<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><GetPassage xmlns="http://relaxng.org/ns/structure/1.0" xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:ti="http://chs.harvard.edu/xmlns/cts"><request><requestName>GetPassage</requestName><requestUrn>urn:cts:pbc:bible.parallel.deu.luther1545letztehand:26</requestUrn></request><reply><urn>urn:cts:pbc:bible.parallel.deu.luther1545letztehand:26</urn><passage>Jm dreissigsten jar am fünfften tage / des vierden monden / da ich war vnter den Gefangenen am wasser Chebar / thet sich der Himel auff vnd Gott zeiget mir Gesichte . Der selbe fünffte tag des monden / war eben im fünfften jar / nach dem Joiachin der könig Juda war gefangen weggefüret . Da geschach des HERRN wort zu Hesekiel / dem son Busi des Priesters im lande der Chaldeer / am wasser Chebar / da selbst kam die Hand des HERRN vber jn . VND ich sahe / vnd sihe / Es kam ein vngestümer Wind von Mitternacht her mit einer grossen Wolcken vol Fewrs / das allenthalben vmbher glentzet / vnd mitten in dem selben Fewr war es wie liecht helle Jn Ebreo stehet / Wie die gestalt Hasmal / Das wil niemand wissen was es sey . Wir lassens sein das allerhellest im fewer oder blitzen / das etliche speciem Electri / dem weissen Agtstein gleich halten / vnd sey die meinung / Jm Wolcken war rot fewr / Jm roten fewr helle weis Liecht . . Vnd darinnen war es gestalt / wie vier Thiere / vnd vnter jnen eines gestalt / wie ein Mensch / vnd ein jglichs hatte vier Angesichte vnd vier Flügel . Vnd jre Beine stunden gerade / Aber jre Füsse waren gleich wie runde Damit sie kundten auff alle Orte gehen / vnd doch die Thiere sich nicht lencken noch wenden durfften . füsse / vnd glintzeten / wie ein hell glat ertz . Vnd hatten Menschen hende / vnter jren Flügeln / an jren vier Orten / Denn sie hatten alle vier jre Angesichte vnd jre Flügel / vnd die selbigen flügel / war ja einer an dem andern . Vnd wenn sie giengen / durfften sie sich nicht rumb lencken / Sondern wo sie hin giengen / giengen sie stracks fur sich . Jre Angesichte zur rechten seiten der viere / waren gleich einem Menschen vnd Lewen / Aber zur lincken seiten der viere / waren jre Angesichte gleich einem Ochsen vnd Adeler . Vnd jre Angesichte vnd Flügel / waren oben her zurteilet / das je zween Flügel zusamen schlugen / vnd mit zween Flügeln jren Leib bedeckten . Wo sie hin giengen / da giengen sie stracks fur sich / Sie giengen aber wohin der wind stund / vnd durfften sich nicht rumb lencken / wenn sie giengen . Vnd die Thiere waren anzusehen / wie fewrige Kolen / die da brennen / vnd wie Fackeln / die zwischen den Thieren giengen . Das Fewr aber gab einen glantz von sich / vnd aus dem Fewr gieng ein blitz / Die Thier aber lieffen hin vnd her wie ein blitz . ALS ich die Thier so sahe / Sihe / da stund ein Rad auff der erden bey den vier Thieren / vnd war anzusehen / wie vier Reder . Vnd dieselbigen Reder waren / wie ein Türckis / vnd waren alle viere / eins wie das ander / vnd sie waren anzusehen / als were ein Rad im andern . Wenn sie gehen solten / kondten sie in alle jre vier Orter gehen / vnd durfften sich nicht rumb lencken / wenn sie giengen . Jre felgen vnd höhe / waren schrecklich / vnd jre felgen waren voller Augen vmb vnd vmb / an allen vier Redern . Vnd wenn die Thier giengen / so giengen die Reder auch neben jnen / Vnd wenn die Thier sich von der erden empor huben / so huben sich die Reder auch empor . Wo der Wind hin gieng / da giengen sie auch hin / vnd die Reder huben sich neben jnen empor / Denn es war ein lebendiger Wind in den Redern . Wenn sie giengen / so giengen diese auch / wenn sie stunden / so stunden diese auch . Vnd wenn sie sich empor huben von der erden / so huben sich auch die Reder neben jnen empor / Denn es war ein lebendiger Wind in den Redern . Oben aber vber den Thieren / war es gleich gestalt / wie der Himel / als ein Christal / schrecklich / gerad oben vber jnen ausgebreitet . Das vnter dem Himel jre Flügel / einer stracks gegen dem andern stund / vnd eins jglichen Leib bedeckten zween Flügel . Vnd ich höret die Flügel rausschen / wie grosse Wasser / vnd wie ein gedöne des Allmechtigen / wenn sie giengen / vnd wie ein getümel in einem Heer / Wenn sie aber still stunden / so liessen sie die Flügel nider / vnd wenn sie still stunden / vnd die Flügel nider liessen / so donnerte es im Himel oben vber jnen . VND vber dem Himel / so oben vber jnen war / war es gestalt / wie ein Saphir / gleich wie ein Stuel / vnd auff dem selbigen Stuel sas einer / gleich wie ein Mensch gestalt . Vnd ich sahe / vnd es war wie liecht helle / Vnd inwendig war es gestalt / wie ein Fewr / vmb vnd vmb / Von seinen Lenden vber sich / vnd vnter sich / sahe ichs / wie Fewr glentzen vmb vnd vmb . Gleich wie der Regenbogen sihet in den Wolcken / wenn es geregent hat / Also glentzet es vmb vnd vmb . Dis war das ansehen der Herrligkeit des HERRN / Vnd da ichs gesehen hatte / fiel ich auff mein Angesichte / vnd höret Einen reden . VND er sprach zu mir / Du Menschenkind / Trit auff deine Füsse / so wil ich mit dir reden . Vnd da er so mit mir redet / ward ich wider erquickt / vnd trat auff meine füsse / vnd höret / dem zu / der mit mir redet . VND er sprach zu mir / Du Menschenkind / Jch sende dich zu den kindern Jsrael / zu dem abtrünnigen Volck / so von mir abtrünnig worden sind / Sie sampt jren Vetern / haben bis auff diesen heutigen tag wider mich gethan . Aber die Kinder / zu welchen ich dich sende / haben harte Köpffe / vnd verstockte Hertzen / Zu den soltu sagen / So spricht der Herr HERR / sie gehorchen oder lassens / Es ist wol ein vngehorsam Haus / Dennoch sollen sie wissen / das ein Prophet vnter jnen ist . VND du Menschenkind / solt dich fur jnen nicht fürchten / noch fur jren worten fürchten / Es sind wol widerspenstige vnd stachliche Dornen bey dir / vnd du wonest vnter den Scorpion / Aber du solt dich nicht fürchten / fur jren worten / noch fur jrem Angesicht dich entsetzen / Ob sie wol ein vngehorsam Haus sind . Sondern du solt jnen mein wort sagen / sie gehorchen oder lassens / Denn es ist ein vngehorsam Volck . Aber du Menschenkind / höre du / was ich dir sage / vnd sey nicht vngehorsam / wie das vngehorsame Haus ist / Thu deinen mund auff / vnd iss / was ich dir geben werde . Vnd ich sahe / vnd sihe / da war eine Hand gegen mir ausgereckt / die hatte einen zusamen gelegten Brieff / den breitet sie aus fur mir / vnd er war beschrieben auswendig vnd inwendig / vnd stund drinnen geschrieben / Klage / ah vnd wehe . Vnd er sprach zu mir / Du Menschenkind / Jss / was fur dir ist / nemlich diesen Brieff / vnd gehe hin / vnd predige dem hause Jsrael . Da thet ich meinen mund auff vnd er gab mir den Brieff zu essen . Vnd sprach zu mir / Du Menschenkind / Du must diesen Brieff / den ich dir gebe / in deinen Leib essen / vnd deinen Bauch da mit füllen . Da ass ich jn / vnd er war jn meinem munde so süsse als Honig . Apo . 10 . VND er sprach zu mir / Du Menschenkind / Gehe hin zum hause Jsrael / vnd predige jnen mein wort . Denn ich sende dich ja nicht zum Volck / das eine frembde Rede vnd vnbekandte Sprache habe / sondern zum hause Jsrael / Ja freilich nicht zu grossen Völckern / die frembde rede vnd vnbekandte sprache haben / welcher wort du nicht vernemen kündtest . Vnd wenn ich dich gleich zu den selben sendte / würden sie dich doch gern hören . Aber das haus Jsrael wil dich nicht hören / Denn sie wollen mich selbs nicht hören / Denn das gantze haus Jsrael hat harte stirne vnd verstockte hertzen . Aber doch hab ich dein Angesicht hart gemacht gegen jr Angesicht / vnd deine Stirn gegen jre Stirne . Ja ich habe deine Stirn so hart / als einen Demand / der herter ist / denn ein Fels gemacht / Darumb furchte dich nicht / entsetze dich auch nicht fur jnen / das sie so ein vngehorsam Haus sind . VND er sprach zu mir / Du Menschenkind / Alle meine wort / die ich dir sage / die fasse mit hertzen / vnd nim sie zu ohren . Vnd gehe hin zu den Gefangenen deines Volcks / vnd predige jnen / vnd sprich zu jnen / So spricht der Herr HERR / sie hörens oder lassens . Vnd ein wind hub mich auff / vnd ich hörete hinder mir ein Gedöne / wie eines grossen Erdbebens ( Gelobt sey die herrligkeit des HERRN an jrem ort ) Vnd war ein rauschen von den Flügeln der Thiere / die sich an einander küsseten Das ist / sich oben anrüreten / oder sich schwungen gegen ander . / vnd auch das rasseln der Reder / so hart bey jnen waren / vnd das Gedöne eines grossen Erdbeben . Da hub mich der Wind auff / vnd füret mich weg / Vnd ich fur dahin / vnd erschrack seer / Aber des HERRN hand hielt mich fest . Vnd ich kam zu den Gefangenen / die am wasser Chebar woneten / da die Mandel stunden / im monden Abib / vnd setzt mich bey sie / die da sassen / vnd bleib daselbs vnter jnen sieben tage / gantz trawrig . Vnd da die sieben tage vmb waren / geschach des HERRN wort zu mir / vnd sprach / Du Menschenkind / Jch hab dich zum Wechter gesetzt vber das haus Jsrael / Du solt aus meinem Munde das wort hören / vnd sie von meinet wegen warnen . Wenn ich dem Gottlosen sage / Du must des Tods sterben / Vnd du warnest jn nicht / vnd sagest es jm nicht / Damit sich der Gottlose fur seinem gottlosen wesen hüte / auff das er lebendig bleibe / So wird der Gottlose vmb seiner sünde willen sterben / Aber sein Blut wil ich von deiner Hand foddern . Wo du aber den Gottlosen warnest / vnd er sich nicht bekeret von seinem Gottlosen wesen vnd wege / So wird er vmb seiner sünde willen sterben / Aber du hast deine Seele errettet . Jnf . 33 . VND wenn sich ein Gerechter von seiner gerechtigkeit wendet / Vnd thut böses / So werde ich jn lassen anlauffen / das er mus sterben / Denn weil du jn nicht gewarnet hast / wird er vmb seiner sünde willen sterben müssen / vnd seine gerechtigkeit / die er gethan hat / wird nicht angesehen werden / Aber sein Blut wil ich von deiner Hand foddern . Wo du aber den Gerechten warnest / das er nicht sündigen sol / vnd er sündiget auch nicht / So sol er leben / denn er hat sich warnen lassen / Vnd du hast deine seele errettet . VND daselbs kam des HERRN Hand vber mich / vnd sprach zu mir / Mach dich auff / vnd gehe hinaus ins feld / da wil ich mit dir reden . Vnd ich machte mich auff / vnd gieng hin aus ins feld / Vnd sihe / da stund die Herrligkeit des HERRN daselbs / gleich / wie ich sie am wasser Chebar gesehen hatte / Vnd ich fiel nider auff mein Angesicht . Vnd ich ward erquickt / vnd trat auff meine Füsse / Vnd er redet mit mir / vnd sprach zu mir / Gehe hin / vnd verschleus dich in deinem Hause . VND du Menschenkind / sihe / Man wird dir stricke anlegen / vnd dich damit binden / das du jnen nicht entgehen sollest . Vnd ich wil dir die Zungen an deinem Gaumen kleben lassen / das du erstummen solt / vnd nicht mehr sie straffen mügest / Denn es ist ein vngehorsam Haus . Wenn ich aber mit dir reden werde / wil ich dir den mund auffthun / das du zu jnen sagen solt / So spricht der Herr HERR / Wers höret / der höre es / Wers lesst / der lasse es / Denn es ist ein vngehorsam Haus . VND du Menschenkind / Nim einen Ziegel / den lege fur dich / vnd entwirff drauff die stad Jerusalem . Vnd mache eine Belegerung drümb / vnd bawe ein Bolwerg drumb / vnd grabe eine Schut drumb / vnd mache ein Heer drumb / vnd stelle Böcke Das waren vor zeiten Arietes / damit man die Mauren vmbsties . rings vmb sie her . Fur dich aber nim eine eiserne Pfanne / die las eine eiserne Maur sein zwischen dir vnd der Stad / vnd richte dein Angesicht gegen sie / vnd belegere sie / Das sey ein Zeichen dem hause Jsrael . DV solt dich auch auff deine lincken Seiten legen / vnd die missethat des hauses Jsrael / auff dieselbigen legen / So viel tage du darauff ligest / so lange soltu auch jre missethat tragen . Jch wil dir aber die jar jrer missethat / zur anzal der tage machen / nemlich / drey hundert vnd neunzig tage / So lange soltu die missethat des hauses Jsrael tragen . Vnd wenn du solchs ausgericht hast / soltu darnach dich auff deine rechten Seiten legen / vnd solt tragen die missethat des hauses Juda / vierzig tage lang / Denn ich dir hie auch ja einen tag fur ein jar gebe . VND richte dein Angesicht vnd deinen blossen Arm wider das belegert Jerusalem / vnd weissage wider sie . Vnd sihe / Jch wil dir Stricke anlegen / das du dich nicht wenden mügest von einer seiten zur andern / bis du die tage deiner Belegerung volendet hast . So nim nu zu dir Weitzen / Gersten / Bonen / Linsen / Hirs vnd Spelt / vnd thu es alles in ein Fass / vnd mache dir so viel Brot draus / so viel tage du auff deiner seiten ligest / das du drey hundert vnd neunzig tage dran zu essen habest . Also / das deine Speise / die du teglich essen must / sey zwenzig sekel schweer / Solchs soltu von einer zeit zur andern essen . Das Wasser soltu auch nach der mas trincken / nemlich das sechste Teil vom Hin / vnd solt solchs auch von einer zeit zur andern trincken . Gerstenkuchen soltu essen / die du fur jren augen / mit Menschen mist Er hat müssen kochen bey solchem mist / wie man mit rasen vnd kuemist kochet / Er reucht aber die Speise nach dem fewr . Also solten sie auch in solche not vnd Hunger komen / das sie kein recht fewr noch brot haben solten . / backen solt . Vnd der HERR sprach / Also müssen die kinder Jsrael jr vnrein Brot essen vnter den Heiden / dahin ich sie verstossen habe . JCH aber sprach / Ah Herr HERR / Sihe / meine Seele ist noch nie vnrein worden / Denn ich habe von meiner Jugent auff / bis auff diese zeit / kein Ass noch zurissens gessen / vnd ist nie kein vnrein Fleisch in meinen mund komen . Er aber sprach zu mir / Sihe / Jch wil dir Kuemist fur Menschen mist zu lassen / damit du dein Brot machen solt . Vnd sprach zu mir / Du Menschenkind / sihe / Jch wil den vorrat des Brots zu Jerusalem wegnemen / das sie das Brot essen müssen nach dem gewicht / vnd mit kumer / vnd das wasser nach dem mas / mit kumer trincken . Darumb das an Brot vnd Wasser mangeln wird / vnd einer mit dem andern trauren / vnd in jrer missethat verschmachten sollen . VND du Menschenkind / Nim ein Schwert scharff wie ein Schermesser / vnd far damit vber dein Heubt vnd Bart / vnd nim eine Woge vnd teile sie damit . Das eine dritte Teil / soltu mit fewr verbrennen mitten in der Stad / wenn die tage der Belegerung vmb sind . Das ander dritte Teil nim / vnd schlags mit dem Schwert rings vmbher . Das letzt dritte Teil / strew in den Wind / das ich das Schwert hinder jnen heraus ziehe . Nim aber ein klein wenig dauon / vnd binde es in deinen Mantelzipfel . Vnd nim widerumb etlich dauon / vnd wirffs in ein Fewr / vnd verbrenne es mit fewr / Von dem sol ein fewr auskomen vber das gantze haus Jsrael . SO spricht der Herr HERR / Das ist Jerusalem / die ich vnter die Heiden gesetzt habe / vnd rings vmb sie her Lender . Sie aber hat mein Gesetz verwandelt in gottlose Lere / mehr denn die Heiden / vnd meine Rechte / mehr denn die Lender / so rings vmb sie her ligen / Denn sie verwerffen mein Gesetz / vnd wollen nicht nach meinen Rechten leben . Darumb spricht der Herr HERR also / Weil jrs mehr machet / denn die Heiden / so vmb euch her sind / vnd nach meinen Geboten nicht lebet / vnd nach meinen Rechten nicht thut / Sondern nach der Heiden weise thut / die vmb euch her sind / so spricht der Herr HERR also . Sihe / Jch wil auch an dich / vnd wil Recht vber dich gehen lassen / das die Heiden zusehen sollen . Vnd wil also mit dir vmbgehen / als ich nie gethan / vnd hinfurt nicht thun werde / vmb aller deiner Grewel willen . Das in dir die Veter jre Kinder / vnd die Kinder jre Veter / fressen sollen / Vnd wil solch Recht vber dich gehen lassen / Das alle deine Vbrigen sollen in alle Winde zerstrewet werden . Darumb / so war als ich lebe / spricht der Herr HERR / Weil du mein Heiligthum mit deiner allerley Greweln vnd Götzen / verunreinigt hast / wil ich dich auch zuschlahen / vnd mein Auge sol dein nicht schonen / vnd wil nicht gnedig sein . Es sol das dritte Teil von dir an der Pestilentz sterben / vnd durch Hunger all werden / Vnd das ander dritte Teil durchs Schwert fallen / rings vmb dich her / Vnd das letzte dritte Teil wil ich in alle Winde zerstrewen / vnd das Schwert hinder jnen heraus ziehen . Also sol mein zorn volendet / vnd mein grim vber jnen ausgericht werden / das ich meinen mut küle / vnd sie sollen erfaren / das ich der HERR in meinem Eiuer geredt habe / wenn ich meinen grim an jnen ausgericht habe . Jch wil dich zur Wüsten / vnd zur schmach setzen fur den Heiden / so vmb dich her sind / Fur den augen aller die fur vber gehen . Vnd solt einen Schmach / Hohn / Exempel / vnd Wunder sein allen Heiden / die vmb dich her sind / wenn ich vber dich das Recht gehen lasse / mit zorn / grim / vnd zornigem schelten ( Das sage ich der HERR ) Vnd wenn ich böse Pfeil des Hungers vnter sie schiessen werde / die da schedlich sein sollen / vnd ich sie ausschiessen werde / euch zu verderben / Vnd den Hunger vber euch jmer grösser werden lasse / vnd den vorrat des Brots wegneme . Ja Hunger vnd böse wilde Thier wil ich vnter euch schicken / die sollen euch on Kinder machen / vnd sol Pestilentz vnd Blut vnter dir vmbgehen / vnd wil das Schwert vber dich bringen / Jch der HERR habs gesagt . VND des HERRN wort geschach zu mir / vnd sprach / Du Menschenkind / Kere dein angesicht wider die berge Jsrael / vnd weissage wider sie / vnd sprich / Jr berge Jsrael / höret das wort des Herrn HERRN / So spricht der Herr HERR / beide zu den Bergen vnd Hügeln / beide zu den Bechen vnd Talen / Sihe / Jch wil das Schwert vber euch bringen / vnd ewer Höhen vmbbringen / das ewer Altar verwüstet / vnd ewer Götzen zubrochen sollen werden . Vnd wil ewer Leichnam fur den Bilden todschlahen lassen / Ja ich wil die Leichnam der kinder Jsrael fur ewern Bilden fellen / vnd wil ewr Gebeine vmb ewre Altar her zerstrewen . Wo jr wonet / da sollen die Stedte wüste / vnd die Höhe zur einöde werden / Denn man wird ewer Altar wüste vnd zur Einöde machen / vnd ewer Götzen zubrechen / vnd zu nicht machen / vnd ewer Bilder zuschlagen / vnd ewr Stiffte vertilgen / Vnd sollen Erschlagene vnter euch da ligen / Das jr erfaret / Jch sey der HERR . JCH wil aber etliche von euch vberbleiben lassen / die dem Schwert entgehen vnter den Heiden / wenn ich euch in die Lender zerstrewet habe . Die selbigen ewr vbrigen / werden denn an Mich gedencken vnter den Heiden da sie gefangen sein müssen / Wenn ich jr hürisch hertz / so von mir gewichen / vnd jre hürische augen / so nach jren Götzen gesehen / zurschlagen habe / Vnd wird sie gerewen die Bosheit / die sie durch allerley jre Grewel begangen haben / Vnd sollen erfaren / das ich der HERR sey / vnd nicht vmb sonst geredt habe solchs vnglück jnen zu thun . SO spricht der Herr HERR / Schlage deine Hende zusamen / vnd strampel mit deinen füssen / vnd sprich / Weh vber alle Grewel der bosheit im hause Jsrael / darumb sie durch Schwert / Hunger vnd Pestilentz fallen müssen . Wer ferne ist / wird an der Pestilentz sterben / vnd wer nahe ist / wird durchs Schwert fallen / Wer aber vberbleibt vnd dafur behüt ist / wird Hungers sterben / Also wil ich meinen grim vnter jnen volenden . Das jr erfaren sollet / Jch sey der HERR / wenn jr Erschlagene vnter jren Götzen ligen werden vmb jre Altar her / oben auff allen Hügeln / vnd oben auff allen Bergen / vnd vnter allen grünen Bewmen / vnd vnter allen dicken Eichen / an welchen orten sie allerley Götzen süsses Reuchopffer theten . Jch wil mein Hand wider sie ausstrecken / vnd das Land wüst vnd öde machen / von der Wüsten an / bis gen Diblah / wo sie wonen / Vnd sollen erfaren / das ich der HERR sey . VND des HERRN wort geschach zu mir / vnd sprach / Du Menschenkind / So spricht der Herr HERR vom lande Jsrael / Das ende kompt / das ende vber alle vier örter des Landes . Nu kompt das ende vber dich / Denn ich wil meinen grim vber dich senden / vnd wil dich richten / wie du verdienet hast / vnd wil dir geben / was allen deinen Greweln gebürt . Mein Auge sol dein nicht schonen / noch vbersehen / Sondern ich wil dir geben / wie du verdienet hast / vnd deine Grewel sollen vnter dich komen / Das jr erfaren solt / Jch sey der HERR . SO spricht der Herr HERR / Sihe / Es kompt ein vnglück vber das ander / Das ende kompt / es kompt das ende / es ist erwacht vber dich / Sihe / es kompt . Es gehet schon auff / vnd bricht daher / vber dich / du Einwoner des Landes / Die zeit kompt / der tag des jamers ist nahe / da kein singen auff den Bergen sein wird . Nu wil ich bald meinen Grim vber dich schütten / vnd meinen Zorn an dir volenden / vnd wil dich richten / wie du verdienet hast / vnd dir geben / was deinen Greweln allen gebürt . Mein Auge sol dein nicht schonen / vnd wil nicht gnedig sein / Sondern ich wil dir geben / wie du verdienet hast / vnd deine Grewel sollen vnter dich komen / Das jr erfaren solt / Jch sey der HERR / der euch schlegt . Sjhe / der tag / sihe / er kompt daher / er bricht an / Die Rute blühet Er ist gerüst / vnd wird jm gelingen . Vnd ist vom Könige zu Babel gesagt . / vnd der Stoltze grunet . Der Tyrann hat sich auffgemacht / zur Ruten vber die Gottlosen / das nichts von jnen noch von jrem Volck / noch von jrem Hauffen trost haben wird . Darumb kompt die zeit / der tag nahet er zu / Der Keuffer frewe sich nicht / vnd der Verkeuffer trawre nicht / Denn es kompt der zorn vber alle jren Hauffen . Darumb sol der Verkeuffer zu seinem verkaufften gut nicht wider trachten / Denn wer da lebt / der wirds haben / Denn die Weissagung vber alle jren Hauffen / wird nicht zurück keren / Keiner wird sein Leben erhalten vmb seiner missethat willen . Lasst sie die Posaunen nur blasen / vnd alles zurüsten / Es wird doch niemand in den Krieg ziehen / Denn mein Grim gehet vber alle jren Hauffen . Auff den gassen gehet das Schwert / in den heusern gehet Pestilentz vnd Hunger . Wer auff dem felde ist / der wird vom Schwert sterben / Wer aber in der Stad ist / den wird die Pestilentz vnd Hunger fressen . Vnd welche vnter jnen entrinnen / die müssen auff den gebirgen sein / vnd wie die Tauben in gründen / die alle vnternander kurren / ein jglicher vmb seiner missethat willen . Aller hende werden dahin sincken / vnd aller knie werden so vngewis stehen / wie wasser . Vnd werden Secke vmb sich gürten / vnd mit furcht vberschüttet sein / vnd aller Angesicht jemerlich sehen / vnd aller Heubte werden kalh sein . Sje werden jr Silber hinaus auff die gassen werffen / vnd jr Gold / als einen vnflat achten / Denn jr silber vnd gold wird sie nicht erretten / am tage des zorns des HERRN . Vnd werden doch jre Seele dauon nicht settigen / noch jren Bauch dauon füllen / Denn es ist jnen gewest ein ergernis zu jrer missethat . Sie haben aus jren edlen Kleinoten / damit sie hoffart trieben / Bilde jrer Grewel vnd Schewel gemacht . Darumb wil ichs jnen zum vnflat machen / vnd wils Frembden in die hende geben / das sie es rauben / vnd den Gottlosen auff erden zur Ausbeute das sie es entheiligen sollen . 22Jch wil mein Angesicht dauon keren / das sie meinen Schatz ja wol entheiligen / ja Reuber sollen drüber komen / vnd es entheiligen . Pro . 11 ; Sup . 1 ; Eccl . 5 . 23Mach Keten / Denn das Land ist vol Blutschulden / vnd die Stad vol Freuels . 24So wil ich die ergesten vnter den Heiden komen lassen / das sie sollen jre Heuser einnemen / vnd wil der gewaltigen Hoffart ein ende machen / vnd jre Kirchen entheiligen . 25Der Ausrotter kompt / Da werden sie friede suchen / Vnd wird nicht da sein . 26Ein vnfal wird vber den andern komen / Ein gerücht vber das ander / So werden sie denn ein Gesicht bey den Propheten suchen / Aber es wird weder Gesetz bey den Priestern / noch Rat bey den Alten mehr sein / 27Der König wird betrübt sein / vnd die Fürsten werden trawrig gekleidet sein / vnd die Hende des Volcks im Lande werden verzagt sein . Jch wil mit jnen vmbgehen wie sie gelebt haben / vnd wil sie richten / wie sie verdienet haben / Das sie erfaren sollen / Jch sey der HERR . VND es begab sich im sechsten jar / am fünfften tage des sechsten monden / das ich sas in meinem Hause / vnd die Alten aus Juda sassen fur mir / Daselbst fiel die hand des Herrn HERRN auff mich . Vnd sihe / ich sahe / das von seinen Lenden herunter werts war / gleich wie fewr / Aber oben vber seinen Lenden / war es liecht helle . Vnd recket aus / gleich wie ein Hand / vnd ergreiff mich bey dem har meines Heubts / Da furt mich ein Wind zwischen Himel vnd Erden / vnd bracht mich gen Jerusalem / in eim göttlichen Gesichte / zu dem innern Thor / das gegen Mitternacht stehet / da denn sass ein Bilde zu verdries dem Hausherrn Gott war Hausherr zu Jerusalem vnd sie füreten jm ein andern Abgott hin ein / Das verdros jn billich . . Sup . 