen ? Denn so spricht der HERR . Nu sollen die Gefangen dem Risen genomen werden / vnd der Raub des Starcken los werden / Vnd ich wil mit deinen Hadderern haddern / vnd deinen Kindern helffen . Vnd ich wil deine Schinder speisen mit jrem eigen Fleische / vnd sollen mit jrem eigen Blute / wie mit süssem Wein / truncken werden . Vnd alles Fleisch sol erfaren / das ich bin der HERR dein Heiland / vnd dein Erlöser der Mechtigen in Jacob . SO spricht der HERR / Wo ist der Scheidebrieff ewer Mutter / damit ich sie gelassen habe ? Oder wo ist mein Wucherer / dem ich euch verkaufft habe ? Sihe / Jr seid vmb ewer Sunde willen verkaufft / vnd ewer Mutter ist vmb ewers vbertrettens willen gelassen . Warumb kam ich / Vnd war niemand da ? Jch rieff / Vnd niemand antwortet ? Jst meine Hand nu so kurtz worden / das sie nicht erlösen kan ? Oder ist bey mir keine Krafft zu erretten ? Sihe / mit meinem schelten mache ich das Meer trocken / vnd mache die Wasserström als eine wüsten / Das jre Fische / fur wassers mangel stincken / vnd durst sterben . Jch kleide den Himel mit tunckel / vnd mache seine Decke als einen sack . Jesa . 59 ; Exod . 14 ; Exod . 19 . Der Herr HERR hat mir eine gelerte Die nicht von jr selber tichtet / sondern leret was sie von Gott gelert ist . Sie ist nicht Meisterin / sondern Schüler . Zungen gegeben / das ich wisse mit dem Müden zu rechter zeit zu reden . Er wecket mich alle morgen / Er wecket mir das ohr / das ich höre / wie ein Jünger Der Herr HERR hat mir das Ohr geöffenet / vnd ich bin nicht vngehorsam / vnd gehe nicht zu rücke . Jch hielt meinen Rücken dar / denen die mich schlugen / vnd meine Wangen denen die mich raufften / mein Angesicht verbarg ich nicht fur schmach vnd Speichel . Denn der Herr HERR hilfft mir / darumb werde ich nicht zu schanden . Darumb hab ich mein Angesicht dargeboten als einen Kiselstein / Denn ich weis / das ich nicht zuschanden werde . Er ist nahe / der mich recht spricht / Wer wil mit mir haddern ? Last vns zu samen tretten / Wer ist / der recht zu mir hat ? der kome her zu mir . Sihe / der Herr HERR hilfft mir / Wer ist der mich wil verdammen ? Sihe / Sie werden allzumal wie ein Kleid veralten / Motten werden sie fressen . Mat . 26 ; Psal . 102 . WER ist vnter euch der den HERRN fürchtet / der seines Knechts stim gehorche / der im Finstern wandelt / vnd scheinet jm nicht / Der hoffe auff den Namen des HERRN / vnd verlasse sich auff seinen Gott . Sihe / Jr alle / die jr ein Fewr anzündet / mit flammen gerüst / wandelt hin im Liecht ewrs fewrs / vnd in flammen / die jr angezündet habt / solches widerferet euch von meiner Hand / im schmertzen müst jr liegen Verterbet im vnfal / das jr mir zu richtet . . Horet mir zu / die jr der Gerechtigkeit nachjaget / die jr den HERRN suchet . Schawet den Fels an / dauon jr gehawen seid / vnd des Brunnen grufft / daraus jr gegraben seid . Schawet Abraham an ewern Vater / vnd Sara / von welcher jr geborn seid / Denn ich rieff jm da er noch Einzelen war / vnd segenet jn vnd mehret jn . Denn der HERR tröstet Zion / er tröstet alle jre Wüsten / vnd machet jre wüsten wie Lustgarten / vnd jre Gefilde / wie einen Garten des HERRN / Das man wonne vnd freude drinnen findet / danck vnd lobesang . Gen . 12 . Merck auff mich mein Volck / höret mich meine Leute / Denn von mir wird ein Gesetz ausgehen / vnd mein Recht wil ich zum Liecht der Völcker gar bald stellen . Denn meine Gerechtigkeit ist nahe / mein Heil zeucht aus / vnd meine Arme werden die Völcker richten / Die Jnsulen harren auff mich vnd warten auff meinen Arm . Hebt ewr augen auff gen Himel vnd schawet vnten auff die Erden / Denn der Himel wird wie ein Rauch vergehen / vnd die Erde wie ein Kleid veralten / vnd die drauff wonen werden dahin sterben wie Das Solch ( das ) mus man mit eim Fingerzeigen / als schlüge man ein Kliplin mit Fingern . Wie man saget / Jch gebe nicht das drümb . / Aber mein Heil bleibet ewiglich / vnd meine Gerechtigkeit wird nicht verzagen . Höret mir zu die jr die Gerechtigkeit kennet / du Volck / in welches hertzen mein Gesetz ist / Fürchtet euch nicht / wenn euch die Leute schmehen / vnd entsetzt euch nicht / wenn sie euch verzagt machen . Denn die Motten werden sie fressen wie ein Kleid / vnd Würme werden sie fressen wie Wüllentuch / Aber mein Gerechtigkeit bleibet ewiglich / vnd mein Heil fur vnd fur . Psal . 102 ; Math . 5 . Wolauff / wolauff / Zeuch macht an du Arm des HERRN / Wolauff / wie vor zeiten von alters her . Bistu nicht der / so die Stoltzen Die Egypter / vnd den Drachen / das ist / den König Pharao . ausgehawen / vn den Drachen verwundet hat ? Bistu nicht der das Meer der grossen tieffen wasser austrocket ? Der den Grund des Meers zum wege macht / das die Erlöseten da durch giengen ? Also werden die Erlöseten des HERRN widerkeren vnd gen Zion komen mit Rhum / vnd ewige Freude wird auff jrem Heubt sein / Wonne vnd freude werden sie ergreiffen / Aber trawren vnd seufftzen wird von jnen fliehen . Exo . 14 ; Joh . 16 . JCH / Jch bin ewer Tröster / Wer bistu denn / das du dich fur Menschen fürchtest / die doch sterben ? vnd fur Menschen kinder / die als Hew verzeret werden / Vnd vergissest des HERRN / der dich gemacht hat / der den Himel ausbreitet / vnd die Erden gründet ? Du aber fürchtest dich teglich den gantzen tag fur dem grim des Wütrichen / wenn er furnimpt / zu verderben ? Wo bleib der grim des Wütrichen Pharao / ? da er muste eilen vnd vmbher lauffen das er los gebe / vnd sie Die kinder Jsrael . nicht störben vnter dem verderben / auch keinen mangel an Brot hatten . Denn ich bin der HERR dein Gott / der das Meer bewegt das seine wellen wüten / sein Name heisset HERR Zebaoth . Jch lege mein Wort in deinen mund / vnd bedecke dich vnter dem schatten meiner Hende / Auff das ich den Himel pflantze / vnd die Erden gründe / vnd zu Zion spreche / Du bist mein volck . Mat . 10 ; Exod . 12 . Wache auff / wache auff / Stehe auff Jerusalem / die du von der Hand des HERRN den Kelch seines grimmes getruncken hast / die hefen des Daumelkelchs hastu ausgetruncken / vnd die tropffen geleckt . Es war niemand aus allen Kindern die sie geborn hat / der sie leitet / Niemand aus allen Kindern die sie erzogen hat / der sie bey der hand neme . Diese zwey sind dir begegnet / wer trug leide mit dir ? Da war verstörung / schaden / hunger / vnd schwert / Wer solt dich trösten ? Deine Kinder waren verschmacht / sie lagen auff allen Gassen / wie ein verstrickter Waldochse / vol des zorns vom HERRN vnd des scheltens von deinem Gotte . Esa . 