<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><GetPassage xmlns="http://relaxng.org/ns/structure/1.0" xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:ti="http://chs.harvard.edu/xmlns/cts"><request><requestName>GetPassage</requestName><requestUrn>urn:cts:pbc:bible.parallel.deu.luther1545letztehand:7</requestUrn></request><reply><urn>urn:cts:pbc:bible.parallel.deu.luther1545letztehand:7</urn><passage>Nach dem tod Josua fragten die kinder Jsrael den HERRN / vnd sprachen / Wer sol vnter vns den Krieg füren wider die Cananiter ? Der HERR sprach / Juda sol jn füren / Sihe / Jch hab das Land in seine hand gegeben . Da sprach Juda zu seinem bruder Simeon / Zeuch mit mir hinauff in meinem Los / vnd las vns wider die Cananiter streiten / So wil ich wider mit dir ziehen in deinem los / Also zoch Simeon mit jm . DA nu Juda hinauff zoch / gab jm der HERR die Cananiter vnd Pheresiter in jre hende / vnd schlugen zu Besek zehen tausent Man . Vnd funden den AdoniBesek / zu Besek / vnd stritten wider jn / vnd schlugen die Cananiter vnd Pheresiter . Aber AdoniBesek flohe / vnd sie jagten jm nach / Vnd da sie jn ergriffen / verhieben sie jm die daumen an seinen henden vnd füssen . Da sprach AdoniBesek / Siebenzig Könige mit verhawenen daumen jrer hende vnd füsse lasen auff vnter meinem Tisch / Wie ich nu gethan habe / so hat mir Gott wider vergolten . Vnd man bracht jn gen Jerusalem / daselbs starb er . Aber die kinder Juda stritten wider Jerusalem / vnd gewonnen sie / Vnd schlugen sie mit der scherffe des schwerts / vnd zundten die Stad an . Darnach zogen die kinder Juda erab zu streiten wider die Cananiter / die auff dem Gebirge vnd gegen mittag vnd in den gründen woneten . Josu . 10 . ; Josu . 15 . Vnd Juda zoch hin wider die Cananiter / die zu Hebron woneten ( Hebron aber hies vor zeiten KiriathArba ) vnd schlugen den Sesai vnd Ahiman vnd Thalmai / Vnd zoch von dannen wider die einwoner zu Debir ( Debir aber hies vor zeiten KiriathSepher . ) Vnd Caleb sprach / Wer KiriathSepher schlegt vnd gewinnet / dem wil ich meine tochter Achsa zum Weibe geben . Da gewan sie Athniel / der son Kenas des Calebs jüngster bruder / Vnd er gab jm seine tochter Achsa zum weibe . Vnd es begab sich / da sie einzoch ward jr geraten / das sie fordern solt einen Acker von jrem Vater / Vnd fiel vom esel . Da sprach Caleb zu jr / Was ist dir ? Sie sprach / Gib mir einen Segen / Denn du hast mir ein Mittagsland gegeben / Gib mir auch ein wesserigs . Da gab er jr ein wesseriges oben vnd vnten . Josu . 15 . VND die kinder des Keniters Mose schwager zogen erauff aus der Palmenstad / mit den kindern Juda in die wüsten Juda / die da ligt gegen mittag der stad Arad / vnd gieng hin vnd wonet vnter dem Volck . Num . 10 . ; Exo . 18 . VND Juda zoch hin mit seinem bruder Simeon / vnd schlugen die Cananiter zu Zephath / vnd verbanneten sie / vnd nenneten die stad Harma . Dazu gewan Juda Gaza mit jrer zugehör / vnd Asklon mit jrer zugehör / vnd Ekron mit jrer zugehör . Vnd der HERR war mit Juda / das er das Gebirge einnam / Denn er kund die Einwoner im grunde nicht einnemen / darumb / das sie eisern Wagen hatten . Vnd sie gaben dem Caleb Hebron / wie Mose gesagt hatte / Vnd er vertreib draus die drey Söne des Enak . Josu . 15 . Aber die kinder BenJamin vertrieben die Jebusiter nicht / die zu Jerusalem woneten / Sondern die Jebusiter woneten bey den kindern BenJamin zu Jerusalem bis auff diesen tag . Desselben gleichen zogen auch die kinder Josephs hinauff gen BethEl / vnd der HERR war mit jnen . Vnd das haus Joseph verkunschafften BethEl ( die vorhin Lus hies ) Vnd die Wechter sahen einen Man aus der Stad gehen / vnd sprachen zu jm / Weise vns / wo wir in die Stad komen / so wöllen wir barmhertzigkeit an dir thun . Vnd da er jnen zeiget wo sie in die Stadt kemen / schlugen sie die Stad mit der scherffe des schwerts / Aber den Man vnd alle sein Geschlecht liessen sie gehen . Da zoch der selb Man ins land der Hethiter / vnd bawete eine Stad / vnd hies sie Lus / die heisst noch heutes tages also . VND Manasse vertreib nicht BethSean mit jren töchtern / noch Thaenach mit jren töchtern / noch die Einwoner zu Dor mit jren töchtern / noch die einwoner zu Jebleam mit jren töchtern / noch die Einwoner zu Megiddo mit jren töchtern / Vnd die Cananiter fiengen an zu wonen in dem selben Lande . Da aber Jsrael mechtig ward / macht er die Cananiter zinsbar / vnd vertreib sie nicht . Desgleichen vertreib auch Ephraim die Cananiter nicht / die zu Gaser woneten / Sondern die Cananiter woneten vnter jnen zu Gaser . Sebulon vertreib auch nicht die einwoner zu Kitron vnd Nahalol / Sondern die Cananiter woneten vnter jnen / vnd waren zinsbar . Aser vertreib die einwoner zu Ako nicht / noch die einwoner zu Zidon / zu Ahelab / zu Achsib / zu Helba / zu Aphik vnd zu Rehob / Sondern die Asseriter woneten vnter den Cananitern / die im Land woneten / denn sie vertrieben sie nicht . Naphthali vertreib die einwoner nicht zu BethSemes / noch zu BethAnath / Sondern wonet vnter den Cananitern / die im Lande woneten / Aber die zu BethSemes vnd zu BethAnath wurden zinsbar . VND die Amoriter drungen die kinder Dan auffs gebirge / vnd liessen nicht zu / das sie erunter in den grund kemen / Vnd die Amoriter fiengen an zu wonen auff dem gebirge Heres / zu Aialon vnd zu Saalbim . Doch ward jnen die hand des hauses Joseph zu schweer / vnd wurden zinsbar . Vnd die grentze der Amoriter war / da man gen Akrabbim hinauff gehet / vnd von dem fels vnd von der höhe . ES kam aber der Engel Der Priester Pinehas . des HERRN erauff von Gilgal gen Bochim / vnd sprach / Jch hab euch aus Egypten er auff gefurt / vnd ins Land bracht / das ich ewrn Vetern geschworen hab / vnd sprach / Jch wolt meinen Bund mit euch nicht nachlassen ewiglich / das jr nicht soltet einen Bund machen mit den Einwonern dieses Lands / vnd jre Altar zubrechen / Aber jr habt meiner stimme nicht gehorchet / Warumb habt jr das gethan ? Da sprach ich auch / Jch wil sie nicht vertreiben fur euch / das sie euch zum stricke werden / vnd jre Götter zum netze Vnd da der Engel des HERRN solche wort geredt hatte zu allen kindern Jsrael / Hub das volck seine stimme auff / vnd weineten . Vnd hiessen die stet Bochim Heisst die weinende . / vnd opfferten daselbst dem HERRN . Deut . 7 . ; Num . 33 . Denn als Josua das Volck von sich gelassen hatte / vnd die kinder Jsrael hin gezogen waren / ein jglicher in sein Erbteil / das Land einzunemen / dienete das volck dem HERRN / so lange Josua lebet vnd die Eltesten / die lange nach Josua lebten / vnd alle die grossen werck des HERRN gesehen hatten / die er Jsrael gethan hatte . Da nu Josua der son Nun gestorben war / der Knecht des HERRN / als er hundert vnd zehen jar alt war / begruben sie jn in den grentzen seins erbteils zu Thimnath Heres / auff dem gebirge Ephraim von mitternacht werts am berge Gaas . Josu . 24 . DA auch alle die zu der zeit gelebt hatten / zu jren Vetern versamlet worden / Kam nach jnen ein ander Geschlecht auff / das den HERRN nicht kennet / noch die werck die er an Jsrael gethan hatte . Da theten die kinder Jsrael vbel fur dem HERRN / vnd dieneten Baalim / Vnd verliessen den HERRN jrer veter Gott / der sie aus Egyptenland gefüret hatte vnd folgeten andern Göttern nach / auch den Göttern der völcker / die vmb sie her woneten / vnd betten sie an / vnd erzürneten den HERRN / Denn sie verliessen je vnd je den HERRN / vnd dieneten Baal vnd Astharoth . SO ergrimmet denn der zorn des HERRN vber Jsrael / vnd gab sie in hand dere / die sie raubten / das sie sie beraubten / vnd verkaufft sie in die hende jrer Feinde vmbher . Vnd sie kundten nicht mehr jren Feinden widerstehen / Sondern wo sie hinaus wolten / so war des HERRN Hand wider sie zum vnglück / Wie denn der HERR jnen gesagt vnd geschworen hatte / vnd wurden hart gedrenget . Leuit . 26 . ; Deut . 28 . Wenn denn der HERR Richter aufferwecket / die jnen holffen aus der Reuber hand / so gehorchten sie den Richtern auch nicht / Sondern hureten andern Göttern nach vnd betten sie an / vnd wichen bald von dem wege / da jre Veter auffgegangen waren / des HERRN Geboten zu gehorchen / vnd theten nicht wie dieselben . Wenn aber der HERR jnen Richter erwecket / So war der HERR mit dem Richter / vnd halff jnen aus jrer Feinde hand / so lang der Richter lebet / Denn es jamert den HERRN jr wehklagen / vber die so sie zwungen vnd drengeten . Wenn aber der Richter gestarb / so wandten sie sich / vnd verderbeten es mehr denn jre Veter / das sie andern Göttern folgeten / jnen zu dienen vnd sie anzubeten / Sie fielen nicht von jrem furnemen / noch von jrem halsstarrigen wesen . DArumb ergrimmet denn des HERRN zorn vber Jsrael / das er sprach / Weil dis volck meinen Bund vbergangen hat / den ich jren Vetern geboten hab / vnd gehorchen meiner stimme nicht / So wil ich auch hinfurt die Heiden nicht vertreiben / die Josua hat gelassen / da er starb / Das ich Jsrael an jnen versuche / ob sie auff den wegen des HERRN bleiben / das sie drinnen wandeln / wie jre Veter geblieben sind / oder nicht . Also lies der HERR diese Heiden / das er sie nicht bald vertreib / die er nicht hatte in Josua hand vbergeben . DJS sind die Heiden / die der HERR lies bleiben / Das er an jnen Jsrael versuchete / die nicht wusten vmb die kriege Canaan / vnd das die Geschlechter der kinder Jsrael wüsten vnd lerneten streiten / die vorhin nichts drumb wusten / nemlich die fünff Fürsten der Philister / vnd alle Cananiter vnd Zidonier / vnd Heuiter die am berge Libanon woneten / von dem berg BaalHermon an / bis man kompt gen Hemath . Dieselben blieben / Jsrael an den selben zuuersuchen / Das es kund würde / ob sie den Geboten des HERRN gehorchten / die er jren Vetern geboten hatte / durch Mosen . Num . 33 . DA nu die kinder Jsrael also woneten vnter den Cananitern / Hethitern / Amoritern / Pheresitern / Heuitern vnd Jebusitern / namen sie jener Töchter zu Weibern / vnd gaben jre Töchter jener Söne / vnd dieneten jener Göttern / Vnd theten vbel fur dem HERRN / vnd vergassen des HERRN jres Gottes / vnd dieneten Baalim vnd den Haynen . Da ergrimmet der zorn des HERRN vber Jsrael / vnd verkaufft sie vnter die hand CusanRisathaim / dem könige zu Mesopotamia / Vnd dieneten also die kinder Jsrael dem CusanRisathaim acht jar . Deut . 7 . DA schrien die kinder Jsrael zu dem HERRN / Vnd der HERR erwecket jnen einen Heiland / der sie erlöset / Athniel / den son Kenas / Calebs jüngsten bruders . Vnd der Geist des HERRN war in jm / vnd ward Richter in Jsrael / vnd zoch aus zum streit / Vnd der HERR gab den könig zu Syrien CusanRisathaim in seine hand / das seine hand vber jn zu starck ward . Da ward das Land stil / vierzig jar / Vnd Athniel der son Kenas starb . Aber die kinder Jsrael theten furter vbels fur dem HERRN / Da sterckt der HERR Eglon den könig der Moabiter wider Jsrael / Darumb das sie vbels thaten fur dem HERRN . Vnd samlet zu jm die kinder Ammon / vnd die Amalekiter / vnd er zoch hin vnd schlug Jsrael / vnd nam ein die Palmenstad . Vnd die kinder Jsrael dieneten Eglon der Moabiter könig achzehen jar . DA schrien sie zu dem HERRN / Vnd der HERR erwecket jnen einen Heiland / Ehud den son Gera / des sons Jemini / der war Linck . Vnd da die kinder Jsrael durch denselben Geschenck sandten / Eglon der Moabiter könige / macht jm Ehud ein zweischneidig Schwert / einer ellen lang / vnd gürtet es vnter sein Kleid auff seine rechten hüfft / vnd bracht das Geschenck dem Eglon der Moabiter könige / Eglon aber war ein seer fetter Man . VND da er das Geschenck hatte vberantwortet / lies er das Volck / die das Geschenck getragen hatten . Vnd kart vmb von den Götzen zu Gilgal / vnd lies ansagen / Jch hab o König dir was heimlichs zu sagen . Er aber hies schweigen / vnd giengen aus von jm alle die vmb jn stunden . Vnd Ehud kam zu jm hinein / Er aber sas in der Sommerleube . Vnd Ehud sprach / Jch hab Gottes wort an dich / Da stund er auff von seinem stuel . Ehud aber recket seine lincken hand aus / vnd nam das Schwert von seiner rechten hüfft / vnd stiess jm in seinen Bauch / das auch das hefft der schneiten nach hinein fur / vnd das fette das hefft verschlos ( Denn er zoch das schwert nicht aus seinem bauch ) das der mist von jm gieng . Aber Ehud gieng den Saal Die Ratstube / vbi ordinati et erant sedes etc . hinaus / vnd thet die thür hinder jm zu vnd verschlos sie . DA er nu hinaus war / kamen seine Knechte hinein / vnd sahen das die thür der Sommerleube verschlossen war / vnd sprachen / Er ist vieleicht zu stuel gangen in der kamer an der Sommerleube . Da sie aber so lange harreten / bis sie sich schemeten / Denn niemand thet die thür der Leuben auff / namen sie den schlüssel vnd schlossen