1 . VND sihe / da war die herrligkeit des Gottes Jsrael / wie ich sie zuuor gesehen hatte im felde . Vnd er sprach zu mir / Du Menschenkind / Heb deine augen auff gegen mitternacht . Vnd da ich meine augen auff hub gegen mitternacht / Sihe / da sas gegen mitternacht das verdriesliche Bilde / am thor des Altars / eben da man hin ein gehet . Vnd er sprach zu mir / Du menschenkind / sihestu auch / was diese thun ? nemlich / grosse Grewel / die das haus Jsrael hie thut / das sie mich ja ferne von meinem Heiligthum treiben / Aber du wirst noch mehr grösser Grewel sehen . Vnd er füret mich zur thür des Vorhofes / da sahe ich / Vnd sihe / da war ein loch in der wand . Vnd er sprach zu mir / Du Menschenkind / grabe durch die wand / vnd da ich durch die wand grub / Sihe / da war eine thür . Vnd er sprach zu mir / Gehe hin ein / vnd schawe die böse Grewel / die sie allhie thun . Vnd da ich hinein kam vnd sahe / Sihe / da waren allerley Bildnis der würme vnd thiere / eitel Schewel / vnd allerley Götzen des hauses Jsrael / allenthalben vmb her an der Wand gemacht . Fur welchen stunden siebenzig Menner / aus den Eltesten des hauses Jsrael / vnd Jasanja der son Saphan stund auch vnter jnen / Vnd ein jglicher hatte sein Reuchwerg in der hand / vnd gieng ein dicker nebel auff vom Reuchwerg . VND er sprach zu mir / Menschenkind / sihestu / was die Eltesten des hauses Jsrael thun im finsternis / ein jglicher in seiner schönesten Kamer ? Denn sie sagen / der HERR sihet vns nicht / Sondern der HERR hat das Land verlassen . Vnd er sprach zu mir / Du solt noch mehr grösser Grewel sehen / die sie thun . Vnd er füret mich hin ein zum Thor an des HERRN hause / das gegen mitternacht stehet / Vnd sihe / daselbst sassen Weiber die weineten vber den Thamus Das sol sein der Abgott Adonis / dauon die Poeten vnd Heiden viel haben geschrieben / Vnd ist fraw Venus Bule gewest / Darumb jn die Weiber klagen . Mich dünckt es sey Bachus / der Weinabgott / Wie bey vns S . Vrban . . Vnd er sprach zu mir / Menschenkind / Sihestu das ? Aber du solt noch grösser Grewel sehen / denn diese sind . VND er füret mich in den innern hof am Hause des HERRN / vnd sihe / fur der thür am Tempel des HERRN / zwischen der Halle vnd dem Altar . Da waren bey fünff vnd zwenzig Menner / die jren rücken gegen dem Tempel des HERRN / vnd jr angesicht gegen dem Morgen gekeret hatten / vnd beten gegen der Sonnen auffgang . Vnd er sprach zu mir / Menschenkind / sihestu das ? Jsts dem hause Juda zu wenig / das sie alle solche Grewel hie thun ? so sie doch sonst im gantzen Lande eitel gewalt vnd vnrecht treiben / vnd faren zu / vnd reitzen mich auch / Vnd sihe / sie halten die Weinreben Das ist eine weise gewest im Gottes dienst / wie bey vns das geweihet Saltz / Wasser / Würtze / vnd der gleichen / dem Abgott zu ehren . an die nasen . Darumb wil ich auch wider sie mit grim handeln / vnd mein Auge sol jnen nicht verschonen vnd wil nicht gnedig sein . Vnd wenn sie gleich mit lauter stim / fur meinen Ohren schreien / wil ich sie doch nicht hören . VND er rieff mit lauter stim fur meinen ohren / vnd sprach / Lasst erzu komen / die heimsuchung der Stad / Vnd ein jglicher habe ein mördlich Woffen in seiner hand . Vnd sihe / es kamen sechs Menner auff dem wege / vom Oberthor her / das gegen mitternacht stehet / vnd ein jglicher hatte ein schedlich Woffen in seiner hand . Aber es war einer vnter jnen / der hatte Linwad an / vnd einen Schreibzeug an seiner seiten / Vnd sie giengen hinein / vnd traten neben den Ehrenaltar . VND die Herrligkeit des Gottes Jsrael erhub sich von dem Cherub / vber dem sie war / zu der schwelle am Hause / vnd rieff dem / der die Linwad anhatte vnd den Schreibzeug an seiner seiten . Vnd der HErr sprach zu jm / Gehe durch die stat Jerusalem / vnd zeichen mit einem Zeichen an die stirn / die Leute / so da seufftzen vnd jamern vber alle Grewel / so drinnen geschehen . Zu jenen aber sprach er / das ichs höret / Gehet diesem nach durch die Stat / vnd schlahet drein / Ewer augen sollen nicht schonen / noch vbersehen . Erwürget / beide alte / Jünglinge / Jungfrawen / Kinder vnd Weiber / alles tod / Aber die das Zeichen an sich haben / der solt jr keinen anrüren / Fahet aber an / an meinem Heiligthum . Vnd sie fiengen an / an den alten Leuten / so vor dem Hause waren . 1 . Pet . 4 . VND er sprach zu jnen / Verunreinigt das Haus / vnd macht die Vorhöfe vol todter Leichnam / Gehet her aus / Vnd sie giengen her aus / vnd schlugen in der Stad . Vnd da sie ausgeschlagen hatten / war ich noch vbrig / Vnd ich fiel auff mein Angesichte / schrey vnd sprach / Ah Herr HERR / Wiltu denn alle vbrigen in Jsrael verderben ? das du deinen zorn so ausschüttest vber Jerusalem . VND er sprach zu mir / Es ist die missethat des hauses Jsrael vnd Juda all zu seer gros / Es ist eitel gewalt im Lande / vnd vnrecht in der Stad / Denn sie sprechen / Der HERR hat das Land verlassen / vnd der HERR sihet vns nicht . Darumb sol mein Auge auch nicht schonen / wil auch nicht gnedig sein / Sondern ich wil jr Thun auff jren Kopff werffen . Vnd sihe / der Man / der die Linwad anhatte / vnd den Schreibzeug an seiner seiten / antwortet / vnd sprach / Jch hab gethan / wie du mir geboten hast . VND ich sahe / vnd sihe / am Himel vber dem heubt der Cherubim / war es gestalt wie ein Saphir / vnd vber den selbigen war es gleich anzusehen wie ein Thron . Vnd er sprach zu dem Man im Linwad / Gehe hin ein zwischen die Reder vnter den Cherub / vnd fasse die Hende vol glüender kolen / so zwischen den Cherubim sind / vnd strewe sie vber die Stad / Vnd er gieng hinein / das ichs sahe / da derselbige hinein gieng . Die Cherubim aber stunden zur rechten am Hause / vnd der Vorhoff ward inwendig vol Nebels . VND die Herrligkeit des HERRN erhub sich von dem Cherub zur schwellen am Hause / vnd das Haus ward vol Nebels / vnd der Vorhof vol glantzes von der Herrligkeit des HERRN . Vnd man höret die flügel der Cherubim Hie sihet man / das Cherub oder Cherubim nicht sey ein sonderliche Creatur / sondern ein geflügelte gestalt / oder bilde eines Vogels / Ochsens / Lewens / Menschens / darinnen die Engel erscheinen / wie sie wollen . Darumb sie auch Cherubim heissen / vnd durch Cherubim bedeutet werden . Also auch die Engel der Kirchen / das ist / Die Apostel / Propheten / Bisschoue oder Prediger etc . rausschen bis heraus vor den Vorhoff / wie eine stimme des allmechtigen Gottes / wenn er redet . VND da er dem Man im Linwad geboten hatte / vnd gesagt / Nim fewr zwischen den Redern vnter den Cherubim / Gieng derselbige hinein / vnd trat bey das Rad . Vnd der Cherub strecket seine Hand er aus zwischen den Cherubim / zum fewr / das zwischen den Cherubim war / nam dauon / vnd gabs dem Man im Linwad / in die Hende / Der empfiengs vnd gieng hin aus . Vnd erschein an den Cherubim / gleich wie eins Menschen hand vnter jren Flügeln . VND ich sahe / vnd sihe / Vier Reder stunden bey den Cherubim / bey eim jglichen Cherub ein Rad / vnd die Reder waren anzusehen / gleich wie ein Türckis / vnd waren alle vier eines wie das ander / als were ein Rad im andern . Wenn sie gehen solten / so kundten sie in alle jre vier Orter gehen / vnd durfften sich nicht rumb lencken / wenn sie giengen / Sondern wohin das erste gieng / da giengen sie hinnach / vnd durfften sich nicht rumb lencken / sampt jrem gantzen Leibe / Rücken / Henden vnd Flügeln . Vnd die Reder waren vol Augen / vmb vnd vmb / an allen vier redern . Vnd es rieff zu den Redern Galgal Galgal / lautet / als wir auff deudsch sprechen / zum Rade / Wende / wende / das sichs jmer wenden vnd gehen solle . das ichs höret . EJN jglichs hatte vier Angesichte / das erste Angesichte / war ein Cherub / das ander / ein Mensch / das dritte / ein Lew / das vierde / ein Adler . Vnd die Cherubim schwebten empor / Es ist eben das Thier / das ich sahe am wasser Chebar . Wenn die Cherubim giengen / so giengen die Reder auch neben jnen / Vnd wenn die Cherubim jre Flügel schwungen / das sie sich von der Erden erhoben / So lencketen sich die Reder auch nicht von jnen . Wenn jene stunden so stunden diese auch / Erhuben sie sich / so erhuben sich diese auch / Denn es war ein lebendiger Wind in jnen . Vnd die Herrligkeit des HERRN gieng wider aus von der schwelle am Hause / vnd stellet sich vber die Cherubim . Da schwungen die Cherubim jre Flügel / vnd erhuben sich von der Erden / fur meinen augen / Vnd da sie ausgiengen / giengen die Reder neben jnen / Vnd sie tratten in das thor am Hause des HERRN gegen Morgen / vnd die herrligkeit des Gottes Jsrael / war oben vber jnen . DAS ist das Thier / das ich vnter dem Gott Jsrael sahe / am wasser Chebar / vnd mercket / das es Cherubim weren / da ein jglichs vier Angesicht hatte / vnd vier flügel / vnd vnter den flügeln / gleich wie Menschen hende . Es waren jr Angesichte gestalt / wie ich sie am wasser Chebar sahe / vnd giengen stracks fur sich . VND mich hub ein Wind auff / vnd bracht mich zum thor am hause des HERRN / das gegen Morgen sihet / Vnd sihe / vnter dem Thor waren fünff vnd zwenzig Menner / Vnd ich sahe vnter jnen Jasanja den son Asur / vnd Platja / den son Banaja / die Fürsten im volck . Vnd er sprach zu mir / Menschenkind / Diese Leute haben vnselige gedancken / vnd schedliche Ratschlege in dieser Stat / Denn sie sprechen / Es ist nicht so nahe / Lasst vns nur Heuser bawen / Sie ist der Topff / So sind wir das Fleisch . DArumb soltu / Menschen kind / wider sie weissagen . Vnd der Geist des HERRN fiel auff mich / vnd sprach zu mir / Sprich / so sagt der HERR / Jr habt also geredt / jr vom hause Jsrael / Vnd ewrs Geistes gedancken kenne ich wol . Jr habt viel erschlagen in dieser Stad / vnd jre gassen liegen voller So viel Propheten hatten sie erwürget / vnd rhümeten sich gleich wol / das sie würden bleiben fur dem könig zu Babel . Denn sie meineten / vnser Herr Gott künde jr so wenig emperen / als des Fleischs in Topffen / das ist / als des Gottes diensts vnd Opffers im Tempel / als der nicht könde vntergehen . Todten . Darumb spricht der Herr HERR also / Die jr drinnen getödtet habt / die sind das Fleisch / vnd sie ist der Topff / Aber jr müsset hinaus . Das Schwert das jr fürchtet / das wil ich vber euch komen lassen / spricht der Herr HERR . Jch wil euch von dannen eraus stossen / vnd den Frembden in die hand geben / vnd wil euch ewr Recht thun / Jr solt durchs Schwert fallen / in den grentzen Jsrael wil ich euch richten / vnd solt erfaren / das ich der HERR bin . Die Stad aber sol nicht ewr Topff sein / noch jr das Fleisch drinnen / sondern in den grentzen Jsrael wil ich euch richten . Vnd solt erfaren / das ich der HERR bin . Denn jr nach meinen Geboten nicht gewandelt habt / vnd meine Rechte nicht gehalten / Sondern gethan nach der Heiden weise / die vmb euch her sind . VND da ich so weissagete / starb Platja der son Banaia . Da fiel ich auff mein Angesichte / vnd schrey mit lauter stim / vnd sprach / Ah Herr HERR / du wirsts mit den vbrigen Jsrael gar ausmachen . Da geschach des HERRN wort zu mir / vnd sprach / Du Menschenkind / Deine Brüder vnd Nahefreunde / vnd das gantze haus Jsrael / so noch zu Jerusalem wonen / sprechen wol vnternander / Jene sind vom HERRN ferne weggeflohen / Aber wir haben das Land innen . Darumb sprich du / So spricht der Herr HERR / Ja ich hab sie fern weg Alij imperatiue / Fliehet ferne weg . vnter den Heiden lassen treiben / vnd in die Lender zerstrewet / Doch wil ich bald jr Heiland sein / in den Lendern / dahin sie komen sind . DArumb sprich / So sagt der Herr HERR / Jch wil euch samlen aus den Völckern / vnd wil euch samlen aus den Lendern / dahin jr zerstrewet seid / vnd wil euch das land Jsrael geben . Da sollen sie komen vnd alle Schewel vnd Grewel daraus wegthun . Vnd wil euch ein eintrechtig Hertz geben / vnd einen newen Geist in euch geben / Vnd wil das steinern Hertz wegnemen aus ewrem Leibe / vnd ein fleischern Hertz geben / Auff das sie in meinen Sitten wandeln / vnd meine Rechte halten / vnd darnach thun / Vnd sie sollen mein Volck sein / so wil ich jr Gott sein . Denen aber / so nach jres hertzen Scheweln vnd Greweln wandeln / wil ich jr Thun auff jren Kopff werffen / spricht der Herr HERR . Jere . 23 . DA schwungen die Cherubim jre flügel / vnd die Reder giengen neben jnen / vnd die Herrligkeit des Gottes Jsrael / war oben vber jnen . Vnd die Herrligkeit des HERRN erhub sich aus der Stad / vnd stellet sich auff den Berg / der gegen morgen fur der Stad ligt . Vnd ein Wind hub mich auff / vnd bracht mich im gesicht vnd im geist Gottes in Chaldea / zu den Gefangenen / vnd das Gesicht / so ich gesehen hatte / verschwand fur mir . Vnd ich saget den Gefangenen alle wort des HERRN / die er mir gezeigt hatte . VND des HERRN wort geschach zu mir / vnd sprach / Du Menschenkind / Du wonest vnter einem vngehorsamen Haus / welchs hat wol Augen / das sie sehen kündten / vnd wollen nicht sehen / Ohren / das sie hören kündten / vnd wollen nicht hören / Sondern es ist ein vngehorsam Haus . Darumb du Menschenkind / Nim dein Wandergerete / vnd zeuch am liechten tage dauon fur jren augen / Von deinem Ort soltu ziehen an einen andern Ort fur jren augen / ob sie vieleicht mercken wolten / das sie ein vngehorsam Haus sind . Vnd solt dein Gerete erausthun / wie Wandergerete / bey liechtem tage fur jren augen / vnd du solt ausziehen des abends fur jren augen / Gleich wie man auszeucht / wenn man wandern wil . Vnd du solt durch die wand brechen fur jren augen / vnd daselbs durch aus zihen . Vnd du solt es auff deine Schulter nemen / fur jren augen / vnd wenn es tunckel worden ist / er aus tragen / Dein Angesicht soltu verhüllen / das du das Land nicht sehest / Denn ich hab dich dem hause Jsrael zum Wunderzeichen gesetzt . VND ich thet wie mir befolhen war / vnd trug mein Gerete er aus / wie Wandergerete / bey liechtem tage / vnd am Abend brach ich mit der hand durch die Wand / Vnd da es tunckel worden war / nam ichs auff die Schulter / vnd trugs eraus fur jren augen . VND früe morgens geschach des HERRN wort zu mir / vnd sprach / Menschen kind / Hat das haus Jsrael / das vngehorsam Haus / nicht zu dir gesagt ? Was machestu ? So sprich zu jnen / so spricht der Herr HERR / Diese Last betrifft den Fürsten zu Jerusalem / vnd das gantze haus Jsrael / das drinnen ist . Sprich / Jch bin ewr Wunderzeichen / wie ich gethan habe / Also sol euch geschehen / das jr wandern müsset / vnd gefangen gefürt werden . Jr Fürst wird auff der Schulter tragen Das ist / Er wird nicht hin aus reiten oder faren etc . im tunckel / Vnd mus ausziehen durch die wand / so sie brechen werden / das sie dadurch ausziehen / Sein Angesicht wird verhüllet werden / das er mit keinem auge das Land sehe . Jch wil auch mein Netze vber jn werffen / das er in meiner jaget gefangen werde / vnd wil jn gen Babel bringen in der Chaldeerland / das er doch nicht sehen Denn seine augen wurden jm zu Riblath ausgestochen / Jere . 39 vnd 52 Also sahe er den König zu Babel / wie Jeremias sagt / Vnd sahe doch Babel nicht / wie Hesekiel sagt . Welche zwey stück die Jüden wiedernander lautend fur lügen hielten . wird / vnd sol daselbst sterben . Vnd alle die vmb jn her sind / seine Gehülffen / vnd alle seinen Anhang wil ich vnter alle Winde zerstrewen / vnd das Schwert hinder jnen her auszihen . Also sollen sie erfaren / das ich der HERR sey wenn ich sie vnter die Heiden verstosse / vnd in die Lender zerstrewe . Aber ich wil jr etliche wenig / vberbleiben lassen fur dem Schwert Hunger vnd Pestilentz / die sollen jener Grewel erzelen vnter den Heiden / da hin sie komen werden / vnd sollen erfaren / das ich der HERR sey . VND des HERRN wort geschach zu mir / vnd sprach / Du Menschenkind / Du solt dein brot essen mit beben / vnd dein Wasser trincken mit zittern vnd sorgen . Vnd sprich zum Volck im Lande / so spricht der Herr HERR / von den Einwonern zu Jerusalem im lande Jsrael / Sie müssen jr Brot essen in sorgen / vnd jr Wasser trincken im elend / Denn das Land sol wüst werden von allem das drinnen ist / vmb des freuels willen aller Einwoner . Vnd die Stedte / so wol bewonet sind / sollen verwüstet / vnd das Land öde werden / Also solt jr erfaren / das ich der HERR sey . VND des HERRN wort geschach zu mir / vnd sprach / Du Menschenkind / Was habt jr fur ein Sprichwort im Lande Jsrael ? vnd sprecht / Weil sichs so lang verzeucht / so wird nu fort nichts aus der Weissagung . Darumb sprich zu jnen / so spricht der Herr HERR / Jch wil das Sprichwort auffheben / das man es nicht mehr füren sol in Jsrael . Vnd rede zu jnen / Die zeit ist nahe / vnd alles was geweissaget ist / Denn jr solt nu fort inne werden / das keine Gesicht feilen / vnd keine Weissagung liegen wird / wider das haus Jsrael . Denn ich bin der HERR / was ich rede das sol geschehen vnd nicht lenger verzogen werden / Sondern bey ewer zeit / jr vngehorsams Haus / wil ich thun / was ich rede / spricht der Herr HERR . VND des HERRN wort geschach zu mir / vnd sprach / Du Menschenkind / Sihe / das haus Jsrael spricht / Das Gesicht / das dieser sihet / da ist noch lange hin / vnd weissaget auff die zeit / so noch ferne ist . Darumb sprich zu jnen / so spricht der Herr HERR / Was ich rede / sol nicht lenger verzogen werden / Sondern sol geschehen / spricht der Herr HERR . VND des HERRN wort geschach zu mir / vnd sprach / Du Menschenkind / Weissage wider die Propheten Jsrael / vnd sprich zu denen / so aus jrem eigen hertzen weissagen / Höret des HERRN wort / so spricht der Herr HERR / Weh den tollen Propheten / die jrem eigen Geist folgen / vnd haben doch nicht Gesichte . O Jsrael / Deine Propheten sind / wie die Füchse in den Wüsten . Sie tretten nicht fur die Lücken / vnd machen sich nicht zur Hürten vmb das haus Jsrael / vnd stehen nicht im streit / am tage des HERRN . Jr Gesichte ist nichts / vnd jr weissagen ist eitel Lügen . Sie sprechen / Der HERR hats gesagt / So sie doch der HERR nicht gesand hat / vnd mühen sich / das sie jr ding erhalten . Jsts nicht also / das ewr Gesichte Jre predigt / vnd lere . ist nichts / vnd ewr weissagen ist eitel Lügen ? Vnd sprecht doch / der HERR hats geredt / So ichs doch nicht geredt habe . Jere . 23 . Darumb spricht der Herr HERR also / Weil jr das predigt / da nichts aus wird / vnd Lügen weissagt / So wil ich an euch / spricht der Herr HERR / vnd meine Hand sol komen vber die Propheten / so das predigen / da nichts aus wird / vnd lügen weissagen . Sie sollen in der versamlunge meines Volcks nicht sein / vnd in die zal des hauses Jsrael nicht geschrieben werden / noch ins land Jsrael komen / Vnd jr solt erfaren / das ich der Herr HERR bin . Darumb / das sie mein Volck verfüren / vnd sagen / friede / So doch kein friede ist / Das volck bawet die Wand Das ist / erbeiten vnd thun / was man leret . Tünchen ist verheissen vnd trösten / das es solle gut werden . So doch beides verloren ist / vnd eitel falsche lügen sind . / so tünchen sie dieselben mit losem Kalck . Sprich zu den Tünchern / die mit losem Kalck tünchen / Das abfallen wird / Denn es wird ein Platzregen komen / vnd werden grosse Hagel komen / die es fellen / vnd ein Windwürbel wird es zureissen / Sihe / so wird die Wand einfallen . Was gilts / denn wird man zu euch sagen / Wo ist nu das getünchte / das jr getüncht habt . Pro . 1 . SO spricht der Herr HERR / Jch wil einen Windwürbel reissen lassen in meinem grim / vnd einen Platzregen in meinem zorn / vnd grosse Hagelsteine im grim / die sollens alles vmbstossen . Also wil ich die Wand vmbwerffen / die jr mit losem Kalck getüncht habt / vnd wil sie zuboden stossen / das man jren Grund sehen sol das sie da lige / Vnd jr solt drinnen auch vmbkomen / vnd erfaren / das ich der HERR sey . Also wil ich meinen grim volenden an der Wand / vnd an denen / die sie mit losem Kalck tünchen / vnd zu euch sagen / Hie ist weder Wand noch Tüncher . Das sind die Propheten Jsrael / die Jerusalem weissagen vnd predigen von friede / So doch kein friede ist / spricht der Herr HERR . VND du Menschenkind / richte dein angesichte wider die Töchter in deinem Volck / welche weissagen aus jrem hertzen / vnd weissage wider sie / vnd sprich / So spricht der Herr HERR / Weh euch / die jr Küssen machet den Leuten vnter die arme / vnd Pföle zu den Heubten / beide Jungen vnd Alten / die seelen zu fahen / Wenn jr nu die Seelen gefangen habt vnter meinem Volck / verheisst jr den selbigen das Leben . Vnd entheiliget mich in meinem Volck / vmb einer hand vol Gersten vnd bissen Brots willen / Damit / das jr die Seelen zum Tod verurteilet / die doch nicht solten sterben / vnd vrteilet die zum Leben / die doch nicht leben solten / durch ewr Lügen vnter meinem Volck / welchs gern Lügen höret . DArumb spricht der Herr HERR / sihe / Jch wil an ewr Küssen / damit jr die Seelen fahet vnd vertröstet / vnd wil sie von ewren Armen wegreissen vnd die Seelen / so jr fahet vnd vertröstet / los machen . Vnd wil ewre Pföle zureissen / vnd mein Volck aus ewr hand erretten / das jr sie nicht mehr fahen sollet / vnd sollet erfaren / das ich der HERR sey . Darumb / das jr das hertz der Gerechten Frume hertzen erschrecken fur Gottes Namen / Darumb werden sie leicht beschweret vnd gefangen / mit falscher Lere / vnter Gottes Namen fur gebracht . / felschlich betrübet / die ich nicht betrübet habe / vnd habt gesterckt die hende der Gottlosen / das sie sich von jrem bösen wesen nicht bekeren / damit sie lebendig möchten bleibe . Darumb solt jr nicht mehr vnnütze Lere predigen noch weissagen / Sondern ich wil mein Volck aus ewren henden erretten / Vnd jr solt erfaren / das ich der HERR bin . VND es kamen etliche von den eltesten Jsrael zu mir / vnd satzten sich fur mir . Da geschach des HERRN wort zu mir vnd sprach Menschenkind / Diese Leute hangen mit jrem hertzen an jren Götzen / vnd halten ob dem Ergernis jrer missethat / Solt ich denn jnen antworten / wenn sie mich fragen ? Darumb rede mit jnen / vnd sage zu jnen / so spricht der Herr HERR / Welcher Mensch vom hause Jsrael mit dem hertzen an seinem Götzen hanget / vnd helt ob dem Ergernis seiner missethat / vnd kompt zum Propheten / So wil ich der HERR , dem selbigen antworten / wie er verdienet hat mit seiner grossen Abgötterey / Auff das das haus Jsrael betrogen werde in jrem hertzen / darumb / das sie alle von mir gewichen sind / durch Abgötterey . DArumb soltu zum hause Jsrael sagen / so spricht der Herr HERR / Keret vnd wendet euch von ewr Abgötterey / vnd wendet ewr angesicht von allen ewern Greweln . Denn welcher Mensch vom hause Jsrael oder Frembdlinger so in Jsrael wonet / von mir weichet / vnd mit seinem hertzen an seinem Götzen henget / vnd ob dem Ergernis seiner Abgötterey hellt / vnd zum Propheten kompt / das er durch jn mich frage / Dem wil ich der HERR selbs antworten . Vnd wil mein Angesicht wider den selbigen setzen / das sie sollen wüst vnd zum Zeichen vnd Sprichwort werden / vnd wil sie aus meinem Volck rotten / Das jr erfaren solt / Jch sey der HERR . WO aber ein betrogener Das heisst mit guten worten betriegen / eitel guts / aus eigenem dünckel / on Gottes wort reden / Den sollen seine gute wort selbs betriegen zu seinem vnglück . Prophet etwas redet / Den wil ich der HERR widerumb lassen betrogen werden / vnd wil meine Hand vber jn ausstrecken / vnd jn aus meinem volck Jsrael rotten . Also sollen sie beide jre missethat tragen / Wie die missethat des Fragers / Also sol auch sein die missethat des Propheten . Auff das sie nicht mehr das haus Jsrael verfüren von mir / vnd sich nicht mehr verunreinigen in allerley jrer vbertrettung / Sondern sie sollen mein Volck sein / vnd ich wil jr Gott sein / spricht der Herr HERR . VND des HERRN wort geschach zu mir / vnd sprach / Du Menschenkind / Wenn ein Land an mir sündigt / vnd dazu mich verschmehet / So wil ich meine Hand vber dasselbe ausstrecken / vnd den vorrat des brots wegnemen / vnd wil Theurung hinein schicken / das ich beide Menschen vnd Viehe drinnen ausrotte . Vnd wenn denn gleich die drey Menner / Noah / Daniel vnd Hiob drinnen weren / So würden sie allein jr eigen Seele erretten durch jre Gerechtigkeit / spricht der Herr HERR . VND wenn ich böse Thiere in das Land bringen würde / die die Leute auffreumeten / vnd dasselb verwüsten / das niemand drinnen wandeln kündte fur den Thieren / Vnd diese drey Menner weren auch drinnen / So war ich lebe / spricht der Herr HERR / Sie würden weder Söne noch Töchter erretten / Sondern allein sich selbs / vnd das Land müste öde werden . ODER wo ich das Schwert komen liesse vber das Land / vnd spreche / Schwert / fare durchs Land / vnd würde also beide Menschen vnd Viehe / ausrotten / Vnd die drey Menner weren drinnen . So war ich lebe / spricht der Herr HERR / sie würden weder Söne noch Töchter erretten / Sondern sie allein würden errettet sein . Oder so ich Pestilentz in das Land schicken / vnd meinen grim vber das selbige ausschütten würde / vnd Blut störtzen / also / das ich beide Menschen vnd Viehe ausrottet / Vnd Noah / Daniel vnd Hiob weren drinnen / so war ich lebe / spricht der Herr HERR / würden sie weder Söne noch Töchter / sondern allein jr eigen Seele / durch jre gerechtigkeit erretten . Denn so spricht der Herr HERR / So ich meine vier böse Straffen / als Schwert / Hunger / böse Thiere vnd Pestilentz vber Jerusalem schicken würde / das ich drinnen ausrottet / beide Menschen vnd Vieh / sihe / So sollen etliche drinnen vbrige dauon komen / die Söne vnd Töchter her aus bringen werden / vnd zu euch an her komen / Das jr sehen werdet / wie es jnen gehet / vnd euch trösten vber dem vnglück / das ich vber Jerusalem habe komen lassen / sampt allem andern / das ich vber sie hab komen lassen . Sie werden ewr trost Die Gefangenen zu Babylon wurden fro / das die zu Jerusalem auch musten zu jnen komen gefangen / Von welchen sie als die Abtrünnigen schmelich gehönet waren . sein / wenn jr sehen werdet / wie es jnen gehet / Vnd werdet erfaren / das ich nicht on vrsache gethan habe / was ich drinnen gethan habe / spricht der Herr HERR . VND des HERRN wort geschach zu mir / vnd sprach / Du Menschenkind / Was ist das Holtz vom weinstock fur anderm holtz / Oder ein Reben fur anderm holtz im walde ? Nimpt man es auch vnd macht etwas draus ? Oder macht man auch einen Nagel draus / dar an man etwas müge hengen ? Sihe / man wirffts ins fewr / das verzehret wird / das seine beide ort das fewr verzehret / vnd sein mittels verbrennet / Wozu solt es nu tügen ? Taugs denn auch zu etwas ? Sihe / da es noch gantz war / kundte man nichts draus machen / Wie viel weniger kan nu fort mehr etwas draus gemacht werden / so es das Fewr verzehret vnd verbrand hat ? DArumb spricht der Herr HERR / Gleich / wie ich das Holtz vom Weinstock fur anderm holtz im walde / dem fewr zu verzehren gebe / Also wil ich mit den Einwonern zu Jerusalem auch vmbgehen . Vnd wil mein Angesicht wider sie setzen / das sie dem Fewr nicht entgehen sollen / sondern das fewr sol sie fressen . Vnd jr solts erfaren / das ich der HERR bin / wenn ich mein Angesicht wider sie setze / vnd das Land wüste mache / darumb / das sie Mich verschmehen / spricht der Herr HERR . VND des HERRN wort geschach zu mir / vnd sprach / Du Menschenkind / Offenbare der stad Jerusalem jre Grewel / vnd sprich / so spricht der Herr HERR zu Jerusalem / Dein Geschlecht vnd deine Geburt ist aus der Cananiter lande / Dein Vater aus den Amoritern / vnd deine Mutter aus den Hethitern . Dein geburt ist also gewest / Dein nabel / da du geborn wurdest / ist nicht verschnitten / So hat man dich auch mit Wasser nicht gebadet / das du sauber würdest / noch mit Saltz gerieben / noch in windel gewickelt . Denn niemand jamerte dein / das er sich vber dich hette erbarmet / vnd der stück eins / dir erzeigt / Sondern du wurdest auffs Feld geworffen / Also veracht war deine Seele / da du geboren warest . JCH aber gieng fur dir vber / vnd sahe dich in deinem Blut ligen / vnd sprach zu dir / da du so in deinem blut lagest / Du solt leben / Ja zu dir sprach ich / da du so in deinem Blut lagest / Du solt leben . Vnd hab dich erzogen vnd lassen gros werden / wie ein Gewechs auff dem felde / vnd warest nu gewachsen / vnd gros vnd schön worden . Deine Brüste waren gewachsen / vnd hattest schon lange Har gekriegt / Aber du warest noch blos vnd beschamet . Vnd ich gieng fur dir vber / vnd sahe dich an / vnd sihe / Es war die zeit vmb dich zu bulen Jd est / Du warest Manbar . / Da breitet ich meinen gern vber dich / vnd bedeckt deine Scham . Vnd ich gelobet dirs / vnd begab mich mit dir in einen Bund / spricht der Herr HERR / das du soltest mein sein . VND ich badet dich mit Wasser / vnd wusch dich von deinem Blut vnd salbete dich mit Balsam . Vnd kleidete dich mit gestickten Kleidern / vnd zog dir semische Schuch an / Jch gab dir feine leinen Kleider / vnd seidene Schleier . Vnd zieret dich mit kleinoten / vnd legt die geschmeid an deine Arm / vnd Ketlin an deinen