<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><GetPassage xmlns="http://relaxng.org/ns/structure/1.0" xmlns:tei="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:ti="http://chs.harvard.edu/xmlns/cts"><request><requestName>GetPassage</requestName><requestUrn>urn:cts:pbc:bible.parallel.deu.luther1545letztehand:75</requestUrn></request><reply><urn>urn:cts:pbc:bible.parallel.deu.luther1545letztehand:75</urn><passage>ES war ein Man zu Babylon / mit namen Joiakim / der hatte ein Weib / die hies Susanna / eine tochter Helkia / die war seer schöne vnd dazu gottfürchtig / Denn sie hatte frome Eltern / die sie vnterweiset hatten nach dem gesetz Mose . Vnd jr man Joiakim war seer reich / vnd hatte einen schönen Garten an seinem hause . Vnd die Jüden kamen stets bey jm zusamen / weil er der furnemeste Man war vnter jnen allen . ES worden aber im selbigen jar zween Eltesten aus dem volck zu Richtern gesetzt / das waren solche Leute von welchen der HERR gesagt hatte / Jre Richter vben alle bosheit zu Babylon / Die selbigen kamen teglich zu Joiakim / vnd wer eine Sache hatte / muste daselbs fur sie komen . VND wenn das Volck hinweg war / vmb den mittag / pflegt die Susanna in jres Mans garten zu gehen . Vnd da sie die Eltesten sahen teglich darein gehen / wurden sie gegen jr entzünd mit böser lust / vnd wurden drüber zu Narren / vnd worffen die augen so gar auff sie / Das sie nicht kondten gen Himel sehen / vnd gedachten weder an Gottes wort noch straffe . Sje waren aber beide zu gleich gegen jr entbrand / vnd schemets sich einer dem andern zu offenbaren / vnd jglicher hette gern mit jr gebulet / Vnd warteten teglich mit vleis auff sie / das sie sie nur sehen möchten . Es sprach aber einer zum andern / Ey las vns heim gehen / Denn es ist nu zeit essens . Vnd wenn sie von einander gegangen waren / keret darnach jglicher widerumb / vnd kamen zugleich wider zusamen . Da nu einer den andern fragte / Bekandten sie beide jre böse lust / Darnach wurden sie mit einander eins / darauff zu warten / wenn sie das Weib möchten allein finden . Vnd da sie einen bequemen tag bestimpt hatten / auff sie zu lauren / Kam die Susanna mit den zwo Megden / wie jre gewonheit war in den garten sich zu wasschen / Denn es war seer heis . Vnd es war kein Mensch im Garten / on diese zween Eltesten / die sich heimlich versteckt hatten / vnd auff sie laureten . Vnd sie sprach zu jren Megden / Holet mir Balsam vnd Seiffen / vnd schliesset den Garten zu / das ich mich wassche . Vnd die Megde thaten wie sie befolhen hatte / vnd schlossen den Garten zu / vnd giengen hin aus zur hinder thür / das sie jr brechten / was sie haben wolt / Vnd wurden der Menner nicht gewar / denn sie hatten sich versteckt . DA nu die Megde hinaus waren / kamen die zween Eltesten erfur / vnd lieffen zu jr / vnd sprachen / Sihe der Garten ist zugeschlossen / vnd niemand sihet vns / vnd sind entbrand in deiner liebe / Darumb so thu vnsern willen . Wiltu aber nicht / So wöllen wir auff dich bekennen / Das wir einen jungen Gesellen allein bey dir funden haben / vnd das du deine Megde darumb habst hinaus geschickt . DA erseuffzet Susanna / vnd sprach / Ah wie bin ich in so grossen engsten / Denn wo ich solchs thu / So bin ich des tods / Thu ichs aber nicht / so kome ich nicht aus ewren henden . Doch wil ich lieber vnschüldig in der Menschen hende komen / denn wider den HERRN sündigen . Vnd fieng an laut zu schreien / Aber die Eltesten schrien auch vber sie / Vnd der eine lieff hin zu der thür des Garten / vnd that sie auff . Da nu das Gesinde solch geschrey hörete / lieffen sie her aus in Garten