auff / Sihe / da lag jr Herr auff der erden tod . Ehud aber war entrunnen die weil sie verzogen / vnd gieng fur den Götzen vber / vnd entran bis gen Seirath . Vnd da er hinein kam / blies er die Posaunen auff dem gebirge Ephraim . Vnd die kinder Jsrael zogen mit jm vom Gebirge / vnd er fur jnen her . Vnd sprach zu jnen / Jaget mir nach / Denn der HERR hat euch die Moabiter ewr Feinde in ewr hende gegeben . Vnd sie jagten jm nach / vnd gewunnen die Furt am Jordan ein / die gen Moab gehet / vnd liessen niemand hin vber gehen / vnd schlugen die Moabiter zu der zeit / bey zehen tausent Man / allzumal die besten vnd streitbare Menner / das nicht einer entran . Also wurden die Moabiter zu der zeit vnter die hand der kinder Jsrael gedempfft / Vnd das Land war stille achzig jar . DArnach war Samgar der son Anath / Der schlug sechs hundert Philister / mit einem Ochsenstecken / vnd erlöset auch Jsrael . Aber die kinder Jsrael theten fürter vbel fur dem HERRN / da Ehud gestorben war . Vnd der HERR verkaufft sie in die hand Jabin der Cananiter könig / der zu Hazor sass / vnd sein Feldheubtman war Sissera / vnd er wonet zu Haroseth der Heiden . Vnd die kinder Jsrael schrien zum HERRN / Denn er hatte neun hundert eissern Wagen / vnd zwang die kinder Jsrael mit gewalt zwenzig jar . ZV derselbigen zeit war Richterin in Jsrael / die Prophetin Debora / ein Eheweib des Lapidoth . Vnd sie wonet vnter der Palmen Debora / zwisschen Rama vnd BethEl / auff dem gebirge Ephraim / Vnd die kinder Jsrael kamen zu jr hinauff fur gericht . Djeselbige sand hin vnd lies ruffen Barak dem son AbiNoam von KedesNaphthali / vnd lies jm sagen / Hat dir nicht der HERR der Gott Jsrael geboten / Gehe hin / vnd zeuch auff den berg Thabor / vnd nim zehen tausent Man mit dir / von den kindern Naphthali vnd Sebulon ? Denn ich wil Sissera den Feldheubtman Jabin / zu dir ziehen an das wasser Kison / mit seinen Wagen / vnd mit seiner Menge / vnd wil jn in deine hende geben . Barak sprach zu jr / Wenn du mit mir zeuchst / so wil ich ziehen / Zeuchstu aber nicht mit mir / so wil ich nicht ziehen . Sie sprach / Jch wil mit dir ziehen / Aber der preis wird nicht dein sein auff dieser Reise die du thust / sondern der HERR wird Sissera in eines Weibs hand vbergeben . Also macht sich Debora auff / vnd zoch mit Barak gen Kedes . Da rieff Barak Sebulon vnd Naphthali gen Kedes / vnd zoch zu fus mit zehen tausent Man / Debora zoch auch mit jm . Heber aber der Keniter war von den Kenitern / von den kindern Hobab Moses schwager gezogen / vnd hatte seine Hütten auffgeschlagen bey den eichen Zaanaim neben Kedes . DA ward Sissera angesagt / das Barak der son AbiNoam auff den berg Thabor gezogen were . Vnd er rieff allen seinen Wagen zusamen / neun hundert eisern wagen / vnd allem Volck das mit jm war / von Haroseth der Heiden / an das wasser Kison . Debora aber sprach zu Barak / Auff / das ist der tag / da dir der HERR Sissera hat in deine hand gegeben / Denn der HERR wird fur dir er aus ziehen . Also zoch Barak von dem berge Thabor erab / vnd die zehen tausent Man jm nach . Psal . 83 . Aber der HERR erschrecket den Sissera / sampt allen seinen Wagen vnd gantzem Heer / fur der scherffe des schwerts Barak / das Sissera von seinem wagen sprang / vnd floh zu füssen . Barak aber jaget nach den wagen vnd dem Heer bis gen Haroseth der Heiden / vnd alles heer Sissera fiel fur der scherffe des schwerts / das nicht einer vberbleib . Sissera aber floh zu fussen in die hütten Jael / des weibs Heber des Keniters / Denn der könig Jabin zu Hazor / vnd das haus Heber des Keniters / stunden mit einander im friede . Jael aber gieng er aus Sissera entgegen / vnd sprach zu jm / Weiche / mein Herr / weiche zumir / vnd fürchte dich nicht . Vnd er weich zu jr ein in jre Hütten / vnd sie deckte jn zu mit einem Mantel . Er aber sprach zu jr / Lieber / Gib mir ein wenig wassers zu trincken / denn mich dürstet / Da thet sie auff einen Milchtopff / vnd gab jm zu trincken / vnd decket jn zu . Vnd er sprach zu jr / Trit in der Hütten thür / vnd wenn jemand kompt vnd fragt / Ob jemand hie sey ? So sprich niemand . DA nam Jael das weib Heber einen Nagel von der Hütten / vnd einen Hamer in jre hand / vnd gieng leise zu jm hin ein / vnd schlug jm den Nagel durch seinen Schlaff / das er zur erden sanck / Er aber entschlummet / ward ammechtig vnd starb . DA aber Barak Sissera nachiaget / gieng jm Jael entgegen eraus / vnd sprach zu jm / Gehe her / Jch wil dir den Man zeigen den du süchst . Vnd da er zu jr hinein kam / lag Sissera tod / vnd der nagel stackt in seinem schlaff . Also dempfft Gott zu der zeit Jabin der Cananiter könig / fur den kindern Jsrael . Vnd die hand der kinder Jsrael fur fort / vnd ward starck wider Jabin der Cananiterkönig / bis sie jn ausrotten . DA sange Debora vnd Barak der son AbiNoam zu der zeit / vnd sprachen . Lobet den HERRN Dis Lied wil so viel sagen / Das Gott hab den Sissera geschlagen durch die geringsten Leute in Jsrael / Das die geringen auch ein mal hoch vnd gros worden sind / da die grossen hohen Geschlecht Jsrael stil sassen / vnd sie verliessen in nöten . Das ist das newe das der HERR erwelet hat / Da sind die Bauern Jsrael prechtig vnd auch Herrn worden etc . / das Jsrael wider frey ist worden / Vnd das Volck willig dazu gewesen ist . Horet zu jr Könige / vnd mercket auff jr Fürsten / Jch wil dem HERRN / wil ich singen / Dem HERRN dem Gott Jsrael wil ich spielern . HERR / da du von Seir auszogest / vnd einher giengest vom felde Edom / Da erzittert die Erde / der Himel troff / vnd die Wolcken troffen mit wasser . Deut . 2 . ; Psal . 68 . ; Psal . 114 . Die Berge ergossen sich fur dem HERRN / Der Sinai fur dem HERRN dem Gott Jsrael . Zvn zeiten Samgar des sons Anath / zun zeiten Jael waren vergangen die wege / Vnd die da auff pfaten gehen solten / die wandelten durch krumme Das ist / Es war kein Regiment noch ordnung im Lande . wege . Jud . 3 . ; Jud . 4 . Es gebrach / an Bauren gebrachs in Jsrael / Bis das ich Debora auffkam / bis ich auffkam eine Mutter in Jsrael . Ein newes hat Gott erwelet / Er hat die Thor bestritten / Es war kein schilt noch spies vnter vierzig tausent in Jsrael zu sehen . 1 . Sam . 13 . Mein hertz ist wol an den Regenten Jsrael / die freiwillig sind vnter dem Volck / Lobt Das ist / Jr Herrn Richter vnd gemeiner Man . den HERRN / die jr auff schönen Eselin reittet / die jr am Gericht sitzt / Vnd singet / die jr auff dem wege gehet . Da die Schützen schrien zwisschen den Schepffen Das ist / Da die schützen Sissera schrien fur not am wasser Kison / da man pflegt zu schepffen da halff Gott seinen Bauren / vnd lies das Recht gehen . / da sage man von der gerechtigkeit des HERRN / von der gerechtigkeit seiner Baurn in Jsrael / Da zoge des HERRN volck erab zu den Thoren . Wolauff / wolauff Debora / wolauff / wolauff / vnd singe ein Liedlin / Mach dich auff Barak / vnd fange deine Fenger / du son AbiNoam . Da herrscheten die Verlassene vber die mechtigen Leute / Der HERR hat geherrschet durch mich vber die Gewaltigen . Avs Ephraim war jre wurtzel Das ist / Josua war der erst Fürst aus dem stam Manasse / der schlug Amalek / vnd nach jm die andern / Bis das Sebulon auch ein mal einen Josua vberkomen hat wider Sissera . Vnd merck / Sie nennet die Fürsten Regierer / die mit den Schreibfeddern streiten / Das ist / Sie gewinnen mehr durch den glauben in Gottes wort / denn mit dem Schwert . wider Amalek / Vnd nach dir BenJamin in deinem volck . Exod . 17 . Von Machir sind Regenten komen / Vnd von Sebulon sind Regierer worden durch die Schreibfedder . Vnd Fürsten zu Jsaschar waren mit Debora / Vnd Jsaschar war wie Barak im grunde gesand mit seinem Fussuolck / Ruben hielt hoch von jm / vnd sondert sich von vns . Warumb bleibstu zwisschen den Hürten Das ist / Du bliebest da heimen / ob du wol hortest das arme Heufflin zu felde blasen vnd hattest doch nahe zu jnen . / zu hören das blecken der Herde / Vnd helst gros von dir / vnd sonderst dich von vns ? Gilead bleib jenseid dem Jordan / Vnd warumb wonet Dan vnter den schiffen ? Asser sass an der anfurt des Meers / vnd bleib in seinen zerrissenen Flecken . Sebulons volck aber waget seine Seele in den tod / Naphthali auch in der höhe des felds . Dje Könige kamen vnd stritten / Da stritten die Könige der Cananiter zu Thaanach am wasser Megiddo / Aber sie brachten keinen gewin davon . Vom Himel ward wider sie gestritten / Die Stern in jren leufften stritten wider Sissera . Der bach Kison waltzet sie / der bach Kedumim / Der bach Kison . Tritt meine seele auff die Starcken / Da rasselten der Pferde füsse fur dem zagen jrer mechtigen Reuter . Fluchet der stad Meros / sprach der Engel des HERRN / fluchet jren Bürgern / Das sie nicht kamen dem HERRN zu hülff / Zu hülff dem HERRN zu den Helden . Gesegnet sey vnter den weibern Jael / das weib Heber des Keniters / Gesegnet sey sie in der Hütten vnter den Weibern . Milch gab sie / da er wasser foddert / Vnd Butter bracht sie dar / in einer herrlichen Schalen . Sie greiff mit jrer Hand den Nagel / Vnd mit jrer Rechten den Schmidhamer . Vnd schlug Sissera durch sein Heubt / Vnd zuquitzschet vnd durchboret seinen Schlaff . Zu jren füssen krümmet er sich / fiel nider vnd legt sich / Er krümmet sich / fiel nider zu jren füssen / Wie er sich krümmet / so lag er verderbet . Dje mutter Sissera sahe zum fenster aus / vnd heulet durchs Gitter / Warumb verzeucht sein wagen / das er nicht kompt ? Wie bleiben die reder seiner wagen so da hinden ? Die weisesten vnter seinen Frawen antworten / da sie jre Klagwort jmer widerholet / Sollen sie denn nicht finden vnd austeilen den Raub / einem jglichen Man eine metzen oder zwo zur Ausbeute / Vnd Sissera bundte gestickte Kleider zur ausbeute / Gestickte bundte kleider vmb den hals zur ausbeute ? Also müssen vmbkomen HERR alle deine Feinde / Die jn aber lieb haben / müssen sein / wie die Sonne auffgehet / in jrer macht . ( 5:32 ) Vnd das Lande war stille vierzig jar . VND da die kinder Jsrael vbels theten fur dem HERRN / gab sie der HERR vnter die hand der Midianiter sieben jar . Vnd da der Midianiter hand zu starck ward vber Jsrael / machten die kinder Jsrael fur sich Klüfften in den gebirgen / vnd hölen / vnd Festunge . Vnd wenn Jsrael etwas seete / So kamen die Midianiter vnd Amalekiter vnd die aus dem Morgenland erauff vber sie / vnd lagerten sich wider sie / vnd verderbeten das gewechs auff dem land / bis hinan gen Gaza / vnd liessen nichts vberigs von Narung in Jsrael / weder schaf / noch ochsen / noch esel . Denn sie kamen erauff mit jrem Vieh vnd Hütten / wie ein grosse menge Hewschrecken / das weder sie noch jr Kamel zu zelen waren / vnd fielen ins Land / das sie es verderbeten . Also ward Jsrael seer geringe fur den Midianitern . Da schrien die kinder Jsrael zu dem HERRN . Als sie aber zu dem HERRN schrien vmb der Midianiter willen / sandte der HERR einen Propheten zu jnen / der sprach zu jnen / So spricht der HERR der Gott Jsrael . Jch hab euch aus Egypten gefüret / vnd aus dem Diensthause bracht / vnd hab euch errettet von der Egypter hand / vnd von aller hand die euch drengeten / vnd hab sie fur euch her ausgestossen / vnd jr Land euch gegeben . Vnd sprach zu euch / Jch bin der HERR ewr Gott / fürchtet nicht der Amoriter Götter / in welcher Land jr wonet / Vnd jr habt meiner stim nicht gehorchet . Vnd ein engel des HERRN kam / vnd setzet sich vnter eine Eiche zu Ophra / die war Joas des vaters der Esriter / vnd sein son Gideon drasch weitzen an der kelter / das er flöhe fur den Midianitern . Da erschein jm der Engel des HERRN / vnd sprach zu jm / Der HERR mit dir / du streitbarer Helt . Gideon aber sprach zu jm / Mein Herr / ist der HERR mit vns / Warumb ist vns denn solchs alles widerfaren ? Vnd wo sind alle seine Wunder / die vns vnser Veter erzeleten / vnd sprachen / Der HERR hat vns aus Egypten gefürt ? Nu aber hat vns der HERR verlassen / vnd vnter der Midianiter hende gegeben . Der HERR aber wand sich zu jm / vnd sprach / Gehe hin in dieser deiner krafft / Du solt Jsrael erlösen aus der Midianiter hende / Sihe / Jch hab dich gesand . Er aber sprach zu jm / Mein Herr / Wo mit sol ich Jsrael erlösen ? Sihe / meine Freundschafft ist die geringst in Manasse / vnd ich bin der kleinest in meines Vaters hause . Der HERR aber sprach zu jm / Jch wil mit dir sein / das du die Midianiter schlagen solt / wie einen einzelen Man . Er aber sprach zu jm / Lieber / Hab ich gnade fur dir funden / So mach mir ein Zeichen / das du es seiest der mit mir redet . Weiche nicht bis ich zu dir kome / vnd bringe mein Speisopffer / das ich fur dir lasse . Er sprach / Jch wil bleiben bis das du widerkomest . VND Gideon kam vnd schlachtet ein Zigenböcklin / vnd ein Epha vngeseurts melhs / vnd legt Fleisch in einen korb / vnd thet die brühe in ein töpffen / vnd brachts zu jm eraus vnter die Eiche / vnd trat er zu . Aber der Engel Gottes sprach zu jm / Nim das fleisch vnd das vngeseurt / vnd las es auff dem Fels der hie ist / vnd geus die brühe aus / Vnd er thet also . Da recket der Engel des HERRN den stecken aus den er in der hand hatte / vnd rüret mit der spitzen das fleisch / vnd das vngeseurt melh an / Vnd das Fewr fur aus dem fels / vnd verzeret das fleisch vnd vngeseurt melh / Vnd der Engel des HERRN verschwand aus seinen augen . DA nu Gideon sahe das es ein Engel des HERRN war sprach er / O Herr HERR / habe ich also einen Engel des HERRN von angesicht gesehen ? Aber der HERR sprach zu jm / Fried sey mit dir / Fürchte dich nicht / du wirst nicht sterben . Da bawet Gideon daselbs dem HERRN einen Altar / vnd hies jn / Der HERR des friedes / der stehet noch bis auff den heutigen tag / zu Ophra des vaters der Esriter . VND in der selben nacht sprach der HERR zu jm / Nim einen Farren / vnter den ochsen die deines Vaters sind / vnd einen andern Farren / der sieben jerig ist / vnd zubrich den Altar Baal / der deines vaters ist / vnd hawe ab den Hayn der dabey stehet / vnd bawe dem HERRN deinem Gott / oben auff der höhe dieses felsen einen Altar / vnd rüste jn zu / Vnd nim den andern Farren / vnd opffere ein Brandopffer mit dem holtz des Hayns / den du abgehawen hast . Da nam Gideon zehen Menner aus seinen Knechten / vnd thet wie jm der HERR gesagt hatte / Aber er furcht sich solchs zu thun des tages / fur seines Vaters haus vnd den Leuten in der Stad / vnd thets bey der nacht . DA nu die Leute in der Stad des morgens früe auffstunden / Sihe / da war der Altar Baal zubrochen / vnd der Hayn dabey abgehawen / vnd der ander Farr ein Brandopffer auff dem Altar der gebawet war . Vnd einer sprach zu dem andern / Wer hat das gethan ? Vnd da sie suchten vnd nachfragten / ward gesagt / Gideon der son Joas hat das gethan . Da sprachen die leute der stad zu Joas / Gib deinen son er aus / er mus sterben / das er den Altar Baal zubrochen / vnd den Hayn da bey abgehawen hat . Joas aber sprach zu allen die bey jm stunden / Wolt jr vmb Baal haddern ? wolt jr jm helffen ? Wer vmb jn haddert der sol dieses morgens sterben / Jst er Gott / so rechte er vmb sich selb / das sein Altar zubrochen ist . Von dem tag an hies man jn JerubBaal / vnd sprach / Baal rechte vmb sich selbs / das sein Altar zubrochen ist . DA nu alle Midianiter vnd Amalekiter vnd die aus dem Morgenland sich zu hauff versamlet hatten / vnd zogen er durch / vnd lagerten sich im grunde Jesreel / Zog der geist des HERRN Gideon an / Vnd er lies die Posaunen blasen / vnd rieff AbiEser / das sie jm folgeten . Vand sandte Botschafft in gantz Manasse / vnd rieff jn an / das sie jm auch nachfolgeten / Er sandte auch Botschafft zu Asser vnd Sebulon vnd Naphthali / die kamer erauff jm entgegen . VND Gideon sprach zu Gott / Wiltu Jsrael durch mein hand erlösen / wie du geredt hast / So wil ich ein Fell mit der wollen auff die Tenne legen / Wird der taw auff dem Fell allein sein / vnd auff der gantzen Erden trocken / So wil ich mercken / das du Jsrael erlösen wirst durch meine hand / wie du geredt hat . Vnd es geschach also / Vnd da er des andern morgens frue auffstund / drucket er den taw aus vom Fell Man mus es so deudschen / Ein Fell / obs wol ist gewest die abgeschorne wolle . / vnd füllet eine schale vol des wassers . Vnd Gideon sprach zu Gott / Dein zorn ergrimme nicht wider mich / das ich noch ein mal rede / Jch wils nur noch ein mal versuchen mit dem Fell / Es sey allein auff dem Fell trocken / vnd taw auff der gantzen Erden . Vnd Gott thet also dieselbe nacht / das trocken war allein auff dem Fell / vnd taw auff der gantzen Erden . DA macht sich JerubBaal / das ist Gideon / früe auff / vnd alles Volck das mit jm war / vnd lagerten sich an den brun Harod / das er das Heer der Midianiter hatte gegen Mitternacht hinder den hügeln der Warte im grund . Der HERR aber sprach zu Gideon / Des volcks ist zu viel das mit dir ist / das ich solt Midian in jre hende geben / Jsrael möchte sich rhümen wider mich / vnd sagen / Meine hand hat mich erlöset . So las nu ausschreien fur den ohren des Volcks vnd sagen / Wer blöde vnd verzagt ist / der kere vmb / vnd hebe bald sich vom gebirge Gilead . Da keret des Volcks vmb / zwey vnd zwenzig tausent / das nur zehen Tausent vberblieben . Deut . 20 . VND der HERR sprach zu Gideon / Des volcks ists noch zu viel / Füre hinab ans wasser / daselbs wil ich sie dir prüfen / Vnd von welchem ich dir sagen werde / das er mit dir ziehen sol / der sol mit dir ziehen / Von welchem aber ich sagen werde / das er nicht mit dir ziehen sol / der sol nicht ziehen . Vnd er füret das volck hinab ans Wasser . Vnd der HERR sprach zu Gideon / Welcher mit seiner Zungen des wassers lecket / wie ein Hund lecket / den stelle besonders / Desselben gleichen welcher auff seine knie felt zu trincken . Da war die zal / dere die geleckt hatten aus der hand zum mund drey hundert Man / das andere volck alles hatte kniend getruncken . Vnd der HERR sprach zu Gideon / Durch die drey hundert Man die geleckt haben / wil ich euch erlösen / vnd die Midianiter in deine hende geben / Aber das ander Volck las alles gehen an seinen ort . VND sie namen Fütterung fur das Volck mit sich / vnd jre Posaunen / Aber die andern Jsraeliten lies er alle gehen / einen jglichen in seine Hütten / Er aber stercket sich mit drey hundert Man . Vnd das Heer der Midianiter lag drunden fur jm im grunde . Vnd der HERR sprach in der selben nacht zu jm / Stehe auff / vnd gehe hinab zum Lager / denn ich habs in deine hende gegeben . Fürchstu dich aber hinab zu gehen / so las deinen knaben Pura mit dir hinab gehen zum Lager / das du hörest was sie reden / Darnach soltu mit der macht hinab ziehen zum Lager . Da gieng Gideon mit seinem knaben Pura hin ab an den ort der Schiltwechter die im Lager waren . Vnd die Midianiter vnd Amalekiter vnd alle aus dem Morgenland / hatten sich nidergelegt im grunde / wie eine menge Hewschrecken / vnd jre Kamel waren nicht zu zelen fur der menge / wie der sand am vfer des Meers . DA nu Gideon kam / Sihe / da erzelet einer eim andern einen Trawm vnd sprach / Sihe / mir hat getrewmet / Mich daucht ein geröstet gersten Brot weltzet sich zum Heer der Midianiter / vnd da es kam an die Gezelte / schlug es dieselbigen / vnd warff sie nider vnd keret sie vmb / das öberst zu vnterst / das das Gezelt lag . Da antwortet der ander / Das ist nichts anders / denn das schwert Gideons / des sons Joas des Jsraeliten / Gott hat die Midianiter in seine hende gegeben / mit dem gantzen Heer . DA Gideon den höret solchen Trawm erzelen / vnd seine auslegung / betet er an / vnd kam wider ins heer Jsrael / vnd sprach / Macht euch auff / Denn der HERR hat das Heer der Midianiter in ewr hende gegeben . Vnd er teilete die drey hundert Man in drey Hauffen / vnd gab einem jglichen eine Posaun in seine hand / vnd ledige Krüge vnd Fackeln drinnen . Vnd sprach zu jnen / Sehet auff mich / vnd thut auch also / vnd sihe / wenn ich an den ort des Heers kome / wie ich thue / so thut jr auch . Wenn ich die Posaune blase / vnd alle die mit mir sind / So solt jr auch die Posaunen blasen vmbs gantze Heer / vnd sprechen / Hie HERR vnd Gideon . Also kam Gideon vnd hundert Man mit jm an den ort des Heers an die ersten Wechter / die da verordenet waren / vnd weckten sie auff / vnd bliesen mit Posaunen / vnd zuschlugen die Krüge in jren henden . Also bliesen alle drey Hauffen mit Posaunen / vnd zubrochen die Krüge / Sie hielten aber die Fackelen in ihrer lincken hand / vnd die Posaunen in jrer rechten hand das sie bliesen / vnd rieffen / Hie schwert des HERRN vnd Gideon / Vnd ein jglicher stund auff seinem ort / vmb das Heer her . Da ward das gantze Heer lauffend / vnd schrien vnd flohen . Vnd in dem die drey hundert Man bliesen die Posaunen / schafft der HERR / das im gantzen Heer eines jglichen schwert wider den andern war / Vnd das Heer floh bis gen BethSitta Zeredatha / bis an die grentze der breite Mehola bey Tabath . Vnd die menner Jsrael von Naphthali / von Asser vnd von gantzem Manasse schrien vnd jagten den Midianitern nach . Psal . 83 . ; Jesa . 9 . VND Gideon sandte Botschafft auff das gantze gebirge Ephraim / vnd lies sagen / Kompt er ab den Midianitern entgegen / vnd verlaufft jnen das wasser / bis gen BethBara / vnd den Jordan . Da schrien alle die von Ephraim waren / vnd verlieffen jnen das wasser / bis gen BethBara vnd den Jordan . Vnd fiengen zween fürsten der Midianiter / Oreb vnd Seb / vnd erwürgeten Oreb auff dem fels Oreb / vnd Seb in der kelter Seb / Vnd jagten die Midianiter / vnd brachten die heubter Oreb vnd Seb zu Gideon vber den Jordan . Jesa . 10 . ; Psal . 83 . VND die Menner von Ephraim sprachen zu jm / Warumb hastu vns das gethan / das du vns nicht rieffest / da du in streit zogest wider die Midianiter ? Vnd zanckten sich mit jm hefftiglich . Er aber sprach zu jnen / Was hab ich jtzt gethan / das ewr that gleich sey ? Jst nicht ein rebe Ephraim besser / denn die gantze weinernd AbiEser ? Gott hat die Fürsten der Midianiter / Oreb vnd Seb in ewr hende gegeben / Wie hette ich kund das thun das jr gethan habt ? Da er solches redet / lies jr zorn von jm abe . DA nu Gideon an den Jordan kam / gieng er hinüber mit den drey hundert Man / die bey jm waren / vnd waren müde / vnd jagten nach . Vnd er sprach zu den Leuten zu Sucoth / Lieber / gebt dem volck das vnter mir ist etlich Brot / denn sie sind müde / das ich nachiage den Königen der Midianiter / Sebah vnd Zalmuna . Aber die Obersten zu Sucoth sprachen / Sind die feuste Sebah vnd Zalmuna schon in deinen henden / das wir deinem Heer sollen brot geben ? Gideon sprach / Wolan / wenn der HERR Sebah vnd Zalmuna in meine hand gibt / wil ich ewr fleisch mit dornen aus der wüsten / vnd mit hecken zudreschen . Vnd er zoch von dannen hin auff gen Pnuel / vnd redet auch also zu jnen / Vnd die Leute zu Pnuel antworten jm gleich / wie die zu Sucoth . Vnd er sprach auch zu den Leuten zu Pnuel / Kom ich mit frieden wider / so wil ich diesen Thurn zubrechen . Sebah aber vnd Zalmuna waren zu Karkor / vnd jr Heer mit jnen bey fünff zehen tausent / die alle vberblieben waren vom gantzen Heer / deren aus Morgenland / Denn hundert vnd zwenzig tausent waren gefallen / die schwert ausziehen kunden . Vnd Gideon zoch hinauff auff der strassen / da man in Hütten wonet / gegen morgen gen Nobah / vnd Jagbeha / vnd schlug das Heer / Denn das Heer war sicher . Vnd Sebah vnd Zalmuna flohen / Aber er jaget jnen nach / vnd fieng die zween Könige der Midianiter / Sebah vnd Zalmuna / vnd zurschreckt das gantze Heer . DA nu Gideon der son Joas widerkam vom streit / ehe die Sonne erauff komen war / fieng er einen Knaben aus den Leuten zu Sucoth / vnd fragt jn / Der schreib jm auff die Obersten zu Sucoth / vnd jre Eltesten / sieben vnd siebenzig Man . Vnd er kam zu den Leuten zu Sucoth / vnd sprach / Sihe / hie ist Sebah vnd Zalmuna / vber welchen jr mich spottet / vnd sprachet / Jst denn Sebah vnd Zalmuna faust schon in deinen henden / das wir deinen Leuten die müde sind Brot geben sollen ? Vnd er nam die Eltesten der Stad / vnd dornen aus der wüsten vnd hecken / vnd lies es die Leute zu Sucoth fülen Das ist / erfaren / innen werden etc . . Vnd den Thurn Pnuel zubrach er / vnd erwürget die Leute der stad . VND er sprach zu Sebah vnd Zalmuna / Wie waren die Menner die jr erwürget zu Thabor ? Sie sprachen / Sie waren wie du / vnd ein jglicher schön wie eins Königs kinder . Er aber sprach / Es sind meine Brüder meiner mutter söne gewest / So war der HERR lebt / wo jr sie hettet leben lassen / wolt ich euch nicht erwürgen . Vnd sprach zu seinem erstgebornen son Jether / Stehe auff / vnd erwürge sie . Aber der Knabe zoch sein schwert nicht aus / denn er furchte sich / weil er noch ein Knabe war . Sebah aber vnd Zalmuna sprachen / Stehe du auff vnd mache dich an vns / Denn darnach der Man ist / ist auch seine krafft . Also stund Gideon auff vnd erwürget Sebah vnd Zalmuna / Vnd nam die Spangen die an jrer Kamelen helse waren . Psal . 