Hals / vnd gab dir Harband an deine Stirn / vnd Ohrenringe an deine ohren / vnd eine schöne Krone auff dein Heubt . Summa / du warest gezieret mit eitel Gold vnd Silber / vnd gekleidet mit eitel linwad / seiden vnd gesticktem . Du assest auch eitel Semel / Honig vnd Ole / vnd warest vber aus schöne / vnd bekamest das Königreich . Vnd dein Rhum erschall vnter die Heiden / deiner schöne halben / welche gantz volkomen war / durch den Schmuck / so ich an dich gehengt hatte / spricht der Herr HERR . Aber du verliessest dich auff deine Schöne / vnd weil du so gerhümet warest / triebestu Hurerey / also / das du dich einem jglichen / wer fur vber gieng gemein machtest / vnd thetest seinen willen . Vnd namest von deinen Kleidern / vnd machtest dir bundte Altar draus / vnd triebest deine Hurerey drauff / als nie geschehen ist noch geschehen wird . Du namest auch dein schön Gerete / das ich dir von meinem Gold vnd Silber gegeben hatte / vnd machtest dir Mansbilder draus / vnd triebest deine Hurerey mit den selben . Vnd namest deine gestickte Kleider / vnd bedecktest sie damit / vnd mein Ole vnd Reuchwerg / legtestu jnen fur . Meine speise / die ich dir zu essen gab / Semeln / Ole / Honig / legtestu jnen fur / zum süssen Geruch . Ja es kam da hin / spricht der Herr HERR / das du namest deine Söne vnd Töchter / die du mir gezeuget hattest / vnd opffertest sie denselben zu fressen . Meinestu denn / das ein geringes sey / vmb deine Hurerey ? Das du mir meine Kinder schlachtest / vnd lessest sie denselben verbrennen . Noch hastu in allen deinen Greweln vnd Hurerey / nie gedacht an die zeit deiner Jugent / wie blos vnd nacket du warest / vnd in deinem Blut lagest . Vber alle diese deine bosheit ( Ah weh / weh dir ) spricht der Herr HERR / bawetestu dir Bergkirchen / vnd machtest dir Bergaltar / auff allen gassen . Vnd forn an auff allen strassen / bawetestu deine Bergaltar / vnd machtest deine Schöne zu eitel Grewel / du gretest mit deinen Beinen gegen allen / so fur vber giengen / vnd triebest grosse Hurerey . Erstlich / triebestu Hurerey mit den kindern Egypti deinen Nachbarn / die gros Fleisch hatten / vnd triebest grosse Hurerey mich zu reitzen . Jch aber streckte meine Hand aus wider dich / vnd steurete solcher deiner weise / vnd vbergab dich in den willen deiner Feinde / den töchtern der Philister / welche sich schemeten fur deinem verruchten wesen . Darnach triebestu Hurerey mit den kindern Assur / vnd kundtest des nicht sat werden . Ja da du mit jnen Hurerey getrieben hattest / vnd des nicht sat werden kundtest / machtestu der Hurerey noch mehr im land Canaan / bis in Chaldea / Noch kundtestu da mit auch nicht sat werden . Wie sol ich dir doch dein Hertz beschneiten / spricht der Herr HERR / weil du solche werck thust / einer grossen Ertzhuren ? Da mit / das du deine Bergkirchen bawest / forn an auff allen strassen / vnd deine Altar machtest auff allen gassen . Dazu warestu nicht / wie eine andere Hure / die man mus mit geld keuffen / noch wie die Ehebrecherin / die an stat jres Mannes andere zulesst . Denn allen andern Huren gibt man geld / Du aber gibest allen deinen Bulern geld zu / vnd schenckest jnen / das sie zu dir komen allenthalben / vnd mit dir Hurerey treiben . Vnd findet sich an dir das widerspiel fur andern Weibern / mit deiner Hurerey / weil man dir nicht nachleufft / sondern du Geld zugibest / vnd man dir nicht geld zugibt / Also treibstu das widerspiel . Darumb du Hure / höre des HERRN wort / so spricht der Herr HERR / Weil du denn so milde Geld zugibst / vnd deine Scham / durch deine Hurerey / gegen deine Bulen / entblössest / vnd gegen alle Götzen deiner grewel / Vnd vergeussest das Blut deiner Kinder / welche du jnen opfferst / Darumb / sihe / wil ich samlen alle deine Bulen / mit welchen du wollust getrieben hast / sampt allen / die du fur Freunde heltest / zu deinen Feinden / Vnd wil sie beide wider dich samlen allenthalben / vnd wil jnen deine Scham blössen / das sie deine schame Heisst hie nicht anders / denn das sie weltlich verstöret vnd jr Regiment zu nicht worden ist . gar sehen sollen . Vnd wil das Recht der Ehebrecherin vnd Blutuergiesserin vber dich gehen lassen / vnd wil dein blut störtzen mit grim vnd eiuer . Vnd wil dich in jre hende geben / das sie deine Bergkirchen abbrechen / vnd deine Bergaltar vmbreissen / vnd dir deine Kleider ausziehen / vnd dein schön Gerete dir nemen / vnd dich nacket vnd blos sitzen lassen . VND sollen hauffen Leute vber dich bringen / die dich steinigen / vnd mit jren Schwertern zuhawen / vnd deine Heuser mit verbrennen / vnd dir dein Recht thun / fur den augen vieler Weiber / Also wil ich deiner Hurerey ein ende machen / das du nicht mehr solt geld noch zugeben . Vnd wil meinen mut an dir külen / vnd meinen eiuer an dir settigen / das ich ruge vnd nicht mehr zürnen dürffe . Darumb / das du nicht gedacht hast an die zeit deiner Jugent / sondern mich mit diesem allen gereitzt / Darumb wil ich auch dir alle dein Thun auff den Kopff legen / spricht der Herr HERR / Wiewol ich da mit nicht gethan habe / nach dem Laster Vide Ebreum et redde melius si potes . in deinen Greweln . Sjhe / alle die / so Sprichwort pflegen zu vben / werden von dir dis Sprichwort sagen / Die Tochter ist / wie die Mutter . Du bist deiner mutter Tochter / welche jren Man vnd Kinder verstösset / vnd bist eine Schwester deiner Schwestern / die jre Menner vnd Kinder verstossen / Ewr Mutter ist eine von den Hithitern / vnd ewr Vater ein Amoriter . Samaria ist deine grosse Schwester / mit jren Töchtern / die dir zur Lincken wonet / vnd Sodom ist deine kleine Schwester / mit jren Töchtern / die zu deiner Rechten wonet . Wiewol du dennoch nicht gelebt hast nach jrem wesen / noch gethan nach jren Greweln / Es feilet nicht weit / das du es erger gemacht hast / weder sie / in allem deinem wesen . SO war ich lebe / spricht der Herr HERR / Sodom deine Schwester / sampt jren Töchtern / hat nicht so gethan / wie du vnd deine Tochter . Sihe / das war deiner Schwester Sodom missethat / Hoffart Heisst Gott trotzen / sein wort verachten / vnd sich auff eigene weisheit vnd macht vnd macht verlassen / gleich als were kein Gott . Wo solche verachtung Gottes ist / dazu die fülle vnd guter friede / da folget aller mutwil . / vnd alles vol auff / vnd guter Fried / den sie vnd jre Töchter hatten . Aber dem Armen vnd Dürfftigen holffen sie nicht / Sondern waren stoltz vnd theten Grewel fur mir / Darumb ich sie auch weg gethan habe / da ich begonst drein zu sehen . SO hat auch Samaria / nicht die helfft deiner sünde gethan / Sondern / du hast deiner Grewel so viel mehr / vber sie gethan / das du deine Schwester gleich frum gemacht hast gegen alle deine Grewel / die du gethan hast . So trage auch nu deine schande / die du deine Schwester frum machest durch deine sünde / in welchen du grösser Grewel / denn sie / gethan hast / vnd machst sie frümer denn du bist / So sey nu auch du schamrot / vnd trage deine schande / das du deine Schwester frum gemacht hast . Jch wil aber jr gefengnis wenden / nemlich / das gefengnis dieser Sodom Sodom bedeut hie Juda / wie Samaria Jsrael vnd redet von dem newen Bund / da alle Welt zu Christo bekeret ist . vnd jrer Töchter / vnd das gefengnis dieser Samaria / vnd jrer Töchter / vnd die Gefangen deines jtzigen gefengnis / sampt jnen / Das du tragen müssest deine schande vnd hohn / fur alles das du gethan hast / vnd dennoch jr getröstet werdet . Vnd deine Schwester diese Sodom vnd jre Töchter sollen bekeret werden / wie sie vor gewesen sind / vnd Samaria vnd jre Töchter sollen bekeret werden / wie sie vor gewesen sind / Dazu du auch vnd deine Töchter sollet bekeret werden / wie jr vor gewesen seid . Vnd wirst nicht mehr dieselbige Sodom deine schwester rhümen / wie zur zeit deines hohmuts / da deine bosheit noch nicht entdeckt war . Als zur zeit / da dich die töchter Syrie / vnd die töchter der Philister / allenthalben schendeten / vnd verachteten dich vmb vnd vmb / Da jr mustet ewr Laster vnd Grewel tragen / spricht der Herr HERR . Denn also spricht der Herr HERR / Jch wil dir thun / wie du gethan hast / Das du den Eid verachtest vnd brichst den Bund . Jch wil aber gedencken an meinen Bund / den ich mit dir gemacht habe / zur zeit deiner Jugent / Vnd wil mit dir einen ewigen Bund auffrichten . Da wirstu an deine wege gedencken / vnd dich schemen / wenn du deine grosse vnd kleine Schwestern zu dir nemen wirst / die ich dir zu Töchtern geben werde / Aber nicht aus deinem Bund . Sondern wil meinen Bund mit dir auffrichten / Das du erfaren solt / das ich der HERR sey / Auff das du dran gedenckest / vnd dich schemest / vnd fur schanden nicht mehr deinen mund auffthun thürest / wenn ich dir alles vergeben werde / was du gethan hast / spricht der Herr HERR . VND des HERRN wort geschach zu mir / vnd sprach / Du Menschenkind / Lege dem hause Jsrael ein Retzel fur vnd ein Gleichnis vnd sprich / so spricht der Herr HERR . Ein grosser Adeler Die Jüden zu Jerusalem verspotten die Propheten vnd die Leute / die sich ergeben hatten an König zu Babel vnd hatten sich gen Babel füren lassen . Darumb predigt Hesekiel hie / das gewislich die vbrigen zu Jerusalem auch weg müssen / die vom König zu Babel abgefallen waren vnd verliessen sich auff der Egypter hülffe . Der erst Adeler ist der König von Babel . Der öberst zweig auff Libano ist der könig Jechanja / der weggefürt ward . Das Kremerland ist Babel . Der Same der lose gesetzt ist / ist Zedechia / der hülffe suchet bey dem Könige in Egypten . Dis ist der ander Adeler / Aber es halff jn nicht . mit grossen flügeln vnd langen fittichen vnd vol feddern / die bund waren / kam auff Libanon / vnd nam den Wipffel von dem Ceder / vnd brach das öberste Reis abe / vnd füret es ins Kremerland / vnd setzt es in die Kauffmans stad . Er nam auch Samen aus demselbigen Lande / vnd seet jn in dasselb gute Land / da viel Wassers ist / vnd satzt es lose hin . Vnd es wuchs vnd ward ein ausgebreiter Weinstock / vnd nidriges stammes / Denn seine Reben bogen sich zu jm / vnd seine wurtzeln waren vnter jm / Vnd war also ein Weinstock / der Reben kreig vnd Zweige . VND da war ein ander grosser Adeler mit grossen flügeln vnd vielen feddern / Vnd sihe / der Weinstock / hatte verlangen an seinen wurtzeln zu diesem Adeler / vnd streckt seine Reben aus gegen jm / das er gewessert würde vom platz seiner pflantzen . Vnd war doch auff eim guten boden / an viel wasser gepflantzt / das er wol hette können Zweige bringen / Früchte tragen / vnd ein herrlicher Weinstock werden . SO sprich nu / Also sagt der Herr HERR / Solt der geraten ? Ja man wird seine Wurtzel ausrotten / vnd seine Früchte abreissen / vnd wird verdorren / das alle seines gewechs bletter verdorren werden / Vnd wird nicht geschehen durch grossen arm / noch viel volcks / auff das man jn von seinen wurtzeln wegfüre . Sihe / Er ist zwar gepflantzt / Aber solt er geraten ? Ja / so bald jn der Ostwind rüren wird / wird er verdorren / auff dem Platz seines gewechs . VND des HERRN wort geschach zu mir / vnd sprach / Lieber sprich zu dem vngehorsamen Haus / Wisset jr nicht / was das ist ? Vnd sprich / Sihe / Es kam der König zu Babel gen Jerusalem / vnd nam jren König vnd jre Fürsten / vnd füret sie weg / zu sich gen Babel . Vnd nam von dem königlichen Samen / vnd macht einen Bund mit jm / vnd nam einen Eid von jm / Aber die Gewaltigen im Lande nam er weg / da mit das Königreich demütig bliebe / vnd sich nicht erhübe / Auff das sein Bund gehalten würde vnd bestünde . Aber derselbe ( Same ) fiel von jm abe / vnd sandte seine Botschafft in Egypten / das man jm Rosse vnd viel Volcks schicken solte . Solts dem geraten ? Solt er da von komen / der solchs thut ? Vnd solt der / so den Bund bricht / dauon komen ? So war ich lebe / spricht der Herr HERR / An dem ort des Königes der jn zum Könige gesetzt hat / welchs Eid er veracht / vnd welches Bund er gebrochen hat / da sol er sterben / nemlich / zu Babel . Auch wird jm Pharao / nicht beystehen im Kriege / mit grossem Heer vnd viel Volcks / wenn man die Schütt auffwerffen wird / vnd die Bolckwerck bawen / das viel Leute vmbbracht werden . Denn weil er den Eid veracht vnd den Bund gebrochen hat / darauff er seine Hand gegeben hat / vnd solchs alles thut / wird er nicht dauon komen . Darumb spricht der Herr HERR also / So war als ich lebe / so wil ich meinen Eid / den er veracht hat / vnd meinen Bund / den er gebrochen hat / auff seinen Kopff bringen . Denn ich wil mein Netz vber jn werffen / vnd mus in meiner Jagt gefangen werden / vnd wil jn gen Babel bringen / vnd wil daselbst mit jm rechten / vber dem / das er sich also an mir vergriffen hat . Vnd alle seine Flüchtigen / die jm anhiengen / sollen durchs Schwert fallen / vnd jre vbrigen sollen in alle Winde zerstrewet werden / Vnd solts erfaren / das ichs der HERR geredt habe . SO spricht der Herr HERR / jch wil auch von dem Wipffel des hohen Cedernbawm nemen / vnd oben von seinen Zweigen ein zartes Reis Den Herrn Christum / der ist vom hohen Cederbawm / das ist / aus Gottes volck vnd vom stam Dauid . brechen / vnd wils auff einen hohen geheufften Berg pflantzen / nemlich / auff den hohen berg Jsrael / wil ichs pflantzen / das es Zweige gewinne vnd Früchte bringe / vnd ein herrlicher Cederbawm werde / Also / das allerley Vogel vnter jm wonen / vnd allerley Fliegends vnter dem schatten seiner Zweige bleiben mügen . Vnd sollen alle Feldbewme erfaren / das ich der HERR den hohen Bawm genidriget / vnd den nidrigen Bawm erhöhet habe / vnd den grünen Bawm ausgedorret / vnd den dürren Bawm grünend gemacht habe . Jch der HERR rede es / vnd thu es auch . VND des HERRN wort geschach zu mir / vnd sprach / Was treibt jr vnter euch im lande Jsrael dis Sprichwort / vnd sprecht ? Die Veter haben Heerlinge gessen / Aber den Kindern sind die Zeene dauon stumpff worden . So war als ich lebe / spricht der Herr HERR / solch Sprichwort sol nicht mehr vnter euch gehen in Jsrael / Denn sihe / alle Seelen sind mein / Des Vaters seele ist so wol mein / als des Sons seele / Welche Seele sündigt / die sol sterben . Jere . 31 . Wenn nu einer frum ist / der recht vnd wol thut / Der auff den Bergen nicht isset / Der seine augen nicht auffhebt zu den Götzen des hauses Jsrael / Vnd seines nehesten Weib nicht befleckt / Vnd ligt nicht bey der Frawen in jrer kranckheit / Der niemand beschediget / Der dem Schuldner sein Pfand widergibt / Der niemand etwas mit gewalt nimpt / Der dem Hungerigen sein Brot mitteilet / vnd den Nacketen kleidet / Der nicht wuchert / Der niemand vbersetzt / Der seine hand vom vnrechten keret / Der zwisschen den Leuten recht vrteilet / Der nach meinen Rechten wandelt / vnd meine Gebot helt / das er ernstlich darnach thue / Das ist ein frumer Man / der sol das Leben haben / spricht der Herr HERR . Wenn er aber einen Son zeuget / vnd derselbige wird ein Mörder der Blut vergeusst / oder dieser stück eins thut / vnd der andern stück keines nicht thut / Sondern isset auff den Bergen / vnd befleckt seines Nehesten weib beschedigt / die Armen vnd Elenden / mit gewalt etwas nimpt / das Pfand nicht wider gibt / seine augen zu den Götzen auffhebt / damit er einen Grewel begehet / gibt auff wucher / vbersetzt / Solt der leben ? Er sol nicht leben / Sondern / weil er solche Grewel alle gethan hat / sol er des todes sterben / Sein blut sol auff jm sein . WO er aber einen Son zeuget / der alle solche sünde sihet / so sein Vater thut / vnd sich fürchtet / vnd nicht also thut / Jsset nicht auff den Bergen / hebt seine augen nicht auff zu den Götzen des hauses Jsrael / befleckt nicht seines Nehesten weib / beschediget niemand / behelt das Pfand nicht / nicht mit gewalt etwas nimpt / Teilet sein brot mit dem Hungerigen / vnd kleidet den Nacketen / der seine hand vom vnrechten keret / keinen wucher noch vbersatz nimpt / Sondern meine Gebot helt / vnd nach meinen Rechten lebet / Der sol nicht sterben vmb seines Vaters missethat willen / sondern leben . Aber sein Vater / der gewalt vnd vnrecht geübt / vnd vnter seinem Volck gethan hat / das nicht taug / Sihe / der selbe sol sterben / vmb seiner missethat willen . SO sprecht jr / Warumb sol denn ein Son nicht tragen seines Vaters missethat ? Darumb / das er recht vnd wol gethan / vnd alle meine Rechte gehalten vnd gethan hat / sol er leben / Denn welche Seele sündigt / die sol sterben . Der Son sol nicht tragen die missethat des Vaters / vnd der Vater sol nicht tragen die missethat des Sons / Sondern des Gerechten gerechtigkeit sol vber jm sein / Vnd des Vngerechten vngerechtigkeit sol vber jm sein . Deut . 24 ; 4 . Reg . 14 ; 2 . Par . 25 . WO sich aber der Gottlose bekeret von allen seinen Sünden / die er gethan hat / vnd helt alle meine Rechte / vnd thut recht vnd wol / So sol er leben vnd nicht sterben . Es sol aller seiner Vbertrettung / so er begangen hat / nicht gedacht werden / sondern sol leben vmb der gerechtigkeit willen / die er thut . Meinestu / das jch gefallen habe am Tode des Gottlosen ( spricht der Herr HERR ) vnd nicht viel mehr / das er sich bekere von seinem wesen / vnd lebe ? VND wo sich der Gerechte keret von seiner gerechtigkeit / vnd thut böses / vnd lebet nach allen Greweln / die ein Gottloser thut / solt der leben ? Ja aller seiner gerechtigkeit / die er gethan hat / sol nicht gedacht werden / Sondern in seiner vbertrettung vnd sünden / die er gethan hat / sol er sterben / Noch sprecht jr / Der HERR handelt nicht recht . So höret nu jr vom hause Jsrael / Jsts nicht also / das ich recht habe / vnd jr vnrecht habt ? Denn wenn der Gerecht sich keret von seiner gerechtigkeit vnd thut böses / So mus er sterben / Er mus aber vmb seiner bosheit willen / die er gethan hat / sterben . Widerumb / wenn sich der Gottlose keret von seiner vngerechtigkeit / die er gethan hat / vnd thut nu recht vnd wol / der wird seine Seele lebendig behalten . Denn weil er sihet / vnd bekeret sich von alle seiner bosheit / die er gethan hat / So sol er leben vnd nicht sterben . Noch sprechen die vom hause Jsrael / Der HERR handelt nicht recht . Solt ich vnrecht haben ? Jr vom hause Jsrael habt vnrecht . Darumb wil ich euch richten / jr vom hause Jsrael / einen jglichen nach seinem wesen / spricht der Herr HERR . Darumb / so bekeret euch von aller ewer vbertrettung / Auff das jr nicht fallen müsset / vmb der missethat willen . Werfft von euch alle ewre vbertrettung / da mit jr vbertretten habt / vnd machet euch ein new hertz vnd newen Geist . Denn warumb wiltu also sterben / du haus Jsrael ? DENN ich hab kein gefallen am Tod des sterbenden / spricht der Herr HERR / Darumb bekeret euch / so werdet jr leben . DV aber mache eine Wehklage vber die Fürsten Jsrael / vnd sprich / Warumb ligt deine Mutter die Lewinne / vnter den Lewinnen / vnd erzeucht jre Jungen / vnter den jungen Lewen ? Derselbigen eines zog sie auff / vnd ward ein junger Lew Bedeut Joahas den könig Juda / den der König von Egypten hatte weggefüret . draus / der gewehnete sich die Leute zureissen vnd fressen . Da das die Heiden von jm höreten / fiengen sie jn / in jren Gruben / vnd füreten jn an Keten in Egyptenland . DA nu die Mutter sahe / das jre hoffnung verloren war / da sie lang gehofft hatte / Nam sie ein anders Bedeut Joiakim / den könig Juda den NebucadNezar gefangen hatte . aus jren Jungen / vnd machet einen jungen Lewen draus . Da der vnter den Lewinnen wandelt / ward er ein junger Lewe der gewonet auch die Leute zureissen vnd fressen / Er lernete jre Widwe Die haben keinen Schutz / Darumb müssen sie sich leiden vnd schinden lassen . kennen / vnd verwüstet jre Stedte / Das das Land vnd was drinnen ist / fur der stim seines brüllens / sich entsetzet . Da legten sich die Heiden aus allen Lendern rings vmbher / vnd worffen ein Netz vber jn / vnd fiengen jn in jren Gruben / vnd stiessen jn gebunden in ein Gatter / vnd füreten jn zum Könige zu Babel / Vnd man lies jn verwaren / das seine stim nicht mehr gehöret würde auff den bergen Jsrael . DEjne Mutter war / wie ein Weinstock / gleich wie du / am wasser gepflantzt / vnd jre frucht vnd reben wuchsen von dem grossen wasser / das seine Reben so starck wurden / das sie zu Herrn scepter gut waren / vnd ward hoch vnter den reben . Vnd da man sahe / das er so hoch vnd viel Reben hatte / ward er im grim zuboden gerissen vnd verworffen / Der Ostwind verdorrete seine frucht / vnd seine starcke reben wurden zubrochen / das sie verdorreten / vnd verbrennet wurden . Nu aber ist sie gepflantzt in der wüsten / in einem dürren / durstigen lande . Vnd ist ein Fewr ausgangen von jren starcken reben / das verzehret jre frucht / Das in jr kein starcker Reben mehr ist / zu eines Herrn scepter / Das ist ein kleglich vnd jemerlich ding . VND es begab sich im siebenden jar / am zehenden tage des fünfften monden / kamen etliche aus den eltesten Jsrael / den HERRN zu fragen / vnd satzten sich fur mir nider . Da geschach des HERRN wort zu mir / vnd sprach / Du Menschenkind / sage den eltesten Jsrael / vnd sprich zu jnen / so spricht der Herr HERR / Seid jr komen mich zu fragen ? So war ich lebe / Jch wil von euch vngefragt sein / spricht der Herr HERR . Aber wiltu sie straffen / du Menschenkind / so magstu sie also straffen / Zeige jnen an die Grewel jrer Veter / vnd sprich zu jnen . So spricht der Herr HERR / Zu der zeit / da ich Jsrael erwelete / erhub ich meine Hand zu dem Samen des hauses Jacob / vnd gab mich jnen zu erkennen in Egyptenlande / Ja ich erhub Das ist / Jch beweiset mich redlich bey jnen . meine Hand zu jnen / vnd sprach / Jch bin der HERR ewr Gott . Jch erhub aber zur selbigen zeit meine Hand / das ich sie fürete aus Egyptenland / in ein Land / das ich jnen versehen hatte / das mit Milch vnd Honig fleust / ein eddel Land fur allen Lendern . Vnd sprach zu jnen / Ein jglicher werffe weg die Grewel fur seinen augen / vnd verunreiniget euch nicht an den Götzen Egypti / Denn ich bin der HERR ewer Gott . SJE aber waren mir vngehorsam / vnd wolten mir nicht gehorchen / vnd warff jr keiner weg die Grewel fur seinen augen / vnd verliessen die Götzen Egypti nicht . Da dacht ich / meinen grim vber sie auszuschütten / vnd alle meinen zorn vber sie gehen zulassen / noch in Egyptenlande . Aber ich lies es vmb meines Namens willen / das er nicht entheiliget würde fur den Heiden / vnter denen sie waren / vnd fur denen ich mich jnen hatte zurkennen gegeben / das ich sie aus Egyptenland füren wolte . VND da ich sie aus Egyptenland gefürt hatte / vnd in die Wüsten gebracht / Gab ich jnen meine Gebot / vnd leret sie meine Rechte / Durch welche lebet der Mensch / der sie helt . Jch gab jnen auch meine Sabbath / zum zeichen zwisschen mir vnd jnen / Damit sie lerneten / das ich der HERR sey / der sie heiliget . Aber das haus Jsrael war mir vngehorsam / auch in der Wüsten / vnd lebeten nicht nach meinen Geboten / vnd verachteten meine Rechte / Durch welche der Mensch lebet / der sie helt / vnd entheiligeten meinen Sabbath seer . Da gedacht ich / meinen grim vber sie auszuschütten in der Wüsten / vnd sie gar vmb zubringen / Aber ich lies es vmb meines Namen willen / auff das er nicht entheiliget würde fur den Heiden / fur welchen ich sie hatte ausgefüret . VND hub auch meine Hand auff wider sie in der Wüsten / das ich sie nicht wolt bringen in das Land / so ich jnen gegeben hatte / das mit Milch vnd Honig fleusst / ein eddel Land fur allen Lendern / Darumb / das sie meine Rechte verachtet / vnd nach meinen Geboten nicht gelebt / vnd meine Sabbath entheiliget hatten / Denn sie wandelten nach den Götzen jres hertzen . Aber mein Auge verschonet jr / das ich sie nicht verderbete / noch gar vmbbrecht in der Wüsten . VND ich sprach zu jren Kindern in der wüsten / Jr solt nach ewer Veter Geboten nicht leben / vnd jre Rechte nicht halten / vnd an jren Götzen euch nicht verunreinigen . Denn ich bin der HERR ewr Gott / Nach meinen Geboten solt jr leben / vnd meine Rechte solt jr halten / vnd darnach thun / vnd meine Sabbath solt jr heiligen / das sie seien ein Zeichen zwisschen mir vnd euch damit jr wisset / das ich der HERR ewer Gott bin . Aber die Kinder waren mir auch vngehorsam / lebeten nach meinen Geboten nicht / hielten auch meine Rechte nicht / das sie darnach theten / Durch welche der Mensch lebet / der sie helt / vnd entheiligeten meine Sabbath . Da gedacht ich meinen grim vber sie aus zuschütten / vnd allen meinen zorn vber sie gehen zu lassen in der Wüsten . Jch wendet aber meine Hand vnd lies es vmb meines Namen willen / Auff das er nicht entheiliget würde fur den Heiden / fur welchen ich sie hatte ausgefüret . Jch hub auch meine Hand auff wider sie in der Wüsten / das ich sie zustrewete vnter die Heiden / vnd zusteubete in die Lender / darumb / Das sie meine Gebote nicht gehalten / vnd meine Rechte veracht / vnd meine Sabbath entheiliget hatten / vnd nach den Götzen jrer Veter sahen . Darumb vbergab ich sie in die Lere so nicht gut Die rechte lere Gottes ist friede / freude vnd leben im heiligen Geist . Menschenlere ist eitel vnfriede / hertzleid vnd der Tod / Denn sie lesst dem Gewissen kein ruge noch friede / Wiewol sie gros ding thun / Als viel opffern / auch die liebsten Kinder verbrennen / wie er sagt im Text etc . ist / vnd in Rechte / darin sie kein Leben kundten haben / Vnd verwarff sie mit jrem Opffer / da sie alle Erstegeburt durchs fewr verbranten / da mit ich sie verstörete / vnd sie lernen musten / das ich der HERR sey . Darumb rede du Menschen kind / mit dem hause Jsrael / vnd sprich zu jnen / so spricht der Herr HERR / Ewer Veter haben mich noch weiter gelestert vnd getrotzt / Denn da ich sie in das Land gebracht hatte / vber welchs ich meine Hand auffgehaben hatte / das ichs jnen gebe / Wo sie einen hohen Hügel oder dicken Bawm ersahen / da selbs opfferten sie jre Opffer / vnd brachten da hin jre feindselige Gaben / vnd reucherten da selbs jren süssen Geruch / vnd gossen daselbs jre Tranckopffer . Jch aber sprach zu jnen / Was sol doch die Höhe / da hin jr gehet ? Vnd also heisst sie bis auff diesen tag / die Höhe . Darumb sprich zum hause Jsrael / so spricht der Herr HERR / Jr verunreiniget euch in dem wesen ewer Veter / vnd treibet Hurerey mit jren Greweln / vnd verunreiniget euch an ewrn Götzen / welchen jr ewr Gaben opffert / vnd ewr Söne vnd Töchter durchs fewr verbrennet bis auff den heutigen tag / Vnd ich solte mich euch vom hause Jsrael fragen lassen ? So war ich lebe / spricht der Herr HERR / Jch wil von euch vngefragt sein . Da zu das jr gedenckt / wir wollen thun / wie die Heiden / vnd wie ander Leute in lendern / Holtz vnd Stein anbeten / das sol euch feilen . SO war ich lebe / spricht der Herr HERR / Jch wil vber euch herschen mit starcker Hand vnd ausgestrecktem Arm / vnd mit ausgeschüttem Grim . Vnd wil euch aus den Völckern füren / vnd aus den Lendern da hin jr verstrewet seid / samlen / mit starcker Hand / mit ausgestrecktem Arm vnd mit ausgeschüttem Grim . Vnd wil euch bringen in die Wüsten der Völcker Etiam extra captiuitatem Babylonis . / vnd daselbst mit euch rechten / von angesicht zu angesicht . Wie ich mit ewren Vetern in der wüsten bey Egypten gerechtet habe / Eben so wil ich auch mit euch rechten / spricht der Herr HERR . Jch wil euch wol vnter die Ruten bringen / vnd euch in die hand des Bundes zwingen . Vnd wil die Abtrünnigen / vnd so wider mich vbertretten / vnter euch ausfegen / Ja aus dem Lande da jr jtzt wonet / wil ich sie füren / vnd ins land Jsrael nicht komen lassen / Das jr lernen solt / Jch sey der HERR . DArumb jr vom hause Jsrael / so spricht der Herr HERR / Weil jr denn mir ja nicht wolt gehorchen / So faret hin / vnd diene ein jglicher seinem Götzen / Aber meinen heiligen Namen lasst hinfurt vngeschendet mit ewrn Opffern vnd Götzen . Denn so spricht der Herr HERR / Auff meinem heiligen Berge / auff dem hohen berge Jsrael / daselbst wird mir das gantze haus Jsrael / vnd alle die im Lande sind dienen / Daselbs werden sie mir angeneme sein / vnd daselbs wil ich ewr Hebopffer vnd Erstlinge ewr Opffer foddern / mit allem das jr mir heiliget . Jr werdet mir angeneme sein / mit dem süssen Geruch / wenn ich euch aus den Völckern bringen / vnd aus den Lendern samlen werde / dahin jr verstrewet seid / vnd werde in euch geheiliget werden fur den Heiden . VND jr werdet erfaren / das ich der HERR bin / wenn ich euch ins land Jsrael gebracht habe / Jn das Land / darüber ich meine Hand auffhub / das ichs ewrn Vetern gebe . Daselbst werdet jr gedencken / an ewr wesen / vnd an alle ewr thun / darinnen jr verunreiniget seid / vnd werdet misfallen haben vber alle ewer bosheit / die jr gethan habt . Vnd werdet erfaren / das ich der HERR bin / wenn ich mit euch thu / vmb meines Namen willen / vnd nicht nach ewrem bösen wesen vnd schedlichem thun / du haus Jsrael / spricht der Herr HERR . VND des HERRN wort geschach zu mir / vnd sprach / Du Menschenkind / Richte dein angesichte gegen dem Sudwind zu / vnd treuffe gegen dem Mittage / vnd weissage wider den Wald im felde gegen mittage . Vnd sprich zum walde gegen mittage Jerusalem ligt gegen mittag von Babel aus . Nu ist Hesekiel zu Babel vnd redet von Jerusalem / Das nennet er den Wald gegen Mittag . / Höre des HERRN wort / so spricht der Herr HERR / Sihe / Jch wil in dir ein Fewr anzünden / das sol beide grüne vnd dürre Bewme verzehren / das man seine Flamme nicht wird lesschen können / Sondern es sol verbrennet werden alles / was vom Mittage gegen Mitternacht stehet . Vnd alles Fleisch sol sehen / das ichs der HERR angezündet habe / vnd niemand lesschen müge . 