<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><GetPassage xmlns="http://relaxng.org/ns/structure/1.0" xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:ti="http://chs.harvard.edu/xmlns/cts"><request><requestName>GetPassage</requestName><requestUrn>urn:cts:pbc:bible.parallel.deu.luther1545letztehand:66</requestUrn></request><reply><urn>urn:cts:pbc:bible.parallel.deu.luther1545letztehand:66</urn><passage>Djs ist die Offenbarung Jhesu Christi / die jm Gott gegeben hat / seinen Knechten zu zeigen / was in der kürtz geschehen sol / Vnd hat sie gedeutet / vnd gesand durch seinen Engel / zu seinem knecht Johannes / der bezeuget hat das wort Gottes / vnd das zeugnis von Jhesu Christo was er gesehen hat . Selig ist / der da lieset / vnd die da hören die wort der Weissagung / vnd behalten was darinnen geschrieben ist / denn die zeit ist nahe . Johannes / Den sieben Gemeinen in Asia . Gnade sey mit euch vnd Friede / von dem der da ist / vnd der da war / vnd der da kompt / vnd von den sieben Geistern / die da sind vor seinem Stuel / vnd von Jhesu Christo / welcher ist der trewe Zeuge vnd Erstgeborner von den Todten / vnd ein Fürst der könige auff erden . Der vns geliebet hat vnd gewaschen von den sünden / mit seinem Blut / vnd hat vns zu Königen vnd Priestern gemacht / fur Gott vnd seinem Vater / Demselbigen sey Ehre vnd gewalt von ewigkeit zu ewigkeit / Amen . Sihe er kompt mit den wolcken / vnd es werden jn sehen alle Augen / vnd die jn gestochen haben / vnd werden heulen alle Geschlecht der Erden / Ja / Amen . Jch bin das A vnd das O / der anfang vnd das ende / spricht der Herr / der da ist / vnd der da war / vnd der da kompt / der Allmechtige . JCH Johannes / der auch ewer Bruder vnd Mitgenos am trübsal ist / vnd am Reich / vnd an der gedult Jhesu Christi / war in der Jnsulen die heisst Pathmos / vmb des wort Gottes willen / vnd des zeugnis Jhesu Christi . Jch war im geist an des Herrn tag / vnd hörete hinder mir eine grosse stim / als einer Posaunen / die sprach / Jch bin das A vnd das O / der Erst vnd der Letzt . Vnd was du sihest / das schreibe in ein Buch / vnd sende es zu den gemeinen in Asia / gen Ephesum / vnd gen Smyrnen / vnd gen Pergamum / vnd gen Thyatiras / vnd gen Sardis / vnd gen Philadelphian / vnd gen Laodicean . VND ich wand mich vmb / zu sehen nach der stim / die mit mir redet . Vnd als ich mich wand / sahe ich sieben gülden Leuchter / vnd mitten vnter den sieben Leuchtern einen / der war eines menschen Son gleich / der war angethan mit einem Kittel / vnd begürtet vmb die brust mit einem gülden Gürtel . Sein Heubt aber vnd sein Har war weis / wie weisse wolle / als der schnee . Vnd seine Augen wie ein fewerflamme / vnd seine Füsse gleich wie messing / das im ofen glüet . Vnd seine Stim wie gros wasser rausschen / vnd hatte sieben Sterne in seiner rechten Hand . Vnd aus seinem Munde gieng ein scharff zweischneidig Schwert / vnd sein Angesichte leuchtet wie die helle Sonne . VND als ich jn sahe / fiel ich zu seinen Füssen als ein Todter . Vnd er leget seine rechte Hand auff mich / vnd sprach zu mir / Fürchte dich nicht / Jch bin der Erst vnd der Letzt / vnd der Lebendige / Jch war tod / vnd sihe / Jch bin lebendig von ewigkeit zu ewigkeit / vnd habe die Schlüssel der Helle vnd des Tods . Schreib / was du gesehen hast / vnd was da ist / vnd was geschehen sol darnach . Das Geheimnis der sieben Sternen / die du gesehen hast in meiner rechten Hand / vnd die sieben gülden Leuchter . Die sieben Sterne / sind Engel der sieben gemeinen / vnd die sieben Leuchter / die du gesehen hast / sind sieben gemeine . VND dem Engel der gemeine zu Epheso schreibe . Das saget / der da helt die sieben Sterne in seiner Rechten / der da wandelt mitten vnter den sieben güldenen Leuchtern . Jch weis deine werck vnd deine erbeit vnd deine gedult / vnd das du die Bösen nicht tragen kanst / vnd hast versucht die / so da sagen / sie seien Apostel vnd sinds nicht / vnd hast sie Lügener erfunden / vnd vertregest / vnd hast gedult / vnd vmb meines Namens willen erbeitestu / vnd bist nicht müde worden . Aber ich habe wider dich / das du die erste liebe verlessest : Gedencke / wo von du gefallen bist / vnd thu Busse / vnd thu die ersten werck . Wo aber nicht / werde ich dir komen balde / vnd deinen Leuchter wegstossen von seiner stet / wo du nicht Busse thust . Aber das hastu / das du die werck der Nicolaiten hassest / welche ich auch hasse . Wer Ohren hat der höre / was der Geist der gemeinen saget . Wer vberwindet / dem wil ich zu essen geben von dem holtz des Lebens / das im Paradis Gottes ist . VND dem Engel der gemeinen zu Smyrnen schreibe / Das saget der Erste vnd der Letzt / der tod war / vnd ist lebendig worden . Jch weis deine werck vnd deine trübsal / vnd deine armut ( du bist aber reich ) vnd die lesterung von denen / die da sagen / Sie sind Jüden / vnd sinds nicht / sondern sind des Satans schule . Fürchte dich fur der keinem / das du leiden wirst . Sihe / der Teufel wird etliche von euch ins Gefengnis werffen / auff das jr versucht werdet / vnd werdet trübsal haben zehen tage . Sey getrew bis an den Tod / So wil ich dir die Krone des lebens geben . Wer ohren hat der höre / was der Geist den gemeinen sagt . Wer vberwindet / dem sol kein leid geschehen von dem andern Tode . VND dem Engel der gemeinen zu Pergamon schreibe / Das sagt / der da hat das scharffe zweischneidige Schwert . Jch weis was du thust vnd wo du wonest / da des Satans stuel ist / vnd heltest an meinem Namen / vnd hast meinen glauben nicht verleugnet . Vnd in meinen tagen ist Antipas mein trewer Zeuge bey euch getödtet / da der Satan wonet . Aber ich habe ein kleines wider dich / das du daselbst hast / die an der lere Balaam halten / welcher lerete durch den Balac ein Ergernis auffrichten fur den kindern Jsrael / zu essen der Götzenopffer / vnd Hurerey treiben . Also hastu auch / die an der lere der Nicolaiten halten / das hasse ich . Thue Busse / Wo aber nicht / So werde ich dir balde komen / vnd mit jnen kriegen / durch das Schwert meines mundes . Wer ohren hat / der höre / was der Geist den gemeinen saget . Wer vberwindet / dem wil ich zu essen geben von dem verborgen Manna / vnd wil jm geben ein gut Zeugnis / vnd mit dem zeugnis einen newen Namen geschrieben / welchen niemand kennet / denn der jn empfehet . Num . 22 ; Num . 25 . VND dem Engel der gemeinen zu Thyatira schreibe / Das saget der son Gottes / der Augen hat wie die Fewerflammen / vnd seine Füsse gleich wie messing . Jch weis deine werck / vnd deine liebe / vnd deinen dienst / vnd deinen glauben / vnd deine gedult / vnd das du je lenger je mehr thust . Aber ich habe ein kleines wider dich / das du lessest das weib Jesabel / die da spricht sie sey eine Prophetin / leren vnd verfüren meine Knechte / Hurerey treiben / vnd Götzenopffer essen . Vnd ich hab jr zeit gegeben / das sie solt Busse thun fur jre Hurerey / vnd sie thut nicht busse . Sihe / ich werffe sie in ein Bette / vnd die mit jr die Ehe gebrochen haben / in grosse trübsal / wo sie nicht busse thun fur jre werck / vnd jre Kinder wil ich zu tod schlahen . Vnd sollen erkennen alle Gemeinen / das ich bin / der die nieren vnd hertzen erforschet / Vnd werde geben einem jglichen vnter euch nach ewern wercken . Evch aber sage ich vnd den andern / die zu Thyatira sind / die nicht haben solche lere / vnd die nicht erkand haben die tieffe des Satans ( als sie sagen ) ich wil nicht auff euch werffen eine andere last / Doch was jr habt / das haltet bis das ich kome . Vnd wer da vberwindet / vnd helt meine werck / bis ans ende / dem wil ich macht geben vber die Heiden / vnd er sol sie weiden mit einer eisern Ruten / vnd wie eines Töpffers gefes / sol er sie zuschmeissen / wie ich von meinem Vater empfangen hab / vnd wil jm geben den Morgenstern . Wer ohren hat / der höre / was der Geist den gemeinen sagt . Psal . 