83 . Da sprachen zu gideon etliche in jsrael / Sey Herr vber vns du vnd dein Son vnd deines sons son / weil du vns von der Midianiter hand erlöset hast . Aber Gideon sprach zu jnen / Jch wil nicht Herr sein vber euch / vnd mein Son sol auch nicht Herr vber euch sein / Sondern der HERR sol Herr vber euch sein . Gjdeon aber sprach zu jnen / Eins beger ich von euch / Ein jglicher gebe mir die Stirnbande / die er geraubt hat . Denn weil es Jsmaeliter waren / hatten sie güldene Stirnbande . Sie sprachen / Die wöllen wir geben / Vnd breiten ein Kleid aus / vnd ein jglicher warff die Stirnbande drauff / die er geraubt hatte . Vnd die gülden Stirnbande die er fodderte / machten am gewichte / tausent sieben hundert sekel golds / On die Spangen vnd Keten vnd scharlaken Kleider / die der Midianiter könige tragen / vnd on die Halsbande jrer Camelen . Vnd Gideon macht einen Leibrock draus / vnd setzt es in seine stad zu Ophra . Vnd gantz Jsrael verhurete sich daran daselbs / vnd geriet Gideon vnd seinem haus zum Ergernis . Also wurden die Midianiter gedemütiget fur den kindern Jsrael / vnd huben jren Kopff nicht mehr empor / Vnd das Land war stille vierzig jar / so lange Gideon lebet . VND JerubBaal der son Joas / gieng hin vnd wonet in seinem hause / Vnd Gideon hatte siebenzig Söne / die aus seiner hüfft komen waren / Denn er hatte viel Weiber . Vnd sein Kebsweib das er zu Sichem hatte / gebar jm auch einen Son / den nennet er AbiMelech . Vnd Gideon der son Joas starb im guten alter / vnd ward begraben in seines vaters Joas grab / zu Ophra des Vaters der Esriter . DA aber Gideon gestorben war / kereten sich die kinder Jsrael vmb / vnd hureten den Baalim nach / vnd machten jnen Baal Berith zum Gott . Vnd die kinder Jsrael gedachten nicht an den HERRN jren Gott / der sie errettet hatte von der hand aller jrer Feinde vmbher / vnd theten nicht barmhertzigkeit an dem hause JerubBaal Gideon / wie er alles guts an Jsrael gethan hatte . AbiMelech aber der son JerubBaal gieng hin gen Sichem zu den Brüdern seiner Mutter / vnd redet mit jnen / vnd mit dem gantzen Geschlecht des hauses seiner mutter Vater / vnd sprach / Lieber / redet fur den ohren aller Menner zu Sichem / Was ist euch besser / das siebenzig Menner / alle kinder JerubBaal vber euch Herrn seien / Oder das ein Man vber euch Herr sey ? Gedenckt auch dabey / das ich ewr gebein vnd fleisch . DA redten die Brüder seiner Mutter von jm alle diese wort / fur den ohren aller menner zu Sichem / Vnd jr hertz neiget sich AbiMelech nach / Denn sie gedachten / Er ist vnser Bruder . Vnd gaben jm siebenzig Silberling aus dem haus BaalBerith / Vnd AbiMelech bestellet da mit lose leichtfertige Menner / die jm nachfolgeten . Vnd er kam in seines Vaters haus gen Ophra / vnd erwürget seine Brüder die kinder JerubBaal / siebenzig Man auff einem stein / Es bleib aber vber Jotham / der jüngst son JerubBaal / Denn er ward versteckt . VND es versamleten sich alle Menner von Sichem / vnd das gantze haus Millo / giengen hin vnd machten AbiMelech zum Könige / bey der hohen Eichen / die zu Sichem stehet . DA das angesagt ward dem Jotham / Gieng er hin / vnd trat auff die höhe des berges Grisim / vnd hub auff seine stim / rieff vnd sprach zu jnen / Höret mich jr Menner zu Sichem / das euch Gott auch höre . Die Bewme giengen hin / das sie einen König vber sich salbeten / vnd sprachen zum Olebawm / Sey vnser König . Aber der Olebawm antwortet jnen / Sol ich mein fettigkeit lassen / die beide Götter vnd Menschen an mir preisen / vnd hin gehen das ich schwebe Es bestehet nicht / Es is vber die Bewme ? Da sprachen die Bewme zum Feigenbawm / Kom du vnd sey vnser König . Aber der Feigenbawm sprach zu jnen / Sol ich meine süssigkeit vnd meine gute frucht lassen vnd hin gehen / das ich vber den Bewmen schwebe ? Da sprachen die Bewme zum Weinstock / Kom du vnd sey vnser König . Aber der Weinstock sprach zu jnen / Sol ich meinen Most lassen / der Götter vnd Menschen frölich macht / vnd hin gehen das ich vber den Bewmen schwebe ? Da sprachen alle Bewme zum Dornbusch / Kom du vnd sey vnser König . Vnd der Dornbusch sprach zu den Bewmen / Jsts war / das jr mich zum König salbet vber euch / So kompt vnd vertrawet euch vnter meinen schatten / Wo nicht / So gehe fewr aus dem Dornbusch / vnd verzere die Cedern Libanon . Habt jr nu recht vnd redlich gethan / das jr AbiMelech zum Könige gemacht habt / vnd habt jr wol gethan an JerubBaal / vnd an seinem Hause / vnd habt jm gethan wie er vmb euch verdienet hat / das mein Vater vmb ewr willen gestritten hat / vnd seine Seel dahin geworffen von sich / das er euch errettet von der Midianiter hand / Vnd jr lehnet euch auff heute wider meines Vaters haus / vnd erwürget seine Kinder / siebenzig Man auff einem Stein / Vnd machet euch einen könig AbiMelech seiner magd Son vber die Menner zu Sichem / weil er er ewr Bruder ist / Habt jr nu recht vnd redlich gehandelt an JerubBaal / vnd an seinem hause an diesem tage / So seid frölich vber dem AbiMelech / vnd er sey frölich vber euch / Wo nicht / So gehe fewr aus von AbiMelech / vnd verzere die Menner zu Sichem / vnd das haus Millo / Vnd gehe auch fewr aus von den Mennern zu Sichem / vnd vom haus Millo / vnd verzere AbiMelech . Vnd Jotham floch vnd entweich / vnd gieng gen Ber / vnd wonet daselbs fur seinem bruder AbiMelech . Als nu abimelech drey jar vber jsrael geherrschet hatte / sandte Gott einen bösen willen zwisschen AbiMelech vnd den Mennern zu Sichem . Denn die Menner zu Sichem versprachen AbiMelech / vnd zogen an den freuel / an den siebenzig sönen JerubBaal begangen / Vnd legten der selben blut auff AbiMelech jren Bruder / der sie erwürget hatte / vnd auff die menner zu Sichem / die jm seine hand darzu gesterckt hatten / das er seine Brüder erwürgete . Vnd die menner zu Sichem bestelleten einen Hinderhalt auff den spitzen der Berge / vnd raubeten alle die auff der strassen zu jnen wandelten . Vnd es ward AbiMelech angesagt . ES kam aber Gaal der son Ebed vnd seine Brüder / vnd giengen zu Sichem ein . Vnd die menner zu Sichem verliessen sich auff jn / vnd zogen eraus auffs feld / vnd lasen ab jre Weinberge / vnd kelterten / vnd machten einen Tantz / vnd giengen in jres Gottes haus / vnd assen vnd truncken / vnd fluchten dem AbiMelech . Vnd Gaal der son Ebed sprach / Wer ist AbiMelech ? vnd was ist Sichem / das wir jm dienen solten ? Jst er nicht JerubBaals son / vnd hat Sebul seinen knecht her gesetzt vber die leute Hemor des vaters Sichem ? Warumb solten wir jm dienen ? Wolt Gott / das Volck were vnter meiner hand / das ich den AbiMelech vertriebe . VND es ward AbiMelech gesagt / Mehre dein Heer / vnd zeug aus / Denn Sebul der Oberst in der Stad / da er die wort Gaal / des sons Ebed höret / ergrimmet er in seinem zorn / vnd sandte Bottschafft zu AbiMelech heimlich / vnd lies jm sagen / Sihe / Gaal der son Ebed vnd seine Brüder sind gen Sichem komen / vnd machen dir die stad widerwertig . So mach dich nu auff bey der nacht / du vnd dein volck das bey dir ist / vnd mach einen Hinderhalt auff sie im felde . Vnd des morgens wenn die Sonne auffgehet / so mache dich früe auff / vnd vberfalle die stad / Vnd wo er vnd das volck das bey jm ist / zu dir hinaus zeucht / So thu mit jm / wie es deine hand findet . AbiMelech stund auff bey der nacht / vnd alles volck das bey jm war / vnd hielt auff Sichem mit vier Hauffen . Vnd Gaal der son Ebed zoch eraus / vnd trat fur die thür an der Stadthor . Aber AbiMelech macht sich auff / aus dem Hinderhalt sampt dem volck das mit jm war . Da nu Gaal das volck sahe / sprach er zu Sebul / Sihe / da kompt ein volck von der höhe des Gebirges hernider . Sebul aber sprach zu jm / Du sihest die schatten der Berge fur Leute an . Gaal redet noch mehr vnd sprach / Sihe / ein volck kompt ernider aus dem mittel des Landes / vnd ein Hauffe komet auff dem wege zur Zaubereiche . DA sprach Sebul zu jm / Wo ist nu hie dein maul / das da saget / Wer ist AbiMelech / das wir jm dienen solten ? Jst das nicht das volck / das du verachtet hast ? Zeuch nu aus vnd streit mit jm . Gaal zoch aus fur den Mennern zu Sichem her / vnd streit mit AbiMelech . Aber AbiMelech jaget jn / das er flohe fur jm / Vnd fielen viel erschlagene / bis an die thür des thors / Vnd AbiMelech bleib zu Aruma . Sebul aber veriaget den Gaal vnd seine Brüder / das sie zu Sichem nicht musten bleiben . Avff dem morgen aber gieng das volck eraus auffs feld . Da das AbiMelech ward angesagt / Nam er das Volck / vnd teilets in drey Hauffen / vnd macht ein Hinderhalt auff sie im feld . Als er nu sahe / das das volck aus der Stad gieng / erhub er sich vber sie / vnd schlug sie . AbiMelech aber vnd die Hauffen die bey jm waren / vberfielen sie / vnd tratten an die thür der Stad thor / Vnd zween der Hauffen vberfielen alle die auff dem felde waren / vnd schlugen sie . Da streit AbiMelech wider die Stad denselben gantzen tag / vnd gewan sie / Vnd erwürget das volck / das drinnen war / vnd zubrach die Stad vnd seet saltz drauff . DA das höreten alle Menner des thurns zu Sichem / Giengen sie in die Festung des hauses des Gottes Berith . Da das AbiMelech hörete / das sich alle Menner des thurns zu Sichem versamlet hatten / Gieng er auff den berg Zalmon mit all seinem volck / das bey jm war / Vnd nam ein Axt in seine hand / vnd hieb einen Ast von bewmen / vnd hub jn auff / vnd legt jn auff seine achsel / Vnd sprach zu allem volck / das mit jm war / Was jr gesehen habt das ich thu das thut auch jr eilend wie ich . Da hieb alles volck ein jglicher einen Ast ab / vnd folgten AbiMelech nach / Vnd legten sie an die Festung / vnd stecktens an mit fewr / das auch alle Menner des thurns zu Sichem sturben / bey tausent Man vnd Weib . AbiMelech aber zoch gen Thebez / vnd belegt sie / vnd gewan sie . Es war aber ein starcker Thurn mitten in der Stad / auff welchen flohen alle Menner vnd Weiber / vnd alle Bürger der stad / vnd schlossen hinder sich zu / vnd stigen auff das dach des Thurns . Da kam AbiMelech zum Thurn / vnd streit da wider / Vnd nahet sich zur thür des Thurns das er jn mit fewr verbrente . Aber ein Weib warff ein stück von einem Mülstein AbiMelech auff den kopff / vnd zubrach jm den schedel . Da rieff AbiMelech eilend dem Knaben / der sein waffen trug / vnd sprach zu jm / Zeuch dein schwert aus / vnd tödte mich / Das man nicht von mir sage / Ein weib hat jn erwürget / Da durchstach jn sein Knabe / vnd er starb . DA aber die Jsraeliter die mit jm waren / sahen das AbiMelech tod war / gieng ein jglicher an seinen ort . Also bezalet Gott AbiMelech das vbel / das er an seinem Vater gethan hatte / da er seine siebenzig Brüder erwürget . Desselben gleichen alles vbel der Menner Sichem / vergalt jnen Gott auff jren kopff / Vnd kam vber sie der fluch Jotham / des sons JerubBaal . Nach AbiMelech macht sich auff zu helffen Jsrael / Thola ein man von Jsaschar / ein son Pua / des sons Dodo . Vnd er wonet zu Samir auff dem gebirge Ephraim / vnd richtet Jsrael drey vnd zwenzig jar / vnd starb / vnd ward begraben zu Samir . Nach jm macht sich auff Jair ein Gileaditer / vnd richtet Jsrael zwey vnd zwenzig jar . Vnd hatte dreissig Söne / auff dreissig Esel füllen reitten / Vnd hatte dreissig Stedte / die heissen / Dörffer Jair / bis auff diesen tag / vnd ligen in Gilead . Vnd Jair starb / vnd ward begraben zu Kamon . Aber die kinder jsrael theten fürder vbel fur dem HERRN / vnd dieneten Baalim / vnd Astharoth / vnd den Göttern zu Syria / vnd den Göttern zu Zidon / vnd den Göttern Moab / vnd den Göttern der kinder Ammon / vnd den Göttern der Philister / vnd verliessen den HERRN / vnd dieneten jm nicht . Da ergrimmet der zorn des HERRN vber Jsrael / vnd verkaufft sie vnter die hand der Philister vnd der kinder Ammon . Vnd sie zutratten vnd zuschlugen die kinder Jsrael / von dem jar an wol achzehen jar / nemlich alle kinder Jsrael / jenseid dem Jordan / im Land der Amoriter / das in Gilead ligt . Dazu zogen die kinder Ammon vber den Jordan / vnd stritten wider Juda / BenJamin / vnd wider das haus Ephraim / Also das Jsrael seer geengstet ward . DA schrien die kinder Jsrael zu dem HERRN / vnd sprachen / Wir haben an dir gesündiget / Denn wir haben vnsern Gott verlassen / vnd Baalim gedienet . Aber der HERR sprach zu den kindern Jsrael / Haben euch nicht auch gezwungen die Egypter / die Amoriter / die kinder Ammon / die Philister / die Zidonier / die Amalekiter vnd Maoniter ? vnd ich halff euch aus jren henden / da jr zu mir schriet . Noch habt jr mich verlassen / vnd andern Göttern gedienet / Darumb wil ich euch nicht mehr helffen / Gehet hin / vnd schreiet die Götter an die jr erwelet habt / Last euch dieselben helffen zur zeit ewrs trübsals . Aber die kinder Jsrael sprachen zu dem HERRN / Wir haben gesündigt / mache es nur Du mit vns / wie dirs gefellet / Allein errette vns zu dieser zeit . Vnd sie theten von sich die frembden Götter / vnd dieneten dem HERRN / Vnd es jamert jn / das Jsrael so geplagt ward . Deut . 