49Vnd ich sprach / Ah Herr HERR / Sie sagen von mir / Dieser redet eitel verdeckte wort . VND des HERRN wort geschach zu mir / vnd sprach / Du Menschenkind / Richte dein angesicht wider Jerusalem / vnd treuffe wider die Heiligthüme / vnd weissage wider das land Jsrael . Vnd sprich zum lande Jsrael / so spricht der Herr HERR / Sihe / Jch wil an dich / Jch wil mein Schwert aus der scheiden ziehen / vnd wil in dir ausrotten / beide gerechte vnd vngerechte . Weil ich denn in dir / beide gerechten vnd vngerechten ausrotte / so wird mein schwert aus der scheiden faren vber alles fleisch / von mittage her / bis gen mitternacht / Vnd sol alles Fleisch erfaren / das ich der HERR mein Schwert hab aus seiner scheiden gezogen / vnd sol nicht wider eingesteckt werden . VND du Menschenkind solt seufftzen / bis dir die Lenden weh thun / ja bitterlich soltu seufftzen das sie es sehen . Vnd wenn sie zu dir sagen werden / Warumb seufftzestu ? Soltu sagen / Vmb des geschreis willen / das da komet / fur welchem alle Hertzen verzagen / vnd alle Hende sincken / aller Mut fallen / vnd alle Knie wie wasser gehen werden / Sihe es kompt / vnd wird geschehen / spricht der Herr HERR . VND des HERRN wort geschach zu mir / vnd sprach / Du Menschenkind / weissage / vnd sprich / so spricht der HERR / Sprich / Das Schwert / ja das Schwert ist gescherfft vnd gefegt / Es ist gescherfft / das es schlachten sol / Es ist gefegt / das es blincken sol . O wie fro wolten wir sein / wenn er gleich alle Bewme / zu Ruten Er drewet / Die straffe werde nicht ein staupen vnd Kinderstraff sein / da besserung nach folge / sondern es werde eitel zorn vnd gar aus sein . Darumb wündschet er wol / das ein scharffe Rute were / ja das alle Beume zu Ruten gemacht weren / So doch / das nicht eitel zorn were . Aber er spricht hernach Gott habs offt versucht mit der Ruten / Aber es habe nicht geholffen / darumb müsse nu das Schwert komen . machet / vber die bösen Kinder / Aber er hat ein Schwert zufegen geben / das man es fassen sol / Es ist gescherfft vnd gefegt / das mans dem Todschleger in die hand gebe . Schrey vnd heule / du Menschenkind / Denn es gehet vber mein volck vnd vber alle Regenten in Jsrael / die zum schwert / sampt meinem volck / versamlet sind . Darumb schlahe auff deine Lenden / Denn er hat sie offt gezüchtiget / was hats geholffen ? Es wil der bösen Kinder rute nicht helffen / spricht der Herr HERR . VND du Menschenkind weissage / vnd schlahe deine hende zusamen / Denn das Schwert / wird zwifach / ja dreifach komen / Ein Würgeschwert / ein schwert grosser Schlacht / das sie auch treffen wird in den Kamern / da sie hin fliehen . Jch wil das Schwert lassen klingen / das die Hertzen verzagen / vnd viel fallen sollen an allen jren thoren . Ah wie glintzet es / vnd hewet daher zur schlacht ) vnd sprechen / Hawe drein / beide zur rechten vnd lincken / was fur dir ist . Da wil ich denn mit meinen Henden drob frolocken / vnd meinen zorn gehen lassen / Jch der HERR hab es gesagt . VND des HERRN wort geschach zu mir / vnd sprach / Du Menschenkind / Mache zween wege / durch welche komen sol das schwert des Königes zu Babel / Sie sollen aber alle beide aus einem Lande gehen / Vnd stelle ein Zeichen forn an den weg zur Stad / dahin es weisen sol . Vnd mache den weg / das das schwert kome gen Rabbath der kinder Ammon / vnd in Juda zu der festen stad Jerusalem . Denn der König zu Babel wird sich an die Wegscheid stellen / forn an den zween wegen / das er jm warsagen lasse / mit den Pfeilen vmb das Los schiesse Der König von Babel wird seine Warsager fragen welch Volck er angreiffen sol / vnd wo es jm glücken sol . Vnd wird Zeichen versuchen / als nemlich schiessen / vnd acht haben / wo der Pfeil hin fallen wil . Denn solch Zeichen haben dieselbige Krieger gebraucht . So war das auch ein Zeichen / wenn die Heiden den ein Vieh opfferten / besahen sie die Lebber vnd Hertz . / seinen Abgott frage / vnd schawe die Lebber an . VND die Warsagung wird auff die rechten seiten gen Jerusalem deuten / das er solle Böcke hin an füren lassen / vnd löcher machen / vnd mit grossem geschrey sie vberfalle vnd morde / vnd das er Böcke füren solle wider die Thore / vnd da Wall schütte vnd Bolwerck bawe . Aber es wird sie solch warsagen falsch düncken / er schwere wie thewr er wil / Er aber wird dencken an die missethat / das er sie gewinne . Darumb spricht der Herr HERR also / Darumb / das ewr gedacht wird vmb ewr missethat vnd ewr vngehorsam offenbart ist / das man ewr sünde sihet in alle ewerm thun / Ja darumb das ewr gedacht wird / werdet jr mit gewalt gefangen werden . VND du Fürst in Jsrael / der du verdampt vnd verurteilet bist / des tag da her komen wird / wenn die missethat zum ende komen ist / so spricht der Herr HERR / Thu weg den Hut / vnd heb ab die Krone / Denn es wird weder der hut noch die krone bleiben / Sondern der sich erhöhet hat / sol genidriget werden / Vnd der sich nidriget / sol erhöhet werden . Jch wil die Krone zu nicht / zu nicht / zu nicht / machen / Bis der kome / der sie haben sol / Dem wil ich sie geben . VND du menschen kind / weissage / vnd sprich / so spricht der Herr HERR / von den kindern Ammon / vnd von jrer schmach / vnd sprich / Das Schwert / das schwert ist gezückt / das schlachten sol / Es ist gefegt / das würgen sol / vnd sol blincken . Darumb / das du falsche Gesichte dir sagen lessest / vnd Lügen weissagen / da mit du auch vbergeben werdest / vnter den erschlagenen Gottlosen / welchen jr tag kam / da die missethat zum ende komen war . Vnd obs schon wider in die scheide gesteckt würde / So wil ich dich doch richten an dem ort / da du geschaffen / vnd im Lande / da du geborn bist . Vnd wil meinen zorn vber dich schütten / Jch wil das fewr meines grimmes vber dich auff blasen / vnd wil dich Leuten / die brennen vnd verderben können / vberantworten . Du must dem Fewr zur speise werden / vnd dein Blut mus im Land vergossen werden / vnd man wird dein nicht mehr gedencken / Denn ich der HERR habs geredt . VND des HERRN wort geschach zu mir / vnd sprach / Du Menschenkind / wiltu nicht straffen die mördische Stad / vnd jr anzeigen alle jre Grewel ? Sprich / so spricht der Herr HERR / O Stad / die du der deinen Blut vergeussest / auff das deine zeit kome / vnd die du Götzen bey dir machest / da mit du dich verunreinigst . Du verschuldest dich an dem Blut / das du vergeüssest / vnd verunreinigst dich an den Götzen / die du machst / Da mit bringestu deine tage herzu / vnd machst das deine jar komen müssen . Darumb wil ich dich zum Spot vnter den Heiden / vnd zum Hohn in allen Lendern machen / Beide in der nehe vnd in die ferne / sollen sie dein spotten das du ein schendlich gerücht haben / vnd grossen jamer leiden müssest . Sjhe / die Fürsten in Jsrael / ein jglicher ist mechtig bey dir / blut zuvergiessen . Vater vnd Mutter verachten sie / Den Frembdlingen thun sie gewalt vnd vnrecht / Die Widwen vnd Waisen schinden sie . Du verachtest meine Heiligthüme / vnd entheiligest meine Sabbath . Verrheter sind in dir / Auff das sie blut vergiessen / Sie essen auff den Bergen / vnd handeln mutwilliglich in dir . Sie blössen die scham der Veter / vnd nötigen die Weiber in jrer kranckheit / vnd treiben vnternander Freund mit freunds weibe Grewel / Sie schenden jre eigene Schnur mit allem mutwillen / Sie notzüchtigen jre eigene Schwestern / jrs Vaters töchtere . Sie nemen Geschencke / auff das sie blut vergiessen / Sie wuchern vnd vbersetzen einander / vnd treiben jren Geitz wider jren Nehesten / vnd thun einander gewalt / Vnd vergessen mein also / spricht der Herr HERR . Sjhe / Jch schlahe meine Hende zusamen / vber den Geitz den du treibest / vnd vber das Blut / so in dir vergossen ist . Meinstu aber / dein Hertz müge es erleiden / oder deine Hende ertragen / zu der zeit / wenn ichs mit dir machen werde ? Jch der HERR habs geredt / vnd wils auch thun / Vnd wil dich zerstrewen vnter die Heiden / vnd dich verstossen in die Lender / Vnd wil deines Vnflats ein ende machen / das du bey den Heiden must verflucht geacht werden / Vnd erfaren / das ich der HERR sey . VND des HERRN wort geschach zu mir / vnd sprach / Du Menschenkind / Das haus Jsrael ist mir zu Schaum worden / Alle jr ertz / zihn / eisen vnd bley / ist im ofen zu Silberschaum worden . Darumb spricht der Herr HERR also / Weil jr denn alle Schaum worden seid / Sihe / so wil ich euch alle gen Jerusalem zusamen thun / wie man silber / ertz / eisen / bley vnd zihn zusamen thut im ofen / das man ein Fewr drunder auffblase vnd zerschmeltz es / Also wil ich euch auch in meinem zorn vnd grim zusamen thun / einlegen vnd schmeltzen . Ja ich wil euch samlen / vnd das Fewr meines zorns vnter euch auffblasen / das jr drinnen zerschmeltzen müsset . Wie das silber zerschmeltzet im ofen / So solt jr auch drinnen zerschmeltzen / Vnd erfaren / das ich der HERR meinen grim vber euch ausgeschüttet habe . VND des HERRN wort geschach zu mir / vnd sprach / Du Menschenkind / sprich zu jnen / Du bist ein Land / das nicht zu reinigen ist / wie eins / das nicht beregent wird / zur zeit des zorns . Die Propheten so drinnen sind / haben sich gerottet / die Seelen zu fressen / wie ein brüllender Lew / wenn er raubet / Sie reissen gut vnd gelt zu sich / vnd machen der Widwen viel drinnen . Jre Priester verkeren mein Gesetz freuelich / vnd entheiligen mein Heiligthum / Sie halten vnter dem Heiligen vnd vnheiligen kein vnterscheid / vnd leren nicht / was rein oder vnrein sey / Vnd warten meiner Sabbathen nicht / vnd ich werde vnter jnen entheiliget . Jre Fürsten sind drinnen / wie die reissende Wolffe / blut zuuergiessen / vnd Seelen vmb zubringen / vmb jres Geitzes willen . VND jre Propheten / tünchen sie mit losem Kalck / predigen lose teiding / vnd weissagen jnen Lügen / vnd sagen / so spricht der Herr HERR / So es doch der HERR nicht geredt hat . Das volck im Lande vbet gewalt / vnd rauben getrost / vnd schinden die Armen vnd Elenden / vnd thun den Frembdlingen gewalt vnd vnrecht . Jch sucht vnter jnen / Ob jemand sich eine Maur machete / vnd wider den Riss stünde gegen mir / fur das Land / das ichs nicht verderbete / Aber ich fand keinen . Darumb schüttet ich meinen zorn vber sie / vnd mit dem Fewr meines grimmes macht ich jr ein ende / vnd gab jnen also jren verdienst auff jren Kopff / spricht der Herr HERR . VND des HERRN wort geschach zu mir / vnd sprach / Du menschenkind / Es waren zwey Weiber / einer Mutter töchtere / Die trieben Hurerey in Egypten in jrer Jugent / Daselbst liessen sie jre Brüste begreiffen / vnd die Zitzen jrer Jungfrawschafft betasten . Die grosse heisst Ahala / vnd jre schwester Ahaliba . Vnd ich nam sie zur Ehe / vnd sie zeugeten mir Söne vnd Töchtere / Vnd Ahala heisst Samaria / vnd Ahaliba Jerusalem . Ahala treib Hurerey / da ich sie genomen hatte / vnd brandte gegen jre Bulen / gegen die assyrer / die zu jr kamen / gegen den Fürsten vnd Herrn / die mit seiden gekleidet waren / vnd alle junge liebliche Gesellen / nemlich / gegen den Reutern vnd wagen . Vnd bulet mit allen schönen Gesellen in Assyria / vnd verunreinigt sich mit alle jren Götzen / wo sie auff einen entbrand . Da zu verlies sie auch nicht jre Hurerey mit Egypten / die bey jr gelegen waren / von jrer Jugent auff / vnd die Brüste jrer Jungfrawschafft betastet / vnd grosse Hurerey mit jr getrieben hatten . Da vbergab ich sie in die hand jrer Bulen / den kindern Assur / gegen welche sie brandten fur lust . Die deckten jre Scham auff / vnd namen jre Söne vnd Töchtere weg / Sie aber tödten sie mit dem schwert . Vnd es kam aus / das diese Weiber gestrafft weren . DA aber jre schwester Ahaliba sahe / entbrand sie noch viel erger / denn jene / vnd treib der Hurerey mehr / denn jre Schwester / vnd entbrand gegen den kindern Assur / nemlich / den Fürsten vnd Herrn ( die zu jr kamen wol gekleidet ) Reutern vnd wagen / vnd alle jungen lieblichen Gesellen . Da sahe ich / das sie alle beide gleicher weise verunreinigt waren . Aber diese treib jre Hurerey mehr / Denn da sie sahe / gemalete Menner an der wand in roter farbe / die Bilder der Chaldeer / vmb jre Lenden gegürtet / vnd bundte kogel Heisst Ebreisch / Sruch / wie Mose Exo . 26 das vbrige an den Teppichen nennet . Vnd ist ein Kogel / wie vor zeiten die Magistri vnd Studenten kogel trugen / da viel vnnutzes tuchs vmb den Kopff her hieng . Das waren rechte Babylonische . Sruhim oder Chaldeische kogel . So nennet Jere . 49 Sapientiam Nisra / lose fladdernd pampelnd . auff jren köpffen / vnd alle gleich anzusehen / wie gewaltige Leute / Wie denn die Kinder Babel vnd die Chaldeer tragen / in jrem Vaterlande / Entbrand sie gegen jnen / so bald sie jr gewar ward / vnd schickte Botschafft zu jnen in Chaldea . Als nu die kinder Babel zu jr kamen bey jr zuschlaffen / nach der liebe / verunreinigte sie dieselbe mit jrer Hurerey / vnd sie verunreinigte sich mit jnen / das sie jr müde ward . Vnd da beide jre Hurerey vnd Scham / so gar offenbar war / ward ich jr auch vberdrüssig / wie ich jrer Schwester auch war müde worden . Sie aber treib jre Hurerey jmer mehr / vnd gedacht an die zeit jrer Jugent / da sie in Egyptenland Hurerey getrieben hatte . Vnd entbrand gegen jre Bulen / welcher brunst war / wie der Esel vnd der Hengste brunst . Vnd bestelletestu deine vnzucht / wie in deiner Jugent / da die in Egypten deine Brüste begriffen / vnd deine Zitzen betastet wurden . DArumb Ahaliba / so spricht der Herr HERR / Sihe / Jch wil deine Bulen / der du müde bist worden / wider dich erwecken / vnd wil sie rings vmbher wider dich bringen / nemlich / Die kinder Babel / vnd alle Chaldeer / mit Heubleuten / Fürsten vnd Herrn / vnd alle Assyrer mit jnen / die schönen jungen Manschafft / alle Fürsten vnd Herren / Ritter vnd Edel vnd allerley Reuter . Vnd werden vber dich komen gerüst mit wagen vnd Reutern / vnd mit grossem hauffen Volcks / vnd werden dich belegern / mit Tartschen / Schilden vnd Helmen / vmb vnd vmb . Denen wil ich das Recht befehlen / das sie dich richten sollen nach jrem Recht . Jch wil meinen Eiuer vber dich gehen lassen / das sie vnbarmhertziglich mit dir handeln sollen / Sie sollen dir Nasen vnd Ohren abschneiten / vnd was vbrig bleibt / sol durchs Schwert fallen . Sie sollen deine Söne vnd Töchter wegnemen / vnd das vbrige mit Fewr verbrennen . Sie sollen dir deine Kleider ausziehen / vnd deinen Schmuck wegnemen . Also wil ich deiner vnzucht / vnd deiner Hurerey mit Egyptenland / ein ende machen / Das du deine augen nicht mehr nach jnen auffheben / vnd Egypten nicht mehr gedencken solt . Denn so spricht der Herr HERR / Sihe / Jch wil dich vberantworten / denen du feind worden / vnd der du müde bist / Die sollen als Feinde mit dir vmbgehen / vnd alles nemen / was du erworben hast / vnd dich nacket vnd blos lassen / Das deine Scham auffgedeckt werde / sampt deiner vnzucht vnd Hurerey / Solchs wird dir geschehen vmb deiner Hurerey willen / so du mit den Heiden getrieben / an welcher Götzen du dich verunreinigt hast . Du bist auff dem wege deiner Schwester gegangen / Darumb gebe ich dir auch / derselbigen Kelch in deine Hand . SO spricht der Herr HERR / Du must den Kelch deiner Schwester trincken / so tieff vnd weit er ist / Du solt so zu grossem Spot vnd Hohn werden / das vntreglich sein wird . Du must dich des starcken trancks vnd jamers vol sauffen / Denn der Kelch deiner schwester Samaria / ist ein Kelch des jamers vnd trawrens . Den selben mustu rein austrincken / darnach die scherben zuwerffen / vnd deine Brüste zureissen / Denn ich habs geredt / spricht der Herr HERR . Darumb so spricht der Herr HERR / Darumb / das du mein vergessen / vnd mich hinder deinen rücken geworffen hast / So trage auch nu / deine vnzucht vnd deine Hurerey . VND der HERR sprach zu mir / Du Menschenkind / Wiltu nicht Ahala vnd Ahaliba straffen ? vnd jnen zeigen jre Grewel / wie sie Ehebrecherey getrieben / vnd Blut vergossen / vnd die Ehe gebrochen haben / mit den Götzen / Dazu jre Kinder / die sie mir gezeuget hatten / verbranten sie den selben zum Opffer . Vber das haben sie mir das gethan / Sie haben meine Heiligthüme / verunreiniget dazumal / vnd meine Sabbath entheiliget . Denn da sie jre Kinder den Götzen geschlacht hatten / giengen sie desselbigen tages in mein Heiligthum / dasselbige zu entheiligen / Sihe / solchs haben sie in meinem Hause begangen . Sje haben auch Boten geschickt nach Leuten / die aus fernen Landen komen solten / Vnd sihe / da sie kamen / badetestu dich vnd schmincktest dich / vnd schmücktest dich mit Geschmeide / jnen zu ehren . Vnd sassest auff einem herrlichen Bett / fur welchem stund ein Tissch zugericht / darauff reuchertestu vnd opffertest mein öle drauff . Da selbs hub sich ein gros freuden geschrey / Vnd sie gaben den Leuten / so allenthalben aus grossem Volck vnd aus der Wüsten komen waren / Geschmeide an jre Arme / vnd schöne kronen auff jre Heubte . Jch aber gedacht / Sie ist der Ehebrecherey gewonet / von alters her / Sie kan von der Hurerey nicht lassen . Denn man gehet zu jr ein / wie man zu einer Huren eingehet / Eben so gehet man zu Ahala vnd Ahaliba den vnzüchtigen Weibern . Darumb werden sie die Menner straffen / die das Recht volbringen / wie man die Ehebrecherin / vnd Blutuergiesserin straffen sol / Denn sie sind Ehebrecherin / vnd jre Hende sind vol blut . Also spricht der Herr HERR / Füre einen grossen Hauffen vber sie her auff / vnd gib sie in die Rappuse vnd Raub / die sie steinigen / vnd mit jren Schwerten erstechen / vnd jre Söne vnd Töchter erwürgen / vnd jre Heuser mit fewr verbrennen . Also wil ich der vnzucht im Lande ein ende machen / Das sich alle Weiber dran stossen sollen / vnd nicht nach solcher vnzucht thun . Vnd man sol ewr vnzucht auff euch legen / vnd sollet ewr Götzen sünde tragen / Auff das jr erfaret / das ich der Herr HERR bin . VND es geschach das wort des HERRN zu mir / im neunden jar / am zehenden tage / des zehenden monden / vnd sprach / Du Menschenkind / Schreib diesen tag an / ja eben diesen tag / Denn der König zu Babel / hat sich eben an diesem tage wider Jerusalem gerüstet . Vnd gib dem vngehorsam Volck ein Gleichnis / vnd sprich zu jnen / so spricht der Herr HERR / Setze ein Töpffen zu / setze zu / vnd geus wasser drein . Thu die Stücke zusamen drein / die hinein sollen / vnd die besten stück / die Lenden vnd Schultern / vnd fülle jn mit den besten Marckstücken . Nim das beste von der Herd / vnd mach ein fewr drunder / Marckstück zu kochen / vnd las es getrost sieden / vnd die Marckstücke drinnen wol kochen . DArumb spricht der Herr HERR / O der mörderischen Stad / die ein solcher Topff ist / da das angebrante drinnen klebt / vnd nicht abgehen wil / Thue ein Stück nach dem andern heraus / vnd darffest nicht drumb lossen / welchs erst eraus solle . Denn jr Blut ist drinnen / das sie auff einen blossen Felsen / vnd nicht auff die Erden verschüttet hat / da mans doch hette mit erden können zuscharren . Vnd ich hab auch drumb sie lassen dasselbige Blut auff ein blossen Felsen schütten / das es nicht zugescharret würde / Auff das der grim vber sie keme vnd gerochen würde . Darumb spricht der Herr HERR / O du mörderische Stad / welche ich wil zu einem grossen Fewr machen . Trage nur viel Holtz her / zünde das fewr an / das das Fleisch gar werde / vnd würtze es wol / das die Marckstücke anbrennen . Lege auch den Topff lehr auff die glut / auff das er heis werde / vnd sein Ertz entbrenne / Ob seine vnreinigkeit zurschmeltzen / vnd sein angebrantes abgehen wolt . Aber das angebrante / wie fast er brennet / wil nicht abgehen / Denn es ist zu seer angebrand / es mus im Fewr verschmeltzen . Deine vnreinigkeit ist so verhertet / das / ob ich dich gleich gern reinigen wolt / dennoch du nicht wilt dich reinigen lassen / von deiner vnreinigkeit . Darumb kanstu fort nicht wider rein werden / bis mein grim sich an dir gekület habe . Jch der HERR habs geredt / Es sol komen / Jch wils thun / vnd nicht seumen / Jch wil nicht schonen / noch michs rewen lassen / Sondern sie sollen dich richten / wie du gelebt vnd gethan hast / spricht der Herr HERR . Jere . 6 . VND des HERRN wort geschach zu mir / vnd sprach / Du Menschenkind / sihe / Jch wil dir deiner Augen lust Heisst er sein weib da er trost / lust vnd freude von hat . nemen durch eine Plage / Aber du solt nicht klagen noch weinen / noch eine thren lassen . Heimlich magstu seufftzen / Aber keine Todtenklage füren / Sondern du solt deinen Schmuck anlegen / vnd deine schuch anziehen / Du solt deinen Mund nicht verhüllen / vnd nicht das Traurbrot essen . Vnd da ich des morgens früe zum Volck redet / starb mir zu abend mein Weib / Vnd ich thet des andern morgens / wie mir befolhen war . Vnd das Volck sprach zu mir / Wiltu vns denn nicht anzeigen / was vns das bedeut / das du thust . VND ich sprach zu jnen / Der HERR hat mit mir geredt / vnd gesaget / Sage dem hause Jsrael / das der Herr HERR spricht also / Sihe / Jch wil mein Heiligthum / ewrn höchsten Trost / die lust ewr augen / vnd ewrs hertzen wündsch / entheiligen / vnd ewre Söne vnd Töchter / die jr verlassen müsset / werden durchs Schwert fallen . Vnd müsset thun / wie ich gethan habe / Ewren Mund müsset jr nicht verhüllen / vnd das Traurbrot nicht essen / Sondern müsset ewrn schmuck auff ewr heubt setzen / vnd ewre schuch anziehen / Jr werdet nicht klagen noch weinen / Sondern vber ewern sünden verschmachten / vnd vnternander seufftzen . Vnd sol also Hesekiel euch ein Wunder sein / das jr thun müsset / wie er gethan hat / wenn es nu komen wird / Da mit jr erfaret / das ich der Herr HERR bin . VND du Menschenkind / Zu der zeit / wenn ich wegnemen werde von jnen jre Macht vnd Trost / die lust jrer augen vnd jres hertzen wundsch jre Söne vnd Töchter / Ja zur selbigen zeit / wird einer / so entrunnen ist / zu dir komen vnd dirs kund thun . Zur selbigen zeit / wird dein Mund auffgethan werden / sampt dem der entrunnen ist / das du reden solt / vnd nicht mehr schweigen / Denn du must jr Wunder sein / Das sie erfaren / Jch sey der HERR . VND des HERRN wort geschach zu mir / vnd sprach / Du Menschenkind / richte dein Angesichte gegen die kinder Ammon / vnd weissage wider sie / vnd sprich zu den kindern Ammon / Höret des Herrn HERRN wort / so spricht der Herr HERR . Darumb das jr vber mein Heiligthum sprecht / Heah / es ist entheiliget vnd vber das land Jsrael / es ist verwüst / vnd vber das hause Juda / es ist gefangen weggefurt / Darumb sihe / Jch wil dich den Kindern gegen morgen vbergeben / das sie jre Schlösser / drinnen bawen / vnd jre Wonung drinnen machen sollen / Sie sollen deine Früchte essen / vnd deine Milch trincken . Vnd wil Rabbath zum Cameelstal machen / vnd die kinder Ammon zu Schafhürten machen / Vnd sollet erfaren / das ich der HERR bin . Jere . 49 . Denn so spricht der Herr HERR / Darumb / das du mit deinen henden geklitschet vnd mit den füssen gescharret / vnd vber das land Jsrael von gantzem hertzen so hönisch dich gefrewet hast / Darumb sihe / Jch wil meine Hand vber dich ausstrecken / vnd dich den Heiden zur Beute geben / vnd dich aus den Völckern ausrotten / vnd aus den Lendern vmbbringen / vnd dich vertilgen / Vnd solt erfaren / das ich der HERR bin . SO spricht der Herr HERR / Darumb / das Moab vnd Seir sprechen / Sihe / das haus Juda ist eben / wie all andere Heiden / sihe / So wil ich Moab zur seiten öffenen in seinen Stedten / vnd in seinen Grentzen / des edlen Landes / nemlich / BethJesimoth / BaalMeon / vnd Kiriathaim / den Kindern gegen morgen / sampt den kindern Ammon / Vnd wil sie jnen zum Erbe geben / das man der kinder Ammon nicht mehr gedencken sol vnter den Heiden . Vnd wil das Recht gehen lassen vber Moab / Vnd sollen erfaren / das ich der HERR bin . Jesa . 15 ; Jere . 48 . SO spricht der Herr HERR / Darumb / das sich Edom am hause Juda gerochen hat / vnd damit sich verschuldet mit jrem rechen / Darumb spricht der Herr HERR also / Jch wil meine hand ausstrecken vber Edom / vnd wil ausrotten von jm / beide Menschen vnd Viehe / vnd wil sie wüst machen von Theman bis gegen Dedan / vnd durchs Schwert fellen . Vnd wil mich wider an Edom rechen / durch mein volck Jsrael / vnd sollen mit Edom vmbgehen nach meinem zorn vnd grim / Das sie meine Rache erfaren sollen / spricht der Herr HERR . Jere . 