2 . VND dem Engel der gemeinen zu Sarden schreibe / Das saget / der die Geister Gottes hat / vnd die sieben Sterne . Jch weis deine werck / Denn du hast den namen / das du lebest / vnd bist tod . Sey wacker / vnd stercke das andere / das sterben wil / Denn ich habe deine wercke nicht völlig erfunden fur Gott . So gedencke nu / wie du empfangen vnd gehöret hast / vnd halts / vnd thu busse . So du nicht wirst wachen / werde ich vber dich komen / wie ein Dieb / vnd wirst nicht wissen welche stunde ich vber dich komen werde . Du hast auch wenig namen zu Sarden / die nicht jre Kleider besuddelt haben / Vnd sie werden mit mir wandeln in weissen Kleidern / denn sie sinds werd . Wer vberwindet / der sol mit weissen Kleidern angelegt werden / Vnd ich werde seinen namen nicht austilgen aus dem buch des Lebens / vnd ich wil seinen namen bekennen fur meinem Vater / vnd fur seinen Engeln . Wer ohren hat / der höre / was der Geist den gemeinen saget . Vnd dem Engel der gemeinen zu Philadelphia schreibe / Das saget der Heilige / der Warhafftige / der da hat den schlüssel Dauid / der auffthut / vnd niemand zuschleusset / der zuschleusset / vnd niemand auffthut . Jch weis deine werck . Sihe / Jch habe fur dir gegeben eine offene thür / vnd niemand kan sie zuschliessen / denn du hast eine kleine krafft / vnd hast mein wort behalten / vnd hast meinen Namen nicht verleugnet . Sihe / Jch werde geben aus Satanas schule / die da sagen / sie sind Jüden / vnd sinds nicht / sondern liegen . Sihe / Jch wil sie machen / das sie komen sollen / vnd anbeten zu deinen füssen / vnd erkennen / das ich dich geliebt habe . Jesa . 22 . Dje weil du hast behalten das wort meiner Gedult / wil ich auch dich behalten fur der stunde der versuchung / die komen wird vber der gantzen Weltkreis / zu versuchen / die da wonen auff Erden . Sihe / Jch kome bald / halt was du hast / das niemand deine Krone neme . Wer vberwindet / den wil ich machen zum Pfeiler in dem Tempel meines Gottes / vnd sol nicht mehr hin aus gehen . Vnd wil auff jn schreiben den Namen meines Gottes / vnd den namen des newen Jerusalem / der stad meines Gottes / die von Himel her nider kompt / von meinem Gott / vnd meinen Namen den newen . Wer ohren hat / der höre / was der Geist den gemeinen saget . VND dem Engel der gemeinen zu Laodicea schreibe / Das saget / Amen / Der trewe vnd warhafftiger Zeuge / der anfang der creatur Gottes . Jch weis deine werck / das du weder kalt noch warm bist / Ah das du kald oder warm werest . Weil du aber law bist / vnd weder kalt noch warm / werde ich dich ausspeien aus meinem munde . Du sprichst / Jch bin reich / vnd habe gar sat / vnd darff nichts / Vnd weissest nicht / das du bist elend vnd jemerlich / arm / blind vnd blos . Jch rate dir / das du Gold von mir keuffest / das mit fewr durchleutert ist / das du reich werdest / vnd weisse Kleider / das du dich anthust vnd nicht offenbaret werde die schande deiner blösse / vnd salbe deine Augen mit augensalbe / das du sehen mügest . Welche ich lieb habe / die straffe vnd züchtige ich . So sey nu vleissig / vnd thu busse . Sihe / Jch stehe fur der Thür / vnd klopffe an / So jemand meine Stim hören wird / vnd die thür auffthun / zu dem werde ich eingehen / vnd das Abendmal mit jm halten / vnd er mit mir . Wer vberwindet / dem wil ich geben / mit mir auff meinem Stuel zu sitzen / wie ich vberwunden habe / vnd bin gesessen / mit meinem Vater auff seinem Stuel . Wer ohren hat / der höre / was der Geist den gemeinen saget . Pro . 3 ; Ebre . 12 . DArnach sahe ich / vnd sihe / eine Thür ward auffgethan im Himel / vnd die erste stim / die ich gehöret hatte mit mir reden / als eine Posaunen / die sprach / Steig her / Jch wil dir zeigen / was nach diesem geschehen sol . VND also bald war ich im Geist / vnd sihe / ein Stuel ward gesetzt im Himel / vnd auff dem stuel sass einer . Vnd der da sass / war gleich anzusehen / wie der stein Jaspis vnd Sardis / vnd ein Regenbogen war vmb den stuel / gleich anzusehen / wie ein Smaragd . Vnd vmb den stuel waren vier vnd zwenzig stüele / vnd auff den stüelen sassen vier vnd zwenzig Eltesten / mit weissen Kleidern angethan / vnd hatten auff jren Heubten güldene Krone . Vnd von dem stuel giengen aus / blitz / donner / vnd stimme / vnd sieben fackeln mit fewer brandten fur dem stuel / welchs sind die sieben geister Gottes . Vnd fur dem stuel war ein glesern Meer / gleich dem Christal / Vnd mitten im stuel / vnd vmb den stuel vier Thier / vol augen fornen vnd hinden . VND das erste Thier war gleich einem Lewen / vnd das ander thier war gleich einem Kalbe / vnd das dritte hatte ein andlitz wie ein Mensch / vnd das vierde thier gleich einem fliegenden Adeler . Vnd ein jglichs der vier thieren hatte sechs Flügel vmb her / vnd waren inwendig vol Augen / vnd hatten keine ruge tag vnd nacht / vnd sprachen / Heilig / heilig / heilig ist der Gott der HERR / der Allmechtige / der da war / vnd der da ist / vnd der da kompt . Ezech . 1 ; Jesa . 6 . VND da die Thiere gaben preise vnd ehre vnd danck dem / der da auff dem stuel sass / der da lebet von ewigkeit zu ewigkeit / Fielen die vier vnd zwenzig Eltesten fur den / der auff dem stuel sass / vnd beteten an den / der da lebet von ewigkeit zu ewigkeit . Vnd worffen jre Kronen fur den stuel / vnd sprachen / HERR du bist wirdig zu nemen preis vnd ehre vnd krafft / Denn du hast alle ding geschaffen / vnd durch deinen willen haben sie das wesen / vnd sind geschaffen . Dis Buch hat die zukünfftige Geschicht in sich / die durch Christum geoffenbaret werden . VND ich sahe in der rechten Hand des / der auff dem stuel sass / ein Buch geschrieben inwendig vnd auswendig versiegelt mit sieben Siegel. Vnd ich sahe einen starcken Engel predigen mit grosser stim / Wer ist wirdig das Buch auffzuthun / vnd seine siegel zubrechen ? Vnd niemand im Himel noch auff Erden / noch vnter der erden / kund das Buch auffthun vnd drein sehen . Vnd ich weinet seer / das niemand wirdig erfunden ward das Buch auff zuthun vnd zu lesen / noch drein zusehen . Vnd einer von den Eltesten spricht zu mir / Weine nicht / Sihe / es hat vberwunden der Lewe / der da ist vom geschlecht Juda / die wurtzel Dauid / auff zuthun das Buch vnd zubrechen seine sieben Siegel . VND ich sahe / vnd sihe / mitten im stuel vnd der vier Thieren / vnd mitten vnter den Eltesten stund ein Lamb / wie es erwürget were / vnd hatte sieben Hörner vnd sieben Augen / welchs sind die sieben geister Gottes gesand in alle Land . Vnd es kam vnd nam das Buch aus der rechten Hand des der auff dem stuel sass . Vnd da es das Buch nam / Da fielen die vier Thier / vnd die vier vnd zwenzig Eltesten fur das Lamb / vnd hatten ein jglicher Harffen vnd gülden schalen vol Reuchwergs / welchs sind die gebet der Heiligen / vnd sungen ein Newlied / vnd sprachen / Du bist wirdig zu nemen das Buch vnd auff zuthun seine siegel / Denn du bist erwürget / vnd hast vns erkaufft mit deinem Blut / aus allerley Geschlecht vnd Zungen vnd Volck vnd Heiden / vnd hast vns vnserm Gotte zu Königen vnd Priestern gemacht / vnd wir werden Könige sein aufferden . Sup . 1 . VND ich sahe / vnd höret eine stimme vieler Engel vmb den stuel / vnd vmb die Thier / vnd vmb die Eltesten her / vnd jr zal war viel tausent mal tausent / vnd sprachen mit grosser stim / Das Lamb das erwürget ist / ist wirdig zu nemen krafft vnd reichthum / vnd weisheit vnd stercke / vnd ehre vnd preis vnd lob . Vnd alle Creatur / die im Himel ist vnd auff Erden / vnd vnter der erden vnd im Meer / vnd alles was drinnen ist / höret ich sagen zu dem / der auff dem stuel sass / vnd zu dem Lamb / Lob vnd ehre vnd preis / gewalt von ewigkeit zu ewigkeit . Vnd die vier Thier sprachen / Amen . Vnd die vier vnd zwenzig Eltesten fielen nider / vnd beteten an den der da lebet von ewigkeit zu ewigkeit . VND ich sahe / das das Lamb der Siegel eines Dis ist die erste Plage / die verfolgunge der Tyrannen . auffthat / Vnd ich höret der vier Thierer eines sagen / als mit einer donnerstim / Kom vnd sihe zu . Vnd ich sahe / Vnd sihe / ein weis Pferd / vnd der drauff sass / hatte einen Bogen / vnd jm ward gegeben eine Krone / vnd er zoch aus zu vberwinden / vnd das er sieget . VND da es das ander Siegel Dis ist die 2 . Plage / krieg vnd blut . auffthet / höret ich das ander Thier sagen / Kom vnd sihe zu . Vnd es gieng er aus ein ander Pferd / das war rot / vnd dem der drauff sass / ward gegeben den Friede zunemen von der Erden / vnd das sie sich vnternander erwürgeten / Vnd jm ward ein gros Schwert gegeben . VND da es das dritte Siegel Dis ist die 3 . Plage / Thewrung . auffthet / höret ich das dritte Thier sagen / Kom vnd sihe zu . Vnd ich sahe / vnd sihe / ein schwartz Pferd / vnd der drauff sass / hatte eine Woge in seiner hand . Vnd ich höret eine stim vnter den vier Thieren sagen / Ein mass Dis mas Chenix genant / helt bei vns eine Kanne oder zwey Nössel / das ist eine halbe Metze . Vnd ein Grosche helt dreissig lawenpfennig . Weitzen vmb einen grosschen / vnd drey mass Gersten vmb einen grosschen / vnd dem Ole vnd Wein thu kein leid . VND da es das vierde Siegel Die 4 . Plage / Pestilentz und sterben . auffthet / höret ich die stim des vierden Thiers sagen / Kom vnd sihe zu . Vnd sihe / vnd ich sahe ein falh Pferd / vnd der drauff sass / des name hies Tod / vnd die Helle folgete jm nach . Vnd jnen ward macht gegeben zu tödten / das vierde teil auff der Erden / mit dem Schwert vnd Hunger / vnd mit dem Tod / vnd durch die Thiere auff Erden . Vnd da es das fünffte siegel Hie tröstet er die Christen in jrem leiden . auffthet / sahe ich vnter dem Altar die Seelen / dere die erwürget waren vmb des wort Gottes willen / vnd vmb des Zeugnis willen / das sie hatten . Vnd sie schrien mit grosser stim / vnd sprachen / HERR du heiliger vnd warhafftiger / wie lange richtestu vnd rechest nicht vnser Blut an denen / die auff der Erden wonen ? Vnd jnen wurden gegeben / einem jglichen ein weis Kleid / vnd ward zu jnen gesagt / Das sie rugeten noch eine kleine zeit / Bis das vollend dazu kemen jre Mitknechte vnd Brüder / die auch sollen noch ertödtet werden / gleich wie sie . VND ich sahe / das es das sechste Siegel Dis sind allerley Plagen / so mit auffruhr vnd zwitracht sich Land vnd Leute verendern bis an Jüngsten tag . auffthet / vnd sihe / da ward ein grosses Erdbeben / vnd die Sonne ward schwartz wie ein harin Sack / vnd der Mond ward wie Blut / vnd die Sterne des Himels fielen auff die Erden / Gleich wie ein Feigenbawm seine feigen abwirfft / wenn er von grossem wind bewegt wird . Vnd der Himel entweich / wie ein eingewickelt Buch / vnd alle Berge vnd Jnsulen wurden bewegt aus jren ortern / Vnd die Könige auff erden / vnd die Obersten / vnd die Reichen / vnd die Heubtleute / vnd die Gewaltigen / vnd alle Knechte vnd alle Freien / verborgen sich in den Klüfften vnd Felsen an den Bergen / vnd sprachen zu den bergen vnd felsen / Fallet auff vns / vnd verberget vns fur dem Angesichte des / der auff dem stuel sitzt / vnd fur dem zorn des Lambs / Denn es ist komen der grosse tag seines zorns / vnd wer kan bestehen ? VND darnach sahe ich vier Engel stehen auff den vier ecken der Erden / die hielten die vier Winde der erden / Auff das kein wind vber die Erde bliese / noch vber das Meer / noch vber einigen Bawm Hie gehen an die geistlichen Trübsaln vnd Plagen / die Ketzereien . Vnd zuuor tröstet er die Christen / das sie sollen gezeichnet vnd behütet werden . . Vnd sahe einen andern Engel auffsteigen von der Sonnen auffgang / der hatte das Siegel des lebendigen Gottes / vnd schrey mit grosser stimme zu den vier Engeln / welchen gegeben ist zu beschedigen die Erden / vnd das Meer / vnd er sprach / Beschediget die Erde nicht / noch das Meer / noch die Bewme / Bis das wir versiegeln die Knechte vnsers Gottes an jren stirnen . VND ich hörete die zal dere / die versiegelt wurden / hundert vnd vier vnd vierzig tausent / die versiegelt waren von allen Geschlechten der kinder Jsrael . Von dem geschlechte Juda zwelff tausent versiegelt . Von dem geschlechte Ruben / zwelff tausent versiegelt . Von dem geschlechte Gad / zwelff tausent versiegelt . Von dem geschlechte Aser / zwelff tausent versiegelt . Von dem geschlechte Nephthali / zwelff tausent versiegelt . Von dem geschlechte Manasse / zwelff tausent versiegelt . Von dem Geschlechte Simeon / zwelff tausent versiegelt . Von dem geschlechte Leui / zwelff tausent versiegelt . Von dem geschlechte Jsaschar / zwelff tausent versiegelt . Von dem geschlechte Zebulon / zwelff tausent versiegelt . Von dem geschlechte Joseph / zwelff tausent versiegelt . Von dem geschlechte BenJamin / zwelff tausent versiegelt . DArnach sahe ich / Vnd sihe / eine grosse Schar / welche niemand zelen kund / aus allen Heiden vnd Völckern vnd Sprachen / fur dem Stuel stehend vnd fur dem Lamb / angethan mit weissem Kleide / vnd Palmen in jren Henden / schrien mit grosser stimme / vnd sprachen / Heil sey dem / der auff dem stuel sitzt / vnserm Gott vnd dem Lamb . Vnd alle Engel stunden vmb den stuel / vnd vmb die Eltesten / vnd vmb die vier Thier / vnd fielen fur dem stuel auff jr angesicht / vnd beteten Gott an / vnd sprachen / Amen . Lob vnd ehre / vnd weisheit / vnd danck / vnd preis / vnd krafft / vnd stercke sey vnserm Gott / von ewigkeit zu ewigkeit / Amen . Vnd es antwortet der Eltesten einer / vnd sprach zu mir / Wer sind diese mit dem weissen Kleide angethan ? Vnd wo her sind sie komen ? Vnd ich sprach zu jm / Herr / du weissests . Vnd er sprach zu mir / Diese sinds / die komen sind aus grossem trübsal / vnd haben jre Kleider gewasschen / vnd haben jre kleider helle gemacht im blut des Lambs / Darumb sind sie fur dem stuel Gottes / vnd dienen jm tag vnd nacht in seinem Tempel . Vnd der auff dem stuel sitzt / wird vber jnen wonen / Sie wird nicht mehr hungern noch dürsten / es wird auch nicht auff sie fallen die Sonne / oder jrgent eine hitze / Denn das Lamb mitten im stuel wird sie weiden / vnd leiten zu den lebendigen Wasserbrunnen / vnd Gott wird abwasschen alle threnen von jren augen . VND da es das siebend Siegel Da komen die sieben Ketzer nach einander / Vnd gehet aber furher / trost des Gebets etc . auffthet / ward eine stille in dem Himel / bey einer halben stund . Vnd ich sahe sieben Engel / die da tratten fur Gott / vnd jnen wurden sieben Posaunen gegeben . Vnd ein ander Engel kam vnd trat bey den Altar / vnd hatte ein gülden Reuchfas / vnd jm ward viel Reuchwergs gegeben / das er gebe zum gebet aller Heiligen / auff den gülden Altar fur dem stuel . Vnd der rauch des Reuchwergs vom gebet der Heiligen gieng auff von der hand des Engels fur Gott . Vnd der Engel nam das Reuchfas / vnd füllet es mit fewer vom Altar / vnd schüttets auff die erden . Vnd da geschahen stimmen / vnd donner vnd blitzen vnd erdbebung . Vnd die sieben engel mit den sieben posaunen hattet sich gerüstet zu posaunen . Vnd der erste Engel Das ist Tatianus vnd die Encrarite / welche die Ehe verboten vnd werckheiligen waren / wie hernach mals die Pelagianer . posaunete / vnd es ward ein Hagel vnd fewer mit blut gemenget / vnd fiel auff die Erden / vnd das dritte teil der Bewme verbrandte / vnd alles grüne Gras verbrandte . Vnd der ander engel das ist Martion / Manicheus mit seinen Cataphrygen . posaunete / vnd es fuhr wie ein grosser Berg mit fewer brennend ins Meer . Vnd das dritte teil des Meers ward Blut / vnd das dritte teil der lebendigen Creaturen im meer storben / vnd das dritte teil der Schiff wurden verderbet . Vnd der dritte engel das ist Origenes . posaunete / vnd es fiel ein grosser Stern vom Himel der brandte wie eine Fackel / vnd fiel auff das dritte teil der Wasser ströme / vnd vber die Wasserbrünne / vnd der name des Sterns heisst Wermut . Vnd das dritte teil ward wermut / vnd viel Menschen storben von den Wassern / das sie waren so bitter worden . Vnd der vierde engel nouatus . Das ist Nouatus vnd die Cathari / Die die Busse leugnen / vnd sonderliche Heiligen sind fur andern . posaunete / vnd es ward geschlagen das dritte teil der Sonnen / vnd das dritte teil des Monden / vnd das dritte teil der Sternen / das jr dritte teil verfinstert ward / vnd der tag das dritte teil nicht schein / vnd die nacht desselbigen gleichen . Vnd ich sahe / vnd höret einen Engel fliegen mitten durch den Himel / vnd sagen mit grosser stimme / Weh / weh / weh / denen die auff Erden wonen / fur den andern stimmen der Posaunen der dreier Engel / die noch posaunen sollen . VND der fünffte Engel Das erste Weh / Das ist der grosse Ketzer Arius / der Christum nicht gleubet / das er Gott sey . posaunete / Vnd ich sahe einen Sternen gefallen vom Himel auff die Erden / vnd jm ward der Schlüssel zum brunnen des Abgrunds gegeben . Vnd er thet den brun des Abgrunds auff / vnd es gieng auff ein rauch aus dem Brunnen / wie ein rauch eines grossen ofen / Vnd es ward verfinstert die Sonne / vnd die Lufft von dem rauch des brunnen . Vnd aus dem rauch kamen Hewschrecken auff die Erden / Vnd jnen ward macht gegeben / wie die Scorpion auff erden macht haben . Vnd es ward zu jnen gesagt / das sie nicht beleidigeten das Gras auff erden / noch kein grünes / noch keinen bawm / Sondern allein die Menschen / die nicht haben das siegel Gottes an jren stirnen . Vnd es ward jnen gegeben / das sie sie nicht tödten / sondern sie queleten fünff Monden lang / Vnd jr qual war / wie ein qual vom Scorpion / wenn er einen Menschen hewet . Vnd in den selbigen tagen werden die menschen den Tod suchen / vnd nicht finden / werden begeren zu sterben / vnd der Tod wird von jnen fliehen . VND die Hewschrecken sind gleich den rossen / die zum Kriege bereit sind / vnd auff jrem heubt wie Kronen dem golde gleich / vnd jr andlitz gleich der Menschen andlitz / Vnd hatten har wie Weiberhar / vnd jre zeene waren wie der Lewen / Vnd hatten Pantzer wie eisern pantzer / vnd das rasseln jrer flügel / wie das rasseln an den wagen vieler Ross / die in Krieg lauffen / Vnd hatten Schwentze / gleich den Scorpion / vnd es waren