47 . DArumb höre dis du Elende vnd Trunckene on wein / so spricht dein Herrscher der HERR vnd dein Gott / der sein Volck rechet / Sihe / Jch neme den Daumelkelch von deiner hand sampt den hefen des kelchs meins grimmes / Du solt jn nicht mehr trincken . Sondern ich wil jn deinen Schindern in die hand geben / Die zu deiner Seele sprachen / Bücke dich / das wir vberhin gehen / vnd lege deinen Rücken zur erden / vnd wie eine gasse / das man vberhin lauffe . Mache dich auff / Mache dich auff Hie redet Christus wieder die Phariseer vnd Verfürer . Zion / Zeuch deine sterck an / Schmück dich herrlich du heilige stad Jerusalem / Denn es wird hinfurt kein Vnbeschnitter oder Vnreiner in dir regiern . Mache dich aus dem Staube / stehe auff du gefangene Jerusalem / Mache dich los von den Banden deines Halses / du gefangene tochter Zion . Denn also spricht der HERR / Jr seid vmb sonst verkaufft / Jr solt auch on Gelt geloset werden . Denn so spricht der Herr HERR / Mein Volck zoch am ersten hinab in Egypten / das es daselbs ein Gast were / Vnd Assur hat jm on vrsach gewalt gethan . Aber wie thut man mir jtzt alhier ? spricht der HERR . Mein volck wird vmb sonst verfüret / Seine Herrscher machen eitel heulen Jre lere ist ein geheule / vnd machen die Gewissen mit Gesetzen schweer vnd heulend . spricht der HERR . Vnd mein Name wird jmer teglich gelestert . Darumb sol mein volck meinen Namen kennen zu derselbigen zeit / Denn sihe / Jch wil selbs reden . Gen . 46 ; 4 . Reg . 18 ; Ezech . 36 ; Rom . 2 . Wje lieblich sind auff den bergen die füsse der Boten / die da Friede verkündigen / Guts predigen / Heil verkündigen / Die da sagen zu Zion / Dein Gott ist König . Deine Wechter ruffen laut mit jrer Stim / vnd rhümen miteinander / Denn man wirds mit augen sehen / wenn der HERR Zion bekeret . Lasset frölich sein vnd miteinander rhümen das wüste zu Jerusalem / Denn der HERR hat sein Volck getröstet vnd Jerusalem gelöset . Der HERR hat offenbart seinen heiligen Arm fur den augen aller Heiden / Das aller Welt ende sihet das Heil vnsers Gottes . Nahum . 1 ; Rom . 10 ; Psal . 98 . Weicht weicht / zihet aus von dannen / vnd rüret kein Vnreines an / Gehet aus von jr / reiniget euch / die jr des HERRN Gerete tragt . Denn ir solt nicht mit eilen Wie sie aus Egypten mit furcht zogen / etc . auszihen / noch mit flucht wandeln / Denn der HERR wird fur euch herzihen / vnd der Gott Jsrael wird euch samlen . 2 . Cor . 6 ; Exod . 12 . Sjhe / mein Knecht wird weislich thun / vnd wird erhöhet vnd seer hoch erhaben sein . Das sich viel vber dir ergern werden / weil seine Gestalt heslicher ist / denn ander Leute / vnd sein Ansehen / denn der Menschen kinder . Aber also wird er viel Heiden besprengen / das auch Könige werden jren mund gegen jm zuhalten / Denn welchen nichts dauon verkündiget ist / dieselben werdens mit Lust sehen / Vnd die nichts dauon gehort haben / die werdens mercken . Jesa . 65 ; Rom . 15 . Aber wer gleubt vnser Predigt ? vnd wem wird der Arm des HERRN offenbaret ? Denn er scheusst auff fur Jm / wie ein Reiss / vnd wie eine Wurtzel aus durrem Erdreich / Er hat keine gestalt noch schöne / Wir sahen jn / Aber da war keine Gestalt die vns gefallen hette . Er war der aller verachtest / vnd vnwerdest / voller schmertzen vnd kranckheit / Er war so veracht / das man das angesicht fur jm verbarg / Darumb haben wir jn nichts geacht . Joh . 12 ; Rom . 10 . Fvrwar er trug vnser kranckheit / vnd lud auff sich vnser Schmertzen / Wir aber hielten Jn fur den / der geplagt vnd von Gott geschlagen vnd gemartert were . Aber er ist vmb vnser Missethat willen verwundet / vnd vmb vnser Sunde willen zuschlagen / Die Straffe ligt auff Jm / Auff das wir Friede hetten / Vnd durch seine Wunden sind wir geheilet . Wjr giengen alle in der jrre / wie Schafe / ein jglicher sahe auff seinen weg / Aber der HERR warff vnser aller Sünde auff jn . Math . 8 ; 1 . Pet . 2 . DA er gestrafft vnd gemartert ward / thet er seinen Mund nicht auff / wie ein Lamb das zur Schlachtbanck gefurt wird / vnd wie ein Schaf / das erstummet fur seinem Scherer / vnd seinen mund nicht auff thut . Mat . 27 ; Joh . 1 ; Act . 8 ; 1 . Cor . 5 . ER ist aber aus der Angst vnd Gericht genomen / Wer wil seines Lebens lenge aus reden ? Denn er ist aus dem Lande der Lebendigen weggerissen / da er vmb die Missethat meines Volcks geplagt war . Vnd er ist begraben wie die Gottlosen / vnd gestorben wie ein Reicher Der sein thun auff Reichtum setzt / das ist ein Gottloser . / wie wol er niemand vnrecht gethan hat / noch betrug in seinem Munde gewest ist ? Aber der HERR wolt jn also zuschlagen mit Kranckheit . 1 . Pet . 2 . Wenn er sein Leben zum Schuldopffer gegeben hat / so wird er Samen haben / vnd in die lenge leben / vnd des HERRN Fürnemen Das ist / sein wille vnd werck / das er im sinn hat / nemlich die Erlösung der Menschen . wird durch seine Hand fort gehen . Darumb das seine Seele geerbeitet hat / wird er seine Lust sehen / vnd die Fülle haben . Vnd durch sein Erkentnis wird er / mein Knecht / der Gerechte / viel gerecht machen / Denn er tregt jre sünde . Darumb wil ich jm grosse Menge zur Beute geben / vnd er sol die Starcken zum Raube haben / Darumb das er sein Leben in tod gegeben hat / Vnd den Vbelthetern gleich gerechent ist / Vnd er vieler sunde getragen hat / Vnd fur die Vbeltheter gebeten . Mar . 15 ; Luc . 22 . RHüme du Vnfruchtbare / die du nicht gebierest / Frew dich mit rhum vnd jauchtze die du nicht schwanger bist / Denn die Einsame hat mehr Kinder / weder die den Man hat / spricht der HERR . Mache den raum deiner Hütten weit / vnd breite aus die teppich deiner Wonung / spare sein nicht / Dehne deine Seyle lang / vnd stecke deine negel feste . Denn du wirst ausbrechen zur rechten vnd zur lincken / vnd dein Same wird die Heiden erben / vnd in den verwüsten Stedten wonen . Gal . 4 . Fvrcht dich nicht / denn du solt nicht zu schanden werden / Werd nicht blöde / denn du solt nicht zu spot werden / Sondern du wirst der schande deiner Jungfrawschafft Jungfrawschafft / Das du on Kinder vnd elend on man in leiden gewest bist . vergessen / vnd der schmach deiner Widwenschafft nicht mehr gedencken . Denn der dich gemacht hat / ist dein Man / HERR Zebaoth heisset sein Name / vnd dein Erlöser der Heilige in Jsrael / der aller welt Gott genennet wird . Denn der HERR hat dich lassen im geschrey sein / Das du seiest wie ein verlassen vnd von hertzen betrübt Weib / vnd wie ein Jungesweib / das verstossen ist / spricht dein Gott . JCH hab dich ein klein Augenblick verlassen / Aber mit grosser barmhertzigkeit wil ich dich samlen . Jch habe mein Angesicht im augenblick des Zorns ein wenig von dir verborgen / Aber mit ewiger Gnade wil ich mich dein erbarmen / spricht der HERR dein Erlöser . Psal . 