49 . SO spricht der Herr HERR / Darumb / das die Philister sich gerochen haben / vnd den alten hass gebüsset / nach alle jrem willen / am schaden ( meines volcks ) Darumb spricht der Herr HERR also / Sihe / Jch wil meine Hand ausstrecken vber die Philister / vnd die Krieger ausrotten / vnd wil die vbrigen am haue des Meers vmbbringen vnd wil grosse rache an jnen vben vnd mit grim sie straffen / Das sie erfaren sollen / Jch sey der HERR / wenn ich meine rache an jnen geübt habe . Jere . 14 ; Jere . 47 . VND es begab sich im eilfften jar / am ersten tage des ersten monden geschach des HERRN wort zu mir / vnd sprach / Du Menschenkind / Darumb / das Tyrus spricht vber Jerusalem / Heah / Die pforten der Völcker sind zebrochen / Es ist zu mir gewand / Jch werde nu vol werden / weil sie wüst ist . Darumb spricht der Herr HERR also / Sihe / Jch wil an dich Tyrus / vnd wil viel Heiden vber dich heraus bringen / gleich wie sich ein Meer erhebt mit seinen wellen . Die sollen die Mauren zu Tyro verderben / vnd jre Thürne abbrechen / Ja ich wil auch den staub fur jr weg fegen / vnd wil einen blossen fels aus jr machen / vnd zu einem Wehrd im meer / darauff man die fisschgarn auffspannet / Denn ich habs geredt / spricht der Herr HERR / vnd sie sol den Heiden zum Raub werden . Vnd jre Töchter / so auff dem felde ligen / sollen durchs Schwert erwürget werden / Vnd sollen erfaren / das ich der HERR bin . Jesa . 23 ; Jere . 47 . Denn so spricht der Herr HERR / Sihe / Jch wil vber Tyrum komen lassen / NebucadNezar den könig zu Babel / von mitternacht her ( der ein König aller könige ist ) mit Rossen / Wagen / Reutern / vnd mit grossem hauffen Volcks / Der sol deine Töchter / so auff dem felde ligen / mit dem Schwert erwürgen / Aber wider dich wird er Bollwerck auffschlahen / vnd einen Schutt machen / vnd Schild wider dich rüsten . Er wird mit böcken deine Mauren zustossen / vnd deine Thürne mit seinen Woffen vmbreissen . Der staub von der menge seiner Pferden / wird dich bedecken . So werden auch deine Mauren erbeben fur dem getümel seiner Rossen / reder vnd Reuter / wenn er zu deinen Thoren einziehen wird / wie man pfleget in eine zurissen Stad einzuziehen . ER wird mit den füssen seiner Rosse alle deine Gassen zutretten / Dein Volck wird er mit dem Schwert erwürgen / vnd deine starcken Seulen zu boden reissen . Sie werden dein Gut rauben / vnd deinen Handel plündern . Deine Mauren werden sie abbrechen / vnd deine feine Heuser vmbreissen / vnd werden deine steine / holtz vnd staub ins wasser werffen . Also wil ich mit dem gedöne deins Gesanges / ein ende machen / das man den klang deiner Harffen nicht mehr hören sol . Vnd ich wil einen blossen Fels aus dir machen / vnd einen Werhd / darauff man die Fisschgarn auffspannet / das du nicht mehr gebawet werdest / Denn ich bin der HERR / der solchs redet / spricht der Herr HERR . SO spricht der Herr HERR wider Tyrum / Was gilts / die Jnseln werden erbeben / wenn du so scheuslich zefallen wirst / vnd deine Verwundeten seufftzen werden / so in dir sollen ermordet werden . Alle Fürsten am Meer werden herab von jren Stülen sitzen / vnd jre Röcke von sich thun / vnd jre gestickte kleider ausziehen / vnd werden in Trawrkleider gehen / vnd auff der Erden sitzen / vnd werden erschrecken / vnd sich entsetzen / deines plötzlichen Fals . Sie werden dich wehklagen / vnd von dir sagen / Ah / wie bistu so gar wüst worden / du berümbte Stad die du am Meer lagst / vnd so mechtig warest auff dem Meer / sampt deinen Einwonern / das sich das gantze Land fur dir fürchten muste . Ah / wie entsetzen sich die Jnsulen vber deinem Fall / ja die Jnseln im Meer erschrecken vber deinem vntergang . SO spricht der Herr HERR / Jch wil dich zu einer wüsten Stad machen / wie andere Stedte / da niemand inne wonet / vnd eine grosse Flut vber dich komen lassen / das dich grosse Wasser bedecken . Vnd wil dich hinunter stossen zu denen / die in die Gruben faren / nemlich / zu den Todten Jn Ebreo / Zum ewigen Volck / So nennet auch Salo . Eccl . 12 das Grab ein ewighaus / darumb / das die Todten jmer bleiben in einerley weise / Denn tag / nacht / morgen / abend / ist da ein ding / Bey jnen ist kein vnterscheid der zeit / stete / werck oder der enderungen / wie bey den lebendigen . Doch heissen sie ein Volck / denn sie sollen aufferstehen etc . / Jch wil dich vnter die Erden hin ab stossen / vnd wie ein ewige Wüsten machen / mit denen / die in die Gruben faren / Auff das niemand in dir wone . Jch wil dich du zarte im Lande der lebendigen machen / Ja zum schrecken wil ich dich machen / das du nichts mehr seiest / Vnd wenn man nach dir fragt / das man dich ewiglich nimer finden könne / spricht der Herr HERR . VND des HERRN wort geschach zu mir / vnd sprach / Du menschenkind / Mache eine Wehklage vber Tyrum / vnd sprich zu Tyro / die da ligt fornen am Meer / vnd mit vielen Jnseln der völcker handelt / so spricht der Herr HERR / O Tyrus / du sprichst / Jch bin die Allerschönste . Deine grentze sind mitten im Meer Wie ander Fürsten / Stedte vnd Dörffer / ecker / etc . auff dem land haben / Also war Tyrus gewaltig auff dem Meer . / vnd deine Bawleut haben dich auffs allerschönste zugericht / Sie haben alle deine Taffelwerck aus fladernholtz vom Sanir gemacht / vnd die Cedern von dem Libano füren lassen / vnd deine Mastbewme dar aus gemacht / vnd deine Ruder von eichen aus Basan / vnd deine bencke von Elffenbein / vnd die köstlichen gestüle aus den Jnseln Chithim . Dein Segel war von gestickter seiden aus Egypten / das es dein Panir were / vnd deine Decken von geler seiden vnd purpur / aus den Jnseln Elisa . DJE von Zidon vnd Aruad waren deine Ruderknecht / vnd hattest geschickte Leute zu Tyro zuschiffen . Die Eltesten vnd klugen von Gebal musten deine Schiff zimmern / Alle schiff im Meer vnd Schiffleut fand man bey dir / die hatten jre Hendel in dir . Die aus Persia / Lydia vnd Lybia / waren dein Kriegsvolck / die jre Schild vnd Helm in dir auff hiengen / vnd haben dich so schöne gemacht . Die von Aruad waren vnter deinem Heer / rings vmb deine mauren / vnd Wechter auff deinen Thürnen / die haben jre Schild allenthalben von deinen mauren herab gehangen / vnd dich so schöne gemacht . DV hast deinen Handel auff dem Meer gehabt / vnd allerley wahr / silber / eisen / zihn vnd bley / auff deine Merckt bracht . Jauan / Thubal vnd Mesech / haben mit dir gehandelt / vnd haben dir leibeigen Leute vnd ertz auff deine Merckt bracht . Die von Thogarma haben dir Pferd vnd Wagen / vnd Maulesel auff deine Merckt bracht . Die von Dedan sind deine Kauffleut gewest / vnd hast allenthalben in den Jnseln gehandelt / die haben dir Elffenbein vnd Hebenholtz verkaufft . Dje Syrer haben bey dir geholet deine Erbeit / was du gemacht hast / vnd Rubin / purpur / tappet / seiden vnd sammet / vnd Chrystallen / auff deine Merckt bracht . Juda vnd das land Jsrael haben auch mit dir gehandelt / vnd haben dir weitzen von Minnith / vnd balsam / vnd honig vnd öle / vnd mastich auff deine Merckte bracht . Da zu hat auch Damascus bey dir geholet / deine erbeit vnd allerley wahr / vmb starcken wein vnd köstliche wolle . DAN vnd Jauan vnd Mehusal / haben auch auff deine Merckte bracht / eisenwerck / Casia vnd Calmus / das du da mit handletest . Dedan hat mit dir gehandelt / mit Decken / darauff man sitzet . Arabia vnd alle Fürsten von Kedar haben mit dir gehandelt / mit schafen / widdern vnd böcken . Die kauffleut aus Saba vnd Raema / haben mit dir gehandelt / vnd allerley köstliche specerey / vnd Edelstein vnd gold / auff deine Merckt bracht . Haran vnd Canne vnd Eden sampt den Kauffleuten aus Seba / Assur vnd Kilmad sind auch deine Kauffleute gewest . DJE haben alle mit dir gehandelt / mit köstlichem Gewand / mit seidenen vnd gestickten Tüchern / welche sie in köstliche Kasten / von Cedern gemacht vnd wol verwaret / auff deine Merckt gefürt haben . Aber die Meerschiff sind die furnemesten auff deinen Merckten gewest / Also bistu seer reich vnd prechtig worden mitten im Meer / vnd deine Schiffleute haben dir auff grossen wassern zugefüret . Aber ein Ostwind wird dich mitten auff dem Meer zubrechen / Also / das deine Wahr / Keuffleute / Hendeler / Fergen / Schiffherrn / vnd die so die Schiff machen / vnd deine Hantierer / vnd alle deine Kriegsleute / vnd alles Volck in dir / mitten auff dem Meer vmbkomen werden / zur zeit / wenn du vntergehest . Das auch die Anfurt erbeben werden / fur dem geschrey deiner Schiffherrn / Vnd alle die an den Rudern ziehen / sampt den Schiffknechten vnd Meistern / werden aus den Schiffen ans Land tretten / vnd laut vber dich schreien / bitterlich klagen / vnd werden staub auff jre Heubter werffen / vnd sich in der Asschen weltzen . Sie werden sich kalh bescheren vber dir / vnd Secke vmb sich gürten / vnd von hertzen bitterlich vmb dich weinen vnd trauren . ES werden auch jre Kinder dich klagen / Ah wer ist jemals auff dem Meer so stille worden / wie du Tyrus ? Da du deinen Handel auff dem Meer triebest / da machtestu viel Lender reich / ja mit der menge deiner wahr / vnd deiner kauffmanschafft / machtestu reich die Könige auff Erden . Nu aber bistu vom Meer in die rechte tieffe Wasser gestürtzt / das dein Handel vnd alle dein Volck in dir vmbkomen ist . Alle die in Jnsulen wonen / erschrecken vber dir / vnd jre Könige entsetzen sich / vnd sehen jemerlich . Die Kauffleut in Lendern pfeiffen dich an / das du so plötzlich vntergangen bist / vnd nicht mehr auff komen kanst . VND des HERRN wort geschach zu mir / vnd sprach / Du Menschenkind / sage dem Fürsten zu Tyro / so spricht der Herr HERR / Darumb / das sich dein hertz erhebt / vnd spricht / Jch bin Gott / Jch sitze im thron Gottes / mitten auff dem Meer / So du doch ein Mensch / vnd nicht Gott bist / Noch erhebt sich dein hertz / als ein hertz Gottes . Sihe / du heltest dich fur klüger / denn Daniel / das dir nichts verborgen sey / vnd habest durch deine klugheit vnd verstand / solche macht zu wegen bracht / vnd schetze von gold vnd silber gesamlet . Vnd habest durch deine grosse weisheit vnd hantierung / so grosse macht vberkomen / Dauon bistu so stoltz worden / das du so mechtig bist . Darumb spricht der Herr HERR also / Weil sich denn dein hertz erhebt / als ein hertz Gottes / Darumb sihe / Jch wil frembde vber dich schicken / nemlich / die Tyrannen der Heiden / die sollen jr Schwert zücken vber deine schöne weisheit / vnd deine grosse Ehre zu schanden machen . Sie sollen dich hinunter in die Gruben stossen / das du mitten auff dem Meer sterbest / wie die Erschlagenen . Was gilts ? ob du denn fur deinem Todschleger werdest sagen / Jch bin Gott / So du doch nicht Gott / sondern ein Mensch / vnd in deiner Todschleger hand bist . Du solt sterben / wie die Vnbeschnittenen / von der hand der Frembden / Denn ich habs geredt / spricht der Herr HERR . VND des HERRN wort geschach zu mir / vnd sprach / Du Menschenkind / Mache ein Wehklage vber den König zu Tyro / vnd sprich von jm / so spricht der Herr HERR / Du bist ein reinlich Da alles fein vnd schön gebildet ist / das ausgemacht vnd nichts dran feilet noch vergessen ist . Jd est / Entelechia forma wie es sein sol . Siegel / voller weisheit / vnd aus der massen schöne . Du bist im Lustgarten Gottes / vnd mit allerley Eddelsteinen geschmückt / nemlich / mit Sarder / Topaser / Demanten / Türkis / Onychen / Jaspis / Saphir / Amethist / Smaragden / vnd Gold / Am tag da du geschaffen wurdest / musten da bereit sein bey dir dein Pauckenwerck vnd Pfeiffen . Du bist wie ein Cherub / der sich weit ausbreitet vnd decket / Vnd ich hab dich auff dem heiligen berg Gottes gesetzt / das du vnter den fewrigen steinen wandelst / vnd warest on wandel in deinem Thun / des tages da du geschaffen warest / so lang / bis sich deine missethat funden hat / Denn du bist inwendig vol freuels worden / fur deiner grossen Hantierung vnd hast dich versündigt / Darumb wil ich dich entheiligen von dem berg Gottes / vnd wil dich ausgebreiteten Cherub / aus den fewrigen steinen verstossen . VND weil sich dein hertz erhebt / das du so schöne bist / vnd hast dich deine Klugheit lassen betriegen / in deinem pracht / Darumb wil ich dich zu boden stürtzen / vnd ein Schawspiel aus dir machen fur den Königen / Denn du hast dein Heiligthum verderbet / mit deiner grossen missethat / vnd vnrechtem handel . Darumb wil ich ein Fewr aus dir angehen lassen / das dich sol verzehren / vnd wil dich zu asschen machen auff der Erden / das alle Welt zusehen sol . Alle die dich kennen vnter den Heiden / werden sich vber dir entsetzen / Das du so plötzlich bist vntergangen / vnd nimer mehr auffkomen kanst . VND des HERRN wort geschach zu mir / vnd sprach / Du Menschenkind / Richte dein angesicht wider Zidon / vnd weissage wider sie / vnd sprich / so spricht der Herr HERR / Sihe / Jch wil an dich Zidon / vnd wil an dir ehre einlegen / Das man erfaren sol / das ich der HERR bin / wenn ich das Recht vber sie gehen lasse / vnd an jr erzeige / das ich Heilig sey . Vnd ich wil Pestilentz vnd Blutuergiessen vnter sie schicken / auff jren Gassen / vnd sollen tödlich verwund drinnen fallen / durchs Schwert / welchs allenthalben vber sie gehen wird / Vnd sollen erfaren / das ich der HERR bin . Vnd sol forthin allenthalben vmb das haus Jsrael / da jre Feinde sind / kein dorn die da stechen / noch stachel die da wehthun / bleiben / Das sie erfaren / das ich der Herr HERR bin . Jesa . 23 . SO spricht der Herr HERR / Wenn ich das haus Jsrael wider versamlen werde / von den Völckern / da hin sie zerstrewet sind / So wil ich fur den Heiden an jnen erzeigen / das ich Heilig bin . Vnd sie sollen wonen in jrem Lande / das ich meinem knecht Jacob gegeben habe / vnd sollen sicher darin wonen / vnd Heuser bawen / vnd Weinberge pflantzen . Ja sicher sollen sie wonen / wenn ich das Recht gehen lasse / vber alle jre Feinde / vmb vnd vmb / Vnd sollen erfaren / das ich der HERR jr Gott bin . JM zehenden jar / am zehenden tag des zwelfften monden / geschach des HERRN wort zu mir / vnd sprach / Du Menschenkind / Richte dein angesicht wider Pharao den könig in Egypten / vnd weissage wider jn / vnd wider gantz Egyptenland . Predige vnd sprich / so spricht der Herr HERR / Sihe / Jch wil an dich Pharao du könig in Egypten / du grosser Drache / der du in deinem wasser ligst / vnd sprichst / Der Strom Jst Nilus / bedeut aber das gantz Königreich Egypten das ein seer schön vnd mechtig Königreich war / darumb sich auch Pharao auff solche macht verlies / vnd fraget nichts nach Gottes drawen . Das meinet er / da er spricht / Jch hab jn mir gemacht / als spreche er / Gott ist nicht HERR darüber / Jch bin Herr . ist mein / vnd ich habe jn mir gemacht . Aber ich wil dir ein Gebis ins maul legen / vnd die Fissche in deinen Wassern an deine schupen hengen / vnd wil dich aus deinem Strom heraus ziehen / sampt allen Fisschen in deinen Wassern / die an deinen schupen hangen . Jch wil dich mit den Fisschen aus deinen wassern in die wüsten wegwerffen / Du wirst auffs Land fallen vnd nicht wider auffgelesen noch gesamlet werden / sondern den Thieren auff dem land / vnd den Vogeln des himels zum ass werden . Vnd alle die in Egypten wonen / sollen erfaren / das ich der HERR bin / Darumb das sie dem hause Jsrael ein Rhorstab Juda sucht offt hülffe bey Egypto da mit versündigt sich Juda / mit vnrechtem vertrawen / dazu in der not halff doch Egyptus nicht . Darumb wirds hie verglichen eim Rohrstab / darauff so sich einer lehnet dieweil er spitzig ist / sticht er jn / vnd bricht dazu . gewesen sind / Welcher / wenn sie jn in die Hand fasseten / So brach er / vnd stach sie durch die seiten / Wenn sie sich aber darauff lehneten / So zubrach er / vnd stach sie in die Lenden . Jesa . 19 ; Jere . 46 . DArumb spricht der Herr HERR also / Sihe / Jch wil das schwert vber dich komen lassen / vnd beide Leute vnd Viehe in dir ausrotten / Vnd Egyptenland sol zur wüsten / vnd öde werden / Vnd sollen erfaren / das ich der HERR sey / Darumb / das er spricht / der Wasserstrom ist mein / vnd ich bins ders thut . Darumb sihe / Jch wil an dich / vnd an deine Wasserströme vnd wil Egyptenland wüst vnd öde machen / von dem thurn zu Siene an / bis an die Grentze des Morenlands / Das weder Viehe noch Leute drin gehen oder da wonen sollen / vierzig jar lang . Denn ich wil Egyptenland wüste machen / wil jre wüste grentze / vnd jre Stedte wüste ligen lassen / wie andere wüste Stedte vierzig jar lang / Vnd wil die Egypter zurstrewen vnter die Heiden / vnd in die Lender wil ich sie veriagen . Doch so spricht der Herr HERR / Wenn die vierzig jar aus sein werden / wil ich die Egypter wider samlen / aus den Völckern / darunter sie zurstrewet sollen werden / Vnd wil das gefengnis Egypti wenden / vnd sie widerumb ins land Pathros bringen / welchs jr Vaterland ist / vnd sollen daselbs ein klein Königreich sein . Denn sie sollen klein sein gegen andern Königreichen / vnd nicht mehr herrschen vber die Heiden / Vnd ich wil sie gering machen / das sie nicht vber die Heiden herrschen sollen . Das sich das Haus Jsrael nicht mehr auff sie verlasse / vnd sich da mit versündige / wenn sie sich an sie hengen / Vnd sollen erfaren / das ich der Herr HERR bin . VND es begab sich im sieben vnd zwenzigsten jar / am ersten tag des ersten monden / geschach des HERRN wort zu mir / vnd sprach / Du Menschenkind / NebucadNezar der könig zu Babel / hat sein Heer mit grosser mühe / fur Tyro gefurt / das alle Heubter kalh / vnd alle seiten bereufft waren / Vnd ist doch weder jm noch seinem Heer / seine erbeit fur Tyro belohnet worden . DArumb spricht der Herr HERR also / Sihe Jch wil NebucadNezar dem Könige zu Babel Egyptenland geben / das er alle jr Gut wegnemen / vnd sie berauben vnd plündern sol / das er seinem Heer den sold gebe . Aber das land Egypten wil ich jm geben / fur seine Erbeit / die er daran gethan hat / Denn sie haben mir gedienet / spricht der Herr HERR . Zvr selbigen zeit / wil ich das horn des hauses Jsrael wachsen lassen / vnd wil deinen Mund vnter jnen auffthun / Das sie erfaren / das ich der HERR bin . VND des HERRN wort geschach zu mir / vnd sprach / Du Menschenkind / weissage / vnd sprich / so spricht der Herr HERR / Heulet ( vnd sprecht ) O weh des tages / Denn der tag ist nahe / Ja des HERRN tag ist nahe / ein finsterer tag / Die zeit ist da / das die Heiden komen sollen / Vnd das Schwert sol vber Egypten komen / vnd Morenland mus erschrecken / wenn die Erschlagenen in Egypten / fallen werden / vnd jr Volck weggefurt / vnd jre Grundfest vmbgerissen werden . Morenland vnd Lybia vnd Lydia / mit allerley Pöbel / vnd Chub / vnd die aus dem Land des Bunds sind / sollen sampt jnen durchs Schwert fallen . Jesa . 20 . SO spricht der HERR / Die Schutzherrn Egypti / müssen fallen / vnd die hoffart jrer macht mus erunter / von dem thurm zu Siene an / sollen sie durchs schwert fallen / spricht der Herr HERR . Vnd sollen / wie jre wüste Grentze / wüst werden / vnd jre Stedte vnter andern wüsten Stedten / wüste ligen / Das sie erfaren / das ich der HERR sey / wenn ich ein fewr in Egypten mache / das alle die jnen helffen / zurstöret werden . Zur selben zeit / werden Boten von mir ausziehen in schiffen / Morenland zu schrecken / das jtzt so sicher ist / vnd wird ein schrecken vnter jnen sein / gleich wie es Egypten gieng / da jre zeit kam / Denn sihe / es kompt gewislich . SO spricht der Herr HERR / Jch wil die menge in Egypten weg reumen / durch NebucadNezar den könig zu Babel . Denn er vnd sein Volck mit jm / sampt den Tyrannen der Heiden / sind erzu bracht / das Land zuuerderben / vnd werden jre Schwerter ausziehen wider Egypten / das das Land allenthalben vol Erschlagener lige . Vnd ich wil die Wasser ströme trocken machen / vnd das Land bösen Leuten verkeuffen / vnd wil das Land vnd was drinnen ist / durch Frembde verwüsten / Jch der HERR habs geredt . SO spricht der Herr HERR / Jch wil die Götzen zu Noph ausrotten / vnd die Abgötter vertilgen / vnd Egypten sol keinen Fürsten mehr haben / vnd wil ein schrecken in Egyptenland schicken . Jch wil Pathros wüst machen vnd ein fewr zu Zoan anzünden / vnd das Recht vber No gehen lassen . Vnd wil meinen grim ausschütten vber Sin / welche ist eine festung Egypti / vnd wil die menge zu No ausrotten . Jch wil ein Fewr in Egypten anzünden / vnd Sin sol angst vnd bange werden / vnd No sol zurissen / vnd Noph teglich geengstet werden . Die junge Manschafft zu On vnd Bubasto sollen durchs schwert fallen / vnd die Weiber gefangen weggefurt werden . Thachpanhes wird einen finstern tag haben / wenn ich das joch Egypten schlahen werde / das die hoffart jrer macht darinnen ein ende habe / Sie wird mit wolcken bedeckt werden / vnd jre Töchter werden gefangen weggefurt werden . Vnd ich wil das Recht vber Egypten gehen lassen / Das sie erfaren / das ich der HERR sey . VND es begab sich im eilfften jar / am siebenden tag des ersten monden / geschach des HERRN wort zu mir / vnd sprach / Du Menschenkind / Jch wil den arm Pharao des königes von Egypten zubrechen / vnd sihe / er sol nicht verbunden werden / das er heilen möge / noch mit binden zugebunden werden / das er starck werden / vnd ein Schwert fassen könne . Darumb spricht der HErrr HERR also / Sihe / Jch wil an Pharao den könig zu Egypten / vnd wil seine Arme zubrechen / beide den starcken / vnd den schwachen / das jm das Schwert aus seiner hand entfallen mus . Vnd wil die Egypter vnter die Heiden zurstrewen / vnd in die Lender veriagen . Aber die Arme des königes zu Babel wil ich stercken / vnd jm mein Schwert in seine Hand geben / vnd wil die arme Pharao zubrechen / das er fur jm winseln sol / wie ein tödlich verwundter . Ja / ich wil die arme des Königes zu Babel stercken / das die arme Pharao da hin fallen / Auff das sie erfaren / das ich der HERR sey / wenn ich mein schwert dem Könige zu Babel in die hand gebe / das ers vber Egyptenland zücke / Vnd ich die Egypter vnter die Heiden zerstrewe / vnd in die Lender veriage / Das sie erfaren das ich der HERR bin . VND es begab sich im eilfften jar / am ersten tage des dritten monden / geschach des HERRN wort zu mir / vnd sprach / Du Menschenkind sage zu Pharao dem könige zu Egypten / vnd zu alle seinem Volck / Wem meinstu denn das du gleich seiest in deiner herrligkeit . Sjhe / Assur war wie ein Cederbaum auff dem Libanon / von schönen Esten / vnd dicke von Laub / vnd seer hoch / das sein Wipffel hoch stund vnter grossen dicken zweigen . Die wasser machten / das er gros ward / vnd die Tieffe das er hoch wuchs / Seine ströme giengen rings vmb seinen Stam her / vnd seine Beche zu allen bewmen im felde . Darumb ist er höher worden / denn alle bewme im felde / vnd kriegte viel Este / vnd lange zweige / Denn er hatte Wassers gnug sich aus zubreiten . Alle Vogel des himels nisteten auff seinen Esten / vnd alle Thier im felde hatten Junge vnter seinen Zweigen / vnd vnter seinem Schatten woneten alle grosse Völcker . Er hatte schöne / grosse vnd lange Este / denn seine Wurtzeln hatten viel wassers . Vnd war jm kein Cederbawm gleich / in Gottes garten / vnd die Tennen bewme waren seinen Esten nicht zugleichen / vnd die Castaneenbewme Vel / Ahornen . waren nichts gegen seine Zweige / Ja er war so schön als kein Bawm im garten Gottes . Jch hab jn so schöne gemacht / das er so viel Este kriegt / das jn alle lüstige Bewme im garten Gottes neideten . DArumb spricht der Herr HERR also / Weil er so hoch worden ist / das sein Wipffel stund vnter grossen / hohen / dicken Zweigen / vnd sein Hertz sich erhub / das er so hoch war / Darumb gab ich jn dem Mechtigsten Denn die Könige zu Babel haben das Königreich Assur vnd Niniue kurtz zuuor auffgefressen / ehe Jerusalem zerstöret ward . vnter den Heiden in die hende / der mit jm vmbgienge vnd jn vertriebe / wie er verdienet hat mit seinem Gottlosen wesen . Das Frembde jn ausrotten solten / nemlich / die Tyrannen der Heiden / vnd jn zurstrewen / vnd seine Este auff den Bergen vnd in allen Talen ligen musten / vnd seine Zweige zubrochen / an allen Bechen im Lande / Das alle Völcker auff Erden von seinem Schatten wegziehen musten / vnd jn verlassen / Vnd alle Vogel des himels auff seinem vmbgefallen Stam sassen / vnd alle Thier im felde legten sich auff seine Este . Auff das sich furt hin kein Bawm am wasser seiner höhe erhebe / das sein Wipffel vnter grossen dicken Zweigen stehe / vnd kein Bawm am wasser sich erhebe vber die andern / Denn sie müssen alle vnter die Erden / vnd dem Tod vbergeben werden / wie andere Menschen / die in die Grube faren . SO spricht der Herr HERR / Zu der zeit / da er hinunter in die Helle fur / da machet ich ein trawren / das jn die Tieffe bedeckte / vnd seine ströme still stehen musten / vnd die grossen wasser nicht lauffen kunden / vnd machete / das der Libanon vmb jn trawrete / vnd alle Feldbewme verdorreten vber jm . Jch erschreckt die Heiden / da sie jn höreten fallen / da ich jn hinunter sties zur Hellen / mit denen / so in die grube faren . Vnd alle lustige Bewme vnter der erden / die edlesten vnd besten auff dem Libanon / vnd alle die am wasser gestanden waren gönnetens jm wo . Denn sie musten auch mit jm hinunter zur Helle / zu den Erschlagenen mit dem schwert / weil sie vnter dem schatten seines arms gewonet hatten vnter den Heiden . Wje gros meinstu denn / das du ( Pharao ) seiest / mit deiner pracht vnd herrligkeit / vnter den lustigen Bewmen / Denn du must mit den lustigen Bewmen vnter die Erden hinab faren / vnd vnter den Vnbeschnittenen ligen / so mit dem schwert erschlagen sind . Also sol es Pharao gehen / sampt alle seinem Volck / spricht der Herr HERR . VND es begab sich im zwelfften jar / am ersten tage des zwelfften monden / geschach des HERRN wort zu mir / vnd sprach / Du Menschenkind / Mache eine Wehklage vber Pharao den könig zu Egypten / vnd sprich zu jm . Du bist gleich wie ein Lewe vnter den Heiden / vnd wie ein Meerdrach / vnd springest in deinen Strömen / vnd trübest das Wasser mit deinen füssen / vnd machest seine Ströme glum . SO spricht der Herr HERR / Jch wil mein Netz vber dich auswerffen durch einen grossen hauffen Volcks / die dich sollen in mein Garen jagen . Vnd wil dich auffs Land ziehen / vnd auffs feld werffen / Das alle Vogel des Himels auff dir sitzen sollen / vnd alle Thier auff Erden von dir sat werden . Vnd wil dein Ass auff die Berge werffen / vnd mit deiner höhe die Tal ausfüllen . Das Land darin du schwimmest / wil ich von deinem Blut rot machen / bis an die berge hinan / das die beche von dir vol werden . Vnd wenn du nu gar da hin bist / so wil ich den Himel verhüllen vnd seine Stern verfinstern / vnd