32 . VND die kinder Ammon schrien Jauchzeten . / vnd lagerten sich in Gilead / Aber die kinder Jsrael versamleten sich / vnd lagerten sich zu Mizpa . Vnd das volck der Obersten zu Gilead sprachen vnternander / Welcher anfehet zu streiten wider die kinder Ammon / der sol das Heubt sein vber alle die in Gilead wonen . Jephthah ein Gileaditer war ein streitbar Helt / Aber ein Hurkind / Gilead aber hatte Jephthah gezeuget . Da aber das weib Gilead jm kinder gebar / vnd desselben weibs kinder gros wurden / stiessen sie Jephthah aus / vnd sprachen zu jm / Du solt nicht erben in vnsers Vaters haus / Denn du bist eines andern weibs son . Da floh er vor seinen Brüdern / vnd wonet im lande Tob / Vnd es samleten sich zu jm lose Leute / vnd zogen aus mit jm . VND vber etliche zeit hernach / stritten die kinder Ammon miJsrael . Da nu die kinder Amon also stritten mit Jsrael / giengen die Eltesten von Gilead hin / das sie Jephthah holeten aus dem lande Tob / vnd sprachen zu jm / Kom vnd sey vnser Heubtman / das wir streiten wider die kinder Ammon . Aber Jephthah sprach zu den Eltesten von Gilead / Seid jr nicht die mich hassen / vnd aus meines Vaters haus gestossen habt / Vnd nu kompt jr zu mir / weil jr im trübsal seid ? Die Eltesten von Gilead sprachen zu Jephthah / Darumb komen wir nu wider zu dir / das du mit vns ziehest / vnd helffest vns streiten wider die kinder Ammon / vnd seiest vnser Heubt vber alle die in Gilead wonen . Jephthah sprach zu den Eltesten von Gilead / So jr mich widerholet zu streiten wider die kinder Ammon / vnd der HERR sie fur mir geben wird / Sol ich denn ewr Heubt sein ? Die Eltesten von Gilead sprachen zu Jephthah / Der HERR sey Zuhörer zwisschen vns / wo wir nicht thun / wie du gesagt hast . Also gieng Jephthah mit den Eltesten von Gilead / Vnd das volck satzt jn zum Heubt vnd Obersten vber sich . Vnd Jephthah redet solchs alles fur dem HERRN zu Mizpa . DA sandte Jephthah Botschafft zum Könige der kinder Ammon / vnd lies jm sagen / Was hastu mit mir zuschaffen / das du komest zu mir wider mein Land zu streiten ? Der König der kinder Ammon antwortet den Boten Jephthah / Darumb das Jsrael mein Land genomen hat / da sie aus Egypten zogen / von Arnon an bis an Jabok / vnd bis an den Jordan / So gib mirs nu wider mit frieden . Num . 21 . Jephthah aber sandte noch mehr Boten zum Könige der kinder Ammon / die sprachen zu jm / So spricht Jephthah / Jsrael hat kein Land genomen weder den Moabitern noch den kindern Ammon . Denn da sie aus Egypten zogen / wandelt Jsrael durch die wüsten bis ans Schilffmeer / vnd kam gen Kades / vnd sandte Boten zum Könige der Edomiter / vnd sprach / Las mich durch dein Land ziehen . Aber der Edomiter könig erhöret sie nicht . Auch sandten sie zum könige der Moabiter / der wolt auch nicht . Also bleib Jsrael in Kades / vnd wandelt in der Wüsten / vnd vmbzogen das Land der Edomiter vnd Moabiter / vnd kam von der Sonnen auffgang an der Moabiter land / vnd lagerten sich jenseid des Arnon / vnd kamen nicht in die grentze der Moabiter / Denn Arnon ist der Moabiter grentze . Num . 20 . VND Jsrael sandte Boten zu Sihon / der Amoriter könig zu Hesbon / vnd lies jm sagen / Las vns durch dein Land ziehen bis an meinen ort . Aber Sihon vertrawet Jsrael nicht durch seine grentze zu ziehen / Sondern versamlet all sein volck / vnd lagert sich zu Jahza / vnd streit mit Jsrael . Der HERR aber der Gott Jsrael / gab den Sihon mit all seinem Volck in die hende Jsrael / das sie sie schlugen . Also nam Jsrael ein alles Land der Amoriter / die in dem selben Land woneten / Vnd namen alle grentze der Amoriter ein / von Arnon an / bis an Jabok / vnd von der wüsten an / bis an den Jordan . Num . 21 . SO hat nu der HERR der Gott Jsrael / die Amoriter vertrieben fur seinem volck Jsrael / vnd du wilt sie einnemen ? Du soltest die einnemen die dein Gott Camos vertriebe / vnd vns lassen einnemen / alle die der HERR vnser Gott fur vns vertrieben hat . Meinstu / das du besser Recht habest / denn Balak der son Zipor / der Moabiter könig ? Hat derselb auch je gerechtet oder gestritten wider Jsrael / ob wol Jsrael nu drey hundert jar gewonet hat in Hesbon vnd jren töchtern / in Aroer vnd jren töchtern / vnd allen Stedten die am Arnon ligen ? Warumb errettet jrs nicht zu der selben zeit ? Jch hab nichts an dir gesündigt / vnd du thust so vbel an mir / das du wider mich streitest . Der HERR felle heut ein vrteil zwisschen Jsrael vnd den kindern Ammon . Aber der König der kinder Ammon erhöret die rede Jephthah nicht / die er zu jm sandte . Num . 21 . ; Num . 22 . DA kam der Geist des HERRN auff Jephthah / vnd zoch durch Gilead vnd Manasse vnd durch Mizpe / das in Gilead ligt / vnd von Mizpe das in Gilead ligt / auff die kinder Ammon . Vnd Jephthah gelobt dem HERRN ein Gelübd / vnd sprach / Gibstu die kinder Ammon in meine hand / was zu meiner Hausthür er aus mir entgegen gehet / wenn ich mit frieden widerkome / von den kindern Ammon / das sol des HERRN sein / vnd wils zum Brandopffer opffern . Also zoch Jephthah auff die kinder Ammon wider sie zu streiten . Vnd der HERR gab sie in seine hende . Vnd er schlug sie von Aroer an bis man kompt gen Minnith / zwenzig Stedte / vnd bis an den plan der Weinberge / ein seer grosse schlacht / Vnd wurden also die kinder Ammon gedemütigt fur den kindern Jsrael . DA nu Jephthah kam gen Mizpa zu seinem hause / Sihe / da gehet seine Tochter er aus jm entgegen mit Paucken vnd Reigen / Vnd sie war ein einiges Kind / vnd er hatte sonst keinen Son noch Tochter . Vnd da er sie sahe / zureis er seine Kleider / vnd sprach / Ah mein Tochter / wie beugestu mich vnd betrübest mich Gott hat mich hoch erhebt durch diesen Sieg / das ich mein Heubt hoch vnd frölich auffrichtet . Aber du beugest mich / das ich den Kopff mus niderschlahen mit grossem hertzenleid / vnd solche hohe freude zum tieffen hertzenleid keren . / Denn ich habe meinen mund auffgethan gegen dem HERRN / vnd kans nicht widerruffen . Sie aber sprach / Mein Vater / hastu deinen mund auffgethan gegen dem HERRN / So thu mir wie es aus deinem mund gangen ist / nach dem der HERR dich gerochen hat an deinen Feinden den kindern Ammon . VND sie sprach zu jrem Vater / Du woltest mir das thun / das du mich lassest zween monden / das ich von hinnen hinab gehe / auff die Berge / vnd meine Jungfrawschafft beweine mit meinen Gespielen . Er sprach / Gehe hin / Vnd lies sie zween monden gehen . Da gieng sie hin mit jren Gespielen / vnd beweinet jre Jungfrawschafft auff den bergen . Vnd nach zween monden kam sie wider zu jrem Vater / Vnd er thet jr / wie er gelobt hatte Man wil / er habe sie nicht geopffert / Aber der Text stehet da klar . So sihet man auch beide an den Richtern vnd Königen / das sie nach grossen Thatten / haben auch grosse torheit müssen begehen / zuuerhüten den leidigen hohmut . / Vnd sie war nie keines Mans schüldig geworden . Vnd ward eine gewonheit in Jsrael / das die töchter Jsrael jerlich hingehen / zu klagen die tochter Jephthah des Gileaditers des jars vier tage . Vnd die von Ephraim schrien vnd giengen zur Mitternacht werts / vnd sprachen zu Jephthah / Warumb bistu in den streit gezogen wider die kinder Ammon / vnd hastu vns nicht geruffen / das wir mit dir zögen ? Wir wöllen dein Haus sampt dir mit fewr verbrennen . Jephthah sprach zu jnen / Jch vnd mein Volck hatten eine grosse sache mit den kindern Ammon / vnd ich schrey euch an / Aber jr halfft mir nicht aus jren henden . Da ich nu sahe / das jr nicht helffen woltet / stellet ich meine Seele in meine hand / vnd zoch hin wider die kinder Ammon / vnd der HERR gab sie in meine hand . Warumb kompt jr nu zu mir erauff / wider mich zu streitten ? VND Jephthah samlet alle Menner in Gilead / vnd streit wider Ephraim / Vnd die menner in Gilead schlugen Ephraim / darumb das sie sagten / Seid doch jr Gileaditer vnter Ephraim vnd Manasse / als die Flüchtigen zu Ephraim Jd est / Qui ad Ephraim fugerunt in periculis pro salute / Non vos eripitis nos / sed nos vos fugitiuos / quia sumus regia tribus . . Vnd die Gileaditer namen ein die furt des Jordans fur Ephraim . Wenn nu sprachen die flüchtigen Ephraim / Las mich hin über gehen / So sprachen die Menner von Gilead zu jm / Bistu ein Ephraiter ? Wenn er denn antwortet / Nein / So hiessen sie jn sprechen / Schiboleth Heisst ein eher am korn / heisst auch wol ein Landstrass . / So sprach er / Siboleth / vnd kunds nicht recht reden / So griffen sie jn vnd schlugen jn an der furt des Jordans / Das zu der zeit von Ephraim fielen zwey vnd vierzig tausent . Jephthah aber richtet Jsrael sechs jar / Vnd Jephthah der Gileaditer starb / vnd ward begraben in den Stedten zu Gilead . Nach diesem richtet Jsrael Ebzan von Bethlehem / der hatte dreissig Söne / vnd dreissig Töchter satzt er aus / vnd dreissig töchter nam er von aussen seinen sönen . Vnd richtet Jsrael sieben jar / vnd starb / vnd ward begraben zu Bethlehem . Nach diesem richtet Jsrael Elon / ein Sebuloniter / vnd richtet Jsrael zehen jar / vnd starb / vnd ward begraben zu Aialon im lande Sebulon . Nach diesem richtet Jsrael Abdon ein son Hillel / ein Pireathoniter / Der hat vierzig Söne vnd dreissig Neffen / die auff siebenzig Eselfüllen ritten / vnd richtet Jsrael acht jar . Vnd starb / vnd ward begraben zu Pireathon im lande Ephraim / auff dem gebirge der Amalekiter . VND die kinder Jsrael theten fürder vbel fur dem HERRN / Vnd der HERR gab sie in die hende der Philister vierzig jar . ES war aber ein Man zu Zarea von einem geschlecht der Daniter mit namen Manoah / vnd sein Weib war vnfruchtbar vnd gebar nichts . Vnd der Engel des HERRN erschein dem Weibe / vnd sprach zu jr / Sihe / du bist vnfruchtbar / vnd gebirst nichts / Aber du wirst schwanger werden / vnd einen Son geberen . So hüt dich nu / das du nicht Wein noch starck Getrenck trinckest / vnd nichts Vnreins essest / Denn du wirst schwanger werden / vnd einen Son geberen / dem kein Schermesser sol auffs heubt komen / Denn der Knab wird ein Verlobter Gottes sein von mutterleibe / vnd er wird anfahen Jsrael zu erlösen / aus der Philister hand . DA kam das Weib vnd sagts jrem Man an / vnd sprach / Es kam ein man Gottes zu mir / vnd seine gestalt war anzusehen wie ein Engel Gottes / fast erschrecklich / das ich jn nicht fraget / wo her / oder wo hin / vnd er saget mir nicht wie er hiesse . Er sprach aber zu mir / Sihe / du wirst schwanger werden / vnd einen Son geberen / So trincke nu keinen Wein noch starck Getrencke / vnd iss nichts Vnreins / Denn der Knab sol ein Verlobter Gottes sein von mutterleibe an / bis in seinen Tod . DA bat Manoah den HERRN / vnd sprach / Ah HERR / las den man Gottes wider zu vns komen / den du gesand hast / Das er vns lere / was wir mit dem Knaben thun sollen / der geboren sol werden . Vnd Gott erhöret die stim Manoah / Vnd der Engel Gottes kam wider zum Weibe / Sie sas aber auff dem felde / vnd jr man Manoah war nicht bey jr . Da lieff sie eilend vnd sagts jrem Man an / vnd sprach zu jm / Sihe / der Man ist mir erschienen / der heut zu mir kam . Manoah macht sich auff vnd gieng seinem Weibe nach / vnd kam zu dem Man / vnd sprach zu jm / Bistu der Man / der mit dem Weibe geredt hat ? Er sprach / Ja . Vnd Manoah sprach / Wenn nu komen wird das du geredt hast / welch sol des Knabens weise vnd werck sein ? Der Engel des HERRN sprach zu Manoah / Er sol sich hüten fur allem / das ich dem Weibe gesagt habe / Er sol nicht essen das aus dem Weinstock kompt / vnd sol keinen Wein noch starck Getrenck trincken / vnd nichts Vnreins essen / Alles was ich jr geboten hab / sol er halten . Num . 