30 . Denn solchs sol mir sein / wie das wasser Noah / da ich schwur / Das die wasser Noah solten nicht mehr vber den Erdboden gehen / Also hab ich geschworen / das ich nicht vber dich zörnen noch dich schelten wil . Denn es sollen wol Berge weichen vnd Hügel hin fallen / Aber meine Gnade sol nicht von dir weichen / vnd der Bund meines Friedes sol nicht hin fallen / spricht der HERR dein Erbarmer . Gen . 9 . DV Elende / vber die alle Wetter gehen / vnd du Trostlose / Sihe / Jch wil deine steine wie einen schmuck legen / vnd wil deinen Grund mit Saphiren legen / Vnd deine Fenster aus Chrystallen machen / vnd deine Thore von Rubinen / vnd alle deine Grentzen von erweleten Steinen / Vnd alle deine Kinder gelert vom HERRN / Vnd grossen Fried deinen Kindern . Du solt durch Gerechtigkeit bereitet werden . Du wirst ferne sein von gewalt vnd vnrecht Das ist / Freuel soltu nicht mehr leiden . / Das du dich da fur nicht darffest fürchten / vnd von schrecken / Denn es sol nicht zu dir nahen . Joh . 6 ; Rom . 5 . Sjhe / Wer wil sich wider dich rotten vnd dich vberfallen / So sie sich on Mich rotten ? Sihe / Jch schaffs / das der Schmid / so die kolen im fewr auffbleset / einen Zeug draus mache / zu seinem werck Das ist / das er sich selbs vnd die seinen / vnd nicht dich verderbe . / Denn ich schaffs / das der Verderber vmbkomet . Denn aller Zeug der wider dich zubereit wird / dem sol nicht gelingen / Vnd alle Zunge so sich wider dich setzt / soltu im gericht verdamnen . Das ist das Erbe der Knecht des HERRN / vnd jre Gerechtigkeit von Mir / spricht der HERR . Wolan alle die jr Dürstig seid / komet her zum Wasser / Vnd die jr nicht Gelt habt / kompt her / keuffet vnd esset / Kompt her vnd keufft on gelt vnd vmb sonst / beide wein vnd milch . Warumb zelet jr Gelt dar / da kein Brot ist / vnd ewer Erbeit / da jr nicht sat von werden könnet ? Höret mir doch zu / vnd esset das gute / So wird ewer Seele in wollust fett werden . Neiget ewr Ohren her / vnd kompt her zu mir / Höret / so wird ewer Seele leben / Denn ich wil mit euch einen ewigen Bund machen / nemlich / die gewissen gnaden Dauids Die Dauid verheissen ist . . Joh . 7 ; 2 . Reg . 7 ; Act . 13 . Sjhe / Jch habe jn den Leuten zum Zeugen gestellet / zum Fürsten vnd Gebieter den Völckern . Sihe / du wirst Heiden ruffen / die du nicht kennest / vnd Heiden die dich nicht kennen / werden zu dir lauffen / Vmb des HERRN willen deines Gottes vnd des Heiligen in Jsrael / der dich preise . Svchet den HERRN / weil er zu finden ist / Rufft jn an / weil er nahe ist . Der Gottlose lasse von seinem wege / vnd der Vbeltheter seine gedancken / vnd bekere sich zum HERRN / So wird er sich sein erbarmen / vnd zu vnserm Gotte / Denn bey jm ist viel vergebung . Denn meine gedancken sind nicht ewr gedancken / vnd ewer wege sind nicht meine wege / spricht der HERR . Sondern so viel der Himel höher ist denn die Erde / So sind auch meine Wege höher denn ewr wege / vnd meine gedancken denn ewr gedancken . Psal . 130 . Denn gleich wie der Regen vnd Schnee vom Himel fellet / vnd nicht wider dahin kompt / Sondern feuchtet die Erden / vnd machet sie fruchtbar vnd wachsend / das sie gibt Samen zu seen / vnd Brot zu essen . Also sol das Wort / so aus meinem Munde gehet / auch sein / Es sol nicht wider zu mir leer komen / Sondern thun das mir gefellet / vnd sol jm gelingen / dazu ichs sende . Denn jr solt in Freuden auszihen / vnd im Friede geleitet werden / Berge vnd Hügel sollen fur euch her frolocken mit Rhum / vnd alle Bewme auff dem felde mit den Henden klappen . Es sollen Tennen fur Hecken wachsen / vnd Mirten fur Dornen / Vnd dem HERRN sol ein Name vnd ewiges Zeichen sein / das nicht ausgerottet werde . SO spricht der HERR / Haltet das Recht / vnd thut Gerechtigkeit / Denn mein Heil ist nahe / das es kome / vnd meine Gerechtigkeit / das sie offenbart werde . Wol dem Menschen / der solchs thut / vnd dem menschen Kind / der es fest helt / das er den Sabbath halte / vnd nicht entheilige / vnd halte seine hand / das er kein arges thue . VND der Frembde der zum HERRN sich gethan hat / sol nicht sagen / Der HERR wird mich scheiden von seinem Volck . Vnd der Verschnitten sol nicht sagen / Sihe ich bin ein dürrer Bawm . Denn so spricht der HERR zu den Verschnitten / welche meine Sabbathen halten / vnd erwelen / was mir wolgefellet / vnd meinen Bund feste fassen / Jch wil jnen in meinem Hause vnd in meinen Mauren einen ort geben / vnd einen bessern namen / denn den Sönen vnd Töchtern / einen ewigen namen wil ich jnen geben / der nicht vergehen sol . VND der frembden Kinder / die sich zum HERRN gethan haben / das sie jm dienen / vnd seinen Namen lieben / auff das sie seine Knechte seien / ein jglicher der den Sabbath helt / das er jn nicht entweihe / vnd meinen Bund feste helt / Die selbigen wil ich zu meinem heiligen Berge bringen / vnd wil sie erfrewen in meinem Bethause / vnd jr Opffer vnd Brandopffer sollen mir angeneme sein auff meinem Altar / Denn mein Haus heisset ein Bethaus allen Völckern . Der Herr HERR der die verstossenen aus Jsrael samlet / spricht / Jch wil noch mehr zu dem Hauffen die versamlet sind / samlen . 3 . Reg . 8 ; Math . 21 . Alle Thier auff dem felde komet vnd fresset / ja alle Thier im walde . Alle jre Wechter sind blind / sie wissen alle nichts / stumme Hunde sind sie / die nicht straffen können / sind faul / liegen vnd schlaffen Das sind falsche Lerer . gerne . Es sind aber starcke Hunde von Leibe / die nimer sat werden können . Sie die Hirten / wissen keinen verstand Das ist / Gottes wort . / ein jglicher sihet auff seinen weg / Ein jglicher geitzet fur sich in seinem stande . Kompt her / Lasset vns Wein holen vnd vol sauffen / vnd sol morgen sein wie heute / vnd noch viel mehr . Jere . 6 ; Jere . 8 . Aber der Gerechte kompt vmb / vnd niemand ist / der es zu hertzen neme / Vnd heilige Leute werden auffgerafft / vnd niemand achtet drauff . Denn die Gerechten werden weggerafft / fur dem Vnglück / vnd die richtig fur sich gewandelt haben / komen zum Friede / vnd rugen in jren Kamern . VND jr kompt her zu / jr Kinder der Tagwelerin Tagwelerin ist die falsche Rotte wider Gottes wort . / Jr samen / des Ehebrechers vnd der Huren . An wem wolt jr nu ewer lust haben ? Vber wen wolt jr nu das Maul auffsperren / vnd die Zunge heraus recken ? Seid jr nicht die Kinder der vbertrettung / vnd ein falscher Same ? Die jr in der brunst zu den Götzen laufft / vnter alle grüne Bewme / vnd schlachtet die Kinder an den Bechen vnter den Felskippen . Dein wesen ist an den glatten Bachsteinen / die selbigen sind dein teil / den selbigen schüttestu dein Tranckopffer / da du Speiseopffer opfferst / Solt ich mich des trösten Das ist / mir gefallen lassen . ? Math . 