zur hinder thür / zu sehen was jr widerfaren were . Vnd die Eltesten fiengen an von jr zu sagen / Das sich die knechte jrent halben schemeten / Denn des gleichen war zuuor nie von Susanna gehöret worden . Vnd des andern tages / da das Volck in Joiakim jres Mannes hause zusamen kame / Da kamen auch die zween Eltesten / vol falscher list wider Susanna / das sie jr zum Tod hülffen / Vnd sprachen zu allem Volck / Schickt hin / vnd lasset Susanna / die tochter Helkie / Joiakims weib / her holen . Vnd da sie gefoddert war / kam sie mit jren Eltern vnd Kindern / vnd jrer gantzen Freundschafft . Sie war aber seer zart vnd schöne / Darumb hiessen diese Böswicht jr den Schleier wegreissen / damit sie verhüllet war / auff das sie sich ergetzten an jrer schönheit / Vnd alle die bey jr stunden / vnd die sie kenneten / weineten vmb sie . Vnd die zween Eltesten tratten auff mitten vnter dem Volck / vnd legten die hende auff jr Heubt / Sie aber weinete / vnd hub die augen auff gen Himel / Denn jr hertz hatte ein vertrawen zu dem HERRN . Vnd die Eltesten fiengen an vnd sprachen / Da wir beide allein in dem Garten vmbher giengen / kam sie hinein mit zwo Megden / vnd schlos den Garten zu / vnd schickte die megde von jr / Da kam ein junger Gesel zu jr / der sich versteckt hatte / vnd legt sich zu jr . Da wir aber in einem winckel im Garten solche schande sahen / lieffen wir eilend hin zu / vnd funden sie bey einander / Aber des Gesellen kundten wir nicht mechtig werden / Denn er war vns zu starck / vnd sties die thür auff / vnd sprang dauon . Sie aber ergriffen wir / vnd fragten / Wer der junge Gesel were ? Aber sie wolt es vns nicht sagen / Solchs zeugen wir . Vnd das Volck gleubte den zween / als Richtern vnd Obersten im Volck / vnd verurteileten die Susanna zum tode . Sie aber schrey mit lauter stimme vnd sprach / HERR ewiger Gott / der du kennest alle heimligkeit / vnd weissest alle ding zuuor / ehe sie geschehen / Du weissest / das diese falsch Zeugnis wider mich gegeben haben . Vnd nu sihe / Jch mus sterben / so ich doch solchs vnschüldig bin / das sie böslich vber mich gelugen haben / Vnd Gott erhöret jr ruffen . Vnd da man sie hin zum tode füret / erwecket Gott den Geist eines jungen Knabens / der hies Daniel / Der fieng an laut zu ruffen / Jch wil vnschüldig sein an diesem blut . Vnd alles Volck wendet sich vmb zu jm / vnd fraget jn / Was er mit solchen worten meinete ? Er aber trat vnter sie / vnd sprach / Seid jr von Jsrael / solche Narren / das jr eine tochter Jsrael verdampt / ehe jr die Sache erforschet vnd gewis werdet ? Keret wider vmb fürs Gericht / Denn diese haben falsch Zeugnis wider sie geredt / Vnd alles Volck keret eilend wider vmb . VND die Eltesten sprachen zu Daniel / Setze dich her zu vns / vnd berichte vns / weil dich Gott zu solchem Richterampt foddert . Vnd Daniel sprach zu jnen / Thut sie von einander / so wil ich jglichen sonderlich verhören . Vnd da sie von einander gethan waren / foddert er den einen / vnd sprach zu jm / Du böser alter Schalck / jtzt treffen dich deine sünde / die du vor hin getrieben hast / da du vnrecht Vrteil sprachest / vnd die Vnschüldigen verdamptest / Aber die Schüldigen los sprachest . So doch der HERR geboten hat / Du solt die Fromen vnd vnschüldigen nicht tödten . Hastu nu diese gesehen / so sage an / Vnter welchem Bawm hastu sie bey einander funden ? Er aber antwortet / vnter einer Linden Jm Griechischen stehet vnter einem Schino / das heist latine Lentiscus / Vnd ist der baum dauon das Gumi fleusst / so man Mastich nennet / Weil aber der baum vns Deudschen nicht bekand / hat man einen