Stachel an jren schwentzen / Vnd jre macht war zu beleidigen die Menschen fünff monden lang . Vnd hatten vber sich einen König / einen Engel aus dem abgrund / des name heisst auff Ebreisch Abaddon Apollyon / Verderber . / vnd auff Griechisch hat er den namen Apollyon . Ein Weh ist dahin / Sihe / es komen noch zwey Weh nach dem . Vnd der sechste engel Das ander Weh / Das ist der Mahometh mit den Saracenen . posaunete / vnd ich höret eine stim aus den vier ecken des gülden Altars fur Gott / die sprach zu dem sechsten Engel der die posaune hatte / Löse auff die vier Engel gebunden an dem grossen Wasserstrom Euphrates . Vnd es wurden die vier Engel los / die bereit waren auff eine stunde / vnd auff einen tag / vnd auff einen monden / vnd auff ein jar / das sie tödten / das dritte teil der Menschen . Vnd die zal des reisigen Zeuges war viel tausent mal tausent / Vnd ich höret jre zal . Vnd also sahe ich die Ross im gesichte / vnd die drauff sassen / das sie hatten fewrige vnd gele vnd schwefeliche Pantzer / Vnd die Heubte der rosse / wie die heubt der Lewen / vnd aus jrem Munde gieng fewr vnd rauch vnd schwefel . Von diesen dreien ward ertödtet das dritte teil der Menschen / von dem fewr / vnd rauch / vnd schwefel / der aus jrem munde gieng / Denn jre macht war in jrem munde . Vnd jre Schwentze waren den Schlangen gleich / vnd hatten Heubter / vnd mit denselbigen theten sie schaden . VND blieben noch Leute / die nicht getödtet wurden von diesen Plagen / noch busse thaten fur die werck jrer Hende / das sie nicht anbeten die Teufel / vnd güldene / silberne / eherne / steinern vnd hültzern Götzen / welche weder sehen / noch hören / noch wandeln könden / Die auch nicht busse theten fur jre Mörde / Zeuberey / Hurerey vnd Dieberey . VND ich sahe einen andern starcken Engel Das ist der Römisch Papst im geistlichen wesen . vom Himel herab komen / der war mit einer Wolcken bekleidet / vnd ein Regenbogen auff seinem Heubt / vnd sein Andlitz / wie die Sonne / vnd seine Füsse wie die Fewrpfeiler . Vnd er hatte in seiner Hand ein Büchlin auff gethan / vnd er setzt seinen rechten fus auff das Meer / vnd den lincken auff die Erden / vnd er schrey mit grosser stimme / wie ein Lewe brüllet . Vnd da er schrey / redeten sieben Donner jre stimme . Vnd da die sieben Donner jre stimme geredt hatten / wolt ich sie schreiben . Da höret ich eine stim vom Himel sagen zu mir / Versiegel was die sieben Donner geredt haben / dieselbigen schreibe nicht . VND der Engel / den ich sahe stehen auff dem Meer / vnd auff der Erden / hub seine Hand auff gen Himel / vnd schwur bey dem Lebendigen von ewigkeit zu ewigkeit / der den Himel geschaffen hat / vnd was darinnen ist / vnd die Erde / vnd was darinnen ist / vnd das Meer / vnd was darinnen ist / Das hin furt keine zeit Alles sol vnter den Bapst / was selig wil werden / Ausser dem Bapstum ist kein Christen / Er wil das Heupt allein sein . mehr sein sol / Sondern in den tagen der stimme des siebenden Engels / wenn er posaunen wird / So sol volendet werden das geheimnis Gottes / wie er hat verkündiget seinen Knechten vnd Propheten . VND ich höret eine stim vom Himel abermal mit mir reden / vnd sagen Gehe hin / nim das offene Büchlin von der hand des Engels / der auff dem Meer / vnd auff der Erden stehet . Vnd ich gieng hin zum Engel / vnd sprach zu jm / Gib mir das Büchlin . Vnd er sprach zu mir / Nim hin vnd verschlings / vnd es wird dich im Bauch krimmen / Aber in deinem Munde wirds süsse sein wie honig Merck / das Menschenlere eusserlich süsse sind / vnd wol gefallen / Aber das Gewissen verderben sie / Psalm 5 vnd 10 . Vnd ich nam das Büchlin von der hand des Engels / vnd verschlangs / vnd es war süsse in meinem Munde / wie honig / Vnd da ichs gessen hatte / krimmet michs im Bauch . Vnd er sprach zu mir / Du must aber mal weissagen den Völckern / vnd Heiden / vnd Sprachen / vnd vielen Königen . Vnd es ward mir ein rhor gegeben einem Stecken gleich / vnd sprach / Stehe auff / vnd miss den Tempel Gottes / vnd den Altar / vnd die darinnen anbeten Hie fassen sie die Christenheit mit solchen Gesetzen eusserlich . . Aber den innern Chor des Tempels wirff hinaus / vnd miss jn nicht / Denn er ist den Heiden gegeben / Vnd die heilige Stad werden sie zutretten zween vnd vierzig monden . VND ich wil meine zween Zeugen geben / vnd sie sollen weissagen tausent zwey hundert vnd sechzig tage / angethan mit Secken Das sind alle rechte frume Prediger die das wort rein erhalten / Zu trost den Christen . . Diese sind zween Olebewme vnd zwo Fackeln / stehend fur dem Gott der erden . Vnd so jemand sie wil beleidigen / So gehet das Fewr aus jrem Munde / vnd verzeret jre Feinde / vnd so jemand sie wil beleidigen / der mus also getödtet werden . Diese haben macht den Himel zuverschliessen / das es nicht regene in den tagen jrer Weissagung / vnd haben macht vber das Wasser / zu wandeln in Blut / vnd zuschlahen die Erde mit allerley Plage / so offt sie wollen . VND wenn sie jr Zeugnis geendet haben / So wird das Thier Der weltliche Bapst / Jnfra Cap . 12 / das aus dem Abgrund auffsteiget / mit jnen einen Streit halten / vnd wird sie vberwinden / vnd wird sie tödten . Vnd jre Leichnam werden ligen auff der gassen der grossen Stad / die da heisst geistlich / die Sodoma vnd Egypten / da vnser Herr gecreutziget ist . Vnd es werden jre Leichnam etliche von den Völckern / vnd Geschlechten / vnd Sprachen / drey tage vnd einen halben sehen / vnd werden jre Leichnam nicht lassen in greber legen . Vnd die auff Erden wonen / werden sich frewen vber jnen / vnd wolleben / vnd Geschenck vnternander senden / Denn diese zween Propheten queleten die auff Erden woneten . VND nach dreien tagen vnd einem halben / fuhr in sie der geist des Lebens von Gott / vnd sie tratten auff jre füsse / Vnd eine grosse furcht fiel vber die sie sahen . Vnd sie höreten eine grosse stim vom Himel zu jnen sagen / Steiget herauff . Vnd sie stiegen auff in den Himel / in einer Wolcken / vnd es sahen sie jre Feinde . Vnd zu derselben stund ward ein gros Erdbeben / vnd das zehende teil der Stad fiel / vnd wurden ertödtet in der Erdbebung sieben tausent namen der Menschen / vnd die andern erschracken / vnd gaben ehre dem Gott des Himels . Das ander Weh ist dahin / Sihe / das dritte Weh kompt schnel . VND der siebend Engel Hie kompt der weltlich Bapst / Aber zuuor tröstet er abermal die Christen / fur solch ein Grewel . posaunet / Vnd es wurden grosse stimme im Himel / die sprachen / Es sind die Reiche der Welt vnsers Herrn vnd seines Christus worden / vnd er wird regieren von ewigkeit zu ewigkeit . Vnd die vier vnd zwenzig Eltesten / die fur Gott auff jren stüelen sassen / fielen auff jre Angesicht / vnd beteten Gott an / vnd sprachen / Wir dancken dir HERR allmechtiger Gott / der du bist / vnd warest / vnd künfftig bist / das du hast angenomen deine grosse Krafft vnd herrschest . Vnd die Heiden sind zornig worden / Vnd es ist komen dein zorn / vnd die zeit der Todten / zu richten vnd zu geben den Lohn deinen knechten den Propheten / vnd den Heiligen / vnd denen / die deinen Namen fürchten / den kleinen vnd grossen / Vnd zu verderben die die Erden verderbet haben . VND der Tempel Gottes ward auffgethan im Himel / vnd die Archa seines Testaments ward in seinem Tempel gesehen / Vnd es geschahen Blitzen vnd Stimmen / vnd Donner / vnd Erdbeben / vnd ein grosser Hagel . Vnd es erschein ein gros zeichen im himel / Ein Weib mit der Sonnen bekleidet / vnd der Mond vnter jren Füssen / vnd auff jrem Heubt eine Krone von zwelff sternen . Vnd sie war schwanger / vnd schrey / vnd war in Kindesnöten / vnd hatte grosse qual zur Geburt . VND es erschein ein ander Zeichen im Himel / vnd sihe ein grosser roter Drach / der hatte sieben Heubter vnd zehen Hörner / vnd auff seinen Heubten sieben Kronen / vnd sein Schwantz zoch den dritten teil der Sternen / vnd warff sie auff die erden . Vnd der Drach trat fur das Weib / die geberen solt / auff das / wenn sie geboren hette / er jr Kind fresse . Vnd sie gebar einen Son ein Kneblin / der alle Heiden solt weiden mit der eisern Ruten / Vnd jr Kind ward entrückt zu Gott vnd seinem Stuel / Vnd das Weib entflohe in die Wüsten / da sie hat einen Ort bereit von Gott / das sie daselbs erneeret würde / tausent / zwey hundert / vnd sechzig tage . VND es erhub sich ein streit im Himel / Michael vnd seine Engel stritten mit dem Drachen / Vnd der Drach streit vnd seine Engel / vnd siegeten nicht / Auch ward jre Stete nicht mehr funden im Himel . Vnd es ward ausgeworffen der gros Drach / die alte Schlange / die da heisst der Teufel vnd Satanas / der die gantze