12 . DV machest dein Lager Lager nennet er jr Altar oder Stifft da sie mit Götzen huren / wie ein vnzüchtig Weib mit eim Ehebrecher . Vnd zum könige Pharao mit Geschencke ziehen / ist sich auff Menschen verlassen . auff einen hohen erhabenen Berg / vnd gehest daselbst auch hin auff zu opffern . Vnd hinder der thür vnd pfosten stellestu dein Gedechtnis . Denn du weltzest dich von mir / vnd gehest hin auff / vnd machest dein Lager weit / vnd verbindest dich mit jnen / Du liebest jr lager / wo du sie ersihest . Du zeuchst mit öle zum Könige / vnd hast mancherley Würtze / vnd sendest deine Botschafft in die ferne / vnd bist genidriget bis zur Hellen . Du erbeitest dich in der menge deiner wege / vnd sprachest nicht / Jch lasse es Wenn einer eins dings müde vnd vberdrüssig wird oder vngern mehr thut / spricht er auff deudsch / das lasse ich / Jtem / Das lassen wir / das lassen sie wol . Jtem / lieber lass abe / Höre auff . / Sondern weil du findest ein Leben deiner hand / wirstu nicht müde . Fvr wen bistu so sorgfeltig Gottlosen sorgen fur jr thun / So es doch eitel lügen vnd falsch ist . vnd fürchtest also ? So du doch mit Lügen vmbgehest / vnd denckest an Mich nicht / vnd nimpst es nicht zu hertzen / Meinstu / ich werde allwege schweigen / das du Mich so gar nicht fürchtest ? Jch wil aber deine Gerechtigkeit anzeigen / vnd deine werck das sie dir kein nutz sein sollen . Wenn du ruffen wirst / so las dir deine Hauffen Hauffen / das ist / Deine Lerer / mitgnossen sampt dem Götzendienst etc . helffen / Aber der wind wird sie alle wegfüren / vnd eitelkeit wird sie wegnemen . Aber wer auff Mich trawet / wird das Land erben / vnd meinen heiligen Berg besitzen . Vnd wird sagen / Machet ban / machet ban Machet ban / das ist / in der not sollen sie raum haben vnd trost . / Reumet den weg / Hebt die anstösse aus den wegen meines volcks . Denn also spricht der Hohe vnd Erhabene / der ewiglich wonet / des Namen heilig ist / Der ich in der höhe vnd im Heiligthum wone / vnd bey denen / so zuschlagens vnd demütigen Geists sind / Auff das ich erquicke den geist der Gedemütigeten / vnd das hertz der Zurschlagenen . Jch wil nicht jmerdar haddern / vnd nicht ewiglich zörnen / Sondern es sol von meinem Angesicht ein Geist weben / vnd ich wil odem Das ist / Erquicken wil ich die Betrübten . machen . Jnf . 66 ; Psal . 34 . JCH war zornig vber die vntugent jres Geitzes / vnd schlug sie / verbarg mich vnd zörnete / Da giengen sie hin vnd her im wege jres hertzen . Aber da ich jre wege ansahe / heilet ich sie / vnd leitet sie / vnd gab jnen wider trost / vnd denen die vber jene leide trugen Leide tragen die Frumen vber der bosheit der Gott losen / wie Lot zu Sodom . . Jch wil frucht Gleich wie das feld allerley früchte tregt / Also sol der Mund auch Frucht bringen / Ebre . 13 Offeramus fructum labiorum confitencium etc . der Lippen schaffen / die da predigen / Friede friede / beide den in der ferne / vnd denen in der nahe / spricht der HERR / vnd wil sie heilen . Aber die Gottlosen sind wie ein vngestüm Meer / das nicht stille sein kan / vnd seine wellen kot Kot / ist jre heiligkeit Philip . 3 daran sie mit grosser mühe erbeiten . vnd vnflat auswerffen . Die Gottlosen haben nicht Friede / spricht mein Gott . Ephe . 2 ; Sup . 48 . Rvffe getrost / schone nicht / Erhebe deine stim wie eine Posaune / vnd verkündige meinem Volck jr vbertretten / vnd dem hause Jacob jre sunde . Sie suchen mich teglich vnd wollen meine Wege wissen / als ein Volck das Gerechtigkeit schon gethan / vnd das Recht jres Gottes nicht verlassen hette . Sie foddern mich zu Recht / vnd wollen mit jrem Gott rechten . Warumb fasten wir / Vnd du sihest es nicht an ? Warumb thun wir vnserm Leibe wehe / Vnd du wilts nicht wissen ? Sihe / wenn jr fastet / So vbet jr ewern willen / vnd treibet aile ewer Schüldiger . Sihe / jr fastet / das jr haddert vnd zanckt / vnd schlahet mit der faust vngöttlich . Fastet nicht also / wie jr jtzt thut / das ein geschrey von euch in der Höhe gehöret wird . Solt das ein Fasten sein / das ich erwelen sol / Das ein Mensch seinem Leibe des tages vbel thut Also hengen die Heuchler den kopff / sehen sawr / vnd stellen sich elende / / oder seinen Kopff henge wie ein Schilff / oder auff eim Sack vnd in der Asschen liege ? wolt jr das eine Faste nennen vnd ein tag dem HERRN angeneme ? Math . 6 . DAS ist aber ein Fasten das ich erwele / Las los / welche du mit vnrecht verbunden hast / Las ledig / welche du beschwerest / Gib frey / welche du drengest / Reis weg allerley last . Brich dem Hungerigen dein Brot / vnd die so im elend sind / füre ins Haus . So du einen Nacket sihest / so kleide jn / vnd entzeuch dich nicht von deinem Fleisch . Als denn wird dein Liecht erfur brechen wie die Morgenröte / vnd deine Besserunge Das du reicher wirst vnd zunimpst an Gut vnd Seligkeit . wird schnell wachsen / vnd deine Gerechtigkeit wird fur dir her gehen / vnd die Herrligkeit des HERRN wird dich zu sich nemen . Denn wirstu ruffen / So wird dir der HERR antworten / Wenn du wirst schreien / wird er sagen / Sihe / hie bin ich . Ezech . 18 ; Mat . 25 . So du niemand bey dir beschweren wirst / noch mit Finger zeigen noch vbel reden . Vnd wirst den Hungerigen lassen finden dein Hertz / vnd die elende Seele settigen / So wird dein Liecht im finsternis auffgehen / vnd dein tunckel wird sein wie der Mittag . Vnd der HERR wird dich jmerdar füren / vnd deine Seele settigen in der dürre / vnd deine Gebeine stercken . Vnd wirst sein wie ein gewesserter Garte / vnd wie eine Wasserquelle / welcher es nimer an wasser feilet . Vnd sol durch dich gebawet werden was lange wüste gelegen ist / vnd wirst Grund legen der fur vnd fur bleibe / vnd solt heissen / Der die Lücken verzeunet / vnd die Wege bessert / das man da wonen müge Das ist / du wirst ein Schützer vnd Besserer im lande sein / vielen nütz sein vnd helffen . Hie gibt er den rechten verstand / des Sabbaths / Das man Gottes werck vnd wort drinne vben sol . . SO du deinen fus von dem Sabbath kerest / das du nicht thust was dir gefellet an meinem heiligen Tage / So wirds ein lustiger Sabbath heissen / den HERRN zu heiligen vnd zu preisen . Denn so wirstu den selbigen preisen / wenn du nicht thust deine wege / noch darin erfunden werde was dir gefellet / oder was du redest . Als denn wirstu lust haben am HERRN / vnd ich wil vber die Höhen auff Erden schweben lassen / vnd ich wil dich speisen mit dem Erbe deines vaters Jacob / Denn des HERRN mund sagts . Sjhe / des HERRN Hand ist nicht kurtz / das er nicht helffen könne / vnd seine Ohren sind nicht dicke worden / das er nicht höre . Sondern ewer Vntuget scheiden euch vnd ewern Gott von einander / vnd ewer sunde verbergen das Angesicht von euch / das jr nicht gehöret werdet . Denn ewer Hende sind mit blut befleckt / vnd ewre Finger mit vntugent / Ewer Lippen reden falsches / ewr Zunge tichtet vnrechts . Es ist niemand der von Gerechtigkeit predige / oder trewlich richte Das ist / lere / Denn er redet hie von falschen gifftigen Lerern . . Man vertrawet auffs eitel / vnd redet nichts tüchtiges / Mit vnglück sind sie schwanger / vnd geberen mühe . Sup . 