andern dafür nemen müssen . . Da sprach Daniel / O recht / Der Engel des HERRN wird dich finden / vnd zuscheitern / Denn mit deiner lügen bringestu dich selbs vmb dein Leben . VND da dieser hinweg war / Hies er den andern auch fur sich komen / vnd sprach zu jm / Du Canaans art / vnd nicht Juda / Die schöne hat dich bethöret / vnd die böse lust hat dein hertz verkeret . Also habt jr den töchtern Jsrael mit gefaren / vnd sie haben aus furcht müssen ewren willen thun / Aber diese tochter Juda / hat nicht in ewr bosheit gewilliget . Nu sage an / Vnter welchem baum hastu sie bey einander ergriffen ? Er aber antwortet / Vnter einer Eichen . Da sprach Daniel / O recht / Der Engel des HERRN wird dich zeichen / vnd wird dich zurhawen / Denn mit deiner lügen bringestu dich selbs vmb dein leben . DA fieng alles Volck an mit Lauter stim zu ruffen / vnd preiseten Gott / Der da hilffet denen / so auff jn hoffen vnd vertrawen . Vnd tratten auff wider die zween Eltesten / weil sie Daniel aus jren eigen worten vberweiset hatte / das sie falsche Zeugen weren / Vnd thaten jnen nach dem gesetz Mose / wie sie sich an jrem Nehesten verschuldet hatten / vnd tödteten sie . Also ward des selben tages das vnschüldig blut errettet . Aber Helkia sampt seinem Weibe / lobten Gott vmb Susanna jre Tochter / mit Joiakim jrem Man vnd der gantzen Freundschafft / das nichts vnehrlichs an jr erfunden ward . Vnd Daniel ward gros fur dem Volck / von dem tage an / vnd hernach fur vnd fur . Nach dem tod Astyagis / kam das Königreich an Cyrum aus Persia / Vnd Daniel war stets vmb den König / vnd ehrlicher gehalten / denn alle Freunde des Königes . NV hatten die zu Babylon einen Abgott / der hies Bel / Dem muste man teglich opffern zwelff malter Weitzen / vnd vierzig Schafe / vnd drey eimer Weins . Vnd der König dienet dem Abgott selbs / vnd gieng teglich hin ab den selben anzubeten / Aber Daniel betet seinen Gott an . VND der König sprach zu jm / Warumb betestu nicht auch den Bel an ? Er aber sprach / Jch diene nicht den Götzen / die mit henden gemacht sind / Sondern dem lebendigen Gott / der Himel vnd Erden gemacht hat / vnd ein HERR ist vber alles was da lebet . Da sprach der König zu jm / Heltestu denn den Bel nicht fur einen lebendigen Gott ? Sihestu nicht wie viel er teglich isset vnd trincket ? Aber Daniel lachet vnd sprach / Herr König / las dich nicht verfüren / Denn dieser Bel ist inwendig nichts denn leimen / vnd auswendig eherne / vnd hat noch nie nichts gessen . DA ward der König zornig / vnd lies allen seinen Priestern ruffen / vnd sprach zu jnen / Werdet jr mir nicht sagen / wer dis Opffer verzeret / so müsset jr sterben . Könnet jr aber beweisen / das der Bel solchs verzere / So mus Daniel sterben / Denn er hat den Bel gelestert . Vnd Daniel sprach / Ja Herr könig / es geschehe also / wie du geredt hast . ES waren aber jr siebenzig Priester des Bel / on jre Weiber vnd Kinder / Vnd der König gieng mit Daniel in den Tempel des Bel . Da sprachen die Priester desselben / Sihe / wir wöllen hinaus gehen / vnd du Herr könig solt die Speise vnd den Tranck selbs dar setzen / vnd die Thür nach dir zuschliessen vnd mit deinem eigen Ringe versiegeln . Vnd wenn du morgens früe wider komest / vnd findest / das der Bel nicht alles verzeret habe / So wöllen wir gerne sterben / Oder Daniel mus getödtet werden / der solchs auff vns gelogen hat . Sie verliessen sich aber darauff / das sie hatten einen heimlichen Gang vnter dem Tisch gemacht / durch den selben giengen sie alle zeit hinein / vnd verzereten was da war . DA nu die Priester hinaus waren / lies der König dem Bel die