Welt verfüret / vnd ward geworffen auff die Erden vnd seine Engel wurden auch da hin geworffen . VND ich höret eine grosse stimme / die sprach im Himel / Nu ist das Heil vnd die Krafft / vnd das Reich / vnd die Macht vnsers Gottes / seines Christus worden / weil der verworffen ist / der sie verklaget tag vnd nacht fur Gott . Vnd sie haben jn vberwunden durch des Lambs blut / vnd durch das wort jrer Zeugnis / vnd haben jr Leben nicht geliebet / bis an den tod . Darumb frewet euch jr Himel / vnd die darinnen wonen . Weh denen / die auff Erden wonen / vnd auff dem Meer / Denn der Teufel kompt zu euch hinab / vnd hat einen grossen zorn / vnd weis / das er wenig zeit hat . Vnd da der Drache sahe / das er verworffen war auff die Erden / verfolget er das Weib / die das Kneblin geboren hatte . Vnd es wurden dem Weibe zween Flügel gegeben / wie eines grossen Adelers / das sie in die Wüsten flöge / an jren Ort / da sie erneeret würde eine zeit / vnd zwo zeit / vnd eine halbe zeit / fur dem angesichte der Schlangen . Vnd die Schlange schos nach dem Weibe aus jrem Munde ein wasser / wie ein Strom / das er sie erseuffet . Aber die Erde halff dem Weibe / vnd thet jren mund auff vnd verschlang den strom / den der Drach aus seinem munde schos . Vnd der Drach ward zornig vber das Weib / vnd gieng hin zu streiten / mit den Vbrigen von jrem Samen / die da Gottes gebot halten / vnd haben das zeugnis Jhesu Christi . VND ich trat an den sand des Meers Das dritte Weh / Der Bepstliche grewel im weltlichen wesen . / vnd sahe ein Thier aus dem Meer steigen / das hatte sieben Heubter vnd zehen Hörner / vnd auff seinen Hörnern sieben Kronen / vnd auff seinen Heubten namen der Lesterung . Vnd das Thier / das ich sahe / war gleich einem Pardel / vnd seine füsse als Beeren füsse / vnd sein Mund eines Lewen mund . Vnd der Drach gab jm seine Krafft / vnd seinen Stuel / vnd grosse Macht Imperium Romanum , desertum á Graecis , translatum ad Germanos , per Papam . . Vnd ich sahe seiner Heubt eines / als were es tödlich wund / vnd seine tödliche Wunde ward heil . Vnd der gantze Erdboden verwundert sich des Thieres / vnd beteten den Drachen an / der dem Thier die Macht gab / vnd beteten das Thier an / vnd sprachen / Wer ist dem Thier gleich ? vnd wer kan mit jm kriegen . VND es ward jm gegeben ein Mund zu reden grosse ding vnd Lesterung / vnd ward jm gegeben / das es mit jm weret zween vnd vierzig monden lang . Vnd es that seinen Mund auff zur Lesterung Das Thier ist das Römisch Reich / vnd thet solchs / da es noch Heidnisch war . gegen Gott / zu lestern seinen Namen / vnd seine Hütten / vnd die im Himel wonen . Vnd ward jm gegeben zu streiten mit den Heiligen / vnd sie zu vberwinden . Vnd jm ward gegeben macht vber alle Geschlecht / vnd Sprachen / vnd Heiden / Vnd alle die auff Erden wonen / beten es an / der namen nicht geschrieben sind in dem lebendigen Buch des Lambs / Das erwürget ist / von anfang der Welt . Hat jemand Ohren / der höre . So jemand in das Gefengnis füret / der wird in das gefengnis gehen / So jemand mit dem Schwert tödtet / der mus mit dem schwert getödtet werden . Hie ist gedult vnd glaube der Heiligen . Ebre . 13 . VND ich sahe ein ander Thier auffsteigen von der Erden / vnd hatte zwey Hörner / gleich wie das Lamb / vnd redet wie der Drache Der Bapst richtet das Reich wider an . . Vnd es thut alle macht des ersten Thiers fur jm / vnd es machet das die Erde / vnd die drauff wonen / anbeten das erste Thier / welches tödlich wunde heil worden war . Vnd thut grosse Zeichen / das es auch machet Fewr vom Himel fallen fur den Menschen / Vnd verfüret die auff Erden wonen / vmb der Zeichen willen / die jm gegeben sind zuthun fur dem Thier / Vnd saget denen / die auff Erden wonen / das sie dem Thier ein Bilde machen sollen / das die wunde vom Schwert hatte / vnd lebendig worden war . VND es ward jm gegeben / das es dem bilde des Thiers den Geist Geist vnd reden ist / das es schefftig ist / vnd nicht ein tod Bilde / sondern hat seine Rechte vnd Empter im schwange gehend . Das sind sechshundert vnd sechs vnd sechzig jar . So lange stehet das weltliche Bapstum . gab / das des Thiers bilde redet / vnd das es machte / das / welche nicht des Thiers bilde anbeten / ertödtet werden . Vnd machte alle sampt / die kleinen vnd grossen / die Reichen vnd Armen / die Freien vnd Knechte / das es jnen ein Malzeichen gab an jre rechte hand / oder an jre stirn / das niemand keuffen oder verkeuffen kan / er habe denn das Malzeichen oder den namen des Thiers / oder die zal seines namens . Hie ist Weisheit . Wer verstand hat / der vberlege die zal des Thiers / denn es ist eines Menschen zal / Vnd seine zal ist sechs hundert vnd sechs vnd sechzig . VND ich sahe / ein Lamb stehen auff dem berg Zion / vnd mit jm hundert vnd vier vnd vierzig tausent Hie tröstet er die Christen / das solch Weh vnd grewel sol durchs Euangelium gestürtzet werden . / die hatten den Namen seines Vaters geschrieben an jrer stirn . Vnd höret eine stim vom Himel / als eines grossen Wassers / vnd wie eine stimme eines grossen Donners / vnd die stimme / die ich höret / war als der Harffenspieler / die auff jren harffen spielen . Vnd sungen / wie ein new Lied / fur dem stuel / vnd fur den vier Thieren vnd Eltesten / Vnd niemand kund das Lied lernen / On die hundert vnd die vier vnd vierzig tausent / die erkaufft sind von der Erden . Diese sinds / die mit Weibern nicht befleckt sind / denn sie sind Jungfrawen / vnd folgen dem Lamb nach / wo es hin gehet . Diese sind erkaufft aus den Menschen / zu erstlingen Gotte vnd dem Lamb / vnd in jrem Munde ist kein falsches funden / Denn sie sind vnstrefflich fur dem stuel Gottes . VND ich sahe einen Engel fliegen mitten durch den Himel / der hatte ein ewig Euangelium / zu verkündigen denen / die auff Erden sitzen vnd wonen / vnd allen Heiden / vnd Geschlechten / vnd Sprachen / vnd Völckern / vnd sprach mit grosser stimme / Fürchtet Gott / vnd gebet jm die Ehre / Denn die zeit seines Gerichts ist komen / vnd betet an / den / der gemacht hat Himel vnd Erden / vnd Meer vnd die Wasserbrunnen . VND ein ander Engel folget nach / der sprach / Sie ist gefallen / sie ist gefallen / Babylon / die grosse Stad / Denn sie hat mit dem Wein jrer Hurerey getrencket alle Heiden . VND der dritte Engel folget diesem nach / vnd sprach mit grosser stimme / So jemand das Thier anbetet vnd sein Bilde / vnd nimpt das Malzeichen an seine Stirn oder an seine Hand / Der wird von dem Wein des zorns Gottes trincken / der eingeschencket vnd lauter ist in seines zorns Kelch / vnd wird gequelet werden mit fewr vnd schwefel fur den heiligen Engeln / vnd fur dem Lamb . Vnd der rauch jrer qual wird auffsteigen von ewigkeit zu ewigkeit / Vnd sie haben keine ruge tag vnd nacht / die das Thier haben angebetet vnd sein Bilde / vnd so jemand hat das Malzeichen seines namens angenomen . Hie ist gedult der Heiligen . Hie sind / die da halten die gebot vnd den glauben an Jhesu . VND ich höret eine stim vom Himel zu mir sagen / Schreibe / Selig sind die Todten / die in dem Herrn sterben von nu an . Ja / der Geist spricht / das sie rugen von jrer erbeit / Denn jre werck folgen jnen nach . Vnd ich sahe / vnd sihe / eine weisse wolcke / vnd auff der wolcken sitzen einen / der gleich war eines menschen Son / der hatte eine güldene Krone auff seinem Heubt / vnd in seiner Hand eine scharffe Sichel Ein furbilde des Gerichts . . Vnd ein ander Engel gieng aus dem Tempel / vnd schrey mit grosser stimme zu dem / der auff der Wolcken sass / Schlag an mit deiner Sicheln vnd erndte / Denn die zeit zu erndten ist komen / denn die Erndte der erden ist dürre worden . Vnd der auff der Wolcken sass / schlug an mit seiner Sicheln an die Erde vnd die erde ward geerndtet . Vnd ein ander Engel gieng aus dem Tempel im Himel / der hatte eine scharffe Hippen . Vnd ein ander Engel gieng aus dem Altar / der hatte macht vber das fewr / Vnd rieff mit grossem geschrey zu dem / der die scharffe Hippen hatte / vnd sprach / Schlag an mit deiner scharffen Hippen / vnd schneite die Drauben auff erden / denn jre Beer sind reiff . Vnd der Engel schlug an mit seiner Hippen an die erden / vnd schneit die Reben der erden / vnd warff sie in die grosse Kelter des zorns Gottes . Vnd die Kelter ward ausser der Stad gekeltert / vnd das Blut gieng von der Kelter bis an die zeume der Pferde / durch tausent sechshundert feldwegs . VND ich sahe ein ander Zeichen im Himel / das war gros vnd wundersam / Sieben Engel / die hatten die letzten sieben Plagen / denn mit den selbigen ist volendet der zorn Gottes Das sind alle Prediger / so das Euangelium