1 ; Psal . 7 . Sje brüten Basilisken eyer / vnd wircken Spinneweb . Jsset man von jren Eyern / so mus man sterben / Zutrit mans aber / so feret ein Otter eraus . Jr Spinneweb taug nicht zu Kleidern / vnd jr Gewircke taug nicht zur Decke / Denn jr werck ist mühe / vnd in jren Henden ist freuel . Jre Füsse lauffen zum Bösen / vnd sind schnell vnschüldig Blut zuuergiessen . Jre gedancken sind mühe / jr weg ist eitel verterben vnd schaden . Sie kennen den weg des Friedes nicht / vnd ist kein Recht in jren gengen . Sie sind verkeret auff jren strassen / Wer drauff gehet / Der hat nimer keinen Friede . Pro . 1 ; Rom . 3 . DArumb ist das Recht ferne von vns / vnd wir erlangen die Gerechtigkeit nicht . Wir harren auffs Liecht / Sihe / so wirds finster / Auff den schein / Sihe / so wandeln wir im tunckeln . Wir tappen nach der wand / wie die Blinden / vnd tappen als die kein augen haben . Wir stossen vns im Mittage / als in der demmerunge / Wir sind im düstern / wie die Todten . Wir brummen alle wie die Beren / vnd echzen wie die Tauben / Denn wir harren auffs Recht / So ists nicht da / Auffs Heil / So ists ferne von vns . Deut . 28 . Denn vnser Vbertrettung fur Dir ist zu viel / vnd vnser sunde antworten wider vns . Denn vnser vbertrettung sind bey vns / vnd wir fülen vnser sunde / mit vbertretten vnd liegen wider den HERRN / vnd zu rück keren von vnserm Gott / vnd mit reden zum freuel vnd vngehorsam / trachten vnd tichten falsche wort aus dem hertzen . Darumb ist auch das Recht zurück gewichen / vnd Gerechtigkeit ferne getreten / Denn die Warheit fellet auff der Gassen / vnd Recht kan nicht einher gehen . Vnd die Warheit ist dahin / vnd wer vom bösen weichet / der mus jedermans Raub sein . Solches sihet der HERR / vnd gefellet jm vbel / das kein Recht ist . Vnd er sihet / das niemand da ist / vnd verwundert sich / das niemand sie vertrit . Darumb hilfft er jm selbs mit seinem Arm / vnd seine Gerechtigkeit erhelt jn . Denn er zeucht Gerechtigkeit an wie ein Pantzer / vnd setzt einen Helm des heils auff sein Heubt / vnd zeucht sich an zur Rache / vnd kleidet sich mit Eyuer / wie mit eim Rock / Als der seinen Widersachern vergelten / vnd seinen Feinden mit grim bezalen wil / Ja die Jnsulen wil er bezalen . Das der Name des HERRN gefürchtet werde vom Nidergange / vnd seine Herrligkeit vom Auffgang der sonnen / wenn er komen wird / wie ein auffgehalten Strom / den der wind des HERRN treibt . Ephe . 6 ; 1 . Thess . 5 . Denn denen zu Zion wird ein Erlöser komen / vnd denen die sich bekeren von den sunden in Jacob / spricht der HERR . Vnd ich mache solchen Bund mit jnen / spricht der HERR / Mein Geist der bey dir ist / vnd meine Wort / die ich in deinen Mund gelegt habe / sollen von deinem munde nicht weichen / noch von dem munde deines Samens vnd Kinds kind ( spricht der HERR ) von nu an bis in ewigkeit . Rom . 11 . Mache dich auff / werde liechte / Denn dein Liecht kompt / vnd die Herrligkeit des HERRN gehet auff vber dir . Denn sihe / finsternis bedeckt das Erdreich / vnd tunckel die Völcker / Aber vber dir gehet auff der HERR vnd seine Herrligkeit erscheinet vber dir . VND die Heiden werden in deinem Liecht wandeln / vnd die Könige im Glantz der vber dir auffgehet . Hebe deine augen auff vnd sihe vmbher / Diese alle versamlet / komen zu dir / Deine Söne werden von ferne komen / vnd deine Töchter zur seiten erzogen werden . Denn wirstu deine lust sehen vnd ausbrechen / vnd dein Hertz wird sich wundern vnd ausbreiten Wie die Wasser flüsse lauffen vnd sich ausbreiten . / wenn sich die menge am Meer zu dir bekeret / vnd die macht der Heiden zu dir kompt . Denn die menge der Kamelen wird dich bedecken / die Leuffer aus Midian vnd Epha / Sie werden aus Saba alle komen / gold vnd weyrauch bringen / vnd des HERRN lob verkündigen . Alle herde in Kedar sollen zu dir versamlet werden / vnd die böcke Nebaioth sollen dir dienen / Sie sollen auff meinem angenemen Altar geopffert werden / Denn ich wil das Haus meiner Herrligkeit zieren . Jesa . 49 . WER sind die / welche fliegen wie die Wolcken / vnd wie die Tauben zu jren Fenstern ? Die Jnsulen harren auff mich / vnd die Schiffe am Meer / vor langes her / Das sie deine Kinder von ferne herzu bringen sampt jrem Silber vnd Golde / dem Namen des HERRN deines Gottes vnd dem Heiligen in Jsrael / der dich herrlich gemacht hat . Frembde werden deine Mauren bawen / vnd jre Könige werden dir dienen . Denn in meinem Zorn hab ich dich geschlagen / Vnd in meiner Gnade erbarme ich mich vber dich . Vnd deine Thore sollen stets offen stehen / weder tag noch nacht zugeschlossen werden / Das der Heiden macht zu dir gebracht / vnd jre Könige herzu gefüret werden . Denn welche Heiden oder Königreiche dir nicht dienen wollen / Die sollen vmbkomen / vnd die Heiden verwüstet werden . Die herrligkeit Libani sol an dich komen / Tennen / Buchen vnd Buchsbawm mit einander / zu schmücken den Ort meines Heiligthums / Denn ich wil die Stet meiner Füsse herrlich machen . Apo . 21 ; Jesa . 35 . ES werden auch gebückt zu dir komen / die dich vnterdruckt haben / vnd alle die dich gelestert haben / werden niderfallen zu deinen Füssen / vnd werden dich nennen / Eine stad des HERRN / ein Zion des Heiligen in Jsrael . Denn darumb / das du bist die Verlassene vnd Gehassete gewest / da niemand gieng / Wil ich dich zur Pracht ewiglich machen / vnd zur Freude fur vnd fur . Das du solt Milch von den Heiden saugen / vnd der Könige brüste sollen dich seugen / Auff das du erfarest / das ich der HERR bin / dein Heiland / vnd ich der Mechtige in Jacob / bin dein Erlöser . JCH wil Gold an stat des Ertzes / vnd Silber an stat des Eisens bringen / vnd Ertz an stat des Holtzes / vnd Eisen an stat der Steine . Vnd wil machen / das deine Fürsteher friede leren sollen / vnd deine Pfleger gerechtigkeit predigen . Man sol keinen Freuel mehr hören in deinem Lande / noch schaden oder verterben in deinen Grentzen / Sondern deine mauren sollen Heil / vnd deine thore Lob heissen . Dje Sonne sol nicht mehr des tages dir scheinen / vnd der glantz des Monden sol dir nicht leuchten / Sondern der HERR wird dein ewiges Liecht / vnd dein Gott wird dein Preis sein . Deine Sonne wird nicht mehr vntergehen / noch dein Mond den schein verlieren / Denn der HERR wird dein ewiges Liecht sein / vnd die tage deines Leides sollen ein ende haben . Vnd dein Volck sollen eitel Gerechte sein / vnd werden das Erdreich ewiglich besitzen / Als die der zweig meiner pflantzung / vnd ein werck meiner Hende sind / zum preise . Aus dem Kleinesten sollen Tausent werden / vnd aus dem Geringsten ein mechtig Volck / Jch der HERR wil solchs zu seiner zeit eilend ausrichten . Apo . 