Speise fürsetzen / Aber Daniel befalh seinen knechten / das sie Asschen holeten / vnd lies die selbige strewen durch den gantzen Tempel / fur dem Könige . Darnach giengen sie hinaus / vnd schlossen die Thür zu / vnd versiegelten sie mit des Königes ringe / vnd giengen dauon . Dje Priester aber giengen des nachts hinein / nach jrer gewonheit / mit jren Weibern vnd Kindern / frassen vnd soffen alles was da war . Vnd des morgens seer früe / war der König auff vnd Daniel mit jm . Vnd der König sprach / Jst das Siegel vnuerseert ? Er aber antwortet / Ja Herr könig . Vnd so bald die thür auffgethan war / sahe der König auff den Tissch / vnd rieff mit lauter stim / Bel / Du bist ein grosser Gott / vnd ist nicht betrug mit dir . Aber Daniel lachet / vnd hielt den König / das er nicht hinein gieng / vnd sprach / Sihe / auff den boden / vnd merck / wes sind diese fustapffen . Der König sprach / Jch sehe wol fustapffen Menner vnd Weiber vnd Kinder . Da ward der König zornig / vnd lies die Priester fahen mit jren Weibern vnd Kindern / Vnd sie musten jm zeigen die heimlichen Genge / dadurch sie waren aus vnd eingegangen / vnd verzeret hatten was auff dem Tisch war . Vnd der König lies sie tödten / Vnd gab Daniel den Bel in seine gewalt / Derselb zustöret jn vnd seinen Tempel . ES war auch ein grosser Drach daselbs / den die zu Babel anbeteten . Vnd der König sprach zu Daniel / Wie / wiltu von dem auch sagen / das er nichts denn ein eherner Götze sey ? Sihe er lebet ja / Denn er isset vnd trincket / Vnd kanst nicht sagen / das er nicht ein lebendiger Gott sey / Darumb so bete jn an . Aber Daniel antwortet / Jch wil den HERRN meinen Gott anbeten / Denn der selbige ist der lebendige Gott . Du aber Herr könig / erleube mir / so wil ich diesen Drachen vmbbringen / on einig schwert oder stangen . Vnd der König sprach / Ja / es sey dir erleubt . Da nam Daniel pech / fettes vnd har / vnd kochet es vnter einander / vnd macht Küchlin daraus / vnd warffs dem Drachen ins maul / Vnd der Drache barst dauon mitten entzwey . Vnd Daniel sprach / Sihe / das sind ewr Götter . DA nu die zu Babel solchs höreten / verdros sie es seer / vnd machten eine Auffrhur wider den König / vnd sprachen . Vnser König ist ein Jüde worden / Denn er hat den Bel zurstöret / vnd den Drachen getödtet / vnd die Priester vmbbracht . Vnd sie tratten fur den König / vnd sprachen / Gib vns den Daniel her / Wo nicht / So wöllen wir dich vnd dein gantzes haus vmbbringen . Da nu der König sahe das sie mit gewalt auff jn drungen / muste er jnen den Daniel vbergeben . Vnd sie worffen jn zun Lewen in den Graben / darin lag er sechs tage lang . Vnd es waren sieben Lewen im Graben / den gab man teglich zween Menschen / vnd zwey Schaf . Aber diese tage gab man jnen nichts / auff das sie Daniel fressen solten . ES war aber ein Prophet Habacuc in Judea / der hatte einen Brey gekocht / vnd Brot eingebrocket in eine tieffe Schüssel / vnd gieng damit auffs feld / das ers den Schnittern brechte . Vnd der Engel des HERRN sprach zu Habacuc / Du must das Essen das du tregst / dem Daniel bringen gen Babel / in der Lewengraben . Vnd Habacuc antwortet / HERR / Jch hab die stad Babel nie gesehen / vnd weis nicht wo der Graben ist . DA fasset jn her Engel oben bey dem Schopff / vnd füret jn wie ein starcker wind gen Babel an den Graben . Vnd Habacuc rüffet / vnd sprach / Daniel / Daniel / Nim hin das essen / das dir Gott gesand hat . Vnd Daniel sprach / HERR Gott / du gedenckest ja noch an mich / vnd verlessest die nicht / die dich anruffen / vnd dich lieben . Vnd er stund auff / vnd ass . Aber der Engel