6 . Manoah sprach zum Engel des HERRN / Lieber / Las dich halten / wir wöllen vor ein Zigenböcklin opffern . Aber der Engel des HERRN antwortet Manoah / Wenn du gleich mich hie heltest / so esse ich doch deiner Speise nicht / Wiltu aber dem HERRN ein Brandopffer thun / so magstu es opffern / Denn Manoah wuste nicht / das es ein Engel des HERRN war . Vnd Manoah sprach zum Engel des HERRN / Wie heissestu / das wir dich preisen / wenn nu komet was du geredt hast ? Aber der Engel des HERRN sprach zu jm / Warumb fragstu nach meinem Namen / der doch Wundersam ist ? DA nam Manoah ein Zigenböcklin vnd Speisopffer / vnd opfferts auff einem fels dem HERRN / Vnd er machts Wunderbarlich Es gieng wunderlich zu / wie folget / Das der Engel verschwand / vnd in der flammen auff fuhr . / Manoah aber vnd sein Weib sahen zu . Vnd da die lohe aufffuhr / vom Altar gen Himel / fuhr der Engel des HERRN in der lohe des Altars hin auff . Da das Manoah vnd sein Weib sahen / fielen sie zur erden auff jr angesicht / Vnd der Engel des HERRN erschein nicht mehr Manoah vnd seinem Weibe . Da erkandte Manoah / das es ein Engel des HERRN war / Vnd sprach zu seinem Weibe / Wir müssen des todes sterben / Das wir Gott gesehen haben . Aber sein Weib antwortet jm / Wenn der HERR lust hette vns zu tödten / So hette er das Brandopffer vnd Speisopffer nicht genomen von vnsern henden / Er hette vns auch nicht solchs alles erzeiget / noch vns solchs hören lassen / wie jtzt geschehen ist . VND das Weib gebar einen Son / vnd hies jn Simson / Vnd der Knabe wuchs / vnd der HERR segenet jn . Vnd der Geist des HERRN fieng an jn zutreiben im Lager Dan / zwisschen Zarea vnd Esthaol . SJmson gieng hin ab gen Thimnath / vnd sahe ein Weib zu Thimnath vnter den töchtern der Philister . Vnd da er erauff kam / sagt ers an seinem Vater vnd seiner mutter / vnd sprach / Jch hab ein Weib gesehen zu Thimnath vnter den töchtern der Philister / Gebt mir nu dieselbige zum Weibe . Sein Vater vnd sein Mutter sprachen zu jm / Jst denn nu kein Weibe vnter den töchtern deiner Brüder / vnd in all deinem Volck / das du hin gehest / vnd nimpst ein Weib bey den Philistern / die vnbeschnitten sind ? Simson sprach zu seinem Vater / Gib mir diese / Denn sie gefellet meinen augen . Aber sein Vater vnd seine Mutter wusten nicht / das es von dem HERRN were / Denn er sucht vrsach an die Philister . Die Philister aber herrscheten zu der zeit vber Jsrael . Also gieng Simson hin ab mit seinem Vater und seiner Mutter gen Thimnath . Vnd als sie kamen an die Weinberge zu Thimnath / Sihe / da kam ein junger Lewe brüllend jm entgegen . Vnd der Geist des HERRN geriet vber jn / vnd zurisse jn / wie man ein Böcklin zureisset / vnd hatte doch gar nichts in seiner hand / Vnd sagts nicht an seinem Vater noch seiner Mutter was er gethan hatte . DA er nu hin ab kam redet er mit dem Weibe / vnd sie gefiel Simson in seinen augen . Vnd nach etlichen tagen kam er wider / das er sie neme / Vnd trat aus dem wege / das er das ass des Lewens besehe / Sihe / da war ein Bienschwarm in dem ass des Lewens vnd honig . Vnd nams in seine hand / vnd ass dauon vnter wegen / vnd gieng zu seinem Vater vnd zu seiner Mutter / vnd gab jnen das sie auch assen / Er sagt jnen aber nicht an / das er das honig von des Lewen ass genomen hatte . VND da sein Vater hin ab kam zu dem Weibe / machte Simson daselbs eine Hochzeit / wie die Jünglinge zu thun pflegen . Vnd da sie jn sahen / gaben sie jm dreissig Gesellen zu / die bey jm sein solten . Simson aber sprach zu jnen / Jch wil euch ein Retzel auffgeben / wenn jr mir das errattet vnd trefft / diese sieben tage der Hochzeit / So wil ich euch dreissig Hembde geben / vnd dreissig Feirkleider . Künd jrs aber nicht erratten / So solt jr mir dreissig Hembde vnd dreissig Feirkleider geben . Vnd sie sprachen zu jm / Gib dein Retzel auff / Las vns hören . Er sprach zu jnen / Speise gieng von dem Fresser / vnd süssigkeit von dem Starcken . Vnd sie kundten in dreien tagen das Retzel nicht erratten . AM siebenden tage sprachen sie zu Simsons weibe / Vberrede deinen Man / das er vns sage das Retzel / Oder wir werden dich vnd deines Vaters haus mit fewr verbrennen / Habt jr vns hieher geladen / das jr vns arm machet oder nicht ? Da weinet Simsons weib fur jm / vnd sprach / Du bist mir gram vnd hast mich nicht lieb / Du hast den Kindern meines volcks eine Retzel auffgegeben / vnd hast mirs nicht gesagt . Er aber sprach zu jr / Sihe / Jch habs meinem Vater vnd meiner Mutter nicht gesagt / vnd solt dirs sagen ? VND sie weinet die sieben tage für jm / weil sie Hochzeit hatten / Aber am siebenden tage sagt ers jr / denn sie treib jn ein / Vnd sie sagt das Retzel jrs volcks Kindern . Da sprachen die Menner der Stad zu jm am siebenden tage / ehe die Sonne vntergieng / Was ist süsser denn Honig ? Was ist stercker denn der Lewe ? Aber er sprach zu jnen / Wenn jr nicht hettet mit meinem Kalb gepflüget / jr hettet mein Retzel nicht troffen . VND der Geist des HERRN geriet vber jn / vnd gieng hin ab gen Asklon / vnd schlug dreissig Man vnter jnen / Vnd nam jr Gewand / vnd gab Feirkleider denen / die das Retzel erratten hatten . Vnd ergrimmet in seinem zorn / vnd gieng erauff in seines Vaters haus . Aber Simsons weib ward einem seiner Gesellen gegeben / der jm zugehöret . ES begab sich aber nach etlichen tagen / vmb die Weitzenerndte / das Simson sein Weib besucht mit einem Ziegenböcklin . Vnd als er gedacht / Jch wil zu meinem weibe gehen in die kamer / wolt jn jr Vater nicht hin ein lassen / vnd sprach / Jch meiner du werest jr gram worden / vnd hab sie deinem Freunde gegeben / Sie hat aber eine jüngere Schwester die ist schöner denn sie / die las dein sein fur diese . Da sprach Simson zu jnen / Jch hab ein mal eine rechte sach wider die Philister / Jch wil euch schaden thun . VND Simson gieng hin / vnd fieng drey hundert Füchse / Vnd nam Brende / vnd keret ja einen Schwantz zum andern / vnd thet einen Brand ja zwisschen zween schwentze / vnd zündet die an mit fewr / vnd lies sie vnter das Korn der Philister / Vnd zündet also an die Mandel / sampt dem stehenden Korn / vnd Weinberge vnd Olebewme . Da sprachen die Philister / Wer hat das gethan ? Da sagt man / Simson der Eidam des Thimniters / Darumb das er jm sein Weib genomen / vnd seinem Freunde gegeben hat . Da zogen die Philister hin auff / vnd verbrandten sie sampt jrem Vater mit fewr . Sjmson aber sprach zu jnen / Ob jr schon das gethan habt / doch wil ich mich an euch selbs rechen / vnd darnach auff hören . Vnd schlug sie hart / beide an schuldern vnd lenden Das ist / Er schlug sie / wie sie jm fur kamen / sie waren hohes oder nidriges Standes . . Vnd zoch hin ab / vnd wonet in der Steinklufft zu Etam . DA zogen die Philister hin auff vnd belagerten Juda / vnd liessen sich nider zu Lehi . Aber die von Juda sprachen / Warumb seid jr wider vns er auff zogen ? Sie antworten / Wir sind er auff komen Simson zu binden / das wir jm thun / wie er vns gethan hat . Da zogen drey tausent Man von Juda / hin ab in die Steinklufft zu Etam / vnd sprachen zu Simson / Weistu nicht das die Philister vber vns herrschen ? Warumb hastu denn das an vns gethan ? Er sprach zu jnen / Wie sie mir gethan haben / So hab ich jnen wider gethan . Sje sprachen zu jm / Wir sind er ab komen dich zu binden / vnd in der Philister hende zu geben . Simson sprach zu jnen / So schweret mir / das jr mir nicht wehren wolt . Sie antworten jm / Wir wöllen dir nicht wehren / sondern wöllen dich nur binden / vnd in jre hende geben / vnd wöllen dich nicht tödten / Vnd sie bunden jn mit zweien newen Stricken / vnd füreten jn er auff vom Fels . VND da er kam bis gen Lehi / jauchzeten die Philister zu jm zu / Aber der Geist des HERRN geriet vber jn / vnd die Stricke an seinen Armen wurden wie Faden / die das fewr versenget hat / das die band an seinen henden zuschmoltzen . Vnd er fand einen faulen Eselskinbacken / Da reckt er seine hand aus vnd nam jn / vnd schlug damit tausent Man . Vnd Simson sprach / Da ligen sie bey hauffen / Durch eins Eselskinbacken / hab ich tausent Man geschlagen . Vnd da er das ausgeredt hatte / warff er den Kinbacken aus seiner hand / vnd hies die Stet RamatLehi Heisst ein hinwurff des Kinbackens . . DA jn aber seer dürstet / rieff er den HERRN an / vnd sprach / Du hast solch gros Heil gegeben / durch die hand deines Knechts / Nu aber mus ich dursts sterben / vnd in der Vnbeschnitten hende fallen . Da spaltet Gott einen Backenzaan in dem Kinbacken / das wasser er aus gieng / Vnd als er tranck / kam sein Geist wider / vnd ward erquicket / Darumb heisst er noch heutes tags / des Anrüffers brun / der im Kinbacken ward . Vnd er richtet Jsrael zu der Philister zeit / zwentzig jar . Sjmson gieng hin gen Gasa / vnd sahe daselbs eine Hure / vnd lag bey jr . Da ward den Gasitern gesagt / Simson ist herein komen / Vnd sie vmbgaben jn / vnd liessen auff jn lauren die gantze nacht in der Stadthor / vnd waren die gantze nacht stille / vnd sprachen / Harr / morgen wens liecht wird / wöllen wir jn erwürgen . Simson aber lag bis zu mitternacht / Da stund er auff zur mitternacht / vnd ergreiff beide Thür an der Stadthor / sampt den beiden pfosten / vnd hub sie aus mit den rigeln / vnd legt sie auff seine Schuldern / vnd trug sie hinauff auff die höhe des bergs fur Hebron . Darnach gwan er ein weib lieb am bach Sorek / die hies Delila . Zu der kamen der Philister Fürsten hin auff / vnd sprachen zu jr / Vberrede jn / vnd besihe worinnen er solche grosse Krafft hat / vnd wo mit wir jn vbermögen das wir jn binden vnd zwingen / So wöllen wir dir geben / ein jglicher tausent vnd hundert Silberlinge . VND Delila sprach zu Simson / Lieber sage mir / worin dein grosse Krafft sey / vnd wo mit man dich binden müge / das man dich zwinge . Simson sprach zu jr / Wenn man mich bünde mit sieben Seilen von frisschem bast / die noch nicht verdorret sind / So würde ich schwach / vnd were wie ein ander Mensch . Da brachten der Philister Fürsten zu jr hin auff sieben Seile von frisschem bast / die noch nicht verdorret waren / vnd sie band jn damit ( Man hielt aber auff jn bey jr in der Kamer ) Vnd sie sprach zu jm / Die Philister vber dir Simson / Er aber zureis die Seile wie eine flechsen Schnur zureist / wenn sie ans fewr reucht / Vnd war nicht kund / wo seine Krafft were . DA sprach Delila zu Simson / Sihe du hast mich geteuscht vnd mir gelogen / Nu so sage mir doch / wo mit kan man dich binden ? Er antwort jr / Wenn sie mich bünden mit newen stricken / damit nie keine erbeit geschehen ist / So würde ich schwach / vnd wie ein ander Mensch . Da nam Delila newe stricke vnd band jn damit / vnd sprach / Philister vber dir Simson ( Man hielt aber auff jn in der Kamer ) Vnd er zureiss sie von seinen Armen / wie einen Faden . Delila aber sprach zu jm / Noch hastu mich geteuscht / vnd mir gelogen / Lieber sage mir doch / wo mit kan man dich binden ? Er antwortet jr / Wenn du sieben Locke meines Heubts flöchtest mit einem Flechtband / vnd hefftest sie mit einem Nagel ein . Vnd sie sprach zu jm / Philister vber dir Simson / Er aber wachet auff von seinem schlaff / vnd zog die geflochten Locke mit nagel vnd flechtband eraus . Da sprach sie zu jm / Wie kanstu sagen / du habest mich lieb / so dein hertz doch nicht mit mir ist ? Drey mal hastu mich geteuscht / vnd mir nicht gesaget / worinnen deine grosse Krafft sey ? DA sie jn aber treib mit jren worten alle tag / vnd zuplaget jn / ward seine Seele matt / bis an den tod / vnd sagt jr sein gantzes hertz / vnd sprach zu jr / Es ist nie kein Schermesser auff mein Heubt komen / Denn ich bin ein Verlobter Gottes von mutterleib an . Wenn du mich beschörest / so wiche meine krafft von mir / das ich schwach würde / vnd wie alle andere Menschen . Da nu Delila sahe / das er jr alle sein hertz offenbaret hatte / Sand sie hin / vnd lies der Philister Fürsten ruffen / vnd sagen / Kompt noch ein mal er auff / denn er hat mir alle sein hertz offenbaret . DA kamen der Philister Fürsten zu jr er auff / vnd brachten das Geld mit sich in jrer hand . Vnd sie lies jn entschlaffen auff jrem schos / vnd rieff einem / der jm die sieben Locke seines Heubts abschöre . Vnd sie fieng an jn zu zwingen / Da war seine Krafft von jm gewichen . Vnd sie sprach zu jm / Philister vber dir Simson . Da er nu von seinem schlaff erwacht / gedacht er / Jch wil ausgehen wie ich mehr mal gethan hab / ich wil mich ausreissen / Vnd wuste nicht das der HERR von jm gewichen war . Aber die Philister grieffen jn / vnd stochen jm die Augen aus / vnd füreten jn hinab gen Gasa / vnd bunden jn mit zwo ehrnen Ketten / vnd er must malen im Gefengnis . Aber das har seines heubts fieng an wider zu wachsen / wo es beschoren war . DA aber der Philister Fürsten sich versamleten / jrem Gott Dagon ein gros Opffer zuthun / vnd sich zu frewen / sprachen sie / Vnser Gott hat vns vnsern feind Simson in vnsere hende gegeben . Des selben gleichen als jn das Volck sahe / lobten sie jren Gott / Denn sie sprachen / Vnser Gott hat vns vnsern Feind in vnsere hende gegeben / der vnser Land verderbet / vnd vnser viel erschlug . Da nu jr hertz guter dinge war / sprachen sie / Last Simson holen / das er fur vns spiele . Da holeten sie Simson aus dem Gefengnis / vnd er spielet fur jnen / Vnd sie stelleten jn zwisschen zwo Seulen . Sjmson aber sprach zu dem Knaben der jn bey der hand leitet / Las mich das ich die Seulen taste auff welchen das Haus stehet / das ich mich dran lehne . Das Haus aber war vol Menner vnd Weiber . Es waren auch der Philister Fürsten alle da / vnd auff dem Dach bey drey tausent Man vnd Weib / die zusahen wie Simson spielet . Simson aber rieff den HERRN an / vnd sprach / HERR HERR gedencke mein / vnd stercke mich doch Gott dis mal / das ich fur meine beide Augen mich einest reche an den Philistern . VND er fasset die zwo mittel Seulen / auff welchen das Haus gesetzt war / vnd drauff sich hielt / eine in seine rechte / vnd die ander in seine lincke Hand / vnd sprach / Mein Seele sterbe mit den Philistern / vnd neiget sie krefftiglich . Da fiel das Haus auff die Fürsten / vnd auff alles Volck das drinnen war / Das der Todten mehr war / die in seinem tod storben / denn die bey seinem leben storben . Da kamen seine Brüder ernider / vnd seines Vaters gantzes haus / vnd huben jn auff / vnd trugen jn hinauff / vnd begruben jn in seines vaters Manoah grab / zwisschen Zarea vnd Esthaol / Er richtet aber Jsrael zwenzig jar . ES war ein Man auff dem gebirge Ephraim mit namen Micha / der sprach zu seiner Mutter / Die tausent vnd hundert Silberlinge die du zu dir genomen hast vnd geschworen Diese fraw wird solchs Geld gelobd haben zum Bilde zu geben / Das wird dem son zu erst nicht gefallen haben / hats jr darumb gestolen / Darnach sich jr klagen lassen bewegen / vnd wider gegeben / vnd lassen machen was sie wolt . Da es nu wol geriet ( wie solch ding pfleget ) lies ers jm auch gefallen . vnd gesagt fur meinen ohren / Sihe dasselb Geld ist bey mir / ich habs zu mir genomen . Da sprach seine Mutter / Gesegnet sey mein Son dem HERRN . Also gab er seiner Mutter die tausent vnd hundert Silberlinge wider . Vnd seine Mutter sprach / Jch hab das Geld dem HERRN geheiliget von meiner hand fur meinen Son / das man ein Bildnis vnd Abgott machen sol / darumb so gebe ichs dir nu wider . Aber er gab seiner mutter das geld wider / Da nam seine Mutter zwey hundert Silberling / vnd thet sie zu dem Goldschmid / Der macht jr ein Bilde vnd Abgott / das war darnach im hause Micha . Vnd der man Micha hatte also ein Gotteshaus / Vnd machet einen Leibrock vnd das Heilige ( Thraphim ) Deudschen wir / das Heilige / oder Heiligthumb / wie zu vnser zeit die hültzen Heiligen / Todtenbeine / Todtenkleider / vnd der gleichen Heiligen tand gehalten ist fur Gottesdienst / Denn es ist vor ambigua . / vnd füllet Das ist / Er weihet jn / wie Exod . 