22 . DER Geist des Herrn HERRN ist vber mir / Darumb hat mich der HERR gesalbet . Er hat mich gesand den Elenden zu predigen / die zubrochen Hertzen zu verbinden / zu predigen den Gefangenen eine erledigung / den Gebundenen eine öffenung . Zu predigen ein gnedigs Jar des HERRN / vnd einen tag der rache vnsers Gottes / Zu trösten alle Trawrigen . Zu schaffen den Trawrigen zu Zion / das jnen schmuck fur aschen / vnd Freudenöl fur trawrigkeit / vnd schöne Kleider fur ein betrübten Geist gegeben werde / Das sie genennet werden Bewme der gerechtigkeit / Pflantzen des HERRN / zum preise . Sie werden die alten Wüstung bawen / vnd was vorzeiten zustöret ist / auffbringen / Sie werden die verwüsten Stedte so fur vnd fur zerstöret gelegen sind / vernewen . Luc . 4 . FRembde werden stehen vnd ewr Herde weiden / vnd Auslender werden ewer Ackerleute vnd Weingertner sein . Jr aber sollet Priester des HERRN heissen / vnd man wird euch Diener vnsers Gottes nennen / Vnd werdet der Heiden güter essen / vnd vber jrer Herrligkeit euch rhümen . Fur ewer schmach sol zwifeltigs komen / vnd fur die schande sollen sie frölich sein auff jren ackern / Denn sie sollen zwifeltigs besitzen / in jrem Lande / Sie sollen ewige Freude haben . Denn ich bin der HERR der das Rechte liebet / Vnd hasse reubische Das sind alle Gottesdienst / so nicht Gottes ehre suchen / sondern eigen nutz / rhum vnd freude . Brandopffer / Vnd wil schaffen / das jr Erbeit sol gewis sein / vnd ein ewigen Bund wil ich mit jnen machen . Vnd man sol jren Samen kennen vnter den Heiden / vnd jre Nachkomen vnter den Völckern / Das / wer sie sehen wird / sol sie kennen / das sie ein Samen sind gesegenet vom HERRN . Jch frewe mich im HERRN / vnd meine seele ist frölich in meinem Gott . Denn er hat mich angezogen mit Kleidern des Heils / Vnd mit dem Rock der Gerechtigkeit gekleidet . Wie einen Breutigam mit priesterlichem Schmuck Priester waren herrlich / vnd doch ehrbarlich geschmückt . Also ist des Breutgams schmuck nicht bübisch / sondern ehrlich . Er wil aber das Christus zugleich Priester vnd Breutgam sey . gezieret / Vnd wie eine Braut in jrem Geschmeide berdet . Denn gleich wie gewechs aus der Erden wechst / Vnd samen im Garten auffgehet . Also wird Gerechtigkeit vnd Lob fur allen Heiden auffgehen / Aus dem Herrn HERRN . Vmb Zion willen so wil ich nicht schweigen / vnd vmb Jerusalem willen so wil ich nicht inne halten / Bis das jre Gerechtigkeit auffgehe wie ein Glantz / vnd jr Heil entbrenne wie ein Fackel . Das die Heiden sehen deine Gerechtigkeit / vnd alle Könige deine Herrligkeit / Vnd du solt mit einem newen Namen genennet werden / welchen des HERRN Mund nennen wird . Vnd du wirst sein eine schöne Krone in der Hand des HERRN / vnd ein königlicher Hut in der hand deines Gottes . Man sol dich nicht mehr die Verlassene / noch dein Land eine wüstunge heissen / Sondern du solt ( mein lust an jr ) vnd dein Land ( lieber Bule Das ist / Eine Braut / die nicht on Man vnd verlassen / sondern lieb vnd werd sey / wie ein Bule . heissen / Denn der HERR hat lust an dir / vnd dein Land hat einen lieben Bulen . 5Denn wie ein lieber Bule einen Bulen lieb hat / So werden dich deine Kinder lieb haben / Vnd wie sich ein Breutgam frewet vber der Braut / So wird sich dein Gott vber dir frewen . O Jerusalem ich wil Wechter auff deine mauren bestellen / die den gantzen tag vnd die gantze nacht nimer stille schweigen sollen / vnd die des HERRN gedencken sollen . Auff das bey euch kein schweigen sey / vnd jr von jm nicht schweiget / Bis das Jerusalem gefertiget vnd gesetzt werde zum lobe auff Erden . Der HERR hat geschworen bey seiner Rechten / vnd bey dem Arm seiner macht / Jch wil dein Getreide nicht mehr deinen Feinden zu essen geben / noch deinen Most daran du geerbeitet hast / die Frembden trincken lassen . Sondern die so es einsamlen / sollens auch essen / vnd den HERRN rhümen / vnd die jn einbringen / sollen jn trincken in den Vorhöfen meines Heiligthums . Gehet hin / gehet hin / durch die Thor / bereitet dem Volck den weg / machet ban / machet ban / reumet die Steine auff / werfft ein Panir auff vber die Völcker . Sihe / Der HERR lesset sich hören bis an der Welt ende / Sagt der tochter Zion / Sihe / dein Heil kompt / Sihe / sein Lohn Er wirds nicht lang machen / den Fromen zu lohnen / die Bösen zu staffen . ist bey jm / vnd sein vergeltung ist fur jm . Man wird sie nennen / das heilige Volck / die Erlöseten des HERRN / vnd dich wird man heissen / Die besuchte vnd vnuerlassene Stad . Zach . 9 ; Mat . 21 . Wer ist der / so von Edom kompt / mit rötlichen Kleidern von Bazra / der so geschmückt ist / in seinen Kleidern / vnd einher trit in seiner grossen Krafft . Jch bins / der Gerechtigkeit leret / vnd ein Meister bin zu helffen . Warumb ist denn dein Gewand so rotfarb / vnd dein Kleid wie eines Keltertreters ? Jch trette die kelter alleine / vnd ist niemand vnter den Völckern mit mir / Jch hab sie gekeltert in meinem zorn / vnd zutretten in meinem grim / Daher ist jr Vermügen ( 1 ) auff meine Kleider gesprützt / vnd ich hab alle mein Gewand besuddelt . Denn ich hab einen tag der Rache mir furgenomen / Das jar / die meinen zu erlösen / ist komen . Denn ich sahe mich vmb / vnd da war kein Helffer / vnd ich war im schrecken / vnd nimand enthielt mich / Sondern mein Arm muste mir helffen / vnd mein zorn enthielt mich . Darumb hab ich die Völcker zutretten in meinem zorn / vnd hab sie truncken gemacht in meinem grim / vnd jr Vermügen zu boden gestossen . JCH wil der Güte des HERRN gedencken / vnd des Lobs des HERRN / in allem das vns der HERR gethan hat / Vnd des grossen Guts an dem hause Jsrael / das er jnen gethan hat / durch seine Barmhertzigkeit vnd grosse Güte . Denn er sprach / Sie sind ja mein Volck / Kinder die nicht falsch sind / Darumb war er jr Heiland . Wer sie engstet / Der engstet jn auch / Vnd der Engel / so fur jm ist / halff jnen . Exo . 13 ; Exo . 14 ; Exo . 