die Sonne mit wolcken vberziehen / vnd der Mond sol nicht scheinen . Alle Liechter am Himel wil ich vber dir lassen tunckel werden / vnd wil ein finsternis in deinem Land machen / spricht der Herr HERR . Da zu wil ich vieler Völcker hertz erschreckt machen / wenn ich die Heiden deine Plage erfaren lasse / vnd viel Lender die du nicht kennest . Viel völcker sollen sich vber dir entsetzen / vnd jren Königen sol fur dir grawen / wenn ich mein Schwert wider sie blincken lasse / vnd sollen plötzlich erschrecken / das jnen das hertz entfallen wird / vber deinem Fall . Denn so spricht der Herr HERR / Das schwert des Königes zu Babel sol dich treffen / vnd ich wil dein Volck fellen durch das schwert der Helden vnd durch allerley Tyrannen der Heiden / die sollen die herrligkeit Egypten verheeren / Das alle jr Volck vertilget werde . Vnd ich wil alle jr Thiere vmbbringen / an den grossen Wassern / das sie keines Menschen fuss / vnd keines Thiers klawen / trübe machen sol . Als denn wil ich jre wasser lauter machen / das jre Ströme fliessen wie öle / spricht der Herr HERR / wenn ich das land Egypten verwüstet / vnd alles was im Land ist / öde gemacht / vnd alle so drinnen wonen / erschlagen habe / Das sie erfaren / das ich der HERR sey . Das wird der jamer sein / den man wol mag klagen / Ja viel töchter der Heiden werden solch Klage füren vber Egypten / vnd alle jr Volck wird man klagen / spricht der Herr HERR . VND im zwelfften jar / am funffzehenden tage desselbigen monden geschach des HERRN wort zu mir / vnd sprach / Du Menschenkind / Beweine das volck in Egypten / vnd stosse es mit den Töchtern der starcken Heiden hinab vnter die Erden / zu denen / die in die Grube faren . Wo ist nu deine wollust ? Hinunter / vnd lege dich zu den Vnbeschnittenen . Sie werden fallen vnter den Erschlagenen mit dem Schwert / Das schwert ist schon gefasst vnd gezückt / vber jr gantzes Volck . Dauon werden sagen in der Helle / die starcken Helden mit jren Gehülffen / die alle hinunter gefaren sind / vnd ligen da vnter den vnbeschnittenen vnd erschlagenen vom schwert . Daselbs ligt Assur mit alle seinem Volck vmbher begraben / die alle erschlagen vnd durchs schwert gefallen sind . Jre Greber sind tieff in der gruben vnd sein Volck ligt allenthalben vmbher begraben / die alle erschlagen vnd durchs Schwert gefallen sind / da sich die gantze Welt fur furchte . DA ligt auch Elam mit alle seinem Hauffen vmbher begraben / die alle erschlagen vnd durchs schwert gefallen sind / vnd hinunter gefaren als die Vnbeschnittene / vnter die Erden / da fur sich auch alle Welt fürchtet / vnd müssen jre schande tragen mit denen / die in die Gruben faren . Man hat sie vnter die Erschlagenen gelegt / sampt alle jrem Hauffen / vnd ligen vmbher begraben / vnd sind alle / wie die vnbeschnittene / vnd die Erschlagene vom schwert / fur denen auch sich alle Welt fürchten muste . Vnd müssen jre schande tragen mit denen / die in die Gruben faren / vnd vnter den Erschlagenen bleiben . DA ligt Mesech vnd Thubal mit alle jrem Hauffen vmbher begraben / die alle vnbeschnitten vnd mit dem schwert erschlagen sind / fur denen sich auch die gantze Welt fürchten muste . Vnd alle ander Helden / die vnter den vnbeschnittenen gefallen sind / vnd mit jrer Kriegswehre zur Helle gefaren / vnd jre schwerter vnter jre heubter haben müssen legen / vnd jre missethat vber jre Gebeine komen ist / die doch auch gefurchte Helden waren in der gantzen Welt / Also müssen sie ligen . So mustu freilich auch vnter den Vnbeschnitten zuschmettert werden / vnd vnter denen / die mit dem schwert erschlagen sind ligen . DA ligt Edom mit seinen Königen vnd allen seinen Fürsten / vnter den erschlagenen mit dem schwert / vnd vnter den Vnbeschnitten / sampt andern / so in die Gruben faren / die doch mechtig gewest sind . Ja es müssen alle Fürsten von Mitternacht da hin / vnd alle Zidonier / die mit den erschlagenen hinab gefaren sind / vnd jre schreckliche gewalt ist zu schanden worden / vnd müssen ligen vnter den vnbeschnitten / vnd denen / so mit dem Schwert erschlagen sind / vnd jre schande tragen / sampt denen so in die Grube faren . Djese wird Pharao sehen / vnd sich trösten mit alle seinem Volck / die vnter jm mit dem schwert erschlagen sind / vnd mit seinem gantzen Heer / spricht der Herr HERR . Denn es sol sich auch ein mal alle Welt fur mir fürchten / das Pharao / vnd alle seine menge sol ligen vnter den vnbeschnittenen / vnd mit dem schwert erschlagenen / spricht der Herr HERR . VND des HERRN wort geschach zu mir / vnd sprach / Du Menschenkind / Predige wider dein Volck / vnd sprich zu jnen . Wenn ich ein Schwert vber das Land füren würde / vnd das volck im Lande neme einen Man vnter jnen / vnd macheten jn zu jrem Wechter / Vnd er sehe das Schwert komen vber das Land / vnd bliese die Drometen vnd warnete das Volck . Wer nu der Drometen hall höret / vnd wolt sich nicht warnen lassen / vnd das schwert keme vnd neme jn weg / Desselben blut sey auff seinem Kopff / Denn er hat der Drometen hall gehöret / vnd hat sich dennoch nicht warnen lassen / Darumb sey sein blut auff jm / Wer sich aber warnen lesst / der wird sein leben dauon bringen . WO aber der Wechter sehe das schwert komen / vnd die Drometen nicht bliese / noch sein Volck warnete / vnd das schwert keme vnd neme etliche weg / Die selben würden wol vmb jrer sünde willen weggenomen / Aber jr blut wil ich von des Wechters hand foddern . VND nu du Menschenkind / Jch hab dich zu einem Wechter gesetzt vber das haus Jsrael / wenn du etwas aus meinem Munde hörest / das du sie von meinen wegen warnen solt . Wenn ich nu zu dem Gottlosen sage / Du Gottloser must des todes sterben / Vnd du sagst jm solchs nicht / Das sich der Gottlose warnen lasse / fur seinem wesen / So wird wol der Gottlose vmb seines gottlosen wesens willen sterben / Aber sein blut wil ich von deiner hand foddern . Warnestu aber den Gottlosen fur seinem wesen / das er sich dauon bekere / vnd er sich nicht wil von seinem wesen bekere / So wird er vmb seiner sünde willen sterben / Vnd du hast deine Seele errettet . Hesek . 3 . DArumb / du Menschenkind / sage dem hause Jsrael / Jr sprecht also / Vnser sünde vnd missethat ligen auff vns / das wir darunter vergehen / wie können wir denn leben ? So sprich zu jnen / So war als ich lebe / spricht der Herr HERR / Jch habe keinen gefallen am tode des Gottlosen / Sondern das sich der Gottlose bekere von seinem wesen / vnd lebe . So bekeret euch doch nu / von ewrem bösen wesen . Warumb wolt jr sterben / jr vom hause Jsrael . VND du Menschenkind / sprich zu deinem Volck / Wenn ein Gerechter böses thut / So wirds jn nicht helffen / das er from gewesen ist . Vnd wenn ein Gottloser from wird / So sols jm nicht schaden / das er Gottlos gewesen ist . So kan auch der Gerechte nicht leben / wenn er sündigt . Denn wo ich zu dem Gerechten spreche / Er sol leben / Vnd er verlesst sich auff seine gerechtigkeit / vnd thut böses / So sol alle seiner fromkeit nicht gedacht werden / Sondern er sol sterben / in seiner bosheit / die er thut . Vnd wenn ich zum Gottlosen spreche / Er sol sterben / Vnd er bekeret sich von seiner sünde / vnd thut was recht vnd gut ist / Also / das das Gottlose das Pfand wider gibt / vnd bezalet was er geraubt hat / vnd nach dem wort des lebens wandelt / das er kein böses thut / So sol er leben / vnd nicht sterben / Vnd alle seiner sünden / die er gethan hat / sollen nicht gedacht werden / Denn er thut nu was recht vnd gut ist / darumb sol er leben . Noch spricht dein Volck / Der HERR vrteilet nicht recht / So sie doch vnrecht haben . Denn wo der Gerechte sich keret von seiner gerechtigkeit / vnd thut böses / so stirbt er ja billich darumb . Vnd wo sich der Gottlose bekeret von seinem gottlosen wesen / vnd thut was recht vnd gut ist / So sol er ja billich leben . Noch sprecht jr / Der HERR vrteilet nicht recht / So ich doch euch vom hause Jsrael einen jglichen nach seinem wesen vrteile . VND es begab sich im zwelfften jar / vnsers Gefengnis / am fünfften tag des zehenden monden / kam zu mir ein Entrunnener von Jerusalem / vnd sprach / Die Stad ist geschlagen . Vnd die Hand des HERRN war vber mir / des abends / ehe der Entrunnene kam / vnd that mir meinen mund auff / bis er zu mir kam des morgens / Vnd that mir meinen mund auff / also / das ich nicht mehr schweigen kundte . VND des HERRN wort geschach zu mir / vnd sprach / Du Menschenkind / Die Einwoner dieser wüsten im lande Jsrael / sprechen also / Abraham war ein einiger Man / vnd erbete dis Land / Vnser aber ist viel / so haben wir ja das Land billicher . Darumb sprich zu jnen / so spricht der Herr HERR / Jr habt Blut gefressen / vnd ewre augen zu den Götzen auffgehaben / vnd blut vergossen / Vnd jr meinet / jr wöllet das Land besitzen ? Ja jr faret jmer fort mit morden / vnd vbet Grewel / vnd einer schendet dem andern sein Weib / vnd meinet / jr wöllet das Land besitzen . SO sprich zu jnen / so spricht der Herr HERR / So war ich lebe / sollen alle so in den wüsten wonen / durchs Schwert fallen / vnd was auff dem felde ist / wil ich den Thieren zu fressen geben / vnd die in Festungen vnd Hülen sind / sollen an der Pestilentz sterben . Denn ich wil das Land gar verwüsten / vnd seiner hoffart vnd Macht ein ende machen / Das das gebirge Jsrael so wüste werde / das niemand da durch gehe / Vnd sollen erfaren / das ich der HERR bin / wenn ich das Land gar verwüstet habe / vmb alle jrer Grewel willen / die sie vben . VND du Menschenkind / Dein Volck redet wider dich / an den wenden vnd vnter den Hausthüren / vnd spricht je einer zum andern / Lieber / kompt vnd lasst vns hören / was der HERR sage . Vnd sie werden zu dir komen / in die Versamlung / vnd fur dir sitzen / als mein volck / vnd werden deine wort hören / Aber nichts darnach thun / sondern werden dich anpfeiffen / vnd gleich wol fort leben / nach jrem Geitz . Vnd sihe / Du must jr Liedlin Die Jüden kamen zur Predigt nicht das sie gleubeten / oder sich bessern wolten / sondern das sie den armen Propheten anpfiffen vnd spotten / vnd etwas höreten / dauon sie hernach hetten zuschertzen / vnd zusingen . Also ehreten sie das liebe Gottes wort / wie mans zu vnser zeit in der Welt ehret . sein / das sie gerne singen vnd spielen werden / Also werden sie deine wort hören / vnd nichts darnach thun / Wenn es aber kompt / was komen sol / Sihe / so werden sie erfaren / das ein Prophet vnter jnen gewest sey . VND des HERRN wort geschach zu mir / vnd sprach / Du menschenkind / Weissage wider die Hirten Jsrael / weissage / vnd sprich zu jnen / So spricht der Herr HERR / Weh / den Hirten Jsrael / die sich selbs weiden / Sollen nicht die Hirten die Herd weiden ? Aber jr fresset das Fette / vnd kleidet euch mit der Wolle / vnd schlachtet das Gemeste / Aber die Schafe wöllet jr nicht weiden . Der Schwachen wartet jr nicht / vnd die Krancken heilet jr nicht / das Verwundte verbindet jr nicht / das Verirrete holet jr nicht / vnd das Verlorne suchet jr nicht / Sondern streng vnd hart herrschet jr vber sie . Vnd meine Schafe sind zerstrewet / als die keinen Hirten haben / vnd allen wilden Thieren zur speise worden / vnd gar zerstrewet / vnd gehen jrr hin vnd wider auff den Bergen vnd auff den hohen Hügeln / vnd sind auff dem gantzen Land zerstrewet / Vnd ist niemand / der nach jnen frage / oder jr achte . DArumb höret jr Hirten des HERRN wort / So war ich lebe / spricht der Herr HERR / Weil jr meine Schafe lasset zum raub / vnd meine Herd allen wilden Thieren zur speise werden / weil sie keinen Hirten haben / vnd meine Hirten nach meiner Herd nicht fragen / Sondern sind solche Hirten / die sich selbs weiden / aber meine Schafe wöllen sie nicht weiden . Darumb jr Hirten / höret des HERRN wort / So spricht der Herr HERR / sihe / Jch wil an die Hirten / vnd wil meine Herd von jren henden foddern / vnd wils mit jnen ein ende machen / das sie nicht mehr sollen Hirten sein / vnd sollen sich nicht mehr selbs weiden . Jch wil meine Schafe erretten aus jrem maul / das sie sie furt hin nicht mehr fressen sollen . Denn so spricht der Herr HERR / sihe / jch wil mich meiner Herde selbs annemen / vnd sie suchen / wie ein Hirte seine Schafe suchet / wenn sie von seiner Herd verirret sind . Also wil ich meine Schafe suchen / vnd wil sie erretten von allen örtern / dahin sie zerstrewet waren / zur zeit / da es trüb vnd finster war . Jch wil sie von allen Völckern ausfüren / vnd aus allen Lendern versamlen / vnd wil sie in jr Land füren / vnd wil sie weiden auff den bergen Jsrael / vnd in allen Awen / vnd auff allen Angern des Landes . Jch wil sie auff die beste Weide füren / vnd jre Hürten werden auff den hohen Bergen in Jsrael stehen / Daselbs werden sie in sanfften Hürten ligen / vnd fette Weide haben / auff den bergen Jsrael . JCH wil selbs meine Schafe weiden / vnd ich wil sie lagern / spricht der Herr HERR . Jch wil das Verlorne wider suchen / vnd das Verirrete widerbringen / vnd das Verwundte verbinden / vnd des Schwachen warten / Vnd was fett vnd starck ist / wil ich behüten / vnd wil jr pflegen / wie es recht ist . Aber zu euch meine Herd / spricht der Herr HERR also / Sihe / Jch wil richten zwisschen Schaf vnd schaf / vnd zwisschen Widdern vnd Böcken . Jsts nicht gnug / das jr so gute Weide habt / vnd so vberflüssig / Das jrs mit füssen trettet / vnd so schöne Börne zu trincken / so vberflüssig / das jr drein trettet vnd sie trübe machet ? Das meine Schafe essen müssen / was jr mit ewren füssen zutretten habt / vnd trincken was jr mit ewren füssen trüb gemacht habt . Darumb so spricht der Herr HERR zu jnen / Sihe / Jch wil richten zwisschen den fetten vnd magern Schafen / Darumb / das jr lecket mit den füssen / vnd die Schwachen von euch stosset / mit ewrn Hörnern / bis jr sie alle von euch zurstrewet . Vnd ich wil meiner Herd helffen / das sie nicht mehr sollen zum Raub werden / vnd wil richten zwisschen Schaf vnd schaf . VND ich wil jnen einen einigen hirten erwecken / der sie weiden sol / nemlich / meinen knecht Dauid / der wird sie weiden / vnd sol jr Hirte sein . Vnd ich der HERR wil jr Gott sein / Aber mein knecht Dauid / sol der Fürst vnter jnen sein / Das sage ich der HERR . Vnd ich wil einen Bund des friedes mit jnen machen / vnd alle böse Thier aus dem Lande ausrotten / das sie sicher wonen sollen in der wüsten / vnd in den welden schlaffen . Jch wil sie vnd alle meine Hügel vmbher segenen / vnd auff sie regen lassen zu rechter zeit / das sollen gnedige Regen sein . Das die Bewme auff dem felde jre Früchte bringen / vnd das Land sein Gewechs geben wird / vnd sie sollen sicher auff dem Lande wonen . Vnd sollen erfaren / das ich der HERR bin / wenn ich jr Joch zubrochen / vnd sie errettet habe von der hand dere / denen sie dienen musten . Vnd sie sollen nicht mehr den Heiden zum Raub werden / vnd kein Thier auff Erden sol sie mehr fressen / Sondern sollen sicher wonen / on alle furcht . VND ich wil jnen ein berhümete Pflantzen erwecken / das sie nicht mehr sollen hunger leiden im Lande / vnd jr schmach vnter den Heiden nicht mehr tragen sollen . Vnd sollen erfaren / das ich der HERR jr Gott bey jnen bin / vnd das sie vom haus Jsrael mein volck seien / spricht der Herr HERR . Ja jr Menschen solt die Herd meiner weide sein / vnd Jch wil ewer Gott sein / spricht der Herr HERR . VND des HERRN wort geschach zu mir / vnd sprach / Du Menschenkind / Richte dein angesicht wider das gebirge Seir / vnd weissage da wider / vnd sprich zum selbigen / so spricht der Herr HERR / Sihe / Jch wil an dich / du berg Seir / vnd meine Hand wider dich ausstrecken / vnd wil dich gar wüst machen . Jch wil deine Stedte öde machen / das du solt zur wüsten werden / vnd erfaren / das ich der HERR bin / Darumb / das jr ewige Feindschafft tragt wider die kinder Jsrael / vnd triebet sie ins Schwert / da es jnen vbel gieng / vnd jre sünde ein ende hatte . Jere . 49 ; Hesek . 25 . DArumb / so war ich lebe / spricht der Herr HERR / wil ich dich auch blutend machen / vnd solt dem bluten nicht entrinnen / weil du lust zu blut hast / soltu dem bluten nicht entrinnen . Vnd ich wil den berg Seir wüst vnd öde machen / das niemand dar auff wandeln noch gehen sol / Vnd wil sein gebirge / vnd alle hügel / thal vnd alle gründe vol Todten machen / die durchs schwert sollen erschlagen da ligen . Ja zu einer ewigen wüsten wil ich dich machen / das niemand in deinen Stedten wonen sol / Vnd sollet erfaren / das ich der HERR bin . VND darumb / das du sprichst / Diese beide Völcker mit beiden Lendern müssen mein werden / vnd wir wöllen sie einnemen / ob gleich der HERR da wonet . Darumb / so war ich lebe / spricht der Herr HERR / will ich nach deinem zorn vnd hass mit dir vmbgehen / wie du mit jnen vmbgangen bist / aus lauterm hass / vnd wil bey jnen bekand werden / wenn ich dich gestrafft habe . Vnd solt erfaren / das ich der HERR alle dein lestern gehöret habe / so du geredt hast / wider das gebirge Jsrael / vnd gesagt / Sie sind verwüstet / vnd vns zu verterben gegeben / Vnd habt euch wider mich gerhümbt / vnd hefftig wider mich geredt / das habe ich gehöret . SO spricht nu der Herr HERR / Jch wil dich zur wüsten machen / das sich alles Land frewen sol . Vnd wie du dich gefrewet hast / wider das Erbe des haus Jsrael einzunemen / darumb / das es war wüste worden / Eben so wil ich mit dir thun / Das der berg Seir wüste sein mus / sampt dem gantzen Edom / vnd sollen erfaren / das ich der HERR bin . VND du Menschenkind / weissage den bergen Jsrael / vnd sprich / Höret des HERRN wort / jr berge Jsrael / so spricht der Herr HERR . Darumb / das der Feind vber euch rhümet / Heah / die ewigen Höhen Id est , Cultus perpetuus . sind nu vnser Erbe worden / Darumb weissage / vnd sprich / so spricht der Herr HERR . Weil man euch allenthalben verwüstet vnd vertilget / vnd seid den vbrigen Heiden zu teil worden / vnd seid den Leuten ins maul komen / vnd ein böse geschrey worden / Darumb höret jr berge Jsrael / das wort des Herrn HERRN / So spricht der Herr HERR / beide / zu den bergen vnd hügeln / zu den bechen vnd thalen / zu den öden wüsten / vnd verlassenen Stedten / welche den vberigen Heiden rings vmbher / zum raub vnd spott worden sind / Ja so spricht der Herr HERR . Jch hab in meinem fewrigen Eiuer geredt / wider die vbrigen Heiden / vnd wider das gantze Edom / welche mein Land eingenomen haben / mit freuden von gantzem hertzen / vnd mit hohnlachen / dasselbige zuuerheeren vnd plündern . DArumb weissage von dem land Jsrael / vnd sprich zu den bergen vnd hügeln / zu den bechen vnd thalen / so spricht der Herr HERR / Sihe / Jch hab in meinem eiuer vnd grim geredt . Weil jr ( solche ) schmach von den Heiden tragen müsset / Darumb spricht der Herr HERR also / Jch hebe meine hand auff Das ist / Jch schwere . / das ewre Nachbaren die Heiden vmbher / jre schande wider tragen sollen . Aber jr berge Jsrael / sollet wider grünen / vnd ewre Frucht bringen meinem volck Jsrael / vnd sol in kurtz geschehen . Denn sihe / jch wil mich wider zu euch wenden / vnd euch ansehen / Das jr gebawet vnd beseet werdet / vnd wil bey euch der Leute viel machen / das gantze Jsrael allzu mal . Vnd die Stedte sollen wider bewonet / vnd die wüsten erbawet werden / Ja ich wil bey euch der Leute vnd des Viehs viel machen / das jr euch mehren vnd wachsen sollet . Vnd ich wil euch wider einsetzen / da jr vorhin wonetet / vnd wil euch mehr guts thun / denn zuuor je / Vnd sollet erfaren / das ich der HERR sey . Jch wil euch Leute herzu bringen / die mein volck Jsrael sollen sein / die werden dich besitzen / vnd solt jr Erbteil sein / vnd solt nicht mehr on Erben sein . SO spricht der Herr HERR / Weil man das von euch saget / Du hast Leute gefressen / vnd hast dein Volck on Erben gemacht / Darumb soltu ( nu ) nicht mehr Leute fressen / noch dein Volck on Erben machen / spricht der Herr HERR . Vnd ich wil dich nicht mehr lassen hören die schmach der Heiden / vnd solt den spot der Heiden nicht mehr tragen / vnd solt dein Volck nicht mehr on Erben machen / spricht der Herr HERR . VND des HERRN wort geschach weiter zu mir / Du Menschenkind / Da das haus Jsrael in jrem Lande woneten / vnd dasselbige verunreinigten mit jrem wesen vnd thun / das jr wesen fur mir war / wie die vnreinigkeit eines weibs in jrer kranckheit / Da schüttet ich meinen grim vber sie aus / vmb des Bluts willen / das sie im Lande vergossen / vnd dasselb verunreiniget hatten / durch jre Götzen / Vnd ich zurstrewet sie vnter die Heiden / vnd zurstewbet sie in die Lender / vnd richtet sie nach jrem wesen vnd thun / Vnd hielten sich wie die Heiden / da hin sie kamen / vnd entheiligeten meinen heiligen Namen / das man von jnen sagte / Jst das des HERRN volck / das aus seim Lande hat müssen ziehen ? Aber ich verschonet vmb meines heiligen Namens willen / welchen das haus Jsrael entheiligte / vnter den Heiden / da hin sie kamen . DArumb soltu zum hause Jsrael sagen / so spricht der Herr HERR / Jch thue es nicht vmb ewern willen / jr vom hause Jsrael / sondern vmb meines heiligen Namens willen / welchen jr entheiliget habt / vnter den Heiden / zu welchen jr komen seid . Denn ich wil meinen grossen Namen / der durch euch fur den Heiden entheiligt ist / den jr vnter den selben entheiliget habt / heilig machen . Vnd die Heiden sollen erfaren / das ich der HERR sey ( spricht der Herr HERR ) wenn ich mich fur jnen an euch erzeige / das ich heilig sey . Denn ich wil euch aus den heiden holen / vnd euch aus allen Landen versamlen / vnd wider in ewer Land füren . Vnd wil rein Wasser vber euch sprengen / das jr rein werdet von alle ewr vnreinigkeit / vnd von alle ewrn götzen wil ich euch reinigen . Vnd ich wil euch ein new Hertz / vnd einen newen Geist in euch geben / vnd wil das steinern Hertz aus ewrem fleisch wegnemen / vnd euch ein fleischern Hertz geben . Jch wil meinen Geist in euch geben / vnd wil solche Leute aus euch machen / die in meinen Geboten wandeln / vnd meine Rechte halten / vnd darnach thun . Vnd jr sollet wonen im Lande / das ich ewren Vetern gegeben habe / vnd sollet mein Volck sein / vnd ich wil ewer Gott sein . Jch wil euch von aller ewr vnreinigkeit los machen / Vnd wil dem Korn ruffen vnd wil es mehren / vnd wil euch keine Thewrung komen lassen . Jch wil die Früchte auff den bewmen / vnd das Gewechs auff dem felde mehren / das euch die Heiden nicht mehr spotten / mit der Thewrung . Als denn / werdet jr an ewr böses wesen gedencken / vnd ewrs thuns / das nicht gut war / vnd wird euch ewer Sünde vnd Abgötterey gerewen . Solchs wil ich thun / Nicht vmb ewrn willen / spricht der Herr HERR / das jrs wisset / Sondern jr werdet euch müssen schemen / vnd schamrot werden / jr vom hause Jsrael / vber ewrem wesen . so spricht der Herr HERR / zu der zeit / wenn ich euch reinigen werde von alle ewern sünden / So wil ich die Stedte wider besetzen / vnd die Wüsten sollen wider gebawet werden . Das verwüste Land sol wider gepflüget werden / dafur / das es verheeret war / das es sehen sollen alle / die da durch gehen / vnd sagen / Dis Land war verheeret / vnd jtzt ists wie ein Lustgarten / Vnd diese Stedte waren zurstöret / öde vnd zurissen / vnd stehen nu feste gebawet . Vnd die vbrigen Heiden vmb euch her sollen erfaren / das ich der HERR bin / Der da bawet was zurissen ist / vnd pflantzet was verheeret war . Jch der HERR sage es / vnd thue es auch . SO spricht der Herr HERR / Jch wil mich wider fragen lassen vom hause Jsrael / das ich mich an jnen erzeige / vnd ich wil sie mehren / wie eine Menschenherd / wie eine heilige Herd / wie eine Herd zu Jerusalem / auff jren Festen / So sollen die verheereten Stedte / vol Menschenherd werden / Vnd sollen erfaren / das ich der HERR bin . VND des HERRN Hand kam vber mich / vnd füret mich hinaus im Geist des HERRN / vnd stellet mich auff ein weit Feld / das voller Beine lag / Vnd er füret mich allenthalb da durch / Vnd sihe ( des Gebeines ) lag seer viel / auff dem Feld / vnd sihe / sie waren seer verdorret . Vnd er sprach zu mir / Du Menschenkind / Meinstu auch / das diese Beine wider lebendig werden ? Vnd ich sprach / Herr HERR / das weistu wol . VND er sprach zu mir / Weissage von diesen Beinen / vnd sprich zu jnen / Jr verdorreten beine / höret des HERRN wort / so spricht der Herr HERR von diesen Gebeinen / Sihe / ich wil einen Odem in euch brangen / das jr solt lebendig werden . Jch wil euch Adern geben / vnd Fleisch lassen vber euch wachsen / vnd mit Haut vberziehen / vnd wil euch Odem geben / das jr wider lebendig werdet / vnd solt erfaren / das ich der HERR bin . VND ich weissagte / wie mir befolhen war / Vnd sihe / da rausschet es / als ich weissagte / Vnd sihe / es regete sich / vnd die Gebeine kamen wider zusamen / ein jglichs zu seinem gebein . Vnd ich sahe / vnd sihe / es wuchsen Adern vnd Fleisch drauff / vnd er vberzoch sie mit Haut / Es war aber noch kein Odem in jnen . VND er sprach zu mir / Weissage zum Winde / weissage / du Menschenkind / vnd sprich zum Wind / so spricht der Herr HERR / Wind / kom herzu aus den vier Winden / vnd blase diese Getödten an / das sie wider lebendig werden . Vnd ich weissaget / wie er mir befolhen hatte / Da kam Odem in sie / vnd sie wurden wider lebendig / vnd richten sich auff jre füsse . Vnd jr war ein seer gros Heer . VND er sprach zu mir / Du Menschenkind / Diese Beine sind das gantze haus Jsrael . Sihe / jtzt sprechen sie / Vnser Beine sind verdorret / vnd vnser hoffnung ist verlorn / vnd ist aus mit vns . Darumb weissage / vnd sprich zu jnen / so spricht der Herr HERR / Sihe / ich wil ewre Greber auffthun / vnd wil euch / mein Volck / aus den selben er aus holen / vnd euch ins land Jsrael bringen . Vnd solt erfaren das ich der HERR bin / wenn ich ewr Greber geöffnet / vnd euch / mein Volck / aus den selben bracht habe . Vnd ich wil meinen Geist in euch geben / das jr wider leben sollet / vnd wil euch in ewer Land setzen / Vnd solt erfaren / das ich der HERR bin / Jch rede es / vnd thue es auch / spricht der HERR . Vnd des HERRN wort geschach zu mir / vnd sprach / Du Menschenkind / Nim dir ein Holtz / vnd schreibe dar auff / Des Juda vnd der kinder Jsrael sampt jren Zugethanen . Vnd nim noch ein Holtz vnd schreibe drauff / des Joseph / nemlich das holtz Ephraim / vnd des gantzen hauses Jsrael / sampt jren Zugethanen / Vnd thu eines zum andern zusamen / das ein Holtz werde in deiner hand . So nu dein Volck zu dir wird sagen / vnd sprechen Wiltu vns nicht zeigen / was du damit meinest ? So sprich zu jnen / so spricht der Herr HERR / Sihe / Jch wil das holtz Joseph / welcher ist in Ephraim hand / nemen / sampt jren Zugethanen / den stemmen Jsrael / vnd wil sie zu dem holtz Juda thun / vnd ein Holtz draus machen / vnd sollen Eins in meiner hand sein . Vnd solt also die Höltzer / darauff du geschrieben hast / in deiner hand halten / das sie zusehen . VND solt zu jnen sagen / so spricht der Herr HERR / Sihe / Jch wil die kinder Jsrael holen / aus den Heiden / da hin sie gezogen sind / vnd wil sie allenthalben samlen / vnd wil sie wider in jr Land bringen . Vnd wil ein einig Volck aus jnen machen / im Land auff dem gebirge Jsrael / vnd sie sollen alle sampt einen einigen König haben . Vnd sollen nicht mehr zwey Völcker / noch in zwey Königreich zurteilet sein / Sollen sich auch nicht mehr verunreinigen mit jren Götzen vnd Greweln / vnd allerley sünden . Jch wil jnen her aus helffen aus allen örtern / da sie gesündigt haben / vnd wil sie reinigen / Vnd sollen mein Volck sein / vnd ich wil jr Gott sein . VND mein knecht Dauid sol jr König / vnd jr aller einiger Hirte sein . Vnd sollen wandeln in meinen Rechten / vnd meine Gebot halten / vnd darnach thun . Vnd sie sollen wider im Lande wonen / das ich meinem knecht Jacob gegeben habe / darinnen ewr Veter gewonet haben . Sie vnd jre Kinder / vnd Kindskinder / sollen darin wonen / ewiglich / Vnd mein knecht Dauid sol ewiglich jr Fürst sein . Vnd ich wil mit jnen ein Bund des Frieden machen / das sol ein ewiger Bund sein mit jnen / vnd wil sie erhalten vnd mehren / vnd mein Heiligthum sol vnter jnen sein ewiglich . Vnd ich wil vnter jnen wonen / vnd wil jr Gott sein / vnd sie sollen mein Volck sein . Das auch die Heiden sollen erfaren / das ich der HERR bin / der Jsrael heilig machet / wenn mein Heiligthum ewiglich vnter jnen sein wird . VND des HERRN wort geschach zu mir / vnd sprach / Du Menschenkind / wende dich gegen Gog / der im lande Magog ist / vnd der öberst Fürst in Mesech vnd Thubal / vnd weissage von jm / vnd sprich . So spricht der Herr HERR / Sihe / Jch wil an dich Gog / der du der öberst Fürst bist aus den Herrn in Mesech vnd Thubal Sind auch Tatern / vnd des volcks dahinden / die man Schutten oder Schotten nennet . Wiewol Mesech laut / als komen die Moschobiter von jnen / das ist die Reussen . / Sihe / Jch wil dich herumb lencken / vnd wil dir einen Zaum ins Maul legen / vnd wil dich er aus füren / mit alle deinem Heer / Ros vnd Man / die alle wol gekleidet sind / vnd ist jr ein grosser Hauffe die alle tartschen vnd schilt / vnd schwert füren . Apoc . 