helffen treiben . . Vnd sahe / als ein glesern Meer mit fewr gemenget / vnd die den Sieg behalten hatten an dem Thier vnd seinem Bilde / vnd seinem Malzeichen / vnd seines Namens zal / das sie stunden an dem glesern Meer / vnd hatten Gottes harffen / vnd sungen das lied Mosi / des knechtes Gottes / vnd das lied des Lambs / vnd sprachen / Gros vnd wundersam sind deine Werck / HERR allmechtiger Gott / gerecht vnd warhafftig sind deine wege / du König der Heiligen . Wer sol dich nicht fürchten / HERR / vnd deinen Namen preisen ? Denn du bist alleine heilig / Denn alle Heiden werden komen vnd anbeten fur dir / denn deine vrteil sind offenbar worden . Darnach sahe ich / vnd sihe / da ward auffgethan der Tempel der Hütten des zeugnis im Himel / vnd giengen aus dem Tempel die sieben Engel / die die sieben Plagen hatten / angethan mit reinem hellem Linwad / vnd vmbgürtet jre Brüste mit güldenen Gürteln . Vnd eines der vier Thier gab den sieben Engeln sieben güldene Schalen vol zorns Gottes / der da lebet von ewigkeit zu ewigkeit . Vnd der Tempel ward vol rauchs fur der herrligkeit Gottes vnd fur seiner krafft / Vnd niemand kund in den Tempel gehen / bis das die sieben Plagen der sieben Engel volendet wurden . VND ich höret eine grosse stimme aus dem Tempel / die sprach zu den sieben Engeln / Gehet hin / vnd giesset aus die Schalen des zorns Gottes auff die Erden . VND der Erste gieng hin / vnd gos seine Schale aus auff die Erde / Vnd es ward ein böse vnd arg Drüse an den Menschen / die das Malzeichen des Thiers hatten / vnd die sein Bilde anbeteten . VND der ander Engel gos aus seine Schale ins Meer / Vnd es ward Blut als eines Todten / vnd alle lebendige Seele starb in dem Meer . VND der dritte Engel gos aus seine Schale in die Wasserströme / vnd in die Wasserbrünnen / vnd es ward Blut . Vnd ich höret den Engel sagen / HERR / du bist gerecht / der da ist / vnd der da war / vnd heilig / das du solches geurteilet hast . Denn sie haben das blut der Heiligen vnd der Propheten vergossen / vnd Blut hastu jnen zu trincken gegeben / denn sie sinds werd . Vnd ich höret einen andern Engel aus dem Altar sagen / Ja / HERR allmechtiger Gott / deine gerichte sind warhafftig vnd gerecht . VND der vierde Engel gos aus seine Schale in die Sonne / vnd ward jm gegeben / den Menschen heis zu machen mit fewr . Vnd den Menschen ward heis fur grosser hitze / vnd lesterten den namen Gottes / der macht hat vber diese Plagen / vnd thaten nicht Busse / jm die Ehre zu geben . VND der fünffte Engel gos aus seine Schale / auff den stuel des Thiers / Vnd sein Reich ward verfinstert / vnd sie zu bissen jre zungen fur schmertzen vnd lesterten Gott im Himel fur jrem schmertzen / vnd fur jren Drüsen / vnd theten nicht Busse fur jre werck . VND der sechste Engel gos aus seine Schale auff den grossen wasserstrom Euphrates / Vnd das wasser vertrocknet / auff das bereitet würde der weg den Königen von auffgang der Sonnen . Vnd ich sahe aus dem munde des Drachens / vnd aus dem munde des Thiers / vnd aus dem munde des falschen Propheten / drey vnreine Geister gehen / gleich den Fröschen Die Frösche sind die Plauderer / so itzt den Fürsten heuchlen / vnd wider das Euangelium geken / vnd doch nichts ausrichten etc . . Vnd sind geister der Teufel / die thun Zeichen / vnd gehen aus zu den Königen auff Erden / vnd auff den gantzen Kreis der welt / sie zu versamlen in den Streit / auff jenen grossen tag Gottes des allmechtigen . Sihe / ich kome / als ein Dieb / Selig ist der da wachet / vnd helt seine Kleider / das er nicht blos wandele / vnd man nicht seine schande sehe . Vnd er hat sie versamlet an einen Ort / der da heisst auff Ebreisch Harmagedon Auff deudsch verdampte Krieger / verfluchte rüstung / oder unglückselige Kriegsleute / ab Herem et Gad . . VND der siebend Engel gos aus seine Schale in die Lufft / Vnd es gieng aus eine stim vom Himel aus dem Stuel / die sprach / Es ist geschehen . Vnd es wurden Stimme / vnd Donner / vnd Blitzen / vnd ward eine grosse Erdbebung / das solche nicht gewesen ist / sint der zeit Menschen auff Erden gewesen sind / solche Erdbebung also gros . Vnd aus der grossen Stad wurden drey teil / vnd die Stedte der Heiden fielen . Vnd Babylon der grossen ward gedacht fur Gott / jr zu geben den Kelch des weins von seinem grimmigen zorn . Vnd alle Jnsulen entflohen / vnd keine Berge wurden funden . Vnd ein grosser Hagel / als ein Centner / fiel vom Himel auff die Menschen / vnd die Menschen lesterten Gott vber der Plage des hagels / Denn seine plage ist seer gros . VND es kam einer von den sieben Engeln Hie zeiget er die Römische Kirche in jrer gestalt vnd wesen / die verdampt sol werden . / die die sieben Schalen hatten / redet mit mir / vnd sprach zu mir / Kum / Jch wil dir zeigen das Vrteil der grossen Huren / die da auff vielen Wassern sitzt / Mit welcher gehuret haben die Könige auff Erden / vnd die da wonen auff Erden truncken worden sind / von dem Wein jrer Hurerey . Vnd er bracht mich im Geist in die wüsten . Vnd ich sahe das Weib sitzen auff einem rosinfarben Thier / das war vol Namen der lesterung / vnd hatte zehen Hörner . Vnd das Weib war bekleidet mit Scharlacken vnd Rosinfarb / vnd vbergüldet mit Gold vnd Edelsteinen vnd Perlen / vnd hatte einen gülden Becher in der Hand / vol Grewels vnd vnsauberkeit jrer Hurerey . Vnd an jrer Stirn geschrieben den Namen / Das Geheimnis Das ist / die geistliche grosse Babylon etc . / Die grosse Babylon / die Mutter der hurerey vnd aller grewel auff Erden . Vnd ich sahe das Weib truncken von dem Blut der Heiligen / vnd von dem blut der zeugen Jhesu . Vnd ich verwundert mich seer / da ich sie sahe . VND der Engel sprach zu mir / Warumb verwunderstu dich ? Jch wil dir sagen das Geheimnis von dem Weibe / vnd von dem Thier das sie tregt / vnd hat sieben Heubter / vnd zehen Hörner . Das Thier / das du gesehen hast / ist gewesen / vnd ist nicht / vnd wird wider komen aus dem Abgrund / vnd wird faren ins Verdamnis / Vnd werden sich verwundern / die auff Erden wonen / der namen nicht geschrieben stehen in dem buch des Lebens von anfang der Welt / wenn sie sehen das Thier / das es gewesen ist / vnd nicht ist / wiewol es doch ist Das Römisch Reich ist / vnd ist doch nicht / Denn es ist nicht das gantze / sondern ist nach seinem Fall durch den Bapst wider auffbracht . . Vnd hie ist der sinn / da Weisheit zugehöret . Sup . 12 . Dje sieben Heubter sind sieben Berge / auff welchen das Weib sitzet / vnd sind sieben Könige . Fünff Fünffte / gegen Morgen in Griechenland . sind gefallen / vnd einer Das ist / Deudschland . ist / vnd der ander ist noch nicht komen / Vnd wenn er kompt / mus er eine kleine zeit Das ist itzt Hispania . bleiben . Vnd das Thier / das gewesen ist Roma oder Welschland . / vnd nicht ist / das ist der achte / vnd ist von den sieben / vnd feret in das verdamnis . Vnd die zehen Hörner / die du gesehen hast das sind zehen Könige Das sind die andern Könige / Als Hungern / Behem / Poln / Franckreich . / die das Reich noch nicht empfangen haben / Aber wie Könige werden sie eine zeit macht empfahen mit dem Thier . Diese haben eine meinung / vnd werden jre krafft vnd macht geben dem Thier . Diese werden streiten mit dem Lamb / Vnd das Lamb wird sie vberwinden / Denn es ist der Herr aller Herrn / vnd der König aller Könige / vnd mit jm die Beruffene vnd Ausserweleten vnd gleubigen . VND er sprach zu mir / Die Wasser / die du gesehen hast / da die Hure sitzt / sind Völcker vnd Scharen / vnd Heiden / vnd Sprachen . Vnd die zehen Hörner / die du gesehen hast / auff dem Thier / die werden die Hure hassen / vnd werden sie wüst machen Sie halten an dem Bapst / vnd schützen jn / Aber sie reuffen jn wol / das er mus blos werden / vnd die Güter verlieren / Defensores Pape / Deuoratores eius . / vnd blos / vnd werden jr Fleisch essen / vnd werden sie mit Fewr verbrennen . Denn Gott hats jnen gegeben in jr hertz / zu thun seine meinung / vnd zu thun einerley meinung / vnd zu geben jr Reich dem Thier / bis das vollendet werden die wort Gottes . Vnd das Weib / das du gesehen hast / ist die grosse Stad / die das Reich hat vber die Könige auff Erden . VND darnach sahe ich einen andern Engel Das ist das freuden geschrey vber den gefallen Bapst . nider faren vom Himel / der hatte eine grosse macht / vnd die Erde ward erleuchtet von seiner klarheit . Vnd schrey aus macht mit grosser stimme / vnd sprach / Sie ist gefallen / sie ist gefallen / Babylon die grosse / vnd eine Behausung der Teuffel worden / vnd ein Beheltnis aller vnreiner Geister / vnd ein Beheltnis aller vnreiner feindseliger Vogel / Denn von dem