23 . Er erlösete sie / Darumb das er sie liebete vnd jr schonete . Er nam sie auff / Vnd trug sie allezeit von Alters her . Aber sie erbitterten vnd entrüsteten seinen heiligen Geist / Darumb ward er jr Feind / vnd streit wider sie . Vnd er gedacht wider an die vorigen zeit / An den Mose / so vnter seinem Volck war . Wo ist denn nu der sie aus dem Meer fürete / Sampt dem Hirten seiner Herd ? Wo ist der seinen heiligen Geist vnter sie gab ? Der Mosen bey der rechten Hand füret / durch seinen herrlichen Arm . Der die Wasser trennet fur jnen her / Auff das er jm einen ewigen Namen machet . Exo . 14 . Der sie füret / durch die Tieffe wie die Rosse in der wüsten / die nicht straucheln / Wie das Vieh so ins feld hinab gehet / welchs der odem des HERRN treibet . Also hastu auch dein Volck gefüret / Auff das du dir einen herrlichen Namen machtest . SO schaw nu vom Himel / Vnd sihe herab von deiner heiligen herrlichen Wonung . Wo ist nu dein Eiuer / deine Macht ? Deine grosse hertzliche Barmhertzigkeit helt sich hart gegen mir . Bjstu doch vnser Vater / Denn Abraham weis von vns nicht / vnd Jsrael kennet vns nicht . Du aber HERR bist vnser Vater vnd vnser Erlöser / Von alters her ist das dein Name . Warumb lessestu vns HERR jrren von deinen wegen / Vnd vnser Hertz verstocken / das wir dich nicht fürchten ? Kere wider / vmb deiner Knechte willen / Vmb der Stemme willen deines Erbes . Sie besitzen dein heiliges Volck schier gar / Deine Widersacher zurtretten dein Heiligthum . Psal . 79 . Wir sind gleich wie vorhin / da du nicht vber vns herrschetest / Vnd wir nicht nach deinem Namen genennet waren . AH das du den Himel zuriessest vnd fürest herab / Das die Berge fur dir zerflössen / wie ein heis Wasser vom hefftigen Fewr verseudet . Das dein Name kund würde vnter deinen Feinden / Vnd die Heiden fur dir zittern müsten . Durch die Wunder die du thust / der man sich nicht versihet / Da du herab furest / vnd die Berge fur dir zuflossen . Wie denn von der Welt her nicht gehöret ist / noch mit Ohren gehöret / hat auch kein Auge gesehen / On dich Gott / was denen geschicht / die auff jn harren . 1 . Cor . 2 . DV begegnetest den Frölichen / vnd denen so Gerechtigkeit vbeten / Vnd auff deinen wegen dein gedachten . Sihe / Du zörnetest wol / da wir sündigeten vnd lang drinnen blieben / Vns ward aber dennoch geholffen . Aber nu sind wir alle sampt wie die Vnreinen / Vnd alle vnser Gerechtigkeit ist / wie ein vnfletig Kleid . Wir sind alle verwelckt wie die Bletter / Vnd vnser Sünde füren vns dahin wie ein Wind . Niemand rufft deinen Namen an / Oder machet sich auff / das er dich halte . Denn du verbirgest dein Angesicht fur vns / Vnd lessest vns in vnser Sunden verschmachten . Aber nu HERR / du bist vnser Vater / Wir sind Thon / Du bist vnser Töpffer / vnd wir alle sind deiner Hende werck . Rom . 9 . HERR zörne nicht zu seer / vnd dencke nicht ewig der Sünden / Sihe doch das an / das wir alle dein Volck sind . Psal . 79 . Die stedte deines Heiligthums sind zur Wüsten worden / Zion ist zur Wusten worden / Jemsalem ligt zurstöret . Das Haus vnser Heiligkeit vnd Herrligkeit / darinn dich vnser Veter gelobt haben / ist mit Fewr verbrand / vnd alles was wir Schönes hatten / ist zu schanden gemacht . HERR wiltu so hart sein zu solchem / vnd schweigen / Vnd vns so seer niderschlagen . JCH werde gesuch von denen die nicht nach mir frageten / Jch werde funden von denen die mich nicht suchten . Vnd zu den Heiden die meinen Namen nicht anrieffen / sage ich / Hie bin ich / Hie bin ich . Denn ich recke meine Hende aus den gantzen tag / zu einem vngehorsamen Volck / das seinen Gedancken nach wandelt auff eim wege der nicht gut ist . Ein Volck das mich entrüstet / ist jmer fur meinem Angesicht / Opffert in den Garten / vnd reuchert auff den Zigelsteinen Auff den Altaren die sie selbs machten . / wonet vnter den Grebern / vnd helt sich in den Hülen / Fressen schweine Fleisch / vnd haben grewel Suppen in jren töpffen . Vnd sprechen / Bleib daheim vnd rüre mich nicht / denn ich sol dich heiligen Das ist / Du Prophet darffest mich nicht leren heilig werden / Las mich dich lieber heiligen / oder leren / wie du heilig werdest . . Rom . 10 . Solche sollen ein Rauch werden in meinem Zorn / ein Fewr das den gantzen tag brenne . Sihe / Es stehet fur mir geschrieben / Jch wil nicht schweigen / sondern bezalen / Ja ich wil sie in jren Bosam bezalen / beide jre missethat vnd jrer Veter missethat mit einander / spricht der HERR / die auff den Bergen gereuchert / vnd Mich auff den Hügeln geschendet haben / Jch wil jnen zumessen jr voriges thun in jren bosam . So spricht der HERR / gleich als wenn man Most in einer Drauben findet / vnd spricht / Verterbe es nicht / denn es ist ein Segen drinnen / Also wil ich vmb meiner Knechte willen thun / das ich es nicht alles verterbe . Sondern wil aus Jacob Samen wachsen lassen / vnd aus Juda / der meinen Berg besitze / Denn meine Auserweleten sollen jn besitzen / vnd meine Knechte sollen daselbst wonen . Vnd Saron sol ein haus fur die Herde / vnd das tal Achor sol zum Viehlager werden meinem Volck das mich suchet . Aber jr / die jr den HERRN verlasset vnd meines heiligen Berges vergesset / vnd richtet dem Gad einen Tisch / vnd schencket vol ein vom Tranckopffer dem Meni GAD . MENI . Gad wird ein Abgott zum Kriege gewest sein / als Mars . Denn Gadad heisst rüsten . Meni heisst / zal / Das wird der Kauffleute Gott gewest sein / als Mercurius / der mit gelt zelen vmbgehet . Das rüret er / da er spricht / Jch wil euch zelen / zum schwert . Als solt er sagen / Jch wil euch rüstens vnd zelens geben . / Wolan / Jch wil euch zelen zum Schwert / das jr euch alle bücken müsset zur schlacht . Darumb das ich rieff / Vnd jr antwortet nicht / Das ich redet / Vnd jr höret nicht / sondern thetet was mir vbel gefiel / Vnd erweletet / das mir nicht gefiel . Pro . 1 ; Jesa . 