20 . DV fürest mit dir Persen Persen stossen an Reicharabia / darumb wird der Türck auch der etliche haben . / Moren vnd Lybier / die alle schilt vnd helmen füren . Dazu Gomer Gomer / vnd Thogarma sein Son / Genesi . 10 acht ich seien die Wenden / Denn am Türckischen Hofe redet man Wendisch . vnd alle sein Heer / sampt dem hause Thogarma / so gegen Mitternacht ligt / mit alle seinem Heer / Ja du fürest ein gros Volck mit dir . Wolan / rüste dich wol / Du vnd alle deine Hauffen / so bey dir sind / vnd sey du jr Heubtman / Nach langer zeit soltu heimgesucht werden . Zvr letzten zeit / wirstu komen in das Land / das vom schwert widerbracht / vnd aus vielen Völckern zusamen komen ist / nemlich / auff die berge Jsrael / welche lange zeit wüste gewest sind / vnd nu ausgefüret / aus vielen Völckern / vnd alle sicher wonen . Du wirst er auff ziehen / vnd daher komen mit grossem vngestüm / vnd wirst sein / wie ein Wolcke / das Land zu bedecken / du vnd alle dein Heer / vnd das gros Volck mit dir . SO spricht der Herr HERR / Zu der zeit / wirstu dir solchs furnemen / vnd wirsts böse im sinn haben / vnd gedencken / Jch wil das Land on Mauren vberfallen / Vnd vber die komen / so still vnd sicher wonen / als die alle on mauren da sitzen / vnd haben weder riegel noch thor / Auff das du rauben vnd plündern mügest / vnd deine hand lassen gehen vber die verstöreten / so wider bewonet sind / vnd vber das Volck / so aus der Heiden zusamen gerafft ist / vnd sich in die narung vnd Güter geschickt hat / vnd mitten im Lande wonet . Das Reicharabia / Dedan Dedan ist ein stück des Reichenarabia . So ligt der Mahometh in Reicharabia begraben zu Mecha . vnd die Kauffleute auff dem Meer / vnd alle Gewaltigen / die daselbst sind / werden zu dir sagen / Jch meine ja / du seiest recht komen Das ist / O du thust recht vnd wol / far jmer fort / glück zu . ( Recht ) Das ist / Du bist / Du bist der rechte Keiser vnd Herr . / zu rauben / vnd hast deine Hauffen versamlet zu plündern / Auff das du wegnemest / Silber vnd Gold / vnd samlest Viehe vnd Güter / vnd grossen Raub treibest . DArumb so weissage / du Menschenkind / vnd sprich zu Gog / so spricht der Herr HERR / Jsts nicht also ? Das du wirst mercken / wenn mein volck sicher wonen wird / So wirstu komen aus deinem Ort / nemlich / von den enden gegen Mitternacht / du vnd gros Volck mit dir / alle zu rosse ein grosser Hauffe / vnd ein mechtiges Heer / vnd wirst er auff ziehen / vber mein volck Jsrael / wie ein Wolcke / das Land zubedecken / Solchs wird zur letzten zeit geschehen . Jch wil dich aber darumb in mein Land komen lassen / auff das die Heiden mich erkennen / wie ich an dir O Gog / geheiliget werde fur jren augen . SO spricht der Herr HERR / Du bists / von dem ich vor zeiten gesagt habe / durch meine Diener / die Propheten in Jsrael / die zur selbigen zeit weissagten / das ich dich vber sie komen lassen wolt . Vnd es wird geschehen / zur zeit / wenn Gog komen wird / vber das land Jsrael / spricht der Herr HERR / wird er auff ziehen mein zorn / in meinem grim . Vnd ich rede solchs in meinem eiuer / vnd im fewr meines zorns Das ist / Gog ist mein zorn vnd rute / vmb meiner Christen sünde willen . / Denn zur selbigen zeit / wird gros zittern sein im lande Jsrael / das fur meinem Angesicht zittern sollen / die Fisch im meer / die Vögel vnter dem himel / das Viehe auff dem felde / vnd alles was sich regt vnd wegt auff dem Lande / vnd alle Menschen / so auff der erden sind / vnd sollen die Berge vmbgekeret werden / vnd die wende vnd alle mauren zu boden fallen . JCH wil aber vber jn ruffen dem Schwert / auff alle meinen Bergen / spricht der Herr HERR / Das eins jglichen schwert / sol wider den andern Sie sollen sich selbst vnternander erwürgen . sein . Vnd ich wil jn richten / mit Pestilentz vnd Blut / vnd wil regen lassen / Platzregen mit schlossen / fewr vnd schwefel / vber jn vnd sein Heer / vnd vber das grosse Volck / das mit jm ist . Also wil ich denn herrlich / heilig vnd bekand werden / fur vielen Heiden / Das sie erfaren sollen / das ich der HERR bin . VND du Menschenkind / weissage wider Gog / vnd sprich / Also spricht der Herr HERR / Sihe / Jch wil an dich Gog / der du der öberst Fürst bist in Mesech vnd Thubal / Sihe / Jch wil dich herumb lencken / vnd locken Was die Rabini hier mit jrem sextirn machen / lassen wir faren / Wir haltens mit S . Hieronymo . / vnd aus den enden von Mitternacht bringen / vnd auff die berge Jsrael komen lassen . Vnd wil dir den Bogen aus deiner lincken Hand schlahen / vnd deine Pfeile aus deiner rechten hand werffen . Auff den bergen Jsrael soltu nidergelegt werden / du mit alle deinem Heer / vnd mit dem Volck / das bey dir ist . Jch wil dich den Vogeln / wo her sie fliegen / vnd den Thieren auff dem felde / zu fressen geben / Du solt auff dem felde darnider ligen / Denn ich der Herr HERR habs gesagt . VND ich wil fewr werffen / vber Magog / vnd vber die / so in den Jnseln Das ist / Jn Gogs Lande da heimen sols auch brennen . sicher wonen / Vnd sollens erfaren / das ich der HERR bin . Denn ich wil meinen heiligen Namen kund machen vnter meinem volck Jsrael / vnd wil meinen heiligen Namen nicht lenger schenden lassen / Sondern die Heiden sollen erfaren / das ich der HERR bin / der Heilige in Jsrael . Sihe / Es ist schon komen vnd geschehen / spricht der Herr HERR / Das ist der tag / dauon ich geredt hab . VND die Bürger in stedten Jsrael / werden er aus gehen vnd fewr machen / vnd verbrennen / die Woffen / Schild / Tartschen / Bogen / Pfeil / Fauststangen vnd lange Spiesse / vnd werden sieben jar lang Fewrwerck da mit halten / das sie nicht dürffen Holtz auff dem felde holen / noch im walde hawen / sondern von den Woffen / werden sie fewr halten . Vnd sollen rauben / von denen sie beraubt sind / vnd plündern / von denen sie geplündert sind / spricht der Herr HERR . VND sol zu der zeit geschehen / da wil ich Gog einen ort geben / zum Begrebnis in Jsrael / nemlich / das Thal / da man gehet am Meer gegen morgen / also / das die / so fur vbergehen / sich da fur schewen Die Nasen fur dem stanck zuhalten . werden / weil man daselbst Gog mit seiner Menge begraben hat / vnd sol heissen / Gogs Hauffenthal Das daselbs die grosse menge vnd hauffen Gogs begraben ligen . . Es wird sie aber das haus Jsrael begraben / sieben monden lang / da mit das Land gereiniget werde . Ja alles Volck im Lande wird an jnen zu begraben haben / vnd werden rhum dauon haben / Das ich des tages meine Herrligkeit erzeiget habe / spricht der Herr HERR . VND sie werden Leute aussondern / die stets im Lande vmbher gehen / vnd mit denselbigen / die Todtengreber zu begraben die vbrigen auff dem Lande / auff das es gereiniget werde / Nach sieben monden / werden sie forschen Ob sie alle begraben sind / oder etwa noch jemand lege vnbegraben ? . Vnd die / so im Lande vmbher gehen / vnd etwa eines Menschen bein sehen / werden da bey ein Mal auffrichten / bis es die Todtengreber auch in Gogs Hauffenthal begraben . So sol auch die Stad heissen / Hamona Menge oder grosser hauffe . / Also werden sie das Land reinigen . NV / du Menschenkind / so spricht der Herr HERR / Sage allen Vogeln / wo her sie fliegen / vnd allen Thieren auff dem felde / Samlet euch vnd kompt her / findet euch allenthalben zu hauffe / zu meinem Schlachtopffer / das ich euch schlachte / ein gros Schlachtopffer auff den bergen Jsrael / vnd fresset Fleisch / vnd saufft Blut . Fleisch der Starcken solt jr fressen / vnd blut der Fürsten auff erden / solt jr sauffen / der Widder / der Hemel / der Böcke / der Ochsen / die allzumal feist vnd wol gemestet sind . Vnd solt das fette fressen / das jr vol werdet / vnd das blut sauffen / das jr truncken werdet / von dem Schlachtopffer / das ich euch schlachte . Settiget euch nu vber meinem tisch / von Rossen vnd Reutern / von Starcken vnd allerley Kriegsleuten / spricht der Herr HERR . VND ich wil meine Herrligkeit vnter die Heiden bringen / Das alle Heiden sehen sollen / mein vrteil / das ich habe gehen lassen / vnd meine Hand / die ich an sie gelegt habe / Vnd also das haus Jsrael erfare / das ich der HERR jr Gott bin / von dem tage / vnd hin fürder . Vnd die Heiden erfaren / wie das haus Jsrael vmb seiner missethat willen / sey weggefüret / vnd das sie sich an Mir versündiget hatten . Darumb habe ich mein Angesicht fur jnen verborgen vnd habe sie vbergeben / in die hende jrer Widersacher / das sie allzumal durchs Schwert fallen musten . Jch habe jnen gethan / wie jre sünde vnd vbertretten verdienet haben / vnd also mein Angesicht fur jnen verborgen Da stehets / Das Gog vmb vnser sünde willen mechtig sey / vnd so viel glück vnd sieg habe . . DArumb so spricht der Herr HERR / Nu wil ich das gefengnis Jacob wenden / vnd mich des gantzen hauses Jsrael erbarmen / vnd vmb meinen heiligen Namen eiuern . Sie aber werden jre schmach vnd alle jre sünde / da mit sie sich an mir versündigt haben / tragen / wenn sie nu sicher in jrem Lande wonen / das sie niemand schrecke / Vnd ich sie wider aus den Völckern bracht / vnd aus den Landen jrer Feinde versamlet habe / vnd ich in jnen geheiliget worden bin / fur den augen vieler Heiden . Also werden sie erfaren / das ich der HERR jr Gott bin / der ich sie habe lassen vnter die Heiden wegfüren / vnd widerumb in jr Land versamlen / vnd nicht einen von jnen dort gelassen habe . Vnd wil mein Angesicht nicht mehr fur jnen verbergen / Denn ich habe meinen Geist / vber das haus Jsrael ausgegossen / spricht der Herr HERR . JM fünff vnd zwenzigsten jar vnsers Gefengnis / im anfang des jars / am zehenden tag des mondes / das ist das vierzehend jar / nach dem die Stad geschlagen war . Eben am selbigen tage kam des HERRN Hand vber mich / vnd füret mich daselbst hin durch göttliche Gesichte / nemlich / ins land Jsrael . Vnd stellet mich auff einen seer hohen Berg / darauff wars / wie eine gebawete Stad vom mittag her werts . VND da er mich daselbs hin bracht hatte / Sihe / da war ein Man / des gestalt war wie Ertz / der hatte eine leinen Schnur vnd ein Mesruten in seiner hand / vnd stund vnter dem Thor . Vnd er sprach zu mir / Du Menschenkind / sihe vnd höre vleissig zu / vnd mercke eben drauff / was ich dir zeigen wil / Denn darumb bistu hergebracht / das ich dir solchs zeige / Auff das du solchs alles / was du hie sihest / verkündigest dem hause Jsrael . VND sihe / Es gieng eine Maur auswendig am Hause rings vmbher / vnd der Man hatte die Mesruten in der hand / die war sechs Ellen lang / ein jgliche elle war eine handbreit lenger denn ein gemeine elle / Vnd er mas das Gebew in die breite eine Ruten / vnd in die höhe auch eine ruten . VND er kam zum thor / das gegen Morgen lag / vnd gieng hin auff auff seinen stuffen / vnd mas die schwellen am thor / eine jgliche schwelle einer Ruten breit . Vnd die Gemach / so beider seits neben dem thor waren / mas er auch / nach der lenge eine rute / vnd nach der breite eine rute / Vnd der raum zwisschen den Gemachen / war fünff ellen weit / Vnd er mas auch die schwellen am thor neben der Halle von inwendig / eine rute . VND er mas die Halle am thor von inwendig eine Rute / Vnd mas die Halle am thor acht ellen / vnd seine Ercker zwo ellen / Vnd die Halle von inwendig des thors . Vnd der Gemach waren auff jglicher seiten drey / am thor gegen Morgen / ja eins so weit als das ander / Vnd stunden auff beider seiten Ercker / die waren gleich gros . DArnach mas er die weite der Thür im thor / nemlich / zehen ellen / vnd die lenge des thors dreizehen ellen . Vnd forne an den Gemachen / waren raum auff beiden seiten / ja einer ellen / Aber die Gemach waren ja sechs ellen / auff beiden seiten . DA zu mas er das Thor vom dach des Gemachs / bis zu des thors dach fünff vnd zwenzig ellen breit / vnd eine thür stund gegen der andern . ER machte auch Ercker / sechzig ellen / vnd vor jglichem Ercker einen Vorhof am thor rings herumb . Vnd bis an die Halle am innern thor / da man hin ein gehet / waren funffzig ellen . VND es waren enge Fensterlin an den Gemachen vnd Erckern hin einwerds / am thor rings vmbher / Also waren auch Fenster inwendig an den Hallen herumb / Vnd an den Erckern vmbher war Palmlaubwerck . VND er füret mich weiter zum eussern Vorhof / vnd sihe / da waren Kamern / vnd ein pflaster gemacht im Vorhofe herumb / vnd dreissig Kamern auff dem pflaster . Vnd es war das höher Pflaster an den Thoren / so lang die thore waren / am nidrigen Pflaster . VND er mas die breite des vntern thors fur dem innern Hofe auswendig hundert ellen / beide gegen Morgen vnd Mitternacht . Also mas er auch das Thor / so gegen Mitternacht lag / am eussern Vorhof / nach der lenge vnd breite / Das hatte auch auff jeder seiten drey Gemach . Vnd hatte auch seine Ercker vnd Hallen / gleich so gros / wie am vorigen Thor / Funffzig ellen die lenge / vnd fünff vnd zwenzig ellen die breite . Vnd hatte auch seine Fenster vnd seine Hallen / vnd seine Palmlaubwerck / gleich wie das thor gegen Morgen / Vnd hatte sieben stuffen / da man hin auff gieng / vnd hatte seine Halle da vor . VND es war das Thor am innern Vorhof / gegen das thor so gegen der mitternacht vnd morgen stund / Vnd mas hundert ellen von einem thor zum andern . DArnach füret er mich gegen Mittag / Vnd sihe / da war auch ein thor gegen Mittag / vnd er mas seine Ercker vnd Hallen / gleich als die andern / Die hatten auch Fenster vnd Hallen vmbher / gleich wie jene fenster / funffzig ellen lang / vnd fünff vnd zwenzig ellen breit . Vnd waren auch sieben stuffen hinauff / vnd eine Halle da vor / vnd Palmlaubwerck an seinen Erckern / auff jglicher seiten . VND er mas auch das thor am innern Vorhofe / gegen Mittag / nemlich / hundert ellen von dem einen mittags thor zum andern . VND er füret mich weiter durchs mittags thor / in den innern Vorhof / Vnd mas das selb thor gegen mittag / gleich so gros wie die andern / mit seinen Gemachen / Erckern vnd Hallen / vnd mit Fenstern vnd Hallen dran / eben so gros wie jene vmbher / funffzig ellen lang / vnd fünff vnd zwenzig ellen breit . VND es gienge eine Halle herumb / fünff vnd zwenzig ellen lang / vnd fünff ellen breit / Dieselbige stund forne gegen dem eussern Vorhof / vnd hatte auch Palmlaubwerck an den Erckern / Es waren aber acht stuffen hin auff zu gehen . DArnach füret er mich zum innern Thor / gegen morgen / vnd mas das selbige / gleich so gros / wie die andern / mit seinen Gemachen / Erckern vnd Hallen / vnd jren Fenstern vnd Hallen vmbher / gleich so gros wie die andern . Funffzig ellen lang / vnd fünff vnd zwenzig ellen breit . Vnd hatte auch eine Halle gegen dem eussern Vorhof / vnd Palmlaubwerck an den Erckern / zu beiden seiten / vnd acht stuffen hin auff . DArnach füret er mich zum Thor gegen Mitternacht / das mas er gleich so gros / wie die andern / mit seinen Gemachen / Erckern vnd Hallen / vnd jren Fenstern vnd Hallen vmbher . Funffzig ellen lang / vnd fünff vnd zwenzig ellen breit . Vnd hatte auch eine Halle gegen dem eussern Vorhofe / vnd Palmlaubwerck an den Erckern zu beiden seiten / vnd acht stuffen hin auff . VND vnten an den Erckern an jedem thor / war eine Kamer Sind Gemach gewesen / die in den Euangelien Gazophilaria / Gottes kasten heissen / der selbigen waren viel / etliche fur die Priester / Leuiten / Senger / darein sie legten jr Gerete vnd Kleider . Etliche reiche Leute / jr Gelt / Korn / vnd anders / so zum Opffer oder sonst zu Gottesdienst behalten ward / wie fast bey vns die Sacristeyen . mit einer thür darein man das Brandopffer thet . Aber in der Halle fur dem thor / stunden auff jglicher seiten zween Tissche / darauff man die Brandopffer Sündopffer vnd Schuldopffer schlachten solt / Vnd heraus werds zur seiten da man hin auff gehet zum thor / gegen Mitternacht / stunden auch zween tissche / vnd an der andern seiten vnter der Halle des thors / auch zween tissche . Also stunden auff jeder seiten vor dem thor / vier tissche / Das sind acht tissche zu hauff / darauff man schlachtet . VND die vier Tissche zum Brandopffer gemacht / waren ausgehawen Steinen / ja anderhalbe ellen lang vnd breit / vnd einer ellen hoch / Darauff man legete allerley Gerete / da mit man Brandopffer vnd ander Opffer schlachtet . Vnd es giengen Leisten herumb / hinein werds gebogen / einer Quehrhand hoch / Vnd auff die Tische solt man das Opfferfleisch legen . VND aussen fur dem innern Thor waren Kamern fur die Senger / im innern Vorhofe / Eine an der seiten neben dem thor zur Mitternacht / die sahe gegen Mittag / Die ander / zur seiten gegen Morgen / die sahe gegen Mitternacht . VND er sprach zu mir / Die Kamer gegen Mittag / gehöret den Priestern / die im Hause dienen sollen . Aber die Kamer gegen Mitternacht / gehöret den Priestern / so auff dem Altar dienen . Dis sind die kinder Zadok / welche allein vnter den kindern Leui fur den HERRN tretten sollen jm zu dienen . VND er mas den platz im Hause / nemlich / hundert ellen lang / vnd hundert ellen breit / ins geuierde / Vnd der Altar stund eben forne vor dem Tempel . VND er füret mich hinein zur Halle des Tempels / vnd mas die Halle / fünff ellen auff jeder seiten / vnd das Thor drey ellen weit auff jeder seiten . Aber die Halle war zwenzig ellen lang / vnd eilff ellen weit / vnd hatte stuffen / da man hin auff gieng / Vnd Pfeiler stunden vnten an den Erckern / auff jeder seiten einer . VND er füret mich hinein in den Tempel / vnd mas die Ercker an den wenden / die waren zu jeder seiten sechs Ellen weit / so weit das Haus war . Vnd die Thür war zehen ellen weit / aber die wende zu beiden seiten an der thür / war jede fünff ellen breit . Vnd er mas den raum im Tempel / der hatte vierzig ellen in die lenge / vnd zwenzig ellen in die breite . VND er gieng inwendig hinein / vnd mas die Thür / zwo ellen / vnd die thür hatte sechs ellen / vnd die weite der thür sieben ellen . Vnd er mas zwenzig ellen in die lenge / vnd zwenzig ellen in die breite am Tempel . Vnd er sprach zu mir / Dis ist das Allerheiligste . VND er mas die wand des Hauses / sechs ellen hoch / Darauff waren Genge allenthalben herumb / geteilet in Gemach / die waren allenthalben vier ellen weit . Vnd der selben Gemach waren auff jeder seiten drey vnd dreissig / je eines an dem andern / vnd stunden Pfeiler vnten bey den wenden am Hause / allenthalben herumb / die sie trugen . VND vber diesen waren noch mehr Genge vmbher / vnd oben waren die Genge weiter / das man aus den vntern in die mitlern / vnd aus den mitlern in die öbersten gieng / vnd stund je einer sechs ellen vber den andern . Vnd die weite der öbern Genge / war fünff ellen / vnd die Pfeiler trugen die genge am Hause / Vnd es war je von einer wand am Hause / zu der andern / zwenzig ellen . VND es waren zwo Thür an der Schnecken hin auff / Eine gegen Mitternacht / die ander / gegen mittag / Vnd die Schnecke war fünff ellen weit . VND die Maur gegen abend / war fünff vnd siebenzig ellen breit / vnd neunzig ellen lang . VND er mas die lenge des Hauses / die hatte durch aus hundert ellen / die maur vnd was dran war / Vnd die weite forne am Hause / gegen Morgen mit dem das dran hieng / war auch hundert ellen . VND er mas die lenge des Gebews / mit allem was dran hieng / von einer ecken bis zur andern / das war auff jeder seiten hundert ellen mit dem innern Tempel vnd Hallen im Vorhofe / sampt den Thüren / Fenstern / Ecken vnd den dreien Gengen / vnd Tafelwerck allenthalben herumb . ER mas auch wie hoch von der erden bis zun Fenstern war / vnd wie breit die fenster sein solten . Vnd mas vom Thor bis zum Allerheiligsten / auswendig vnd inwendig herumb . VND am gantzen Hause herumb / von vnten an / bis oben hinauff / an der thür vnd an den wenden / waren Cherubim / vnd Palmlaubwerck vnter die Cherub gemacht . Vnd ein jeder Cherub hatte zween Köpffe / auff einer seiten wie ein Menschenkopff / auff der andern seiten / wie ein Lewenkopff . VND die thür im Tempel war vierecket / vnd war alles artig in einander gefügt . VND der hültzen Altar / war dreier ellen hoch / vnd zwo ellen lang vnd breit / Vnd seine Ecken vnd alle seine Seiten waren hültzen / Vnd er sprach zu mir / Das ist der Tissch / der fur dem HERRN stehen sol . VND die thür / beide am Tempel vnd dem Allerheiligsten / hatte zwey Bletter / die man auff vnd zuthat / vnd waren auch Cherubim vnd Palmlaubwerck dran / wie an den wenden . Vnd dauor waren starcke Rigel / gegen der Halle / vnd waren enge Fenster / vnd viel Palmlaubwercks herumb / an der Halle vnd an den wenden . VND er füret mich hinaus zum eussern Vorhofe gegen mitternacht / vnter die Kamern / so gegen dem Gebew / das am Tempel hieng / vnd gegen dem Tempel zu mitternacht lagen / welcher Platz hundert ellen lang war / von dem Thor an gegen mitternacht / vnd funffzig ellen breit . Zwenzig ellen waren gegen dem innern Vorhof / vnd gegen dem pflaster im eussern Vorhof / vnd dreissig ellen von einer Ecken zur andern . Vnd inwendig vor den Kamern / war ein Platz zehen ellen breit / fur den thüren der Kamern / Das lag alles gegen mitternacht . VND vber diesen Kamern waren andere engere kamern / Denn der raum auff den vntern vnd mitlern Kamern war nicht gros / Denn es war dreier Gemach hoch / vnd hatten doch keine Pfeiler / wie die Vorhöfe pfeiler hatten / Sondern sie waren schlecht auff ein ander gesetzt . VND der eusser Vorhof / war vmbfangen mit einer mauren / daran die Kamern stunden / die war funffzig ellen lang / vnd die kamern stunden nach ein ander / auch funffzig ellen lang / am eussern Vorhof / Aber der raum fur dem Tempel / war hundert ellen lang . VND vnten fur den Kamern war ein Platz gegen Morgen / da man aus dem eussern Vorhof gieng . VND an der mauren von Morgen an / waren auch Kamern / vnd war auch ein Platz da vor / wie vor jenen Kamern gegen mitternacht / vnd war alles gleich / mit der lenge / breite / vnd allem was dran war / wie droben an jenen . VND gegen Mittag waren auch eben solche Kamern / mit jren thüren / Vnd vor dem Platz war die thür gegen mittag / dazu man kompt von der mauren die gegen morgen ligt . VND er sprach zu mir / Die Kamern gegen mitternacht / vnd die kamern gegen mittag / gegen dem Tempel / die gehören zum Heiligthum / darin die Priester essen / wenn sie dem HERRN opffern das allerheiligste Opffer . Vnd sollen die allerheiligsten Opffer / nemlich / Speisopffer / Sündopffer / vnd Schuldopffer daselbst hinein legen / Denn es ist eine heilige Stet . VND wenn die Priester hinein gehen / sollen sie nicht wider aus dem Heiligthum gehen / in eussern Vorhof / sondern sollen zuuor jre Kleider / darin sie gedienet haben / in den selbigen Kamern weglegen / Denn sie sind heilig . Vnd sollen jr andere Kleider anlegen / vnd als denn heraus vnters Volck gehen . VND da er das Haus inwendig gar gemessen hatte / füret er mich heraus zum Thor gegen morgen / vnd mas von dem selbigen allenthalben herumb . Gegen morgen / mas er fünffhundert Ruten lang / Vnd gegen mitternacht / mas er auch fünff hundert ruten lang . Des gleichen gegen mittag auch fünffhundert ruten / vnd da er kam gegen Abend / mas er auch fünffhundert ruten lang . Also hatte die Maur / die er gemessen / ins geuierde auff jeder seiten herumb / fünffhundert Ruten / da mit das Heilige von dem Vnheiligen vnterschieden were . VND er füret mich wider zum Thor / gegen morgen / Vnd sihe / die Herrligkeit des Gottes Jsrael / kam von morgen / vnd brauset wie ein gros Wasser brauset . Vnd es ward seer liecht auff der Erden von seiner herrligkeit / Vnd war eben wie das Gesicht / das ich gesehen hatte am wasser Chebar / da ich kam / das die Stad solt zurstöret werden . Da fiel ich nider auff mein angesicht / vnd die Herrligkeit des HERRN kam hin ein zum Hause durchs thor gegen morgen . Da hub mich ein Wind auff / vnd bracht mich in den innern Vorhof / Vnd sihe / die Herrligkeit des HERRN erfüllet das Haus . VND ich höret Einen mit mir reden vom Hause her aus / vnd ein Man stund neben mir / der sprach zu mir / Du Menschenkind / Das ist der ort meins Throns / vnd die stet meiner Fussolen / darin ich ewiglich wil wonen / vnter den kindern Jsrael . Vnd das haus Jsrael sol nicht mehr meinen heiligen Namen verunreinigen / weder sie noch jre Könige / durch jre Hurerey / vnd durch die Leiche jrer Könige in jren Höhen / welche jre schwelle Das ist / die Könige haben Capellen auffgericht neben dem Tempel / darin jr Begrebnis war / vnd wurden dabey auch verbotene Gottesdienst gehalten . an meine Schwellen / vnd jre Pfosten an meine Pfosten gesetzt haben / das nur eine wand zwisschen mir vnd jnen war . Vnd haben also meinen heiligen Namen verunreiniget / durch jre Grewel / die sie thaten / Darumb ich