<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><GetPassage xmlns="http://relaxng.org/ns/structure/1.0" xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:ti="http://chs.harvard.edu/xmlns/cts"><request><requestName>GetPassage</requestName><requestUrn>urn:cts:pbc:bible.parallel.deu.luther1545letztehand:32</requestUrn></request><reply><urn>urn:cts:pbc:bible.parallel.deu.luther1545letztehand:32</urn><passage>ES geschach das wort des HERRN zu Jona dem son Amithai / vnd sprach / Mache dich auff / vnd gehe in die grosse stad Nineue / / vnd predige drinnen / Denn jre bosheit ist er auff komen fur mich . Aber Jona machte sich auff vnd flohe fur dem HERRN / vnd wolt auffs Meer / vnd kam hin ab gen Japho / Vnd da er ein Schiff fand / das auffs Meer wolt faren / gab er Fehrgeld vnd trat drein / das er mit jnen auffs Meer füre / fur dem HERRN . DA lies der HERR einen grossen wind auffs Meer komen / vnd hub sich ein gros vngewitter auff dem Meer / Das man meinet / das Schiff würde zu brechen . Vnd die Schiffleute furchten sich / vnd schrien / ein jglicher zu seinem Gott / vnd worffen das Gerete / das im Schiff war / ins Meer / das es leichter würde . Aber Jona war hinunter in das Schiff gestiegen / lag vnd schlieff . Da trat zu jm der Schiffherr / vnd sprach zu jm / Was schleffestu ? Stehe auff / ruffe deinen Gott an / Ob vieleicht Gott an vns gedencken wolte / das wir nicht verdürben . VND einer sprach zum andern / Kompt / wir wollen lossen / das wir erfaren / vmb welchs willen es vns so vbel gehe / Vnd da sie losseten / traffs Jonam . Da sprachen sie zu jm / Sage vns / warumb gehet es vns so vbel ? Was ist dein gewerbe ? vnd wo kompstu her ? Aus welchem Lande bistu ? vnd von welchem Volck bistu ? Er sprach zu jnen / Jch bin ein Ebreer / vnd fürchte den HERRN Gott von Himel / welcher gemacht hat das Meer vnd das Trocken . Da furchten sich die Leute seer / vnd sprachen zu jm / Warumb hastu denn solches gethan ? Denn sie wusten / das er fur dem HERRN flohe / Denn er hatte es jnen gesagt . DA sprachen sie zu jm / Was sollen wir denn mit dir thun / das vns das Meer stille werde ? Denn das meer fuhr vngestüm . Er sprach zu jnen / Nemet mich vnd werfft mich ins Meer / so wird euch das Meer still werden / Denn ich weis / das solch gros Vngewitter vber euch kompt vmb meinen willen . Vnd die Leute trieben / das sie wider zu lande kemen / Aber sie kundten nicht / Denn das Meer fuhr vngestüm wider sie . Da rieffen sie zu dem HERRN / vnd sprachen / Ah HERR / las vns nicht verderben vmb dieses Mannes seele willen / vnd rechne vns nicht zu vnschüldig blut / Denn du HERR thust / wie dirs gefellet . VND sie namen Jona / vnd wurffen jn ins Meer / Da stund das Meer still von seinem wüten . Vnd die Leute furchten den HERRN seer / vnd theten dem HERRN opffer vnd gelübde . Aber der HERR verschafft einen grossen Fisch / Jona zuuerschlingen / Vnd Jona war im leibe des Fisches / drey tag vnd drey nacht . Mat . 12 . VND Jona betet zu dem HERRN seinem Gott / im Leibe des Fisches / vnd sprach . Jch rieff zu dem HERRN in meiner Angst / vnd er antwortet mir / Jch schrey aus dem Bauche der Hellen / vnd du höretest meine stim . DV warffest mich in die Tieffe mitten im Meer / das die Flut mich vmbgaben / Alle deine wogen vnd wellen giengen vber mich . Das ich gedacht / Jch were von deinen Augen verstossen / Jch würde deinen heiligen Tempel nicht mehr Ebraice est quesitiuum , Num uel an uidebo Templum ? Hoc debet uerti negatiue . Nec cures hic Ebraistas grammatistas , qui in sensu Scripturae sunt Rabinistae , id est , animal sine intellectu . Ipsi in affectibus propheticis de rebus tam arduis nihil experti sunt , Ideo nec uerba intelligere possunt . sehen . Wasser vmbgaben mich / bis an mein Leben / Die Tieffe vmbringete mich Schilff bedeckte mein Heubt . JCH sanck hinuntern zu der Berge gründe / Die Erde hatte mich verriegelt ewiglich / Aber du hast mein Leben aus dem Verderben gefürt / HERR mein Gott . DA meine Seele bey mir verzagt / Gedacht ich an den HERRN / Vnd mein Gebet kam zu dir / in deinen heiligen Tempel . Dje da halten vber dem Nichtigen / Verlassen jre gnade Auff Deudsch / Werckheiligen vnd Heuchler verlassen jren Gott vnd Christum / vmb jres nichtigen Gottesdiensts willen . . Jch aber wil mit Danckopffern / Meine Gelübde wil ich bezalen dem HERRN / das er mir geholffen hat . VND der HERR sprach zum Fische / Vnd der selb speiet Jona aus ans Land . Vnd es geschach das wort des HERRN zum andern mal zu Jona / vnd sprach / Mach dich auff / gehe in die grosse stad Nineue / vnd predige jr die Predigt / die ich dir sage . Da macht sich Jona auff / vnd gieng hin gen Nineue / wie der HERR gesagt hatte / Nineue aber war ein stad Gottes / drey Tagereise gros . Vnd da Jona anfieng hin ein zugehen eine Tagereise in die Stad / predigt er / vnd sprach / Es sind noch vierzig tage / So wird Nineue vntergehen . Da gleubten die Leute zu Nineue an Gott / vnd liessen predigen / Man solte fasten / Vnd zogen Secke an / beide gros vnd klein . Mat . 12 ; Luc . 11 . VND da das fur den König zu Nineue kam / stund er auff von seinem Thron vnd legt seine Purpur abe / vnd hüllet einen Sack vmb sich / vnd setzt sich in die Asschen . Vnd lies aus schreien vnd sagen zu Nineue / aus befelh des Königes vnd seiner Gewaltigen also / Es sol weder mensch noch Thier / weder Ochsen noch Schafe etwas kosten / vnd man sol sie nicht weiden / noch wasser trincken lassen . Vnd sollen Seck vmb sich hüllen / beide Menschen vnd Thier / vnd zu Gott ruffen hefftig / Vnd ein jglicher bekere sich von seinem bösen wege vnd vom freuel seiner hende . Wer weis ? Gott möcht sich bekeren vnd rewen / vnd sich wenden von seinem grimmigen zorn / das wir nicht verderben . Joel . 2 . DA aber Gott sahe jre Werck das sie sich bekereten von jrem bösen wege / Rewete jn des Vbels / das er geredt hatte jnen zu thun / vnd thets nicht . DAS verdros Jona fast seer / vnd ward zornig / Vnd betet zum HERRN vnd sprach / Ah HERR / Das ists / das ich saget / da ich noch in meinem Lande war / darumb ich auch wolte zuuor komen zufliehen auffs Meer / Denn ich weis / das du Gnedig / Barmhertzig / Langmütig vnd von grosser Güte bist / vnd lesst dich des Vbels rewen . So nim doch nu HERR meine Seele von mir / Denn ich wolt lieber tod sein denn leben . Aber der HERR sprach / Meinstu / das du billich zürnest . Psal . 103 ; Psal . 145 ; Joel . 2 . VND Jona gieng zur Stad hin aus / vnd satzt sich gegen Morgen werds der Stad / vnd macht jm daselbs eine Hütten / da satzt er sich vnter / in den schatten / Bis er sehe / was der Stad widerfaren würde . Gott der HERR aber verschafft einen Kürbis / der wuchs vber Jona / das er schatten gab vber sein Heubt / vnd errettet jn von seinem vbel / vnd Jona frewet sich seer vber dem Kürbis . Aber der HERR verschaffte einen Wurm / des morgens / da die Morgenröte anbrach / der stach den Kürbis / das er verdorrete . Als aber die Sonne auffgegangen war / verschaffte Gott einen dürren Ostwind / vnd die Sonne stach Jona auff den Kopff / das er matt ward . Da wündschet er seiner Seelen den tod / vnd sprach / Jch wolt lieber tod sein denn leben . DA sprach Gott zu Jona / Meinstu / das du billich zürnest vmb den Kürbis ? Vnd er sprach / Billich zürne ich / bis an den tod . Vnd der HERR sprach / Dich jamert des Kürbis / daran du nicht geerbeitet hast / hast jn auch nicht auff gezogen / welcher in einer nacht ward / vnd in einer nacht verdarb . Vnd Mich solt nicht jamern Nineue solcher grossen Stad / Jn welcher sind mehr denn hundert vnd zwenzig tausent Menschen / die nicht wissen vnterscheid / was recht oder linck ist / Dazu auch viel Thiere . - Ende des Propheten Jona . </passage></reply></GetPassage>