Gottes bracht Habacuc von stund an wider an seinen Ort . VND der König kam am siebenden tage / Daniel zu klagen . Vnd da er zum Graben kam / vnd hinein schawet / sihe / da sas Daniel mitten vnter den Lewen . Vnd der König rieff laut / vnd sprach / O HERR / du Gott Daniels / Du bist ein grosser Gott / vnd ist sonst kein Gott / denn du . Vnd er lies jn aus dem Graben nemen . Aber die andern / so jm zum tode wolten bracht haben / lies er in den Graben werffen / Vnd worden so bald fur seinen augen von den Lewen verschlungen . VND Assaria stund mitten im glüenden Ofen / vnd that seinen Mund auff / betet vnd sprach . Gelobt seiestu HERR / der Gott vnser Veter / vnd dein Name müsse gepreiset vnd geehret werden ewiglich . Denn du bist Gerecht in allem das du vns gethan hast / Alle deine Wercke sind rechtschaffen / vnd was du thust / das ist recht / vnd alle deine Gerichte / sind vnstrefflich . Du thust vns recht / das du vns gestraffet hast / mit solcher straffe / die du vber vns hast gehen lassen / vnd vber Jerusalem die heilige Stad vnser Veter / Ja du thust recht vnd wol daran / vmb vnser sünde willen . Denn wir haben gesündigt vnd vbel gethan / Damit das wir von dir gewichen sind / vnd allenthalben wider dich gethan haben / Vnd deinen Geboten nicht gehorchet noch jr geachtet / das wir darnach theten / wie du vns befolhen hast / auff das es vns wolgienge . Darumb hastu recht gethan / das du solches alles vber vns hast gehen lassen / vnd vns gegeben in die hende vnser Feinde der gottlosen bösen Leute / vnd dem vngerechten grausamsten Könige auff Erden . VND wir thüren vnsern mund nicht auffthun / so sind wir zu schanden vnd zu spot worden fur deinen Knechten / vnd fur allen die dich fürchten . Aber doch verstosse vns nicht gar / vmb deines heiligen Namens willen / vnd verwirff deinen Bund nicht / vnd nim deine Barmhertzigkeit nicht von vns / vmb Abrahams deines geliebten Freunds willen / vnd deines knechts Jsaac vnd Jsrael deines Heiligen / welchen du verheissen hast / jren Samen zu mehren / wie die Stern am Himel / vnd wie den sand am Meer . Denn wir sind geringer worden / denn alle Heiden / vnd sind jtzt die verachtesten auff Erden / vmb vnser sünden willen / das wir nu keinen Fürsten / Propheten noch Lerer mehr haben / vnd weder Brandopffer noch teglich Opffer / noch Speisopffer / noch Reuchwerg / Vnd haben keine Stete / da wir fur dir opffern / vnd gnade finden möchten . Sondern mit betrübtem hertzen vnd zurschlagenem Geist komen wir fur dich / als brechten wir Brandopffer von Widdern vnd Rindern / vnd viel tausent fetter Schafe . Also woltestu vnser opffer heuten fur dir gelten vnd angenem sein lassen / Denn du lessest nicht zu schanden werden / die so auff dich hoffen . Also komen wir nu mit gantzem hertzen / vnd suchen dein Angesicht mit furcht . Darumb las vns nicht zu schanden werden / Sondern thu vns HERR nach deiner Gnade / vnd nach deiner grossen Barmhertzigkeit / vnd errette vns nach deinen Wunderthaten / vnd gib deinem Namen die Ehre / Das sich schemen müssen alle / die deinen Knechten leid thun / vnd zuschanden werden fur deiner grossen macht vnd gewalt / das jre macht zurstöret werde / Damit sie erfaren / das du bist der HERR / der einige Gott / herrlich auff dem Erdboden . VND die Diener des Königes / die sie in den Ofen geworffen hatten / höreten nicht auff / vnd worffen jmer zu schwefel vnd pech vnd werg / vnd dürre reiser / Das die Loh oben aus dem Ofen schlug / bey neun vnd vierzig ellen hoch / vnd frass vmb sich / vnd verbrante die Chaldeer / die es erreichte fur dem ofen . Aber der Engel des HERRN trat mit denen / die