sie auch in meinem zorn verzehret habe . Nu aber sollen sie jre Hurerey / vnd die Leiche jrer Könige / fern von mir wegthun / Vnd ich wil ewiglich vnter jnen wonen . VND du Menschenkind / zeige dem haus Jsrael den Tempel an / das sie sich schemen jrer missethat / Vnd las sie ein reinlich Muster dauon nemen . Vnd wenn sie sich nu alles jres thuns schemen / so zeige jnen die weise vnd muster des Hauses / vnd seinen ausgang vnd eingang / vnd alle seine weise / vnd alle seine Sitten / vnd alle seine Weise / vnd alle seine Gesetze / vnd schreibe es jnen fur / das sie alle seine weise vnd alle seine sitten halten / vnd darnach thun . DAS sol aber das Gesetze des Hauses sein / Auff der höhe des Berges / so weit es vmbfangen hat / sol es das Allerheiligst sein / Das ist das gesetz des Hauses . DJS ist aber das mas des Altars / nach der ellen / welche einer handbreit lenger ist / denn eine gemeine elle . Sein Fus ist einer ellen hoch / vnd einer ellen breit / Vnd der Altar reicht hinauff bis an den rand / der ist einer spannen breit vmbher / Vnd das ist seine höhe . Vnd von dem Fusse auff der erden / bis an den vntern Absatz / sind zwo ellen hoch / vnd ein ellen breit . Aber von dem selben kleinern Absatz / bis an den grössern Absatz / sinds vier ellen hoch / vnd eine elle breit / Vnd der Harel Harel heisst Gottes berg / Ariel Gottes lewe / So nennet er das vber teil des Altars / darauff man opfferte . Asara heisst er den vntern oder kleinern / vnd den grössern Absatz am Altar / da man hat können stehen / etliche auff dem vntern / etliche auff dem höhern . So heisst er den öbern Platz des Altars auch Asara . Asara heisst sonst auff deudsch hülffe / oder beystand / nach der Sprachen art . Den Fus des Altars nennet er ein Schos oder Bosam . vier ellen hoch / vnd vom Ariel vberwerds vier Hörner / Der Ariel aber war zwelff ellen lang / vnd zwelff ellen breit ins geuierde . Vnd der öberst Absatz war vierzehen ellen lang / vnd vierzehen ellen breit ins geuierde / Vnd ein rand gieng allenthalben vmbher / einer halben ellen breit / vnd sein fus war einer ellen hoch / vnd seine stuffen waren gegen morgen . VND er sprach zu mir / Du Menschenkind / so spricht der Herr HERR / Dis sollen die sitten des Altars sein / des tages da er gemacht ist / das man Brandopffer drauff lege / vnd das Blut drauff sprenge . Vnd den Priestern von Leui aus dem samen Zadok / die da fur mich tretten / das sie mir dienen / spricht der Herr HERR / soltu geben einen jungen Farren zum Sündopffer . Vnd von desselben Blut soltu nemen / vnd seine vier Hörner da mit besprengen / vnd die vier ecken an dem öbersten absatz / vnd vmb die leisten herumb / da mit soltu jn entsündigen vnd versünen . Vnd solt den Farren des Sündopffers nemen / vnd jn verbrennen / an einem ort im Hause / das dazu verordent ist / ausser dem Heiligthum . Aber am andern tage / soltu einen Zigenbock opffern . Vnd die Priester sollen Saltz drauff strawen / Vnd sollen sie also opffern dem HERRN zum Farren entsündigt ist . Vnd wenn das entsündigen volendet ist / soltu einen jungen farren opffern / der on wandel sey / vnd einen Widder von der Herd / on wandel / vnd solt sie beide fur dem HERRN opffern . Vnd die Priester sollen Saltz drauff strawen / Vnd sollen sie also opffern dem HERRN zum Brandopffer . Also soltu sieben tage nach einander teglich einen Bock zum Sündopffer opffern / Vnd sie sollen einen jungen Farren vnd einen Widder von der Herd / die beide on wandel sind / opffern / Vnd sollen also sieben tage lang den Altar versünen / vnd jn reinigen / vnd seine hende füllen . Vnd nach den selben tagen sollen die Priester / am achten tag vnd hernach fur vnd fur / auff dem Altar opffern ewr Brandopffer vnd ewr Danckopffer / So wil ich euch gnedig sein / spricht der Herr HERR . VND er füret mich widerumb zu dem Thor des eussern Heiligthums / gegen morgen / es war aber zugeschlossen . Vnd der HERR sprach zu mir / Dis Thor sol zugeschlossen bleiben / vnd nicht auffgethan werden / vnd sol niemand da durch gehen / On allein der HERR / der Gott Jsrael sol da durch gehen / vnd sol zugeschlossen bleiben . Doch den Fürsten ausgenomen / Denn der Fürst sol darunter sitzen / das Brot zu essen fur dem HERRN / Durch die Halle sol er hinein gehen / vnd durch die selbige wider her aus gehen . DArnach füret er mich zum Thor gegen mitternacht / fur das haus / Vnd ich sahe / vnd sihe / des HERRN Haus ward vol der herrligkeit des HERRN / Vnd ich fiel auff mein Angesicht . Vnd der HERR sprach zu mir / Du Menschenkind / mercke eben drauff / vnd sihe vnd höre vleissig auff alles was ich dir sagen wil / von allen Sitten / vnd Gesetzen im Haus des HERRN / vnd mercke eben / wie man hinein gehen sol / vnd auff alle ausgenge des Heiligthums . VND sage dem vngehorsamen Hause Jsrael / so spricht der Herr HERR / Jr machts zu viel / jr vom haus Jsrael / mit alle ewrn Greweln . Denn jr füret frembde Leute eins vnbeschnittenen hertzen vnd vnbeschnittenen fleisch / in mein Heiligthum / da durch jr mein Haus entheiligt / wenn jr mein Brot / fettes vnd blut opffert . Vnd brechet also meinen Bund / mit allen ewern Greweln / vnd haltet die Sitten meines Heiligthums nicht / sondern machet euch selbs newe Sitten in meinem Heiligthum . DArumb spricht der Herr HERR also / Es sol kein Frembder eines vnbeschnittenen hertzen vnd vnbeschnittenen fleischs / in mein Heiligthum komen / aus allen Frembdlingen / so vnter den kindern Jsrael sind . Ja auch nicht die Leuiten / die von mir gewichen sind / vnd sampt Jsrael / von mir jrre gegangen nach jren Götzen / Darumb sollen sie jre sünde tragen . Sje sollen aber in meinem Heiligthum dienen / an den ampten / den thüren des Hauses / vnd dem Hause dienen / vnd sollen nur das Brandopffer vnd ander Opffer / so das Volck erzu bringt / schlachten / vnd fur den Priestern stehen / das sie jnen dienen . Darumb / das sie jenen gedienet fur jren Götzen / vnd dem haus Jsrael ein ergernis zur sünde gegeben haben / Darumb habe ich meine Hand vber sie ausgestreckt / spricht der Herr HERR / das sie müssen jre sünde tragen . Vnd sollen nicht zu mir nahen Priesterampt zu füren / noch komen zu einigem meinem Heiligthum / zu dem Allerheiligsten / Sondern sollen jre schande tragen / vnd jre Grewel die sie geübt haben . Darumb hab ich sie zu Hütern gemacht an allem dienst des Hauses / vnd zu allem das man drin thun sol . Aber die Priester aus den Leuiten / die kinder Zadok / so die Sitten meines Heiligthums gehalten haben / da die kinder Jsrael von mir abfielen / die sollen fur mich tretten / vnd mir dienen / vnd fur mir stehen / das sie mir das fette vnd Blut opffern / spricht der Herr HERR . Vnd sie sollen hinein gehen in mein Heiligthum / vnd fur meinen Tissch tretten mir zu dienen / vnd meine Sitten zu halten . VND wenn sie durch die thore des innern Vorhofes gehen wöllen / sollen sie leinen Kleider anziehen / vnd nichts wüllens anhaben / weil sie in den Thoren im innern Vorhofe dienen . Vnd sollen leinen Schmuck auff jrem Heubt haben / vnd leinen Niderkleid vmb jre Lenden / vnd sollen sich nicht im schweis Das sie die heiligen Kleider nicht beschmutzen mit schweis / wie die Dorffpfarrherr jr Messgewand . Hieronymus deutet es / Sie sollen sich nicht zu hart gürten / das ist / nicht gezwungen / sondern alles willig thun / on schweis oder mühe . gürten . Vnd wenn sie etwa zu einem eussern Vorhof zum Volck heraus gehen / sollen sie die Kleider / darin sie gedienet haben / ausziehen / vnd die selben in die kamern des Heiligthums legen / vnd andere Kleider anziehen / vnd das Volck nicht heiligen in jren eigenen Kleidern . Jr Heubt sollen sie nicht bescheren / vnd sollen auch nicht die Har frey wachsen lassen / sondern sollen die har vmbher verschneiten . Vnd sol auch kein Priester keinen Wein trincken / wenn sie im innern Vorhofe gehen sollen . Vnd sollen keine Widwe noch Verstossene zur ehe nemen / sondern Jungfrawen vom samen des hauses Jsrael / oder eines Priesters nachgelassene Widwe . VND sie sollen mein Volck leren / das sie wissen vnterscheid zu halten zwischen Heiligem vnd vnheiligem / vnd zwisschen reinem vnd vnreinem . Vnd wo eine Sache fur sie kompt / sollen sie stehen vnd richten / vnd nach meinen Rechten sprechen / vnd meine Gebot vnd Sitten halten / vnd alle meine Feste halten vnd meine Sabbath heiligen . Vnd sollen zu keinem Todten gehen vnd sich verunreinigen / On allein zu Vater vnd Mutter / Son oder Tochter / Bruder oder Schwester / die noch keinen Man gehabt habe / vber denen mögen sie sich verunreinigen . Vnd nach seiner reinigung sol man jm zelen sieben tage . Vnd wenn er wider hinein zum Heiligthum gehet / in den innern Vorhof / das er im Heiligthum diene / So sol er sein Sündopffer opffern / spricht der Herr HERR . Aber das Erbteil das sie haben sollen / das wil ich selbs sein / Darumb solt jr jnen kein eigen Land geben in Jsrael / Denn ich bin jr Erbteil . Sie sollen jre Narung haben vom Speisopffer / Sündopffer vnd Schuldopffer / vnd alles Verbante in Jsrael sol jr sein . Vnd alle erste Früchte vnd erste Geburt / von allen Hebopffern / sollen der Priester sein . Jr solt auch den Priestern die Erstling geben von allem das man isset / da mit der Segen in deinem Hause bleibe . Was aber ein Ass oder Zurissen ist / es sey von Vogeln oder Thieren / das sollen die Priester nicht essen . Wenn jr nu das Land durchs los austeilet / So solt jr ein Hebopffer vom Lande absondern / das dem HERRN heilig sein sol / fünff vnd zwenzig tausent ( Ruten Wie droben im 42 . Cap . am ende stehet . ) lang / vnd zehen tausent breit / Der Platz sol heilig sein / so weit er reicht . Vnd von diesem sollen zum Heiligthum komen ja fünffhundert ( Ruten ) ins geuierde / vnd dazu ein freier Raum vmbher funffzig ellen . VND auff dem selben Platz / der fünff vnd zwenzig tausent Ruten lang / vnd zehen tausent breit ist / sol das Heiligthum stehen vnd das Allerheiligste . Das vbrige aber vom geheiligten Lande / sol den Priestern gehören / die im Heiligthum dienen / vnd fur den HERRN tretten jm zu dienen / das sie raum zu Heusern haben / vnd sol auch heilig sein . Aber die Leuiten / so fur dem Hause dienen / sollen auch fünff vnd zwenzig tausent ruten lang / vnd zehen tausent ruten breit haben / zu jrem teil / zu zwenzig Kamern . VND der Stad solt jr auch einen Platz lassen . / fur das gantze haus Jsrael / fünff tausent ruten breit / vnd fünff vnd zwenzig tausent lang / neben dem abgesonderten platz des Heiligthums . Dem Fürsten aber / solt jr auch einen Platz geben / zu beiden seiten / zwisschen dem Platz der Priester / vnd zwisschen dem platz der Stad / gegen abend vnd gegen morgen / Vnd sollen beide gegen morgen vnd gegen abend gleich lang sein . Das sol sein eigen teil sein in Jsrael / da mit meine Fürsten nicht mehr meinem Volck das jre nemen / Sondern sollen das Land dem haus Jsrael lassen fur jre Stemme . Denn so spricht der Herr HERR / Jr habts lang gnug gemacht jr Fürsten Jsrael / Lasset abe vom Freuel vnd Gewalt / vnd thut was recht vnd gut ist / vnd thut ab von meinem Volck ewer austreiben / spricht der Herr HERR . JR solt recht Gewichte / vnd rechte Scheffel / vnd recht Mas haben . Epha Jst ein kornmas . vnd Bath Jst ein weinmas vnd ölemas . sollen gleich sein / das ein Bath das zehende teil vom Homer habe / vnd das Epha / auch das zehende teil vom Homer / Denn nach dem Homer sol man sie beide messen . Aber ein Sekel Eine Mina hat hie sechzig Sekel / darumb mus man diese zalen zusamen summiern / vnd helt ein Sekel zwo drachmas / Das ist bey vns ein orts gülden . sol zwenzig Gera haben / Vnd eine Mina macht zwenzig sekel / fünff vnd zwenzig sekel / vnd funffzehen sekel . DAS sol nu das Hebopffer sein / das jr Heben sollet / nemlich / das sechste teil eines Epha / von einem Homer weitzen / vnd das sechste teil eines Epha / von einem Homer gersten . VND vom Ole solt jr geben / einen Bath / nemlich / ja den zehenden Bath vom Cor / vnd den zehenden vom Homer / Denn zehen Bath machen ein Homer . VND ja ein Lamb von zweihundert Schafen / aus der Herd auff der weide Jsrael / zum Speisopffer / vnd Brandopffer / vnd Danckopffer / zur versünung fur sie / spricht der Herr HERR . Alles Volck im Lande sol solch Hebopffer zum Fürsten in Jsrael bringen . Vnd der Fürste sol sein Brandopffer / Speisopffer vnd Tranckopffer opffern auff die Feste / Newmonden vnd Sabbathen / vnd auff alle hohe Feste des hauses Jsrael / Da zu Sündopffer vnd Speisopffer / Brandopffer vnd Danckopffer thun / zur versünung fur das haus Jsrael . SO spricht der Herr HERR / Am ersten tag des ersten monden / soltu nemen einen jungen Farren / der on wandel sey / vnd das Heiligthum entsündigen . Vnd der Priester sol von dem blut des Sündopffers nemen / vnd die pfosten am hause da mit besprengen / vnd die vier ecken des absatzs am Altar / sampt den pfosten am thor des innern Vorhofs . Also soltu auch thun / am siebenden tag des monden / wo jemand geirret oder verfüret ist / das jr das Haus entsündigt . AM vierzehenden tag / des ersten monden / solt jr das Passah halten / vnd sieben tage feiren / vnd vngesewert Brot essen . Vnd am selbigen tag sol der Fürst / fur sich vnd fur alles Volck im Lande / ein Farren zum Sündopffer opffern . Aber die sieben tage des Festes sol er dem HERRN teglich ein Brandopffer thun / ja sieben Farren vnd sieben Widder / die on wandel sein / vnd ja einen Zigenbock zum Sündopffer . Zum Speisopffer aber / sol er ja ein Epha zu einem Farren / vnd ein Epha zu einem Widder opffern / vnd ja ein Hin öle zu einem Epha . AM funffzehenden tag des siebenden monden / sol er sieben tage nach einander feiren / gleich wie jene sieben tage / vnd eben so halten / mit Sündopffer / Brandopffer / Speisopffer / sampt dem öle . SO spricht der Herr HERR / Das Thor am innern Vorhofe / gegen morgen werds / sol die sechs wercktage zugeschlossen sein / Aber am Sabbathtage vnd am Newmonden sol mans auffthun . Vnd der Fürst sol auswendig vnter die Halle des thors tretten / vnd her aussen bey den pfosten am Thor stehen bleiben . Vnd die Priester sollen sein Brandopffer vnd Danckopffer opffern / Er aber sol auf der schwelle des thors / vnd darnach wider hinaus gehen / das thor aber sol offen bleiben / bis an den abend . Des gleichen das Volck im Land / sollen in der thür desselben thors anbeten fur dem HERRN / an den Sabbathen vnd Newmonden . Das Brandopffer aber / so der Fürst fur dem HERRN opffern sol / am Sabbath tage / sol sein / sechs Lemmer / die on wandel sein / vnd ein Widder on wandel / vnd ja ein Epha Speisopffers zu einem Widder / zum Speisopffer . Zun Lemmern aber / so viel seine hand gibt / zum Speisopffer / vnd ja ein Hin öle / zu einem Epha . AM Newmonden aber / sol er einen jungen Farren opffern der on wandel sey / vnd sechs Lemmer vnd einen Widder auch on wandel . Vnd ja ein Epha zum farren / vnd ein Epha zum widder / zum Speisopffer . Aber zun Lemmern / so viel als er greifft / vnd ja ein Hin öle / zu einem Epha . VND wenn der Fürst hinein gehet / sol er durch die Halle des thors hinein gehen / vnd desselben wegs wider her aus gehen . Aber das Volck im Lande / so fur den HERRN kompt / auff die hohen Feste / vnd zum thor gegen mitternacht hinein gehet / an zu beten / Das sol durch das thor gegen mittag wider her aus gehen . Vnd welche zum thor gegen mittag hinein gehen / die sollen zum thor gegen mitternacht wider her aus gehen . Vnd sollen nicht wider zu dem thor hin aus gehen / da durch sie hinein sind gegangen / sondern stracks fur sich hin aus gehen / Der Fürst aber sol mit jnen / beide hinein vnd her aus gehen . Aber an den Feiertagen vnd hohen Festen / sol man zum Speisopffer / ja zu einem Farren / ein Epha / vnd ja zu einem Widder / ein Epha / opffern / vnd zun Lemmern / so viel seine hand gibt / vnd ja ein Hin öle zu einem Epha . Wenn aber der Fürst ein freiwillig Brandopffer oder Danckopffer dem HERRN thun wolt / So sol man jm das thor gegen morgen werds auffthun / das er sein Brandopffer vnd Danckopffer opffere / wie ers sonst am Sabbath pflegt zu opffern / vnd wenn er wider eraus gehet / sol man das thor nach jm zuschliessen . VND er sol dem HERRN teglich ein Brandopffer thun / nemlich / ein jeriges Lamb on wandel / dasselb sol er alle morgen opffern . Vnd sol alle morgen das sechste teil von einem Epha zum Speisopffer darauff thun / vnd ein dritte teil von einem Hin öle / auff das Semelmelh zu treuffen dem HERRN zum Speisopffer / Das sol ein ewigs Recht sein vom teglichen Opffer . Vnd also sollen sie das Lamb / sampt dem Speisopffer vnd öle alle morgen opffern / zum teglichen Brandopffer . SO spricht der Herr HERR / Wenn der Fürst seiner Söne einem ein Geschenck gibt / von seinem Erbe / dasselb sol seinen Sönen bleiben / vnd sollen es erblich besitzen . Wo er aber seiner Knechte einem von seinem Erbteil etwas schencket / das sollen sie besitzen / bis auffs Freyjar / vnd sol als denn dem Fürsten wider heim fallen / Denn sein teil sol allein auff seine Söne erben . Es sol auch der Fürst dem Volck nichts nemen / von seinem Erbteil / noch sie aus jren eigen Gütern stossen . Sondern sol sein eigen Gut auff seine Kinder erben / Auff das meins Volcks nicht jemand von seinem Eigenthum zerstrewet werde . VND er füret mich vnter den Eingang / an der seiten des Thors / gegen mitternacht / zu den Kamern des Heiligthums / so den Priestern gehorten / Vnd sihe / daselbs war ein Raum in einem Eck gegen abend . Vnd er sprach zu mir / Dis ist der ort / da die Priester kochen sollen / das Schuldopffer vnd Sündopffer / vnd das Speisopffer backen / das sie es nicht hin aus in eussern Vorhof tragen dürffen / Das Volck zu heiligen . DArnach füret er mich hinaus in den eussern Vorhof / vnd hies mich gehen in die vier ecke des Vorhofs / Vnd sihe / da war ein jglicher der vier Ecken ein ander Vorhöflin zu reuchern / vierzig ellen lang vnd dreissig ellen breit / alle vier einerley mas . Vnd es gieng ein meurlin vmb ein jglichs der viere / da waren Herte herumb gemacht vnten an den mauren . Vnd er sprach zu mir / Dis ist die Küchen / darin die Diener im Hause kochen sollen / was das Volck opffert . VND er füret mich wider zu der thür des Tempels / Vnd sihe / da flos ein Wasser her aus vnter der schwelle des Tempels / gegen morgen / Denn die thür des Tempels / was auch gegen morgen . Vnd das Wasser lieff an der rechten seiten des Tempels / neben dem Altar hin / gegen mittag . Vnd er füret mich auswendig zum Thor gegen mitternacht / vom eussern Thor gegen morgen / vnd sihe / das Wasser sprang er aus von der rechten seiten . VND der Man gieng er aus gegen morgen / vnd hatte die Messschnur in der hand / vnd er mas tausent Ellen / vnd füret mich durchs Wasser / bis mirs an die Knöchel gieng . Vnd mas abermal tausent ellen / vnd füret mich durchs Wasser / bis mirs an die Knie gieng . Vnd mas noch tausent ellen / vnd lies mich da durch gehen / bis es mir an die Lenden gieng . Da mas er noch tausent ellen / vnd es ward so tieff / das ich nicht mehr gründen kund / Denn das Wasser war zu hoch / das man drüber schwimmen muste / vnd kundte es nicht gründen . Vnd er sprach zu mir / Du Menschenkind / das hastu ja gesehen . Vnd er füret mich wider zu rück am vfer des bachs / Vnd sihe / da stunden seer viel Bewme / am vfer auff beiden seiten . Vnd er sprach zu mir / Dis wasser / das da gegen morgen er aus fleusst / wird durchs Blachfeld fliessen ins Meer / vnd von einem meer ins ander . Vnd wens dahin ins meer kompt / da sollen die selbige Wasser gesund werden / Ja alles was darin lebt vnd webt / da hin diese Ströme komen / das sol leben / Vnd sol seer viel Fissche haben / Vnd sol alles gesund werden vnd leben / wo dieser Strom hin kompt . VND es werden die Fisscher an dem selben stehen / von EnGeddi / bis zu EnEglaim wird man die Fisschgarn auffspannen . Denn es werden daselbs seer viel Fissche sein / gleich wie im grossen Meer . Aber die Teiche vnd Lachen daneben / werden nicht gesund werden / sondern gesaltzen bleiben . VND an dem selben Strom am vfer / auff beiden seiten / werden allerley fruchtbare Bewme wachsen / vnd jre Bletter werden nicht verwelcken / noch jre Früchte verfaulen / vnd werden alle Monden newe Früchte bringen . Denn jr wasser fleusst aus dem Heiligthum / Jre Frucht wird zur Speise dienen / vnd jre bletter zur Ertzney . SO spricht der Herr HERR / Dis sind die Grentze / nach der jr das Land solt austeilen / den zwelff stemmen Jsrael / Denn zwey teil gehören dem stam Joseph . Vnd jr solts gleich austeilen / einem wie dem andern / Denn ich hab mein Hand auffgehaben / das Land ewern Vetern vnd euch zum Erbteil zugeben . DJS ist nu die Grentze des Landes gegen mitternacht / von dem grossen Meer an / von Hethlon / bis gen Zedad / nemlich / Hemath / Berotha / Sibraim / die mit Damasco vnd Hemath grentzen / vnd HazarTichon / die mit Haueran grentzet . Das sol die grentze sein vom Meer an bis gen HazarEnon / Vnd Damascus vnd Hemath sollen das ende sein gegen Mitternacht . Aber die Grentze gegen Morgen / solt jr messen zwisschen Haueran vnd Damasco / vnd zwisschen Gilead vnd zwisschen dem lande Jsrael / am Jordan hinab / bis ans Meer gegen morgen . Das sol die Grentze gegen morgen sein . Aber die grentze gegen Mittage / ist von Thamar / bis ans Hadderwasser zu Cades / vnd gegen dem Wasser am grossen Meer . Das sol die Grentze gegen Mittag sein . VND die Grentze gegen Abend / ist vom grossen Meer an / stracks bis gen Hemath . Das sey die Grentze gegen abend . Also solt jr das Land austeilen / vnter die stemme Jsrael . Vnd wenn jr das Los werffet / das Land vnter euch zu teilen / So solt jr die Frembdlinge / die bey euch wonen / vnd Kinder vnter euch zeugen / halten / gleich wie die Einheimischen vnter den kindern Jsrael / vnd sollen auch jren Teil am Lande haben / ein jglicher vnter dem Stam / da bey er wonet / spricht der Herr HERR . Djs sind die namen der stemme / von Mitternacht / von Hethlon gegen Hemath / vnd HazarEnon / vnd von Damasco gegen Hemath / Das sol Dan fur sein Teil haben / von morgen bis gen abend . Neben Dan / sol Asser seinen Teil haben / von morgen bis gen abend . Neben Asser / sol Naphthali seinen Teil haben / von morgen bis gen abend . Neben Naphthali / sol Manasse seinen Teil haben / von morgen bis gen abend . Neben Manasse / sol Ephraim seinen Teil haben / von morgen bis gen abend . Neben Ephraim / sol Ruben seinen Teil haben / von morgen bis gen abend . Neben Ruben / sol Juda seinen Teil haben / von morgen bis gen abend . Neben Juda aber / solt jr einen Teil absondern / vom morgen bis gegen abend / der fünff vnd zwenzig tausent Ruten breit vnd lang sey / Ein stück von den Teilen / so von morgen bis gen abend reichen / Darin sol das Heiligthum stehen . Vnd dauon solt jr dem HERRN einen Teil absondern / fünff vnd zwenzig tausent Ruten lang / vnd zehen tausent ruten breit . Vnd dasselbige heilige Teil sol der Priester sein / nemlich / fünff vnd zwenzig tausent Ruten lang / gegen mitternacht vnd gegen mittag / vnd zehen tausent breit gegen morgen vnd gegen abend . Vnd das Heiligthum des HERRN sol mitten drinnen stehen . Das sol geheiliget sein den Priestern / den kindern Zadok / welche meine Sitten gehalten haben / vnd sind nicht abgefallen / mit den kindern Jsrael / wie die Leuiten abgefallen sind . Vnd sol also dis abgesondert Teil des Lands jr eigen sein / darin das Allerheiligste ist / neben der Leuiten grentze . Dje Leuiten aber / sollen neben der Priester grentze / auch fünff vnd zwenzig tausent Ruten in die lenge / vnd zehen tausent in die breite haben / Denn alle lenge sol fünff vnd zwenzig tausent / vnd die breit zehen tausent Ruten haben . Vnd sollen nichts dauon verkeuffen noch verendern / da mit das Erstling des Lands nicht wegkome / Denn es ist dem HERRN geheiligt . Aber die vbrigen fünff tausent Ruten in die breite / gegen die fünff vnd zwenzig tausent Ruten in die lenge / das sol vnheilig sein / zur Stad / drinnen zu wonen vnd zu Vorstedten / Vnd die Stad sol mitten drinnen stehen . Vnd das sol jr mas sein / vier tausent vnd fünff hundert Ruten / gegen mitternacht vnd gegen mittag / Des gleichen gegen morgen vnd gegen abend / auch vier tausent vnd fünff hundert . Dje Vorstad aber / sol haben zwey hundert vnd funffzig Ruten / gegen mitternacht vnd gegen mittag / Des gleichen auch gegen morgen vnd gegen abend / zwey hundert vnd funffzig ruten . Aber das vbrige an der lenge desselben / neben dem abgesonderten vnd geheiligten / nemlich zehen tausent Ruten gegen morgen / vnd gegen abend / das gehöret zu vnterhaltung dere / die in der Stad erbeiten / Vnd die Erbeiter sollen aus allen stemmen Jsrael der Stad erbeiten . Das die gantze absonderung der fünff vnd zwenzig tausent Ruten ins geuierde ein geheiligt absonderung sey / zu eigen der Stad . WAS aber noch vbrig ist / auff beiden seiten / neben dem abgesonderten heiligen Teil / vnd neben der Stad teil / nemlich / fünff vnd zwenzig tausent Ruten / gegen morgen vnd gegen abend / das sol alles des Fürsten sein . Aber das abgesonderte Teil / vnd das Haus des Heiligthums sol mitten innen sein . Was aber da zwisschen ligt / zwisschen der Leuiten teil / vnd zwisschen der Stad teil / vnd zwisschen der grentze Juda vnd der grentze BenJamin / das sol des Fürsten sein . DArnach sollen die andern Stemme sein / BenJamin sol sein Teil haben / von morgen bis gen abend . Aber neben der grentze BenJamin / sol Simeon seinen Teil haben / von morgen bis gen abend . Neben der grentze Simeon / sol Jsaschar seinen Teil haben / von morgen bis gen abend . Neben der grentze Jsaschar / sol Sebulon seinen Teil haben / von morgen bis gen abend . Neben der grentze Sebulon / sol Gad seinen Teil haben / von morgen bis gen abend . Aber neben Gad ist die grentze gegen mittage / von Thamar bis ans Hadderwasser zu Cades / vnd gegen dem wasser / am grossen Meer . Also sol das Land ausgeteilt werden / zum Erbteil vnter die stemme Jsrael / Vnd das solle jr Erbteil sein / spricht der Herr HERR . VND so weit sol die Stad sein / vier tausent vnd fünff hundert Ruten / gegen mitternacht . Vnd die thor der Stad sollen nach den namen der stemme Jsrael genennet werden / Drey thor gegen Mitternacht / Das erste thor Rubens / das ander Juda / das dritte Leui . Also auch gegen Morgen / vier tausent vnd fünff hundert Ruten / vnd auch drey Thor / nemlich / Das erste thor Joseph / das ander BenJamin / das dritte Dan . Gegen Mittag auch also / vier tausent vnd fünff hundert Ruten / vnd auch drey Thor / Das erst thor Simeon / das ander Jsaschar / das dritte Sebulon . Also auch gegen Abend / vier tausent vnd fünff hundert Ruten / vnd drey Thor / Ein thor Gad / das ander Asser / das dritte Naphthali . Also sol es vmb vnd vmb / achzehen tausent Ruten haben . Vnd als denn / sol die Stad genennet werden / Hie ist der HERR . - Ende des Propheten Hesekiel . </passage></reply></GetPassage>