Wein des zorns jrer Hurerey / haben alle Heiden getruncken / vnd die Könige auff Erden haben mit jr Hurerey getrieben / vnd jre Kauffleute sind reich worden von jrer grossen wollust mutwillen . . VND ich höret ein ander stim vom Himel / die sprach / Gehet aus von jr / mein Volck / das jr nicht teilhafftig werdet jrer sünden / Auff das jr nicht empfahet etwas von jrer Plagen . Denn jrer Sünde reichen bis in den Himel / vnd Gott denckt an jren Freuel . Bezalet sie / wie sie euch bezalet hat / Vnd machts jr zwiueltig / nach jren wercken . Vnd mit welchem Kelch sie euch eingeschenckt hat / schencket jr zwiueltig ein . Wie viel sie sich herrlich gemacht / vnd jren mutwillen gehabt hat / So viel schenckt jr qual vnd leid ein / Denn sie spricht in jrem hertzen / Jch sitze vnd bin eine Königin / vnd werde keine Widwe sein / vnd leid werde ich nicht sehen . Darumb werden jre Plagen auff einen tag komen / der Tod / Leid / vnd Hunger / mit Fewr wird sie verbrand werden / Denn starck ist Gott der HERR / der sie richten wird . VND es werden sie beweinen vnd sich vber sie beklagen die Könige auff Erden / die mit jr gehuret vnd mutwillen getrieben haben / wenn sie sehen werden den rauch von jrem Brand / Vnd werden von ferne stehen fur furcht jrer qual / vnd sprechen / Weh / weh / die grosse stad Babylon / die starcke Stad / auff eine stunde ist dein Gericht komen . Vnd die Kauffleute auff Erden werden weinen vnd leid tragen bey sich selbs / das jre Wahr niemand mehr keuffen wird / die wahr des Golds / vnd Silbers / vnd Edelgesteins / vnd die Perlen / vnd Seiden / vnd Purpur / vnd Scharlacken / vnd allerley Thinenholtz / vnd allerley Gefess von Elffenbein / vnd allerley Gefes von köstlichem Holtz / vnd von Ertz / vnd von Eisen / vnd Cinnamet / vnd Thimian / vnd Salben / vnd Weyrauch / vnd Wein / vnd Ole / vnd Semlen / vnd Weitzen / vnd Vieh / vnd Schafe / vnd Pferd / vnd Wagen / vnd Leichnam / vnd seelen der Menschen . VND das Obs / da deine Seele lust an hatte / ist von dir gewichen / vnd alles was völlig vnd herrlich war / ist von dir gewichen / vnd du wirst solchs nicht mehr finden . Die Kauffleute solcher wahr / die von jr sind Reich worden / werden von ferne stehen fur furcht jrer qual / weinen vnd klagen / vnd sagen / Weh / weh / die grosse Stad / die bekleidet war mit Seiden vnd Purpur / vnd Scharlacken / vnd vbergüldet war mit Gold / vnd Edelgestein / vnd Perlen / Denn in einer stunde ist verwüstet solcher Reichthum . VND alle Schiffherrn / vnd der Hauffe / die auff den Schiffen hantieren vnd Schiffleute / die auff dem Meer hantieren / stunden von ferne / vnd schrien / da sie den rauch von jrem Brande sahen / vnd sprachen / Wer ist gleich der grossen Stad ? Vnd sie wurffen staub auff jre Heubter / vnd schrien / weineten vnd klagten / vnd sprachen / Weh / weh / die grosse stad / in welcher Reich worden sind alle die da Schiff im Meer hatten von jrer Wahr / denn in einer stunde ist sie verwüstet . Frewe dich vber sie himel / vnd jr heiligen Apostel vnd Propheten / Denn Gott hat ewer vrteil an jr gerichtet . Vnd ein starcker Engel hub einen grossen Stein auff / als einen Mülstein / warff jn ins Meer / vnd sprach / Also wird mit einem Sturm verworffen die grosse stad Babylon / vnd nicht mehr erfunden werden . Vnd die stimme der Senger vnd Seitenspieler / Pfeiffer vnd Posauner sol nicht mehr in dir gehöret werden / vnd kein Handwercksman einiges Handwercks sol mehr in dir erfunden werden / vnd die stim der Müllen sol nicht mehr in dir gehöret werden / vnd die stim des Breutigams vnd der Braut sol nicht mehr in dir gehöret werden / Denn deine Kauffleute waren Fürsten auff erden / Denn durch deine Zeuberey sind verirret worden alle Heiden / vnd das blut der Propheten vnd der Heiligen ist in jr erfunden worden / vnd aller derer die auff Erden erwürget sind . DArnach höret ich eine stim grosser Scharen im Himel / die sprachen / Haleluia . Heil vnd Preis / Ehre vnd Krafft sey Gott vnserm HERRN / Denn warhafftig vnd gerecht sind seine Gerichte / das er die grosse Hure verurteilet hat / welche die Erden mit jrer Hurerey verderbet / vnd hat das blut seiner Knechte von jrer Hand gerochen . Vnd sprachen zum andern mal / Haleluia . Vnd der Rauch gehet auff ewiglich / Vnd die vier vnd zwenzig Eltesten vnd die vier Thier fielen nider / vnd betten an Gott / der auff dem Stuel sass / vnd sprachen / Amen / Haleluia . Vnd eine stim gieng von dem Stuel / Lobet vnsern Gott alle seine Knechte / vnd die jn fürchten / beide klein vnd gros . VND ich höret eine stim einer grossen Schar / vnd als eine stim grosser Wasser / vnd als eine stim starcker Donner die sprachen / Haleluia . Denn der allmechtige Gott hat das Reich eingenomen / Lasset vns frewen vnd frölich sein / vnd jm die Ehre geben / denn die Hochzeit des Lambs ist komen / vnd sein Weib hat sich bereitet . Vnd es ward jr gegeben / sich anzuthun mit reiner vnd schöner Seiden ( Die seide aber ist die gerechtigkeit der Heiligen ) Vnd er sprach zu mir / Selig sind die zum abendmal des Lambs beruffen sind . Vnd er sprach zu mir / Dis sind warhafftige wort Gottes . Vnd ich fiel fur jn zu seinen füssen jn anzubeten . Vnd er sprach zu mir / Sihe zu / thu es nicht / Jch bin dein Mitknecht vnd deiner Brüder / vnd dere / die das zeugnis Jhesu haben / Bete Gott an ( Das zeugnis aber Jhesu ist der Geist der Weissagung . ) Vnd ich sahe den himel auffgethan / vnd sihe / ein weis Pferd / vnd der darauff sass / hies Trew vnd Warhafftig / vnd richtet vnd streitet mit Gerechtigkeit Das wort Gottes sigt ob wider die Schutzherrn des Bapsts / vnd hilfft kein wehren . . Vnd seine Augen sind wie ein Fewrflamme / vnd auff seinem Heubt viel Kronen / vnd hatte einen Namen geschrieben / den niemand wuste / denn er selbs . Vnd war angethan mit einem Kleide / das mit Blut besprenget war / vnd sein Name heisst Gottes wort . Vnd jm folgete nach das Heer im Himel auff weissen Pferden / angethan mit weisser vnd reiner Seiden . Vnd aus seinem Munde gieng ein scharff schwert / das er damit die Heiden schlüge / Vnd er wird sie regieren mit der eisern Ruten / Vnd er trit die Kelter des weins des grimmigen zorns des allmechtigen Gottes / Vnd hat einen Namen geschrieben auff seinem Kleid / vnd auff seiner hüfften / also / Ein König aller Könige / vnd ein HERR aller Herrn . VND ich sahe einen Engel in der Sonnen stehen / vnd er schrey mit grosser stimme / vnd sprach zu allen Vogeln / die vnter dem Himel fliegen / Kompt / vnd versamlet euch zu dem Abendmal des grossen Gottes / das jr esset das fleisch der Könige vnd der Heubtleute / vnd das fleisch der Starcken / vnd der Pferde / vnd dere / die drauff sitzen / vnd das fleisch aller Freien vnd Knechten / beide der kleinen vnd der grossen . VND ich sahe das Thier / vnd die Könige auff Erden / vnd jre Heer versamlet / streit zu halten mit dem / der auff dem Pferde sass / vnd mit seinem Heer . Vnd das Thier ward gegriffen / vnd mit jm der falsche Prophet / der die Zeichen thet fur jm / durch welche er verfüret / die das Malzeichen des Thiers namen / vnd die das bilde des Thiers anbeten . Lebendig wurden diese beide in den feurigen Pful geworffen / der mit Schwefel brandte / Vnd die andern wurden erwürget mit dem Schwert des / der auff dem Pferde sass / das aus seinem Munde gieng / Vnd alle Vogel wurden sat von jrem Fleisch . Vnd ich sahe einen engel vom himel faren / der hatte den schlüssel zum Abgrund / vnd eine grosse Ketten in seiner hand . Vnd ergreiff den Drachen / die alte Schlange / welche ist der Teufel vnd der Satan / vnd band jn tausent jar Die tausent jar müssen anfahen / da dis Buch ist gemacht / Denn der Türck ist aller erst nach tausent jaren komen / Jndes sind die Christen blieben / vnd haben regiert / on des Teuffels danck . Aber nu wil der Türck dem Bapst zu hülffe komen / vnd die Christen ausrotten / weil nichts helfen wil . / vnd warff jn in den Abgrund / vnd verschlos jn vnd versiegelt oben darauff / das er nicht mehr verfüren solt die Heiden / bis das vollendet wurden tausent jar / vnd darnach mus er los werden eine kleine zeit . VND ich sahe Stüele / vnd sie satzten sich darauff / vnd jnen ward gegeben das Gericht / vnd die Seelen der entheubten vmb des zeugnis Jhesu / vnd vmb des worts Gottes willen / Vnd die nicht angebetet hatten das Thier noch sein Bilde / vnd nicht genomen hatten sein Malzeichen an jre Stirn / vnd auff jre Hand / diese lebten vnd regierten mit Christo tausent jar . Die andern Toden aber wurden nicht wider lebendig / bis das tausent jar volendet wurden . Dis ist die erste Aufferstehung . Selig ist der vnd heilig / der teil hat an der ersten