bey Asaria waren in den Ofen / vnd sties die Loh vom fewr aus dem Ofen / vnd machets im ofen / wie einen külen thaw / Das das Fewr sie gar nicht anrürete / noch schmertzete oder beschedigte . DA fiengen diese Drey mit einander an zu singen / Preiseten vnd lobeten Gott in dem Ofen / vnd sprachen . Gelobet seistu HERR / der Gott vnser Veter / Vnd müssest gepreiset vnd hoch gerhümet werden ewiglich . Gelobet seiy dein herrlicher vnd heiliger Name / Vnd müsse gepreiset vnd hoch gerhümet werden ewiglich . Gelobt seiestu in deinem heiligen / herrlichen Tempel / Vnd müssest gepreiset vnd hoch gerhümet werden ewiglich . Gelobet seiestu der du sitzest auff dem Cherubim / vnd sihest in die Tieffe / Vnd müssest gepreiset vnd hoch gerhümet werden ewiglich . Gelobet seiestu auff deinem herrlichen königlichem Stuel / Vnd müssest gepreiset vnd hoch gerhümet werden ewiglich . Gelobet seistu in der Festen des Himels / Vnd müssest gepreiset vnd hoch gerhümet werden ewiglich . ES loben den HERRN alle seine Werck / Vnd müssen jn preisen vnd rhümen ewiglich . JR Himel lobet den HERRN / Preiset vnd rhümet jn ewiglich . Lobet den HERRN jr Engel des HERRN / Preiset vnd rhümet jn ewiglich . Alle Wasser droben am Himel lobet den HERRN / Preiset vnd rhümet jn ewiglich . Alle Heerscharen des HERRN / lobet den HERRN / Preiset vnd rhümet jn ewiglich . Sonn vnd Mond lobet den HERRN / Preiset vnd rhümet jn ewiglich . Alle Sternen am Himel lobet den HERRN / Preiset vnd rhümet jn ewiglich . Regen vnd Thaw lobet den HERRN / Preiset vnd rhümet jn ewiglich . Alle Winde lobet den HERRN / Preiset vnd rhümet jn ewiglich . Fewr vnd Hitze lobet den HERRN / Preiset vnd rhümet jn ewiglich . Schlossen vnd Hagel lobet den HERRN / Preiset vnd rhümet jn ewiglich . Tag vnd Nacht lobet den HERRN / Preiset vnd rhümet jn ewiglich . Ljecht vnd Finsternis lobet den HERRN / Preiset vnd rhümet jn ewiglich . Ejs vnd Frost lobet den HERRN / Preiset vnd rhümet jn ewiglich . Reiffen vnd Schnee lobet den HERRN / Preiset vnd rhümet jn ewiglich . Blitz vnd Wolcken lobet den HERRN / Preiset vnd rhümet jn ewiglich . Dje Erde lobe den HERRN / Preiset vnd rhümet jn ewiglich . Berge vnd Hügel lobet den HERRN / Preiset vnd rhümet jn ewiglich . Alles was aus der Erden wechst lobe den HERRN / Preise vnd rhüme jn ewiglich . JR Brunnen lobet den HERRN / Preiset vnd rhümet jn ewiglich . Meer vnd Wasserströme lobet den HERRN / Preiset vnd rhümet jn ewiglich . Walfische vnd alles was sich reget im Wasser lobet den HERRN / Preiset vnd rhümet jn ewiglich . Alle Vögel vnter dem Himel lobet den HERRN / Preiset vnd rhümet jn ewiglich . Alle wilde Thier vnd Vieh lobet den HERRN / Preiset vnd rhümet jn ewiglich . JR Menschenkinder lobet den HERRN / Preiset vnd rhümet jn ewiglich . Jsrael lobe den HERRN / Preise vnd rhüme jn ewiglich . JR Priester des HERRN lobet den HERRN / Preiset vnd rhümet jn ewiglich . JR Knechte des HERRN lobet den HERRN / Preiset vnd rhümet jn ewiglich . JR Geister vnd Seelen der Gerechten lobet den HERRN / Preiset vnd rhümet jn ewiglich . JR Heiligen / so elend vnd betrübt sind / lobet den HERRN / Preiset vnd rhümet jn ewiglich . Anania / Azaria vnd Misael lobet den HERRN / Preiset vnd rhümet jn ewiglich . Denn er hat vns erlöset aus der Hellen / Vnd hat vns geholffen von dem Tode . VND hat vns errettet aus dem glüenden Ofen / Vnd hat vns mitten im Fewr erhalten . Dancket dem HERRN / denn er ist Freundlich / Vnd seine Güte wehret ewiglich . Alle die den HERRN fürchten / lobet den Gott aller Götter / Preiset jn vnd rhümet / das seine Güte ewiglich wehret . </passage></reply></GetPassage>