66 . DArumb spricht der Herr HERR also / Sihe / meine Knechte sollen essen / Jr Aber solt hungern . Sihe meine knechte sollen trincken / Jr Aber solt dürsten / Sihe / meine Knechte sollen frölich sein / Jr Aber solt zu schanden werden . Sihe / meine Knechte sollen fur gutem mut jauchtzen / Jr Aber solt fur hertzenleid schreien vnd fur jamer heulen . Vnd solt ewren Namen lassen meinen Auserweleten zum Schwur Das ist / zum Exempel eines fluchs . / Vnd der Herr HERR wird dich tödten / Vnd seine Knechte mit einem andern Namen nennen / Das / welcher sich segen wird auff Erden / der wird sich in dem rechten Gott segenen / Vnd welcher schweren wird auff Erden / Der wird bey dem rechten Gott schweren / Denn der vorigen Angst ist vergessen / vnd sind von meinen Augen verborgen . Denn sihe / Jch wil ein newen Himel vnd newe Erde schaffen / Das man der Vorigen nicht mehr gedencken wird / noch zu hertzen nemen . Sondern sie werden sich ewiglich frewen / vnd frölich sein vber dem / das ich schaffe / Denn sihe / Jch wil Jerusalem schaffen zur wonne / vnd jr Volck zur freude . Vnd ich wil frölich sein vber Jerusalem / vnd mich frewen vber mein Volck / Vnd sol nicht mehr drinnen gehort werden die stim des weinens noch die stim des klagens . Es sollen nicht mehr da sein Kinder / die jre tage nicht erreichen / oder Alten / die jre jar nicht erfüllen / Sondern die Knaben von hundert jaren Heissen die Gotlosen aus solcher rede / Wenn du gleich hundert Jar lebetest / so bliebestu doch ein Kind . Wenn du hundert Jar lebetest / so bliebestu doch ein Bube . Das ist / du wilt nimer mehr weise vnd klug werden . Eben dasselbige heisst auch / Die tage erreichen vnd jar erfüllen / Das ist / weise vnd from werden . sollen sterben / vnd die Sünder von hundert jaren sollen verflucht sein . 2 . Pet . 3 ; Apo . 21 . SJE werden Heuser bawen vnd bewonen / Sie werden Weinberge pflantzen / vnd der selbigen Früchte essen . Sie sollen nicht bawen / Das ein ander bewone / Vnd nicht pflantzen / Das ein ander esse / Denn die tage meines Volcks werden sein / wie die tage eines Bawmes / Vnd das werck jrer hende wird alt werden bey meinen Auserweleten . Sie sollen nicht vmb sonst erbeiten / noch vnzeitige Geburt geberen / Denn sie sind der Same / der Gesegneten des HERRN / vnd jre Nachkomen mit jnen . Vnd sol geschehen / Ehe sie ruffen / wil ich antworten / Wenn sie noch reden / wil ich hören . Wolff vnd Lamb sollen weiden zu gleich / der Lewe wird stro essen / wie ein Rind . Vnd die Schlangen sol erden essen / Sie werden nicht schaden noch verderben auff meinem gantzen heiligen Berge / spricht der HERR . Psal . 1 ; Jesa . 11 . SO spricht der HERR / Der Himel ist mein Stuel / vnd die Erde meine fusbanck / Was ists denn fur ein Haus / das jr mir bawen wollet ? Oder welchs ist die Stet / da ich rugen sol ? Meine Hand hat alles gemacht / was da ist / spricht der HERR / Jch sehe aber an / den Elenden vnd der zubrochens Geists ist / vnd der sich fürchtet fur meinem wort . Act . 7 ; Psal . 51 . Denn wer einen Ochsen schlachtet / ist eben als der einen Man erschlüge / Wer ein Schaf opffert / ist als der einem Hund den hals breche . Wer Speiseopffer bringt / ist als der Sewblut opffert / Wer des Weyrauchs gedenckt / ist als der das Vnrecht Das ist die Götzendienst . lobet . Solches erwelen sie in jren wegen / vnd jre Seele hat gefallen an jren Greweln . Darumb wil ich auch erwelen / das sie verspotten / Vnd was sie schewen / wil ich vber sie komen lassen / Darumb / das ich rieff / Vnd niemand antwortet / Das ich redet / Vnd sie höreten nicht / vnd theten was mir vbel gefiel / vnd erweleten das mir nicht gefiel . Pro . 1 ; Jesa . 65 . Horet des HERRN wort / die jr euch fürchtet fur seinem wolt . Ewr Brüder / die euch hassen vnd sondern euch ab / vmb meines Namens willen / sprechen ( Lasset sehen Die Gottlosen bieten Christo trotz / So gewis sind sie in jrer Heiligkeit . / wie herrlich der HERR sey / Lasset jn erscheinen zu ewer freude ) Die sollen zuschanden werden . Denn man wird hören eine stim des getümels in der Stad / eine stim vom Tempel / eine stim des HERRN der seine Feinde bezalet . Sje gebiert ehe jr wehe wird / sie ist genesen eines Knabens / ehe denn jr Kindsnot kompt . Wer hat solchs je gehort ? Wer hat solchs je gesehen Das ist ein wunder / als wenn ich spreche / sie gebirt ehe sie schwanger wird . Also auch hie / Ehe jr wehe wird / das ist / Sie gebirt vnd hat doch keine wehe / als were sie nicht schwanger . ? Kan auch / ehe denn ein Land die wehe kriegt / ein Volck zu gleich geborn werden ? Nu hat doch ja Zion jre Kinder on die wehe geboren . Solt ich ander lassen die Mutter brechen / vnd Selbs nicht auch geberen / spricht der HERR ? Solt ich ander lassen geberen / vnd Selbs verschlossen sein / spricht dein Gott . Frewet euch mit Jerusalem / vnd seid frölich vber sie / alle die jr sie lieb habet / Frewet euch mit jr / alle die jr vber sie trawrig gewesen seid . Denn dafur solt jr saugen vnd sat werden von den brüsten jres Trostes / Jr solt dafur saugen vnd euch ergetzen von der fülle jrer Herrligkeit . Denn also spricht der HERR / Sihe / Jch breite aus den Frieden bey jr / wie einen strom / vnd die herrligkeit der Heiden / wie einen ergossen Bach / Da werdet jr saugen / Jr sollet auff der seiten getragen werden / vnd auff den knien wird man euch freundlich halten . Jch wil euch trösten / wie einen seine Mutter tröstet / Ja jr sollet an Jerusalem ergetzet werden . Jr werdets sehen / vnd ewer hertz wird sich frewen / vnd ewr Gebeine sol grünen / wie gras . Da wird man erkennen die Hand des HERRN an seinen Knechten / Vnd den Zorn an seinen Feinden . Denn sihe / der HERR wird komen mit Fewr / vnd seine Wagen / wie ein Wetter / Das er vergelte im grim seines zorns / vnd sein schelten in fewrflammen . Denn der HERR wird durchs fewr richten / vnd durch sein schwert / alles Fleisch / vnd der Getödteten vom HERRN wird viel sein . Die sich heiligen vnd reinigen in den Garten / einer hie / der ander da / vnd essen schweine Fleisch / Grewel vnd Meuse / sollen geraffet werden miteinander / spricht der HERR . Denn ich wil komen vnd samlen jre werck vnd gedancken / sampt allen Heiden vnd Zungen / Das sie komen vnd sehen meine Herrligkeit . Vnd ich wil ein Zeichen vnter sie geben / vnd jr etlich die errettet sind / senden zu den Heiden / amMeer / gen Phul vnd Lud zu den Bogenschützen / gen Thubal vnd Jauan / Vnd in die ferne zun Jnsulen / da man nichts von Mir gehort hat / vnd die meine Herrligkeit nicht gesehen haben / vnd sollen meine Herrligkeit vnter den Heiden verkündigen . Vnd werden alle ewre Brüder aus allen Heiden erzu bringen / dem HERRN zum Speisopffer / auff Rossen vnd Wagen / auff Senfften / auff Meulern vnd Leuffern / gen Jerusalem zu meinem heiligen Berge / spricht der HERR / Gleich wie die kinder Jsrael Speiseopffer in reinem Gefess bringen zum Hause des HERRN . VND ich wil aus den selbigen nemen Priester vnd Leuiten / spricht der HERR / Denn gleich wie der new Himel vnd die new Erde / so ich mache / fur mir stehen / spricht der HERR / Also sol auch ewr Samen vnd namen stehen . Vnd alles Fleisch wird einen Monden nach dem andern / vnd einen Sabbath nach dem andern komen / anzubeten fur mir / spricht der HERR . Vnd sie werden hinaus gehen / Vnd schawen die Leichnam der Leute / die an Mir missehandelt haben / Denn jr Wurm wird nicht sterben vnd jr Fewr wird nicht verlesschen / Vnd werden allem Fleisch ein Grewel sein . Mar . 9 . </passage></reply></GetPassage>