aufferstehung / Vber solche / hat der ander Tod keine macht / Sondern sie werden Priester Gottes vnd Christi sein / vnd mit jm regieren tausent jar . Vnd wenn tausent jar volendet sind / wird der Satanas los werden aus seinem Gefengnis / vnd wird ausgehen zu verfüren die Heiden in den vier örtern der Erden / den Gog Das sind die Türcken / die von den Tattern herkomen / vnd die roten Jüden heissen . vnd Magog / sie zu versamlen in einem streit / welcher zal ist / wie der sand am Meer . Vnd sie traten auff die breite der Erden / vnd vmbringeten das Heerlager der Heiligen / vnd die geliebte Stad . Vnd es fiel das fewr von Gott aus dem Himel / vnd verzeret sie / Vnd der Teufel der sie verfüret / ward geworffen in den feurigen Pful vnd schwefel / da das Thier vnd der falsche Prophet war / vnd werden gequelet werden tag vnd nacht / von ewigkeit / zu ewigkeit . VND ich sahe einen grossen weissen Stuel / vnd den der drauff sass / fur welches Angesicht flohe die Erde vnd der Himel / vnd jnen ward keine Stete erfunden . Vnd ich sahe die Todten beide gros vnd klein stehen fur Gott / vnd die Bücher wurden auffgethan / Vnd ein ander Buch ward auffgethan / welchs ist des Lebens / vnd die Todten wurden gerichtet nach der Schrifft in den Büchern / nach jren wercken . Vnd das Meer gab die Todten die darinnen waren / vnd der Tod vnd die Helle gaben die Todten die darinnen waren / vnd sie wurden gerichtet / ein jglicher nach seinen wercken . Vnd der Tod vnd die Helle wurden geworffen in den feurigen Pful . Das ist der ander Tod . Vnd so jemand nicht ward erfunden geschrieben in dem Buch des Lebens / Der ward geworffen in den feurigen Pful . VND ich sahe einen newen Himel / vnd eine newe Erden / Denn der erste Himel vnd die Erste Erden vergieng / vnd das Meer ist nicht mehr . Vnd ich Johannes sahe die heilige Stad / das newe Jerusalem / von Gott aus dem Himel her ab faren / zubereit / als eine geschmückte Braut jrem Man . Vnd höret eine grosse stim von dem Stuel / die sprach / Sihe da / eine hütte Gottes bey den Menschen / vnd er wird bey jnen wonen / vnd sie werden sein Volck sein / vnd er selb Gott mit jnen / wird jr Gott sein . Vnd Gott wird abwisschen alle threnen von jren augen / vnd der Tod wird nicht mehr sein / noch leid / noch geschrey / noch schmertzen wird mehr sein / Denn das erste ist vergangen . Vnd der auff dem Stuel sass / sprach / Sihe / Jch machs alles new . Vnd er spricht zu mir / Schreibe / denn diese wort sind warhafftig vnd gewis . VND er sprach zu mir / Es ist geschehen . Jch bin das A vnd das O / der anfang vnd das ende . Jch wil dem Durstigen geben von dem Brun des lebendigen Wassers vmb sonst . Wer vberwindet / der wirds alles ererben / vnd ich werde sein Gott sein / vnd er wird mein Son sein . Den verzagten aber / vnd vngleubigen / vnd greulichen / vnd Todschlegern / vnd Hurern / vnd Zeuberern / vnd Abgöttischen / vnd allen Lügenern / der teil wird sein in dem Pful / der mit fewr vnd schwefel brennet / welches ist der ander Tod . VND es kam zu mir einer von den sieben Engeln / welche die sieben Schalen vol hatten der letzten sieben Plagen / vnd redet mit mir / vnd sprach / Kom / ich wil dir das Weib zeigen / die Braut des Lambs . Vnd füret mich hin im geist auff einen grossen vnd hohen Berg / vnd zeiget mir die grosse Stad / das heilige Jerusalem / hernider faren aus dem Himel von Gott / vnd hatte die herrligkeit Gottes / vnd jr Liecht war gleich dem alleredlesten Stein / einem hellen Jaspis . Vnd hatte grosse vnd hohe Mauren / vnd hatte zwelff Thor / vnd auff den thoren zwelff Engele / vnd namen geschrieben / welche sind die zwelff Geschlechte der kinder Jsrael . Vom Morgen drey thor / von Mitternacht drey thor / vom Mittag drey thor / vom Abend drey thor . Vnd die maur der Stad hatte zwelff Gründe / vnd in den selbigen die Namen der zwelff Apostel des Lambs . VND der mit mir redet / hatte ein gülden Rhor / das er die Stad messen solt / vnd jre Thor vnd Mauren . Vnd die Stad ligt vierecket / Vnd jre lenge ist so gros als die breite . Vnd er mas die Stad mit dem Rhor / auff zwelff tausent Feldwegs / Die lenge vnd die breite / vnd die höhe der Stad sind gleich . Vnd er mas jre Mauren / hundert vnd vier vnd vierzig Ellen Das ist die dicke der mauern . / nach der mas eines Menschen / die der Engel hat . Vnd der Baw jrer mauren / war von Jaspis / vnd die Stad von lauterm Golde / gleich dem reinem Glase . Vnd die Gründe der mauren vnd der Stad waren geschmücket mit allerley Eddel gesteine . Der erste Grund war ein Jaspis / der ander war ein Saphir / der dritte ein Calcedonier / der vierde ein Smaragd / der fünffte ein Sardonich / der sechste ein Sardis / der siebend ein Chrysolit / der achte ein Beril / der neunde ein Topasier / der zehend ein Chrysopras / der eilffte ein Hyacinth / der zwelffte ein Ametist . VND die zwelff Thor waren zwelff Perlen / vnd ein jglich thor war von einer Perlen / vnd die Gassen der Stad waren lauter Gold / als ein durchscheinend Glas . Vnd ich sahe keinen Tempel darinnen / Denn der HERR der allmechtige Gott ist jr Tempel / vnd das Lamb . Vnd die Stad darff keiner Sonnen noch des Monden / das sie jr scheine / Denn die herrligkeit Gottes erleuchtet sie / vnd jre Leuchte ist das Lamb . Vnd die Heiden / die da selig werden / wandeln in dem selbigen Liecht / vnd die Könige auff Erden werden jre Herrligkeit in die selbigen bringen . Vnd jre thor werden nicht verschlossen des tages / denn da wird keine Nacht sein . Vnd wird nicht hin ein gehen jrgend ein Gemeines / vnd das da grewel thut vnd lügen / Sondern die geschrieben sind in dem lebendigen Buch des Lambs . VND er zeiget mir einen lautern strom des lebendigen Wassers / klar wie ein Christal / der gieng von dem stuel Gottes / vnd des Lambs / mitten auff jrer gassen . Vnd auff beiden seiten des stroms stund holtz des Lebens / das trug zwelfferley Früchte / vnd brachte seine Früchte alle Monden / vnd die Bletter des holtzs dieneten zu der gesundheit der Heiden . Vnd wird kein Verbantes mehr sein / vnd der stuel Gottes vnd des Lambs wird darinnen sein / vnd seine Knechte werden jm dienen vnd sehen sein Angesicht / vnd sein Name wird an jren stirnen sein . Vnd wird keine nacht da sein / vnd nicht bedürffen einer Leuchten / oder des liechts der Sonnen / Denn Gott der HERR wird sie erleuchten / vnd sie werden regiern von ewigkeit zu ewigkeit . VND er sprach zu mir / Diese wort sind gewis vnd warhafftig / Vnd Gott der Herr der heiligen Propheten / hat seinen Engel gesand zu zeigen seinen Knechten / was bald geschehen mus . Sihe / ich kome balde . Selig ist der da helt die wort der Weissagung in diesem Buch . Vnd ich bin Johannes / der solchs gesehen vnd gehört hat . Vnd da ichs gehöret vnd gesahe / fiel ich nider an zu beten zu den füssen des Engels / der mir solchs zeiget . Vnd er spricht zu mir / Sihe zu / thu es nicht / Denn ich bin dein Mitknecht / vnd deiner Brüder der Propheten / vnd dere die da halten / die wort dieses Buchs / Bete Gott an . VND er spricht zu mir / Versiegele nicht die wort der Weissagung in diesem Buch / denn die zeit ist nahe . Wer Böse ist / der sey jmer hin böse / vnd wer vnrein ist / der sey jmer hin vnrein . Aber wer frum ist / der sey jmer hin frum / vnd wer heilig ist / der sey jmer hin heilig . Vnd sihe / ich kome balde / vnd mein Lohn mit mir / zu geben einem jglichen / wie seine werck sein werden . Jch bin das A vnd das O / der anfang vnd das ende / der erst vnd der letzte . Selig sind die seine Gebot halten / auff das jre macht sey an dem holtz des Lebens / vnd zu den Thoren eingehen in die Stad . Denn haussen sind die Hunde / vnd Zeuberer / vnd die Hurer / vnd Todschleger / vnd die Abgöttischen / vnd alle die lieb haben vnd thun die Lügen . JCH Jhesus habe gesand meinen Engel / solchs euch zu zeugen an die Gemeinen / Jch bin die wurtzel des geschlechts Dauid / ein heller Morgenstern . Vnd der Geist vnd die Braut sprechen / Kom . Vnd wer es höret der spreche / Kom . Vnd wen dürstet / der kome / Vnd wer da wil / der neme das wasser des Lebens vmb sonst . JCH bezeuge aber alle / die da hören die wort der Weissagung in diesem Buch / So jemand dazu setzet / So wird Gott zusetzen auff jn die Plagen / die in diesem Buch geschrieben stehet . Vnd so jemand dauon thut von den worten des Buchs dieser Weissagung / So wird Gott abthun sein teil vom Buch des Lebens / vnd von der heiligen Stad / Vnd von dem / das in diesem Buch geschrieben stehet . Es spricht der solchs zeuget / Ja / Jch kome bald / Amen / Ja kom Herr Jhesu . Die Gnade vnsers Herrn Jhesu Christi / sey mit euch allen . Amen . </passage></reply></GetPassage>