39 . stehet . seiner Söne einem die hand / das er sein Priester ward . Zu der zeit war kein König in Jsrael / Vnd ein jglicher thet was jn recht dauchte . Es war aber ein jüngling von bethlehem Juda / vnter dem geschlecht Juda / vnd er war ein Leuit / vnd war frembd daselbs / Er zoch aber aus der stad Bethlehem Juda / zu wandern wo er hin kundte . Vnd da er auffs gebirge Ephraim kam zum hause Micha / das er seinen weg gienge / fragt jn Micha / Wo kompstu her ? Er antwort jm / Jch bin ein Leuit von Bethlehem Juda / vnd wandere / wo ich hin kan . Micha sprach zu jm / Bleibe bey mir / du solt mein Vater vnd mein Priester sein / Jch wil dir jerlich zehen Silberlinge vnd benante Kleider vnd deine narung geben / Vnd der Leuit gieng hin . DER Leuit trat an zu bleiben bey dem Man / vnd er hielt den Knaben gleich wie einen Son . Vnd Micha füllet dem Leuiten die hand / das er sein Priester ward / vnd war also im haus Micha . Vnd Micha sprach / Nu weis ich das mir der HERR wird wolthun / weil ich einen Leuiten zum Priester habe . ZV der zeit war kein König in Jsrael / Vnd der stam der Daniter suchte jm ein Erbteil / da sie wonen möchten / Denn es war bis auff den tag noch kein Erbe fur sie gefallen vnter den stemmen Jsrael . Vnd die kinder Dan sandten aus jren Geschlechten von jren Enden fünff streitbare Menner / von Zarea vnd Esthaol / das Land zu erkunden vnd zu erforschen / vnd sprachen zu jnen / Ziehet hin vnd erforschet das Land . Vnd sie kamen auff das gebirge Ephraim ans haus Micha / vnd blieben vber nacht daselbs . VND weil sie da bey dem gesinde Micha waren / kandten sie die stimme des Knabens des Leuiten / Vnd sie wichen dahin / vnd sprachen zu jm / Wer hat dich hieher bracht ? Was machstu da ? Vnd was hastu hie ? Er antwortet jnen / So vnd so hat Micha an mir gethan / vnd hat mich gedinget / das ich sein Priester sey . Sie sprachen zu jm / Lieber / Frage Gott / das wir erfaren / ob vnser weg den wir wandeln / auch wolgeraten werde ? Der Priester antwort jnen / Ziehet hin mit frieden / Ewr weg ist recht fur dem HERRN / den jr ziehet . DA giengen die fünff Menner hin vnd kamen gen Lais / vnd sahen das Volck das drinnen war / sicher wonen auff die weise / wie die Zidonier / stille vnd sicher / vnd war niemand der jnen leid thet im Lande / oder Herr vber sie were / vnd waren ferne von den Zidoniern / vnd hatten nichts mit Leuten zu thun . VND sie kamen zu jren Brüdern gen Zarea vnd Esthaol / Vnd jre Brüder sprachen zu jnen / Wie stehets mit euch ? Sie sprachen / Auff / last vns zu jnen hin auffziehen / denn wir haben das Land besehen / das ist fast gut / Drumb eilet vnd seid nicht faul zu ziehen / das jr kompt das Land einzunemen . Wenn jr komet / werdet jr zu einem sichern Volck komen / Vnd das Land ist weit vnd breit / denn Gott hats in ewr hende gegeben / Einen solchen ort / da nichts gebricht / alles das auff Erden ist . DA zogen von dannen aus den geschlechten Dan von Zarea vnd Esthaol / sechs hundert Man gerüst mit jren waffen zum streit / vnd zogen hinauff vnd lagerten sich zu KiriathJearim in Juda / Daher nenneten sie die Stet / das lager Dan / bis auff diesen tag / das hinder KiriathJearim ist . VND von dannen giengen sie auff das gebirge Ephraim / vnd kamen zum hause Micha . Da antworten die fünff Menner / die ausgegangen waren das land Lais zu erkunden / vnd sprachen zu jren Brüdern / Wisset jr auch / das in diesen heusern ein Leibrock / Heiligthumb / Bildnis vnd Abgott sind ? Nu müget jr dencken was euch zu thun ist . Sie kereten da ein / vnd kamen an das haus des Knabens des Leuiten in Micha hause / vnd grüsseten jn freundlich . Aber die sechs hundert Gerüste mit jrem Harnisch / die von den kindern Dan waren / stunden fur dem thor . Vnd die fünff Menner / die das Land zu erkunden ausgezogen waren / giengen hin auff vnd kamen da hin / vnd namen das Bilde / den Leibrock / das Heiligthumb vnd Abgott / Die weil stund der Priester fur dem thor / bey den sechs hundert Gerüsten mit jrem harnisch . Als nu jene ins haus Micha komen waren / vnd namen das Bilde / den Leibrock / das Heiligthumb vnd Abgott / sprach der Priester zu jnen / Was macht jr ? Sie antworten jm / Schweig vnd halt das maul zu / vnd zeuch mit vns / das du vnser Vater vnd Priester seiest . Jst dirs besser / das du in des einigen Mans haus Priester seiest / Oder vnter einem gantzen Stam vnd Geschlecht in Jsrael ? Das gefiel dem Priester wol / vnd nam beide den Leibrock / das Heiligthumb vnd Bilde / vnd kam mit vnter das volck . Vnd da sie sich wandten vnd hinzogen / schickten sie die Kindlin vnd das Vieh / vnd was sie köstlichs hatten / vor jnen her . DA sie nu fern von Michas haus kamen / schrien die Menner so in den heusern waren / bey Michas haus / vnd folgeten den kindern Dan nach / vnd rieffen den kindern Dan . Sie aber wandten jr andlitz vmb / vnd sprachen zu Micha / Was ist dir / das du also ein geschrey machst ? Er antwortet / Jr habt meine Götter genomen / die ich gemacht hatte / vnd den Priester / vnd ziehet hin / vnd was hab ich nu mehr ? Vnd jr fraget noch / was mir feile ? Aber die kinder Dan sprachen zu jm / Las deine stim nicht hören bey vns / das nicht auff dich stossen zornige Leute / vnd deine Seele vnd deines hauses Seele nicht auffgereumet werde . Also giengen die kinder Dan jrs weges . Vnd Micha da er sahe das sie jm zu starck waren / wand er sich / vnd kam wider zu seinem hause . Sje aber namen / das Micha gemacht hatte / vnd den Prister den er hatte / vnd kamen an Lais / an ein still sicher Volck / vnd schlugen sie mit der scherffe des Schwerts / vnd verbrandten die Stad mit fewr . Vnd war niemand der sie errettet / Denn sie lag ferne von Zidon / vnd hatten mit den Leuten nichts zuschaffen / vnd sie lag im grunde / welcher an BethRehob ligt . Da baweten sie die Stad vnd woneten drinnen / vnd nenneten sie Dan / nach dem namen jres vaters Dan / der von Jsrael geboren war / Vnd die Stad hies vorzeiten Lais . VND die kinder Dan richteten fur sich auff das Bilde . Vnd Jonathan der son Gerson / des sons Manasse vnd seine Söne waren Priester vnter dem stam der Daniter / bis an die zeit / da sie aus dem Lande gefangen gefürt worden . Vnd satzten also vnter sich das Bilde Micha / das er gemacht hatte / so lange als das haus Gottes war zu Silo . 3 . Reg . 12 . ; 4 . Reg . 17 . ZV der zeit war kein König in Jsrael . Vnd ein Leuitischer man war Frembdling / an der seiten des gebirges Ephraim / vnd hatte jm ein Kebsweib zum weib genomen von Bethlehem Juda . Vnd da sie hatte neben jm gehuret / lieff sie von jm zu jres vaters hause gen Bethlehem Juda / vnd war daselbs vier monden lang . VND jr Man macht sich auff vnd zoch jr nach / das er freundlich mit jr redet / vnd sie wider zu sich holet / vnd hatte einen Knaben vnd ein par Esel mit sich . Vnd sie füret jn in jres Vaters haus / Da jn aber der Dirnen vater sahe / ward er fro vnd empfieng jn . Vnd sein Schweher / der Dirnen vater / hielt jn / das er drey tage bey jm blieb / assen vnd truncken / vnd blieben des nachts da . Des vierden tags machten sie sich des morgens früe auff / vnd er stund auff vnd wolt ziehen . Da sprach der Dirnen vater zu seinem Eidam / Labe dein hertz vor mit eim bissen brots / darnach solt jr ziehen . Vnd sie satzten sich vnd assen beide mit ein ander vnd truncken . Da sprach der Dirnen vater zu dem Man / Lieber / bleib vber nacht / vnd las dein hertz guter ding sein . Da aber der Man auffstund / vnd wolt ziehen / nötiget jn sein Schweher / das er vber nacht da bleib . Des morgens am fünfften tag / macht er sich früe auff / vnd wolt ziehen . Da sprach der Dirnen vater / Lieber / labe dein hertz / vnd las vns verziehen bis sich der tag neiget / Vnd assen also die beide mit einander . Vnd der Man macht sich auff / vnd wolt ziehen mit seinem Kebsweib vnd mit seinem Knaben . Aber sein Schweher / der Dirnen vater / sprach zu jm / Sihe der tag lest abe vnd wil abend werden / bleib vber nacht / Sihe hie ist Herberge noch diesen tag / bleib hie vber nacht / vnd las dein hertz guter ding sein / Morgen so stehet jr früe auff vnd ziehet ewers wegs zu deiner Hütten . Aber der Man wolt nicht vber nacht bleiben / Sondern macht sich auff / vnd zoch hin / vnd kam bis fur Jebus / das ist Jerusalem / vnd sein par Esel beladen / vnd sein Kebsweib mit jm . Da sie nu bey Jebus kamen / fiel der tag fast dahin / Vnd der Knabe sprach zu seinem Herrn / Lieber zeuch vnd las vns in diese Stad der Jebusiter einkeren / vnd vber nacht drinnen bleiben . Aber sein Herr sprach zu jm / Wir wöllen nicht in der Frembden Stad einkeren / die nicht sind von den kindern Jsrael / Sondern wöllen hin vber gen Gibea . Vnd sprach zu seinem Knaben / Gehe fort / das wir hinzu komen an einen ort / vnd vber nacht zu Gibea oder zu Rama bleiben . VND sie zogen fort vnd wandelten / vnd die Sonne gieng jnen vnter hart bey Gibea / die da ligt vnter BenJamin . Vnd sie kereten daselbs ein / das sie hinein kemen / vnd vber nacht zu Gibea blieben . Da er aber hin ein kam / satzt er sich in der Stad gassen / Denn es war niemand / der sie die nacht im Hause herbergen wolt . VND sihe / da kam ein alter Man von seiner erbeit vom Felde am abend / vnd er war auch vom gebirge Ephraim / vnd ein Frembdling zu Gibea / Aber die Leute des orts waren kinder Jemini . Vnd da er seine augen auffhub / vnd sahe den Gast auff der gassen / sprach er zu jm / Wo wiltu hin ? vnd wo kompstu her ? Er aber antwortet jm / Wir reisen von Bethlehem Juda / bis wir komen an die seite des gebirges Ephraim / da her ich bin / Vnd bin gen Bethlehem Juda gezogen / vnd ziehe jtzt zum Hause des HERRN / vnd niemand wil mich herbergen . Wir haben stro vnd futter fur vnser Esel / vnd brot vnd wein fur mich vnd deine Magd vnd fur den Knaben / der mit deinem Knecht ist / das vns nichts gebricht . Der alte Man sprach / Friede sey mit dir / Alles was dir mangelt findestu bey mir / bleib nur nicht vber nacht auff der gassen . Vnd füret jn in sein Haus / vnd gab den Eseln futter / Vnd sie wuschen jre füsse / vnd assen vnd truncken . VND da jr hertz nu guter dinge war / Sihe / da kamen die Leute der Stad / böse Buben / vnd vmbgaben das haus / vnd pochten an die thür / vnd sprachen zu dem alten Man / dem Hauswirt / Bringe den Man er aus / der in dein haus komen ist / das wir jn erkennen . Aber der Man der Hauswirt gieng zu jnen er aus / vnd sprach zu jnen / Nicht meine Brüder / thut nicht so vbel / nach dem dieser Man in mein haus komen ist / thut nicht eine solche torheit . Sihe / ich habe eine Tochter noch eine Jungfraw / vnd dieser ein Kebsweib / die wil ich euch er aus bringen / Die möcht jr zu schanden machen / vnd thut mit jnen was euch gefellet / Aber an diesem Man thut nicht eine solche torheit . Aber die Leute wolten jm nicht gehorchen . Da fasset der Man sein Kebsweib / vnd bracht sie zu jnen hin aus / Die erkenneten sie / vnd zuerbeiten sich die gantze nacht / bis an den morgen / Vnd da die Morgenröte anbrach / liessen sie sie gehen . Da kam das Weib hart vor morgens vnd fiel nider fur der thür am hause des Mans / da jr Herr innen war / vnd lag da bis es liecht ward . Gen . 19 . DA nu jr Herr des morgens auff stund / vnd die thür auffthet am Hause vnd er ausgieng das er seines wegs zöge / Sihe / da lag sein Kebsweib fur der thür des hauses / vnd jre Hende auff der schwelle . Er aber sprach zu jr / Stehe auff / las vns zihen / Aber sie antwortete nicht . Da nam er sie auff den Esel / macht sich auff / vnd zoch an seinen ort . Als er nu heim kam / nam er ein Messer vnd fasset sein Kebsweib / vnd stücket sie mit bein vnd mit alle / in zwelff stück / vnd sandte sie in alle grentze Jsrael . Wer das sahe der sprach / Solchs ist nicht geschehen noch gesehen / sint der zeit die kinder Jsrael aus Egyptenland gezogen sind / bis auff diesen tag / Nu bedenckt euch vber dem / vnd gebt rat / vnd sagt an . DA zogen die kinder Jsrael aus / vnd versamleten sich zu hauff wie ein Man / von Dan bis gen Berseba / vnd vom land Gilead zu dem HERRN gen Mizpa / Vnd tratten zu hauff die Obersten des gantzen volcks aller stemme Jsrael / in der gemeine Gottes / vier hundert tausent Man zu fuss / die das schwert auszogen . Aber die kinder BenJamin höreten / das die kinder Jsrael hinauff gen Mizpa gezogen waren . Vnd die kinder Jsrael sprachen / Saget / wie ist das vbel zugangen ? Osec . 10 . DA antwortet der Leuit / des weibs Man die erwürget war / vnd sprach . Jch kam gen Gibea in BenJamin mit meinem Kebsweibe vber nacht da zubleiben . Da machten sich wider mich auff / die Bürger zu Gibea / vnd vmbgaben mich im haus des nachts / vnd gedachten mich zu erwürgen / vnd haben mein Kebsweib geschendet / das sie gestorben ist . Da fasset ich mein Kebsweib vnd zustücket sie / vnd sand es in alle feld des erbes Jsrael / Denn sie haben einen mutwillen vnd torheit gethan in Jsrael / Sihe / da seid jr kinder Jsrael alle / schafft euch rat vnd thut hie zu . DA macht sich alles Volck auff wie ein Man / vnd sprach / Es sol niemand in seine hütten gehen / noch in sein haus keren . Sondern das wollen wir jtzt thun wider Gibea / Lasst vns lossen / vnd nemen zehen Man von hundert / vnd hundert von tausent / vnd tausent von zehen tausent / aus allen stemmen Jsrael / das sie speise nemen fur das volck / das sie komen vnd thun mit Gibea BenJamin / nach all jrer torheit / die sie in Jsrael gethan haben . Also versamleten sich zu der Stad alle Menner Jsrael / wie ein Man vnd verbunden sich . VND die stemme Jsrael sandten Menner zu allen geschlechten BenJamin / vnd liessen jnen sagen / Was ist das fur eine Bosheit die bey euch geschehen ist ? So gebt nu her die Menner / die bösen Buben zu Gibea / das wir sie tödten / vnd das vbel aus Jsrael thun . Aber die kinder BenJamin wolten nicht gehorchen der stim jrer Brüder der kinder Jsrael / Sondern sie versamleten sich aus den Stedten gen Gibea / auszuziehen in den streit wider die kinder Jsrael . Vnd wurden des tags gezelet die kinder BenJamin aus den Stedten / sechs vnd zwenzig tausent Man / die das schwert auszogen / On die Bürger zu Gibea / der wurden sieben hundert gezelet ausserlesen Man . Vnd vnter allem diesem volck waren sieben hundert Man ausserlesen / die Linck waren / vnd kunden mit der Schleuder ein har treffen / das sie nicht feileten . Aber der von Jsrael ( on die von BenJamin ) wurden gezelet vier hundert tausent Man / die das schwert füreten / vnd alle streitbar Menner . Die machten sich auff / vnd zogen hin auff zum hause Gottes / vnd fragten Gott / vnd sprachen / Wer sol fur vns hin auff ziehen den streit anzufahen mit den kindern BenJamin Non petunt victoriam / sed viribus presumunt / et iusticia sua confidunt / ac animantur malicia filiorum BenJamin . ? Der HERR sprach / Juda sol anfahen . Also machten sich die kinder Jsrael des morgens auff vnd lagerten sich fur Gibea . Vnd ein jederman von Jsrael gieng er aus zu streitten mit BenJamin / vnd schickten sich zu streitten wider Gibea . Da fielen die kinder BenJamin er aus aus Gibea / vnd schlugen des tags vnter Jsrael zwey vnd zwenzig tausent zu boden . Aber das volck der Man von Jsrael ermannet sich / vnd rüsteten sich noch weiter zu streiten / am selben ort / da sie sich des vorigen tages gerüstet hatten . Vnd die kinder Jsrael zogen hin auff vnd weineten fur dem HERRN bis an den abend / Vnd fragten den HERRN / vnd sprachen / Sollen wir mehr nahen zu streitten mit den kindern BenJamin / vnsern Brüdern ? Der HERR sprach / Ziehet hin auff` zu jnen . Vnd da die Kinder Jsrael sich machten an die kinder BenJamin des andern tages / fielen die BenJamiter er aus aus Gibea jnen entgegen des selben tages / vnd schlugen von den kindern Jsrael noch achzehen tausent zu boden / die alle das schwert füreten . DA zogen alle kinder Jsrael hin auff / vnd alles Volck / vnd kamen zum hause Gottes / vnd weineten / vnd blieben daselbs fur dem HERRN / vnd fasteten den tag bis zu abend / vnd opfferten Brandopffer vnd Danckopffer fur dem HERRN . Vnd die kinder Jsrael fragten den HERRN ( Es war aber daselbs die Lade des bunds Gottes zu der selbigen zeit / vnd Pinehas / der son Eleasar Aarons son / stund fur jm zu der selbigen zeit ) vnd sprachen / Sollen wir mehr ausziehen zu streiten mit den kindern BenJamin vnsern Brüdern / Oder sol ich ablassen ? Der HERR sprach / Ziehet hinauff / Morgen wil JCH JCH / spricht Gott wils thun . Bisher habt jrs wollen thun / Aber es heist / Jch nicht jr . sie in ewre hende geben . VND die kinder Jsrael bestelleten einen Hinderhalt auff Gibea vmb her vnd zogen also die kinder Jsrael hinauff / des dritten tags an die kinder BenJamin / vnd rüsteten sich an Gibea / wie vor zwey mals . Da furen die kinder BenJamin er aus / dem Volck entgegen / vnd rissen sich von der Stad / vnd fiengen an zu schlahen / vnd zuuerwunden vom Volck / wie vor zwey mals im feld auff zwo strassen / der eine gen BethEl / die ander gen Gibea gehet / bey dreissig man in Jsrael . Da gedachten die kinder BenJamin / Sie sind geschlagen fur vns / wie vor hin . Aber die kinder Jsrael sprachen / Last vns fliehen / das wir sie von der Stad reissen auff die strassen . DA machten sich auff alle man von Jsrael von jrem ort / vnd rüsteten sich zu BaalThamar . Vnd der Hinderhalt Jsrael brach erfür an seinem Ort / von der höle Gaba / vnd kamen gegen Gibea zehen tausent Man / ausserlesen aus gantzem Jsrael / das der streit hart ward / Sie wusten aber nicht / das sie das vnglück treffen würde . Also schlug Der HERR schlug sie / nicht Jsrael / Denn es heisst / Gloria in excelsis Deo etc . der HERR BenJamin fur den kindern Jsrael / das die kinder Jsrael auff den tag verderbeten fünff vnd zwenzig tausent / vnd hundert Man in BenJamin / die alle das schwert füreten . Denn da die kinder BenJamin sahen das sie geschlagen waren / Gaben jnen die menner Jsrael raum / Denn sie verliessen sich auff den Hinderhalt / den sie bey Gibea bestellet hatten . Vnd der Hinderhalt eilet auch / vnd brach erfur zu Gibea zu / vnd zog sich hin an vnd schlug die gantze Stad mit der scherffe des schwerts . Sje hatten aber eine Losung mit ein ander / die Menner von Jsrael vnd der Hinderhalt / mit dem schwert vber sie zu fallen / wenn der rauch von der Stad sich erhübe . Da nu die Menner von Jsrael sich wandten im streit / vnd BenJamin anfieng zu schlahen / vnd verwundten in Jsrael bey dreissig Man / vnd gedachten / Sie sind fur vns geschlagen wie im vorigen streit / Da fieng an sich zurheben von der Stad ein rauch stracks vber sich / Vnd BenJamin wand sich hinder sich / vnd sihe / Da gieng die Stad gantz auff gen Himel . VND die Menner von Jsrael wandten sich vmb / vnd erschreckten die menner BenJamin / denn sie sahen / das sie das vnglück treffen wolt / vnd wandten sich fur den mennern Jsrael / auff den weg zur wüsten / Aber der streit folget jnen nach / Dazu die von den Stedten hin einkomen waren / die verderbeten sie drinnen . Vnd sie vmbringeten BenJamin vnd jagten jm nach / bis gen Menuah / vnd zutratten sie bis fur Gibea / gegen der Sonnen auffgang . Vnd es fielen von BenJamin achzehen tausent Man / die alle streitbare Menner waren . DA wandten sie sich vnd flohen zu der wüsten / an den fels Rimmon / Aber auff derselben strassen schlugen sie fünff tausent Man / vnd folgeten jnen hinden nach bis gen Gideom / vnd schlugen jr zwey tausent . Vnd also fielen des tags von BenJamin fünff vnd zwenzig tausent Man die das schwert füreten / vnd alle streitbare Menner waren . Nur sechs hundert Man wandten sich vnd flohen zur wüsten zum fels Rimmon / vnd blieben im fels Rimmon vier monden . Vnd die menner Jsrael kamen wider zu den kindern BenJamin vnd schlugen mit der scherffe des schwerts die in der Stad / beide Leute vnd Vieh vnd alles was man fand / vnd alle Stedte die man fand / verbrand man mit fewr . Dje Menner aber Jsrael hatten zu Mizpa geschworen vnd gesagt / Niemand sol seine Tochter den BenJamitern zum Weibe geben . Vnd das Volck kam zu dem hause Gottes / vnd bleib da bis zu abend fur Gott / vnd huben auff jre stimme / vnd weineten seer / vnd sprachen / O HERR Gott von Jsrael / Warumb ist das geschehen in Jsrael / das heute eines Stams von Jsrael weniger worden ist ? Des andern morgens machte sich das Volck früe auff / vnd bawete da einen Altar / vnd opfferten Brandopffer vnd Danckopffer . VND die kinder Jsrael sprachen / Wer ist jrgent von den stemmen Jsrael / der nicht mit der Gemeine ist er auff komen zum HERRN ? Denn es war ein grosser Eid geschehen / das / wer nicht hin auff keme zum HERRN gen Mizpa / der solt des tods sterben . Vnd es rewete die kinder Jsrael vber BenJamin jre brüdere / vnd sprachen / Heute ist ein Stam von Jsrael abgebrochen / Wie wollen wir jnen thun / das die vbrigen Weiber kriegen ? Denn wir haben geschworen bey dem HERRN / das wir jnen von vnsern Töchtern nicht Weiber geben . VND sprachen / Wer ist jrgent von den stemmen Jsrael / die nicht hin auff komen sind zum HERRN gen Mizpa ? Vnd sihe / da war niemand gewesen im Lager der gemeine / von Jabes in Gilead / Denn sie zeleten das volck / vnd sihe / da war kein Bürger da von Jabes in Gilead . DA sandte die Gemeine zwelff tausent Man dahin / von streitbarn mennern / vnd geboten jnen / vnd sprachen / Gehet hin vnd schlagt mit der schwerff des schwerts / die Bürger zu Jabes in Gilead / mit Weib vnd Kind . Doch also solt jr thun / Alles was Menlich ist / vnd alle Weiber die beim man gelegen sind verbannet . Vnd sie funden bey den Bürgern zu Jabes in Gilead / vier hundert Dirnen / die Jungfrawen / vnd bey keinem man gelegen waren / die brachten sie ins Lager gen Silo die da ligt im lande Canaan . DA sandte die gantze Gemeine hin / vnd lies reden mit den kindern BenJamin / die im fels Rimmon waren / vnd rieffen jnen friedlich . Also kamen die kinder BenJamin wider zu derselbigen zeit / Vnd gaben jnen die Weiber / die sie hatten erhalten von den weibern Jabes zu Gilead / vnd funden keine mehr also . Da rewet es das volck vber BenJamin das der HERR ein Riss / gemacht hatte / in den stemmen Jsrael . Vnd die Eltesten der Gemeine sprachen / Was wollen wir thun / das die vbrigen auch weiber kriegen ? Denn die weiber in BenJamin sind vertilget . Vnd sprachen / Die vbrigen von BenJamin müssen ja jr Erbe behalten / das nicht ein Stam ausgetilget werde von Jsrael . Vnd wir können jnen vnsere Töchter nicht zu weibern geben / Denn die kinder Jsrael haben geschworen vnd gesagt / Verflucht sey / der den BenJamitern ein weib gibt . VND sie sprachen / Sihe / Es ist ein Jarfest des HERRN zu Silo / die zur Mitternacht werts ligt BethEl / gegen der Sonnen auffgang / auff der strassen / da man hin auff gehet von BethEl gen Sichem / vnd von mittag werts ligt sie gegen Libona . Vnd sie geboten den kindern BenJamin / vnd sprachen / Gehet hin / vnd lauret in den Weinbergen / Wenn jr denn sehet / das die töchter Silo er aus mit Reigen zum Tantz gehen / so faret erfür aus den Weinbergen / vnd neme ein jglicher jm ein Weib von den töchtern Silo / vnd gehet hin ins land BenJamin . Wenn aber jre Veter oder Brüder komen mit vns zu rechten / wollen wir zu jnen sagen / Seid jnen gnedig / denn wir haben sie nicht genomen mit streit / Sondern jr wolt sie jnen nicht geben / Die schuld ist jtzt ewer . Dje kinder BenJamin thaten also / vnd namen Weiber nach jrer zal / von den Reigen / die sie raubten / Vnd zogen hin / vnd woneten in jrem Erbteil vnd baweten Stedte vnd woneten drinne . Auch die kinder Jsrael machten sich von dannen zu der zeit / ein jglicher zu seinem Stam vnd zu seinem Geschlecht / Vnd zogen von dannen aus / ein jglicher zu seinem Erbteil . Zu der zeit war kein König in Jsrael / Ein jglicher thet was jn recht dauchte . - Ende des Buchs der Richter . </passage></reply></GetPassage>